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16.04.2006, 13:06
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.450
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Ahmadinedschad der neue Hitler???
G. W. Bush und sein Führungsstab im Weißen Haus sehen in Ahmadinedschad anscheinend einen neuen Hitler. Wie gerechtfertigt sind solche Vergleiche und ist an ihnen auch etwas wahres dran, oder sind das nur Vorwände von einen Militärschlag gegen den Iran. Ist die Bushregierung überhaupt noch in der Lage wirkungsvoll im Iran einzugreifen, ohne im Irak alles verloren zu geben?
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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16.04.2006, 13:11
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antideutscher Kommunist
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Registriert seit: 27.08.2005
Ort: Deutschland= *kotz*
Beiträge: 99
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bush soll hier mal über haupt net vergleichen,dennoch halte ich net viel von Ahmadinedschad...(muss jetz weg sonst würde ich noch mehr schreiben)
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Solidarität mit Israel!!!

Deutschland denken heisst Auschwitz denken
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16.04.2006, 16:41
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.599
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nene ihn als hitler zu bezeichnen finde ich mal dramatisch daneben. Bush soll lieber auf sich und sein kriegstreibertum schauen,wieviele kriege hat der iran in den letzten jahren angefangen und wieviele die amis?
Wieviele menschen /schuldig+unschuldig hat iran in den letzten 6 jahren auf dem gewissen und wieviele die amis. Danach können wir nocheinaml mit dem vergleich zu hitler anfangen, aber frägt sich nur wer dann schlechter abschneidet im imageduell bush vs ahmedinedschad
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16.04.2006, 19:06
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Propraetor
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Registriert seit: 18.03.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 543
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Naja, Hitlervergleiche ziehen in diesem Fall galube ich nciht so wirklich, denn irgendwie hatten beide ja ähnliche Ziele (Zum Glück hat der eine noch nicht angefangen sie zu verwirklichen....) also wirds den Ahmadinedschad nicht sonderlich stören. Ausserdem sind Hitlervergleiche immer daneben (Und gleichzeitig kanns amüsant sein zu sehen wer sich alles gegenseitig mit Hitler vergleicht, ich erinner nur an die Letzte Bundestagswahl oder den Streit Iran vs. Deutschland in dem der Iran deutsche Politiker imemr wiede rmal als Hitler bezeichnete, einmal weil sie pro jüdisch wären(  da sollte mal einer Nachhilfe in Geschichte nehmen))...
Die USA wird hoffentlich keinen Militärschlag durchführen. Es läge ausserhalb ihrer Kapazitäten, und diesmal hat der andre Staat wirklich Massenvernichtungswaffen. Das würde mit SIcherheit schlimmer als der Irakkrieg enden da die Landschaft teilweise deutlich unzulänglicher ist als im Irak, die Bergregionen zum Beispiel die denene in Afgahnistan ähneln.
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17.04.2006, 19:56
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Propraetor
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Registriert seit: 23.12.2005
Ort: Köln
Beiträge: 537
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Als Hitler würde ich ihn nicht bezeichnen aber er ist schon ein wenig gefährlich und ich hoffe trotzdem das dieser Atomstreit friedlich gelöst wird.
Original von SeniorDingDong
Die USA wird hoffentlich keinen Militärschlag durchführen. Es läge ausserhalb ihrer Kapazitäten, und diesmal hat der andre Staat wirklich Massenvernichtungswaffen. Das würde mit SIcherheit schlimmer als der Irakkrieg enden da die Landschaft teilweise deutlich unzulänglicher ist als im Irak, die Bergregionen zum Beispiel die denene in Afgahnistan ähneln.
Seit wann interessieren sich die USA dafür ob etwas ausserhalb ihrer Kapazität liegt? Denn Irakkrieg haben sie längst verloren seit dem sie in Irak eingefallen sind. Hauptsache sie können das Öl kontrollieren das ist das einzige was den USA wirklich an den Iran interessiert.
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17.04.2006, 23:31
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König Kürbis
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Registriert seit: 11.03.2005
Ort: Teterow/Meckl.
Beiträge: 41
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Ich geh denn ma auf den Eingangs-Beitrag (tolles Wort - gefällts euch?  ) ein: Es kommt ganz darauf an inwiefern die jetzige US-amerikanische Administration Ahmadinedschad als Hitler interpretiert, also anhand welcher Merkmale seines Führungsstils bzw. evtl. meinen sie die gesamte iransiche Führung als Regime. Das weiß ich jetzt nicht so genau, aber muss sagen, dass genau der Richtige das gerade raushaut - im Augenblick bzw. natürlich vorher war v.a. die Weltmacht USA am auffälligsten in Dingen Hitler-Vergleichen. Jedenfalls ist mir die Politik, vor und nach der Irak-Invasion, von George W. Bush stark ins Auge gefallen und mir fiel der direkte Vergleich zu Adolf Hitler ein. Wir müssen beachten: Bush nutzte die Attacke auf das WTC für seine Vorhaben aus - er schürte den Zorn des gesamten Volkes, um mit der Unterstützung des gesamten Volkes gegen Irak zu ziehen, wie bei Adolf Hitler mit dem Vorwand des Angriffs der Polen auf Deutschland. Dann wurde die meiste Berichterstattung zugunsten George W. Bushs ausgerichtet, damit die Bevölkerung in den meisten seiner Vorhaben mitzieht, hier aber auch ein großes Lob an die "New York Times".  Und so weiter und so fort ... Letztendlich darf auch der militärische Bereich nicht vernachlässigt werden, indem George W. Bush erstmal die wirtschaftlichen Probleme mittels einfacher Propaganda und durch hochgradige Investitionen in Militär-Technik (interessant zu erwähnen: Neue Atombomben-Entwicklungen, IAEA wird sich freuen) versuchte zu verringern bzw. zu lösen, damit ging außerdem die Verlagerung der innländischen Probleme in verstärkt aggressive Außenpolitik einher.
Das nun mal zu den USA - und das Ganze in verkleinerter Weise auf den Iran jetzt angwendet, jedoch geht die Kontrolle der Bevölkerung schon etwas länger einher, aber jeder Diktator hat irgendwo Züge Hitlers, da er meist die selbe Taktik anwendet. Und bei Bush ist das nur der Fall, dass er unter einem demokratischen Deckmantel ganz leicht Ereignisse für sich ausnutzt. ... Man sollte nicht unbedingt mit dem Finger auf andere zeigen, wenn die eigenen Umfragewerte nun endliche rapide sinken und man selber so viel Dreck am Stecken hat - oder um es anders zu sagen: Wenn man im Glashaus sitzt, soll man nicht mit Steinen werfen. 8)
P.S.: Wenn der Beitrag zusammenhangslos oder teils noch etwas erklärt werden muss, dann in ein paar Tagen bei mir melden ... oder so.
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"Globalisierung ist nur ein anderes Wort für US-Herrschaft." Henry Kissinger
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18.04.2006, 18:30
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Alterspräsident
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Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 262
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Ich sehe es auch ähnlich, wie die "Vorschreiber":
Diese tumben Hitler-Vergleiche gab es von Bush auch schon gegen Hussein, die gibt es immer, wenn gegen jemanden negative Emotionen geweckt werden sollen. Die haben nichts mit Fakten, sondern mit PR zu tun!
Der Mechanismus ist einfach ...
XY=Hitler=schlecht=unmoralisch=unmenschlich=Verbre cher
Krieg gegen XY=gute Tat=notwendig=gottgefällig=gerecht
Man erkennt bei den Amis in letzter Zeit schon anhand ihrer Wortwahl, welche neue "Tankstelle" sie gerade ins Auge gefaßt haben ... da wird dann noch ein wenig anderer "Kitt" in die "Erklärungen" eingeflochten, während die Truppen - und vor allem, die Bevölkerung schon mal auf den nächsten Kreuzzug fürs Öl eingestimmt werden. Nur, aufgrund der vorangehenden PR-Kampagne stellt es sich dann wieder (s. Irak) für die Masse nur als "notwendige Maßnahme" für den Weltfrieden dar ... über die Lügen Bush's und seiner Parteigänger läßt man Gras wachsen ...
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"Wer Frauen zu den Engeln zählt, ist Witwer oder unvermählt."
Wolfgang Salpeter
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03.09.2008, 14:49
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Königin der Amazonen
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Registriert seit: 30.08.2008
Beiträge: 46
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Diese tumben Hitler-Vergleiche gab es von Bush auch schon gegen Hussein,
Das Interessante an der Tatsache war, dass Bush diesen Vergleich erst anführte, als er Krieg gegen Saddam Hussein führte. Als die USA im ersten Golfkrieg 1980-1988 noch mit ihm verbündet waren, war überhaupt keine Rede davon... interessant... Wie sehr sich Menschen ändern können: vom braven Mann, den man mit Waffen unterstützt, hin zu dem, den man als Hitler beschimpft...
Ahmadinedschad ist ganz gewiss nicht das optimale Staatsoberhaupt für ein Land wie den Iran. Er hat ein Regime aufgebaut, ohne Zweifel. Das Internet ist zensiert, Ordnungswächter patroulieren auf den Straßen und und und, aber das mit Hitler zu vergleichen finde ich sehr unangebracht.
Es mag stimmen, dass Hitler neue Maßstäbe im negativen Sinne geschaffen hat, aber deshalb muss man noch lange nicht jeden erstbesten DIktator als HItler bezeichnen... schon in der Hoffnung, dass nicht noch einmal passiert, was unter Hitler passiert ist.
Was den Iran betrifft, so hoffe ich, dass das Regime langsam zu brökeln beginnt. Ich habe neulich einen Vortrag von Shirin Ebadi (iranische Friedensnobelpreisträgerin) gehört und sie hat erzählt, dass die Regierung zwar immer neue Mittel finde, z.B. das Internet zu zensieren und zu sperren, die jungen Menschen, die Studenten im Land aber immer einen Schritt voraus zu sein scheinen: Es gelingt ständig, die Sperrung zu knacken und doch Zugriff auf das gesamte Netz zu erhalten.
Der ganze Saal (und sie selber auch) hat gelacht.
Damit der Iran aber endlich das Staatsoberhaupt bekommt, das er selber frei wählt, muss schon mal was Grundsätzliches geändert werden: der Wächterrat. Das ist ein Gremium das jeden Kandidaten für die Wahl prüft und wenn sie ihn nicht für "religiös" genug halten, darf er gar nicht antreten. Deshalb sind die Wahlen eigentlich eine Farce.
Schade.
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Was wir heute tun, bestimmt, wie die Welt morgen aussieht!
Marie von Ebner-Eschenbach
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18.10.2008, 03:00
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Ädil
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Registriert seit: 19.09.2008
Ort: Hollabrunn
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Ich denke nicht, dass man Achmadinedschad unterschätzen sollte. Niemand kann sagen, was er wirklich tun würde, wenn er die Atombombe hat.
Man könnte natürlich einwenden, dass die anderen neuen Atommächte ihre Atomwaffen auch nicht einsetzen, aber da gibt es Unterschiede: Israel würde seine wohl nur als letztes Mittel verwenden, falls es angegriffen wird und die Gegner nicht mit konventionellen Waffen schlagen kann, um der totalen Vernichtung zu entgehen. Indien und Pakistan brauchen ihre, um den jeweils anderen abzuschrecken, ein Erstschlag wäre also sinnlos. Kim Jong Ill (oder wer auch immer in Nordkorea gerade wirklich das Sagen hat) braucht seine, um einerseits auf der Weltbühne ernstgenommen zu werden, damit andere Staaten mit ihm verhandeln und er im Gegenzug für lasche Zugeständnisse ausländische Hilfslieferungen für seine marode Wirtschaft erreichen kann, andererseits um das Ausland von einer Militärintervention abzuhalten. Einsetzen würde er sie also nur zwecks Machterhalt.
Doch Achmadinedschad ist ein irrational denkender Fanatiker. Sind seine Drohungen gegen Israel wirklich nur bloße Rhetorik? Hitler wurde auch lange unterschätzt. Natürlich wird sich Achmadinedschad darüber im Klaren sein, dass auf einen Nuklearschlag gegen Israel ein Nuklearschlag gegen sein Land folgen würde, aber würde ihn das wirklich abhalten? Selbstmordattentäter sind schließlich auch bereit, sich selbst zu opfern.
Ich denke nicht, dass die Welt abwarten sollte, um es herauszufinden.
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18.10.2008, 10:49
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Proconsul
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Ich denke nicht, dass man Achmadinedschad unterschätzen sollte. Niemand kann sagen, was er wirklich tun würde, wenn er die Atombombe hat.
Hm, wer gibt eigentlich der Welt die Garantie, daß Mc Cain oder irgendein x-beliebig in der Zukunft gewählter Politiker eines der bestehenden Atommächte nicht auch auf den Knopf drückt?
Oder andersherum: Warum dürfen einige Staaten Atomwaffen haben und andere nicht?
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18.10.2008, 11:00
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Ädil
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Registriert seit: 19.09.2008
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Zitat von Titus_Livius
Hm, wer gibt eigentlich der Welt die Garantie, daß Mc Cain oder irgendein x-beliebig in der Zukunft gewählter Politiker eines der bestehenden Atommächte nicht auch auf den Knopf drückt?
Niemand. Leider.
Wobei Obama mit seiner Forderung nach einer Intervention in Pakistan aber der größere Kriegstreiber ist.
Zitat von Titus_Livius
Oder andersherum: Warum dürfen einige Staaten Atomwaffen haben und andere nicht?
Natürlich ist der "nukleare Apartheid" ein Problem. Aber was ist die Alternative? Weil einige Staaten Atomwaffen haben, soll man sie jedem verrückten Potentaten in die Hände drücken, damit er sich nicht diskriminiert fühlen muss?
Da es nicht realistisch ist, dass die Atommächte freiwillig auf ihre Arsenale verzichten und man sie auch nicht dazu zwingen kann, muss wenigstens darauf geachtet werden, dass die Zahl der Atommächte möglichst gering bleibt, schon deswegen, weil mit der Zahl der Atommächte natürlich auch die Zahl der Staatschefs steigt, die die Waffen irgendwann tatsächlich einsetzen könnten.
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18.10.2008, 11:13
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Proconsul
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Registriert seit: 04.08.2007
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Natürlich ist der "nukleare Apartheid" ein Problem. Aber was ist die Alternative? Weil einige Staaten Atomwaffen haben, soll man sie jedem verrückten Potentaten in die Hände drücken, damit er sich nicht diskriminiert fühlen muss?
Das ist typisch westliche Sicht. 
Ahmdinedschad ist demokratisch gewählt. Übrigens eines der wenigen Länder mit demokratischen Wahlen dort unten. Deine Aussage impliziert aber eine Diktatur auf Lebenszeit des iranischen Präsidenten.
Und ob eine pakistanische Regierung oder die Hardliner in Israel nun besonnener mit ihren Atomwaffen umgehen als Amerikaner, Briten und Co., weiß ich nicht. Mit großer Sicherheit wissen sie aber alle, daß ein Atomkrieg nicht zu gewinnen ist.
Außer die Amerikaner die zur Zeit mit ihrer Raketenabwehr das atomare Gleichgewicht ernsthaft zu ihren Gunsten zu verschieben suchen.
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18.10.2008, 11:20
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Ädil
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Registriert seit: 19.09.2008
Ort: Hollabrunn
Beiträge: 216
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So demokratisch sind die Wahlen im Iran auch wieder nicht, da ja nur kandidieren darf, wer vom Wächterrat zugelassen wird. Da ist der Jemen noch demokratischer.
Wie ich schon oben ausgeführt habe, würden die anderen Atommächte ihre Waffen nur zur Selbstverteidigung einsetzen. Um das zu verhindern, braucht man sie also bloß nicht anzugreifen. Nicht einmal Bush schwafelt von der völligen Vernichtung eines bestimmten Staates oder Volkes. Achmadinedschad jedoch ist von einer Mission durchdrungen. Wie ernst sein Gerede von der Vernichtung Israels ist, kann man nicht wissen. Sicher ist nur eins: Wenn über Tel-Aviv erst mal ein Atompilz aufsteigt, ist es zu spät.
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18.10.2008, 11:34
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Proconsul
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So demokratisch sind die Wahlen im Iran auch wieder nicht, da ja nur kandidieren darf, wer vom Wächterrat zugelassen wird. Da ist der Jemen noch demokratischer.
So gesehen kannst du auch die demokratie ind en westlichen Ländern vergessen. Da nominieren die Parteien auch nur die skrupellosesten Karrieristen und aalglatten Speichellecker. Das liegt in der Natur des Systems.
Wenn über Tel-Aviv erst mal ein Atompilz aufsteigt, ist es zu spät.
Wie sagte so schön Sarkozy, der französische Präsident: Die irnaischen Atomraketen sind noch nicht einmal 10 m hoch, da ist der Iran ein einzigster Schutthaufen.
Ansonsten: Wenn die USA auch nur Atomwaffen zur Verteidiung haben, warum
- haben sie eine Atomwaffenerstschlagsdoktrin
- streben sie an,das Atomwaffengleichgewicht zu ihren Gunsten zu verschieben?
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18.10.2008, 11:44
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Ädil
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Registriert seit: 19.09.2008
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Zitat von Titus_Livius
So gesehen kannst du auch die demokratie ind en westlichen Ländern vergessen. Da nominieren die Parteien auch nur die skrupellosesten Karrieristen und aalglatten Speichellecker. Das liegt in der Natur des Systems.
In westlichen Staaten kann aber normalerweise jede Partei kandidieren, die eine gewisse Zahl an Unterstützungserklärungen zusammenbekommt. Da gibt es keine Aufseher, die darüber entscheiden, ob die Parteien und Kandidaten der Regierung genehm sind. Gerade in osteuropäischen Staaten kommt es immer wieder vor, dass bei Wahlen völlig neue Parteien hochkommen und die bisher regierenden in der Bedeutungslosigkeit verschwinden, aber auch in Italien in den 90ern.
Zitat von Titus_Livius
Wie sagte so schön Sarkozy, der französische Präsident: Die irnaischen Atomraketen sind noch nicht einmal 10 m hoch, da ist der Iran ein einzigster Schutthaufen.
Wenn sie aber erst mal hoch sind, gibt es praktisch keine Möglichkeit, sie wieder runterzubekommen. Die Zerstörung des eigenen Landes würde so mancher Fanatiker wohl durchaus in Kauf nehmen, schließlich würden die Opfer wahrscheinlich eh alle ins Paradies eingehen.
Zitat von Titus_Livius
Ansonsten: Wenn die USA auch nur Atomwaffen zur Verteidiung haben, warum
- haben sie eine Atomwaffenerstschlagsdoktrin
- streben sie an,das Atomwaffengleichgewicht zu ihren Gunsten zu verschieben?
Erstere dient in erster Linie zur Abschreckung, um den sogenannten Schurkenstaaten zu demonstrieren, dass sie es nicht zu weit treiben sollen.
Zweiteres dient dem eigenen Schutz. Es ist doch wohl völlig klar, dass jeder Staat danach strebt, sich vor Angriffen zu schützen. Im übrigen bringt der Raketenschutzschild nur etwas gegen Angriffe aus den Schurkenstaaten. Gegen von russischen U-Booten vor der Küste abgefeuerte Raketen würde er auch nichts helfen.
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