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29.05.2005, 20:10
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.069
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Europa auf dem absteigenden Ast?
... meiner Meinung nach ja und das sogar ziemlich klar.
In Deutschland (wie auch in AUT und in vielen anderen europ. Staaten), gibt es hohe Arbeitslosenzahlen und die Menschen glauben tatsächlich, dass dies änderbar ist. Möglicherweise ist es das, der Meinung bin ich allerdings nicht. Wirtschaftlich wird Europa, so denke ich, soweit absinken, bis nur mehr die Konzernzentralen in Berlin, London, Paris, Wien oder sonst wo sitzen.
Wenn man es nämlich objektiv betrachtet, hat Europa seinen Vorteil verspielt. Europa hat es eindeutig verpasst, auf das einzige zu setzen, was es international noch konkurrenzfähig machen könnte, nämlich das geistige Potential.
In Sachen Bezahlung und Lohn kann kein Westeuropäer mit einem Chinesen, Vietnamesen oder Inder mithalten und deswegen wandern alle arbeitsintensiven Industrien ja auch ab. Doch das größte Problem meiner Meinung nach ist, dass Europa es einfach verpasst hat, von ihrem hohen Ross herab zu steigen. Wir Europäer, die wir uns doch als Wiege der modernen Gesellschaft sehen, werden in Zukunft (eine genaue Prognose wage ich hier nicht), um unser schönes Leben bangen müssen, denn das "Köpfchen wandert aus".
Die Entwicklungsabteilungen, in denen das Wissen Zuhause ist, wandern ab, denn in Indien gibt es Ingineure um das halbe Geld, mit teils den doppelten Fähigkeiten und der Lohn bleibt dort konstant niedrig, da jedes Jahr doppelt so viele Ing. auf den Markt geschwemmt werden wie in Europa.
Das es als kleiner Handwerker und nicht Akademiker es immer schwieriger wird, einen Job zu bekommen, ist ja kaum bestreitbar. Das dies bei den Akademikern in den nächsten 10 bis spätestens 20 Jahren um garnichts besser sein wird, will kaum jemand wahr haben, jedoch geht die derzeitige Entwicklung genau in diese Richtung und ich bezweifle, dass diese überhaupt noch verhindert werden kann.
Europa sitzt meiner Meinung nach am absteigenden Ast. Die Löhne sind erstens nicht konkurrenzfähig und zweitens wird das, was sie (die Europäer) konkurrenzfähig machte, nämlich der "Vorsprung an Wissen" und die bessere Ausbildung, zunehmend verspielt bzw. ist dies schon worden.
Argeados
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29.05.2005, 20:11
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.480
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Ich kann dir in deinem ganzen Text nur zustimmen. Europa erstickt an seinem eigenen Wolstand und bis die Menschen merken, dass wir absteigen ist es zu spät.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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29.05.2005, 20:18
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Propraetor
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Registriert seit: 18.03.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 543
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In der Zukunft wird Afrika das neue Europa sein, denn sie haben dort allew, wenn man es nur richtig nutzt! In Afrika gibt es die meisten bodenschätze, viele Leut und ebenso viel Platz. Auf kürzere Sicht werden sich China und Indien etablieren und das ganze führt dann am Ende dazu dsa wir Ageados bereits gesagt hat Europa absteigt. Ich bin auch der meinung dass es in der "westlichen Welt" auch schon in naher zukunft zu neuen Revolutionen kommen wird.
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29.05.2005, 20:38
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Preuße
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Registriert seit: 28.04.2005
Beiträge: 439
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Original von SeniorDingDong
In der Zukunft wird Afrika das neue Europa sein, denn sie haben dort allew, wenn man es nur richtig nutzt! In Afrika gibt es die meisten bodenschätze, viele Leut und ebenso viel Platz. Auf kürzere Sicht werden sich China und Indien etablieren und das ganze führt dann am Ende dazu dsa wir Ageados bereits gesagt hat Europa absteigt. Ich bin auch der meinung dass es in der "westlichen Welt" auch schon in naher zukunft zu neuen Revolutionen kommen wird.
Du bist ja sehr pessimistisch eingestellt!; obwohl ich dir bei einigen punkten recht geben muss
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Was wir hier in diesem Land brauchen sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher.
Franz-Josef Strauß
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30.05.2005, 00:58
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.604
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also dass afrika uns in naher zukunft einholen kann bezweifle ich doch stark, ABER asien und südamerika sind bald vorbeigezogen.
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30.05.2005, 02:24
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Tribun
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Registriert seit: 29.05.2005
Beiträge: 82
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Original von TigerMC
also dass afrika uns in naher zukunft einholen kann bezweifle ich doch stark, ABER asien und südamerika sind bald vorbeigezogen.
Auch das bezweifele ich. Südamerika ist derart politisch instabil, dass es immer erhebliche Risiken birgt. Und es ist ebenso wie Asien geprägt durch kleine Wirtschaftszonen, in denen es boomt, während es in der Fläche eher an das Mittelalter erinnert. Nicht zuletzt deswegen können beide Kontinente bei der "sozialen" Komponente nicht punkten - und die gehört zum Fortschritt unbedingt dazu.
In Afrika herrscht weiterhin Anarchie und Willkür - kein Anzeichen von wirklicher gesellschaftlicher oder politischer Entwicklung. Und das bisschen an Wohlstand kommt nur eine kleinen Oligarchie zugute...
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30.05.2005, 17:35
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Konsul
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Registriert seit: 12.03.2005
Beiträge: 916
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afrika wird nicht an uns vorbeiziehen.
asien und südamerika teilweise, aber nicht auf ganzer ebene.
In Europa sind ganz dringend Reformen, wenn nicht "Revolutionen"
erforderlich. Doch dazu sind die meisten Menschen zu dumm und zu faul.
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02.06.2005, 14:41
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Preuße
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Registriert seit: 28.04.2005
Beiträge: 439
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RE: Europa auf dem absteigenden Ast?
also dass afrika uns in naher zukunft einholen kann bezweifle ich doch stark, ABER asien und südamerika sind bald vorbeigezogen.
Da kann ich dir aber nicht zustimmen. wieso bist du dir denn so sicher, dass es in europa nicht doch zu großen veränderungen kommt, die die eu , bzw ihre mitglieder wieder aktionsfähig macht.
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Was wir hier in diesem Land brauchen sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher.
Franz-Josef Strauß
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02.06.2005, 15:44
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.069
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Das ist einfacha. Das Preisniveau kann einfach nicht mit anderen Ländern konkurrieren. Das ist es.
Große Firmen wandern ab, verständlicher weise. --> mehr Arbeitslose. Das ist ein Teufelskreislauf. Da können die Staaten nicht mal viel amchen, außer dauernd Steuererleichterungen und Subventionen zu geben und das darf man erstens laut EU nur beschränkt und 2. kann man das nicht ewig machen, weil es den Haushalt ruiniert da man ja nichts mehr einnimmt durch die dann ahier ansässigen Firmen.
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02.06.2005, 16:20
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.480
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Habt ihr euch mal mit Neuseeland beschäftigt? Dort haben sie vor ca. 20 Jahren alle Subventionen gestrichen und plötzlich gedeiht die Wirtschaft.
Diese subventionierte, durchregulierte Wirtschaft ist einfach nicht mehr tragbar. Entweder man wirtschaftet gut oder man geht unter.
Zur Ausgangsfrage: Nein, Europa ist nicht auf dem absteigenden Ast. Solange ich sehe was meine Nachbarn für Schlitten fahren und dass sie dreimal im Jahr in Urlaub fliegen geht es uns noch viel zu gut!
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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02.06.2005, 16:22
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Propraetor
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Registriert seit: 18.03.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 543
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Man müsste die Arbeitszeiten und Urlaubsregelungen aus anderen Länder übernehmen, schließlich haben wir in Deutschland so viele urlaubstage wie sonst nirgendwo.
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02.06.2005, 17:42
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Preuße
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Registriert seit: 28.04.2005
Beiträge: 439
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Original von Wulfnoth
Habt ihr euch mal mit Neuseeland beschäftigt? Dort haben sie vor ca. 20 Jahren alle Subventionen gestrichen und plötzlich gedeiht die Wirtschaft.
Diese subventionierte, durchregulierte Wirtschaft ist einfach nicht mehr tragbar. Entweder man wirtschaftet gut oder man geht unter.
Zur Ausgangsfrage: Nein, Europa ist nicht auf dem absteigenden Ast. Solange ich sehe was meine Nachbarn für Schlitten fahren und dass sie dreimal im Jahr in Urlaub fliegen geht es uns noch viel zu gut!
war das nicht der artikel im spiegel? Ich denke, dass diese völlige einstellung aller subventionen die wirtschaft, wie in neuseeland nach einer phase der umstellung, viel aktionsfähiger macht, aus dem einfachen grunde, dass man, wie Wulfnoth schon sagte, untergeht.
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Franz-Josef Strauß
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02.06.2005, 19:20
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Gesperrt
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Registriert seit: 01.04.2005
Beiträge: 95
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Original von SeniorDingDong
Man müsste die Arbeitszeiten und Urlaubsregelungen aus anderen Länder übernehmen, schließlich haben wir in Deutschland so viele urlaubstage wie sonst nirgendwo.
standes du schon mal in der produktion? wenn nicht dann schreib nicht so ein mist!
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02.06.2005, 21:22
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.069
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Toby du musst das allgemein betrachten.
Wenn Westeuropa auf ihren tollen Errungenschaften und Privilegien sitzen bleibt, dann kannst du bald nicht mal mehr in ner Produktion arbeiten ... denn diese Jobs sind dann alle in Indien oder China.
@Wulfnoth
Reiche Leute gibts immer ... aber die Mittelschicht wird meiner Meinung nach verschwinden. Und mit "Europa auf dem absteigenden Ast" meinte ich eher, dass die Europäer, vielleicht auch langsam, aber sicher von ihrem Wolhstand verabschieden müssen ...
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02.06.2005, 21:28
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.604
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Original von Toby
Original von SeniorDingDong
Man müsste die Arbeitszeiten und Urlaubsregelungen aus anderen Länder übernehmen, schließlich haben wir in Deutschland so viele urlaubstage wie sonst nirgendwo.
standes du schon mal in der produktion? wenn nicht dann schreib nicht so ein mist!
da gebe ich toby recht, die wirklich harten arbeiter an fleisbänden und den verarbeitenden gewerbe die habens echt hart und verdienen jeden tag urlaub im jahr mit ihrem schweis
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