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22.12.2005, 19:06
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.599
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Entschädigung für deutsche Zwangsvertriebene aus dem Osten?
Ein sehr heikles thema, sollte polen entschädigung für die zwangsvertriebenen zahlen oder nicht? Was denkt ihr über das geplante mahnmal für vertriebene aller völker, also auch der deutschen ostsiedler aus schlesien, pommern und ostpreussen?
Ich denke polen sollte geringfügige entschädigung zahlen, da es durch den krieg genug gelitten hat und auch sonst genug nach dem krieg durch die udssr leiden musste.
Aber andererseits darf und kann man nict einfach landbesitzern ihr hab und gut wegnehmen, das ist staatsdiebstahl und ebenso moralisch verwerflich. Drum nach abwiegen der beiden seiten denke ich sollte entschädigung gezhalt werden, aber weniger als marktwert.
Ps der neue staatspresident von polen hat in seiner amtszeit als warschauer bürgermeister, als die ersten deutschenforderungen nach entschädigung laut wurden, sofort die schäden der nazis an warschau schätzen lassen, um in falle einer juristischen auseinandersetzung vor dem eg gerichtshof auch wirklich dicke argumente auf eigener seite zu haben, finde ich intelligent gemacht von dem mann, aber net gerade fair gegenüber nroameln vertriebenen, die mit der gesamtpolitik des 3reiches wenig am hut hatten und trotzdem weg mussten
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22.12.2005, 19:16
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.450
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Es ist ja nicht so das die Polen freiwillig dorthin gegangen sind. Ihnen wurde ja von der Sowjetunion ein Großteil des Ostens geraubt und sie wurden Umgesiedelt.
Jetzt nach 60 Jahren halte ich es allerdings für Übertrieben noch Entschädigungen zu zahlen. Dies gilt ebenso für Deutschland wie für alle anderen Länder meines Erachtens nach.
Es gibt übrigens keine Zwangsvertriebenen, da eine Vertreibung immer unter Zwang geschieht sonst wäre es eine Umsiedlung!
__________________
Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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22.12.2005, 19:21
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.599
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zu der sache mit der udssr:
dann muss man eben die russen an den zu leistenden entschädigungen mit beteiligen. Ob das aber politisch gegenüber putin durchsetzbar ist erscheint mir momentan mehr als fragwürdig
zu der sache mit 60 jahre danach zu spät:
Man muss so ehrlich sein und sagen es ging net früher, es ist erst jetzt die politische lage so gekommen dass man heute in wirklich freier meinungsäusserung mit dem gegenüber die sache juristisch ausfechtn kann. Im kalten krieg gings sowieso net und die die ersten zehn jahre nach dem fall des eisernen vorhangs wäre es zu früh gewesen, weil man sofort die neuen demokratien verschreckt hätte
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22.12.2005, 19:24
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Ädil
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Registriert seit: 05.04.2005
Beiträge: 202
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Sie sind zwar nicht freiwillig dahin gegangen aber die Polen haben die Deutschen dort ziemlich ausgeraubt und ausgebeutet.
Innerhalb ein paar Stunden Ultimatum sie gefordert das Haus zu verlassen mit einen Rucksack für jeden oda so. Diese wurdn dann manchmal über Nacht in Lager gesteckt und am Morgen waren die Rucksäcke weg.
Entschädigungen nach dieser Zeit ist unsinn. So gut wie alle Vertriebenen sind normale Bürger mit normalen Jobs und normalen Gehalt.
Also haben sie anscheinend nicht viel Probleme welche nur mit GEld zu lösen sind.
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22.12.2005, 19:24
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mal im allgemeinen. vertreibung nimmt den menschen das Recht auf existenz sowie das selbstbestimmungsrecht des Einzelnen. die vertreibung aus dem osten war großes unrecht und die welt billigte dies. nicht das schlimmste verbrechen auf erden rechtfertigte die vertreibung, die gekoppelt war mit raub, mord und vergewaltigung.
die aroganz und begründung, mit der deutsche entschädigungsforderungen abgewiesen werden, lassen die vertriebenen weiter leiden weil ihr das ihnen zugefügte unrecht nicht geahndet wird und hält 2. die nicht vorhandene kollektivschuld aufrecht. das schlimmste ist noch nicht mal, dass die welt grundlagen für vertreibung akzeptiert(benes-dekrete), nein, so werden die vertriebenen von der eigenen regierung hintergangen und diffamiert.
wie man sieht, hat die welt seit 45 nicht weiter dazu gelernt. auf der welt gibt es immer noch viele, viele menschen die flüchten müssen und vertrieben werden.
eine offizielle entschuldigung wäre das mindeste, was man erwarten könnte.
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22.12.2005, 19:27
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.599
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Original von mozart
eine offizielle entschuldigung wäre das mindeste, was man erwarten könnte.
von wem? von den polen, den tschechen, den russen oder von zweien oder allen?
du must schon konkreter werden?
PS deutsche wurden ja auch in jugoslawien, ungarn und rumänien vertrieben
Original von Syno
Entschädigungen nach dieser Zeit ist unsinn. So gut wie alle Vertriebenen sind normale Bürger mit normalen Jobs und normalen Gehalt.
Also haben sie anscheinend nicht viel Probleme welche nur mit GEld zu lösen sind.
Den ersten satz versteh ich, den zweiten nicht mehr, und den dritten garnicht mehr:(
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22.12.2005, 19:32
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eine entschuldigung von allen staaten, die die vertreibung gebilligt haben, bzw. durchgeführt haben.
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22.12.2005, 19:36
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.599
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kriegst du NIE, denn entschuldigung heisst formaljuristisch auch immer seine schuld anerkennen, das wiederumheisst schadenersatzansprüche ebenso anerkennen, was denkste warum sich die türkei nie entschuldigen wird bei den armeniern. Naja gut wobei die sich auch in keinster weise schuldig fühlen.
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22.12.2005, 19:38
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Original von TigerMC
kriegst du NIE, denn entschuldigung heisst formaljuristisch auch immer seine schuld anerkennen, das wiederumheisst schadenersatzansprüche ebenso anerkennen, was denkste warum sich die türkei nie entschuldigen wird bei den armeniern. Naja gut wobei die sich auch in keinster weise schuldig fühlen.
was wäre daran so verwerflich. aber du hast recht, siegerjustiz
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22.12.2005, 19:44
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.599
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das einzige mögliche wäre glaube ich sein "bedauern" über das wiederfahrene leid aussprechen, aber das wiederum würde in den einzelnen ländern nicht so toll aufgenommen werden. dh kein verantwortungsvoller politiker dieser länder würde das offiziell sagen, da ihm das sicher die nächste wahl kosten würde
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22.12.2005, 19:46
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Original von TigerMC
das einzige mögliche wäre glaube ich sein "bedauern" über das wiederfahrene leid aussprechen, aber das wiederum würde in den einzelnen ländern nicht so toll aufgenommen werden. dh kein verantwortungsvoller politiker dieser länder würde das offiziell sagen, da ihm das sicher die nächste wahl kosten würde
also müsste doch wenigstens die dt. regierung den menschen helfen oder? aber nein, die vertriebenen waren ja selbst schuld. X(
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22.12.2005, 19:50
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.599
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Ich meine dass die regierung schröder eher auf seiten des vertriebenen bundes war, aber die frau merkel von der gruppe garnichts hällt, dh unter schwarz rot dürfte in der richtung mal garnichts gehen. Eigentlich unter keiner regierung, denn keiner will es sich wirklich mit den polen verscherzen, die ja heute schon ein sehr wichtiger markt für deutsche neuwagen, fahrräder, und sonstige antiquitäten  , ääh sry kleiner schwerz  für deutsche waren sind
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22.12.2005, 20:09
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.065
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Zur grundlegenden Frage: Auf jeden Fall.
Österreich zahlt seit wenigen Tagen aus einem NS-Entschädigungsfond Gelder für Opfer des Naziregimes. Völlig zu Recht meiner Meinung nach.
Warum sollten vertrieben Deutsche aus Polen oder Sudetendeutsche aus Tschechien nicht ebenfalls entschädigt werden? Dafür gibt es meiner Meinung nach keinen plausiblen Grund. Alle Vertriebenen, egal welcher Nationalität oder Herkunft sollten von ihren Vertreibern ihr Recht einfordern können.
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22.12.2005, 20:25
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.006
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Mein Vaer und seine Familie wurde aus schlesien vertrieben. sie habendort ein Kraftwerk gehabt, eine Schneiderei und ein Restaurant, dann gar nichts mehr.. meien großeltern war immer gegen die nazis. Meine großmutter hatte immer an Gott geglaubt, vor allem wegen der christlichen Nächstenliebe war sie gegen die nazis.Sie sah im Nationalsozialismus ein großes Verbrechen. Schon damals, in den 30 igern
__________________
Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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22.12.2005, 21:20
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Ädil
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Registriert seit: 05.04.2005
Beiträge: 202
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Original von TigerMC
Original von Syno
Entschädigungen nach dieser Zeit ist unsinn. So gut wie alle Vertriebenen sind normale Bürger mit normalen Jobs und normalen Gehalt.
Also haben sie anscheinend nicht viel Probleme welche nur mit GEld zu lösen sind.
Den ersten satz versteh ich, den zweiten nicht mehr, und den dritten garnicht mehr:(
Ich mein das so. Soweit ich weiß sind die damals vertriebenen wieder auf den Beinen, zwar mit harter Arbeit, aber ich höre eigentlich nie davon das die Vertriebenen dringend das Geld bräuchten das aus einen Entschädigungsfond kämme würde.
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