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20.05.2008, 14:11
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Pöbel
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Registriert seit: 30.01.2008
Ort: Da wo die Sonne durchs fenster scheint
Beiträge: 58
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sehr abstrakt, leben gegen leben zu rechnen. Rechtlich absolut unmöglich. Das Recht manchmal auch gebrochen wird(werden muss) von Staatsseite, hmm. Welche Interessen hätten die Franzosen? de Facto keine, also ist die Diskussion eine theoretische. Da gebietet die Moral auf den ersten Blick einzuschreiten. Das Recht verbietet es(auf den ersten Blick). Persönlich würde ich natürlich der Moral den Vorzug geben. Doch Gutes zu tun enthält durchaus auch die Möglichkeiten dem Bösen Tür zu öffnen. Insofern ist Rechterhalt meiner Einschätzung nach wichtiger, um größeren Schaden für die Menscheit abzuhalten.
Trotzdem bleibt das ne absolut unbefriedigende Antwort.
__________________
Mit der Politik des kleineren Übels sind 6000 Jahre lang die großen Übel gemacht worden. (Lore Lorentz)
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23.05.2008, 10:43
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.032
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Mit gut und böse, bzw. moralisch und unmoralisch sollte man vorsichtiger umgehen. Schließlich sind das Begriffe, die sehr persönlich geprägt und oft durchaus verschieden sind.
Bzgl. des Völkerrechts kann ich eigentlich keine Aufregung verstehen, denn darum kümmert sich sowieso niemand. Ich würde soweit gehen, dass Völkerrecht als absolut sinnlos zu bezeichnen, denn es gibt, behaupte ich mal, keinen einzigen Fall in der gesamten Geschichte, wo freiwillig ein Staat völkerrechtskonform gehandelt hat, wenn er es nicht hätte tun müssen und ihm diese Handlung selbst nichts bringt, sondern nur kostet.
Es regiert das Recht des Stärkeren und das Recht der Abschreckung und sonst keines. Das Völkerrecht dient nur als Vorwand im besten und als Klopapier im schlechtesten Fall.
Zum Thema:
Ich glaube nicht, dass erzwungene Hilfe sinnvoll (die Frage der Legitimität steht auf einem anderen Blatt) wäre, denn die Junta Burmas würde das nicht zulassen. Es würde also zuerst nötig sein das Regime zu stürzen und hierfür wäre ein Krieg nötig. Bis dieser gewonnen ist, wären die Hilfslieferungen wohl nicht mehr nötig bzw. einfach zu spät.
Nachtrag:
Dürfte sich erübrigt haben (zumindest der spezielle Fall - die Diskussionsgrundlage bleibt natürlich). Laut neuesten Meldungen lässt die Junta internationale Hilfe zu.
Geändert von Argeados (23.05.2008 um 11:24 Uhr).
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