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05.06.2007, 13:50
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.006
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Mich würd's nicht wundern, wenn am Ende die Polizei an allem Schuld ist.
Ich bin sowieso der Ansicht, dass man das Treffen in Neuschwanstein hätte abhalten sollen. Eine Zufahrt, leicht zu sichern und keine großen Demonstrationsflächen in der Nähe.
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Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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05.06.2007, 14:03
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Propraetor
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Registriert seit: 18.03.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 543
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Dann erklär mir mal bitte, wieso die Polizei an den Ausschreitungen Schuld sein soll.
Ich stimme meinen Vorrednern in der Hinsicht zu, dass man Krawallmachern die eindeutig nur Gewalt im Sinn haben, und Einkaufswagen voller Pflastersteine gehören dazu, auch mit entsprechender Gewalt antworten muss.
Geändert von SeniorDingDong (05.06.2007 um 14:05 Uhr)
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05.06.2007, 14:03
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.450
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Ich wäre immer noch für den Fuselfelsen. Hätte die Marine aus Wilhelmshaven auch noch was zu tun.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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05.06.2007, 14:17
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Tribun
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Registriert seit: 29.10.2005
Beiträge: 75
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Es wäre natürlich am besten wenn es möglich wäre Randalierer festzunehmen! dies ist aber nicht möglich. Aus diesem Grund sollte so viele wie möglich festgenommen werden und zwar möglichst gewaltfrei. Im Notfall muss sich eben die Polizei zurückziehen, denn was zählt mehr? Ein Menschenleben oder ein Sachschaden egal in welcher Höhe. Wenn jemand anderer Meinung ist dann legt er also ein Maximalwert fest ab welchem Wert man einen Menschen töten darf oder Verletzen darf, also müsste es danm auch im Stgb erlaubt sein ab einem bestimmten Betrag einen Menschen zu verletzn oder zu töten. Für michn ist ein Menschenleben unbezahlbar und nicht mit einem Wert festzulegen egal welchen Schaden er anrichtet.
Dass Argument, man müsse die friedlichen Demonstranten vor den Randalierern schützen zeiht bei mir auch nicht da mir kein Fall bekannt ist in dem Demonstranten ihre eigenen Leute verletzt haben.
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05.06.2007, 14:23
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.006
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Zitat von SeniorDingDong
Dann erklär mir mal bitte, wieso die Polizei an den Ausschreitungen Schuld sein soll.
.
Hast du dir Ironie nicht erkannt? Aber guck dir's doch an, was für ein Theater wegen diesem einzelnen Polzeiwagen gemacht wurde/wird.
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Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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05.06.2007, 14:42
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Homo Novus
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Registriert seit: 30.01.2007
Ort: Köln
Beiträge: 288
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na ja, also in der situation hätte man schon nen panzer gebraucht, um nicht erstmal abzuhauen
insgesamt stört es mich auch nicht, wenn die polizei in solchen fällen hart durchgreift und nötigenfalls auch zur waffe greift
andererseits ist der skrupel, der offenbar immer noch vor dem gebrauch der schusswaffe existiert, ein gutes zeichen, dass noch immer nicht alles verloren ist, worauf diese, unsere demokratie gebaut ist, auch wenn gewisse leute permanent daran arbeiten...
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05.06.2007, 14:50
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Brotwurst
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Registriert seit: 16.03.2007
Beiträge: 143
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@Blackfred: du beziehst dich meiner Meinung nach zu sehr auf Sachbeschädigungen. Ich spreche eher von Körperverletzungen (eventuell mit Todesfolge). Genauso wie ein Gummigeschoss unter Umständen tödlich sein kann, kann es ein Pflasterstein oder eine Eisenstange auch. Die Leben der Randalierer würden nicht wegen Sachschäden gefährdet sondern wegen Notwehr/hilfe.
Die Polizei darf sich nicht zurückziehen. Kurzzeitig sicher, aus taktischen Gründen, aber nicht um die Gesundheit der Randalierer zu schützen. Wo kämen wir hin, wenn die Staatsgewalt vor jedem Mob flüchtet? Das Gewaltmonopol liegt beim Staat, und da die Polizei bei jedem Einsatz nur Ruf verlieren kann würde ich von diesem Monopol gegen solche Leute auch mehr Gebrauch machen.
PS: im StGB gibt es so etwas wie eine Abwägung zwischen Eigentum und Gewalterlaubnis. Nicht umsonst ist das Eigentum ein notwehrfähiges Gut. Denk mal drüber nach.
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05.06.2007, 16:27
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Tribun
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Registriert seit: 29.10.2005
Beiträge: 75
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Ich meine ja auch nicht dass die Polizei sich bei jedem Mop zurückziehen soll, sondern sich zurückziehen soll sondern nur wenn nur die Gefahr der Sachbeschädigung besteht. Mag sein dass Eigentum notwehrfähiges Gut ist trotzdem ist für mich ein Leben oder die Gesundheit eines MEnschen wertvoller als alles andere
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Geändert von blackfred (05.06.2007 um 16:31 Uhr)
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05.06.2007, 16:30
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Zitat von blackfred
Ich meine ja auch nicht dass die Polizei sich bei jedem Mop zurückziehen soll, sondern sich zurückziehen soll sondern nur wenn nur die Gefahr der Sachbeschädigung besteht.
Merkwürdige Vorstellung vom Rechtsstaat.
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05.06.2007, 17:41
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Thete
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Registriert seit: 02.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 770
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Zum Rechtsstaat gehört der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. Wenn es absehbar ist, dass das Herausgreifen von Verdächtigen/vorher beobachteten Tätern zu einer Eskalation der Gewalt führt, sollt man mE nach z.B. darauf verzichten. Ebenso die blackfred angesprochene Sache mit Sachbeschädigungen: Wenn die Ahndung von leichten Sachbeschädigungen vorhersehbar eine Schlacht auslöst, in der sehr viel mehr gefährdet ist als ein Schaufenster (z.B. Leben und Gesundheit von Polizisten und Demonstranten), dann hat das Interesse der Strafverfolgung hinten an zu stehen.
Zitat von blackfred
Dass Argument, man müsse die friedlichen Demonstranten vor den Randalierern schützen zeiht bei mir auch nicht da mir kein Fall bekannt ist in dem Demonstranten ihre eigenen Leute verletzt haben.
Das ist leider eine schöne Illusion. Ich möchte nicht von der Polizei vor Randalierern beschützt werden (da ich unter anderem befürchte, dass die Polizei große Schwierigkeiten hat, Demonstranten und Randalierer zu trenne, zumindest Berliner Einsatzhundertschaften), aber ich habe schon Steine abgekommen, die aus der fünften bis sechsten Reihe ungefähr in Richtung Polizei geworfen wurden.
Geändert von Thersites (05.06.2007 um 17:45 Uhr)
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05.06.2007, 19:44
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WAZ-Leser
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Registriert seit: 10.05.2007
Ort: Münster
Beiträge: 79
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George W. Bush ist so um 19.00 gelandet... jetzt gehts morgen los..
Weiss einer wie der japanische Gipfel verlaufen ist und ob/was es für Ergebnisse gab?
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Die kürzesten Woerter, nämlich ja und nein, erfordern das meiste Nachdenken.
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05.06.2007, 20:24
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Zitat von Thersites
Zum Rechtsstaat gehört der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. Wenn es absehbar ist, dass das Herausgreifen von Verdächtigen/vorher beobachteten Tätern zu einer Eskalation der Gewalt führt, sollt man mE nach z.B. darauf verzichten. Ebenso die blackfred angesprochene Sache mit Sachbeschädigungen: Wenn die Ahndung von leichten Sachbeschädigungen vorhersehbar eine Schlacht auslöst, in der sehr viel mehr gefährdet ist als ein Schaufenster (z.B. Leben und Gesundheit von Polizisten und Demonstranten), dann hat das Interesse der Strafverfolgung hinten an zu stehen.
Das ist ebenso unvereinbar mit dem Rechtsstaat. Und das sagst Du auch nur so lange, wie Dir kein Lebensmittelmarkt der geplündert und kein Auto das angezündet wird, gehört.
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05.06.2007, 20:31
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Praetor
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Registriert seit: 11.01.2007
Ort: München
Beiträge: 418
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zum grundsatz der verhältnismäßigkeit. wenn ein randalierer pflastersteine auf jemanden wirft dann weiß er ganz genau dass die möglichkeit besteht diesen zu töten .. dies nimmt er billigend in kauf.. also wieso sollte die polizei davor zurückschrecken gummigeschoße einzusetzen.. weil sie besser sein soll als die randalierer? die aggression geht von den krawallmachern aus also sollte die polizei befugt sein diesen auch schaden zuzufügen, was sie ja durch knüppel tut. doch dabei setzt sie sich selbst einem risiko aus, was ich nicht einsehe wenn es andere methoden gäbe. also ein paar schrfschützen mit gummigeschoßen und jedem der zum wurf ausholt eine in den bauch. wer weiß vielleicht hätte es sogar eine pädagogische wirkung wenn sie bei der wurfbewegung merken "aua, das tut weh". wie bei den pawlowschen hunden.
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05.06.2007, 21:13
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Propraetor
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Registriert seit: 31.01.2007
Beiträge: 627
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was genau ist die deeskalationstaktik?
ich kanns mir ja in etwa vorstellen, aber wissen tu ichs nicht.
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Wahrlich glücklich ist, wer am Abend sagen kann, heute habe ich gelebt - Horaz
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05.06.2007, 22:41
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Tribun
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Registriert seit: 29.10.2005
Beiträge: 75
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Die Deeskalationstaktik ist möglichen Konflikten aus dem Weg zu gehen. In dem man z.B nicht versucht sich in die Demonstration einzugreifen soweit dies Möglich ist um keinen ´Grund für Randale etc. zu liefern. Also gen au dass Gegenteil was die russische Polizei bei Demonstrationen macht
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