21.11.2008 - 12:42
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  #1  
Alt 20.02.2005, 19:33
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The Censor
 
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Der Iran und seine Beziehungen zu den USA

Momentan kocht es mal wieder im Osten. Anscheinend will Bush mit seiner bisherigen Politik fortfahren, welche ja nicht anders lautet als, dass man die Innenpolitische Probleme ruhen lässt und dafür sich mehr den außenpoltiischen widmet.
Momentan scheint sich die Aktivität der USA auf den Iran zu richten, doch stellt sich hier ernsthaft die Frage ob die USA genügend Verbündete gewinnen kann und genügend Kräfte im Irak freimachen kann um dieses Unternehmen zu starten.

Eine weitere Frage ist wie die Bevölkerung in den USA einen neuen Krieg aufnehmen wird und wie stark sich die Iranische Bevölkerung auf die Seite des Mullahregimes stellen wird.
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  #2  
Alt 20.02.2005, 20:53
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Plebejer
 
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Also für mich ist Bush einfach nur nen kriegssüchtiger Ar***. Ich denke wir sind im 21. Jahrhundert und Kriege sollte man soweit wie es geht vermeiden. Auch wenn es früher nicht so war. Man kann Bush ja fast mit Napoleon und Wilhelm II. vergleichen die ja alles auf Kriege und ein großes Heer gesetzt haben.

Ich hoffe das die anderen Länder mal endlich kapieren die USA nicht zu unterstützen, weil die doch nur auf das Öl in den verschiedenen Staaten dort unten aus sind. Und wenn die USA mal in den Arsch getreten kommt kapiern die vielleicht mal das ihre Außenpolitik scheisse ist.
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  #3  
Alt 20.02.2005, 20:59
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Bush ist in sofern eine durchaus interessante Person, als das er uns wieder einmal bewiesen hat, dass es immer noch solche Machthaber auf der Welt gibt.

Generell fande ich ja den Irakkrieg im Grundgedanken garnicht mal schlecht, da Saddam Hussain ein Diktator war und man solche Diktatoren nur mit Krieg beseitigen kann, aber die Ausführung war und ist immer noch sehr mangelhaft. Leider war sie in der Planung schon viel zu Mangelhaft als das daraus was werden kann.

Auf den Iran bezogen bin ich allerdings auch anderer Meinung. Obwohl dort ein Regime von Mullahs herrscht gibt es dort Ansätze zur Demokratie und ein Krieg würde mehr schaden als nutzen. Vor allem ein Krieg durch die USA, welche sehr eigenmächtige Interessen dort unten verfolgt.
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  #4  
Alt 20.02.2005, 21:05
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Genau das ist meiner Meinung nach das Problem was die USA hat. Sie verfolgt in solchen Ländern meist eigene Ziele anstatt dort zu helfen und eine Demokratie aufzubauen.

Wie du ansprachs sind im Iran schon Ansätze zur Demokratie, das ist Richtig und auch gut so. Durch einen Krieg wären die "eigenen" Ansätze wieder weg. Und ich denke ein Volk freut sich mehr wenn der Staat von sich aus langsam in die Demokratie "gleitet" anstatt gezwungen zu werden irgendwas vom einen Tag auf den anderen zu ändern.

Für mich bleiben Kriege von den USA ausgehend immer Kriege für Öl. Dies bewies auch das Wettrüsten damals gegen die UdSSr. Beide Länder hatten es damals auf diese Region abgesehen nur um zu beweißen wie stark sie doch sind.

Ich sage immernoch. Die größte und beste Demokratie herrscht in Indien auch wenns da an manchen Ecken der Bevölkerung nicht gut geht. Aber der gehts bestimmt besser als anderen...aber ich weich vom Thema ab ^^"
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  #5  
Alt 20.02.2005, 21:10
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Das Problem des Wettrüstens hatte Gründe die im kalten Krieg lagen und allein dazu könnte man schon seiten füllen, deswegen schreibe ich hier nichts mehr dazu.

Was den Iran betrifft so bin ich einfach der Meinung, dass man gerade dort mit politischer Intervention mehr erreichen kann als mit militärischer.
Andrs sieht das natürlich aus wenn der Iran sein Atomwaffenprogramm fortsetzt, aber wenn dann eine militärische Aktion fällig ist, dann unter dem Kommando der UN mit UN-Soldaten.

Doch sollte man in diesem Fall nicht nur sein Augenmerk auf den Iran richten sondern auch auf Nordkorea. Dort soll jetzt ja hoffentlich durch China vermittelt werden.
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  #6  
Alt 27.02.2005, 12:20
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Ich denke das die U.S.A. keinen Schritt gegen den Iran unternehmen werden wird, bis die "Nordkoreafrage" geklärt ist, denn wenn die U.S.A. jetzt einen Militärischen Schlag gegen den Iran versucht, überdehnt die U.S.A. ihre Streitkräfte so das eine Sicherheit gegen Nordkorea nicht mehr gewärleistet sein kann!

Was denkt Ihr?

Gruss aus Wien
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  #7  
Alt 27.02.2005, 13:19
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Ich würde die Nordkoreafrage nicht überschätzen zudem sollte man die Naivität mit der die Bush-Regierung vorgeht nicht unterschätzen.
Ein Irankrieg wäre schon wegen dem jetztigen Irakzustand sehr waghalsig.
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  #8  
Alt 27.02.2005, 13:43
Wien
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Original von Wulfnoth
Ich würde die Nordkoreafrage nicht überschätzen zudem sollte man die Naivität mit der die Bush-Regierung vorgeht nicht unterschätzen.
Ein Irankrieg wäre schon wegen dem jetztigen Irakzustand sehr waghalsig.
Sag ich ja!

Gruss aus Wien
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  #9  
Alt 27.02.2005, 20:58
Wien
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Hat jemand Statistiken oder Zahlen über die Amerikanische Armee?
Also zum Beispiel wie viele Mann die U.S.A. Armee gerade im einsatz hat und wo? Oder wie viel die gesamtstärke der U.S.A. Streitkräfte beträgt?

Gruss aus Wien
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  #10  
Alt 27.02.2005, 21:03
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Darüber habe ich leider keinerlei Informationen. Allerdings denke ich, dass wir da auf den Millionenbereich zusteuern. Allein in Japan, Korea usw. hat Amerika 50.000 Mann stationiert. An der Eroberung des Iraks waren über den Daumen gepeilt 250.000 Man beteiligt...

Zurück zum Thema:
Gerade lief in der Tagesschau das Russland und Iran nun ein Abkommen unterzeichnet haben, welches die Lieferung von Atombrennstäben behandelt. Die USA hat wohl heftigst protestiert aber mehr nicht unternommen.
Nach mehreren Schätzung ist der Iran aber noch ca. ein Jahrzehnt davon entfernt eine Atommacht zu sein.
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  #11  
Alt 27.02.2005, 21:05
Wien
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Original von Wulfnoth
Darüber habe ich leider keinerlei Informationen. Allerdings denke ich, dass wir da auf den Millionenbereich zusteuern. Allein in Japan, Korea usw. hat Amerika 50.000 Mann stationiert. An der Eroberung des Iraks waren über den Daumen gepeilt 250.000 Man beteiligt...

Zurück zum Thema:
Gerade lief in der Tagesschau das Russland und Iran nun ein Abkommen unterzeichnet haben, welches die Lieferung von Atombrennstäben behandelt. Die USA hat wohl heftigst protestiert aber mehr nicht unternommen.
Nach mehreren Schätzung ist der Iran aber noch ca. ein Jahrzehnt davon entfernt eine Atommacht zu sein.
Das hab ich auch schon im Fernsehen gesehen, wenigstens kann mann im Thema Iran mit der Atomfrage noch etwas beruhigt sein!

Gruss aus Wien
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  #12  
Alt 27.02.2005, 21:09
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Hiermal für alle die, die Nachrichten verpasst haben:

Putin versorgt den Iran mit nuklearem Brennstoff

Teheran und Moskau schließen Atomabkommen

Teheran/Berlin - Iran und Rußland haben in der südiranischen Hafenstadt Buschir ein Atomabkommen unterzeichnet. Es regelt die grundsätzliche Lieferung von Brennstäben, ihre Rücknahme und Endlagerung sowie den Zeitplan der Lieferung. Unterzeichnet wurde vom Chef der russischen Atombehörde, Alexander Rumjantsew, und seinem iranischen Amtskollegen Gholam Resa Agazadeh. Beide Seiten hielten den Zeitplan geheim und erklärten, die Lieferung werde nach international anerkannten Regeln erfolgen.


Die USA haben Brennstofflieferungen wiederholt kritisiert, weil sie befürchten, daß Teheran das Nuklearmaterial zur Herstellung von Atomwaffen mißbrauchen könnte. Moskau verpflichtet sich mit dem Abkommen nun, die verbrauchten Brennstäbe zurücknehmen, wodurch eine militärische Nutzung durch Teheran verhindert werden soll. Der Iran hat außerdem der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zugesagt, daß sie Inspektoren zur Überwachung des Atomkraftwerks nach Buschir entsenden darf.


Während Teheran auf den Beginn der Lieferung Ende Mai bestanden hatte, hatte Moskau dies als viel zu früh zurückgewiesen. Ursprünglich hatte die Unterzeichnung am Samstag in Teheran erfolgen sollen, war aber wegen Differenzen um einen Tag verschoben und nach Buschir verlegt worden, wo russische Techniker seit zehn Jahren an der Fertigstellung eines Atomkraftwerks arbeiten. Strittig war auch das Datum der Fertigstellung eines ersten 1000-Megawatt-Reaktors in Buschir. Während Iran sie für Ende Februar 2006 anstrebt, geht Rußland von Ende 2006 aus. Bei dem Vertrag geht es nach iranischen Angaben um die Lieferung von 90 Tonnen Kernbrennstoff für das Kraftwerk, an dessen Fertigstellung russische Ingenieure seit 1995 arbeiten. Nach Schätzungen soll der Leichtwasserreaktor umgerechnet knapp 650 Millionen Euro kosten.


Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Hamid Resa Assefi, erklärte am Sonntag, Iran werde keine Zugeständnisse in der Frage der Urananreicherung machen. In den Gesprächen mit der Europäischen Union sollten alle Sorgen über das iranische Atomprogramm zerstreut, doch das Recht Irans auf Uran-Anreicherung beibehalten werden. Derzeit hat Iran die Urananreicherung für die Dauer der Gespräche mit der sogenannten EU-Troika - Deutschland, Frankreich und Großbritannien - ausgesetzt. Teheran betont stets, daß das iranische Atomprogramm nur der Energiegewinnung dienen soll. Die drei EU-Staaten versuchen seit Monaten, den Iran zur Aufgabe der Urananreicherungen zu bewegen. Hochangereichertes Uran kann zum Bau von Atomwaffen verwendet werden. Die US-Regierung geht davon aus, daß sich der Iran nuklear rüsten will.


Das iranische Nuklearprogramm reicht bis in die 70er Jahre zurück, begann also bereits zu Zeiten des Schahs und vor der Islamischen Revolution, die 1979 Ayatollah Khomeini an die Macht brachte. 1974 begann die Siemens-Tochter Kraftwerk Union (KWU) mit dem Bau eines Kernkraftwerks in Buschir am Persischen Golf. Durch irakische Luftangriffe während des ersten Golfkriegs 1980 - 88 wurde der Bau weitgehend zerstört. Die deutsche Seite zog sich 1991 aus dem Projekt zurück. Rußland betrieb das Geschäft mit der Mullah-Führung weiter.


Ein Teil der in Iran betriebenen Nuklearanlagen lassen nach Ansicht von Experten Zweifel daran zu, daß sie allein friedlichen Zwecken dienen sollen. Teheran will den nuklearen Brennstoffkreislauf schließen. Im Bau ist eine Anlage zur Urananreicherung in Natanz, eine Anlage zur Produktion von schwerem Wasser in Arak und eine Anlage zur Produktion von Brennstäben in Isfahan. Als Wichtigste gilt Experten die Urananreicherungsanlage in Natanz, in deren Gaszentrifugen Uran angeblich so hoch angereichert werden kann, daß es waffenfähig wird. Das in Arak hergestellte schwere Wasser könnte nach Meinung von Experten in einem noch zu errichtenden Schwerwasserreaktor verwendet werden. Diese Reaktoren können in Verbindung mit Wiederaufbereitungsanlagen zur Herstellung von Plutonium genutzt werden. DW

Artikel erschienen am Mo, 28. Februar 2005

Quelle: http://www.welt.de/data/2005/02/28/545400.html

Gruss aus Wien
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  #13  
Alt 01.03.2005, 11:05
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Wobei man Putin kaum zum Vorwurf machen kann, dass er dem Land Atommaterial liefert.
Denn zum einen braucht Russland das Geld, zum zweiten ist das Zeug ja für die Zivilbevölkerung gedacht und zum dritten kann ja nicht jedes Land Waffenlieferungen an ein anderes Land einstellung nur, weil dieses Zweifelhaft ist.
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  #14  
Alt 01.03.2005, 13:35
Wien
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Original von Wulfnoth
Wobei man Putin kaum zum Vorwurf machen kann, dass er dem Land Atommaterial liefert.
Denn zum einen braucht Russland das Geld, zum zweiten ist das Zeug ja für die Zivilbevölkerung gedacht und zum dritten kann ja nicht jedes Land Waffenlieferungen an ein anderes Land einstellung nur, weil dieses Zweifelhaft ist.
Aber Russland ist großteils an der Finanzellen Misäre selbst schuld, teils auch duruch den Kommunismus der dort Jahrelang regiert hat!(Planwirtschaft, Verschlossen für neue Technologien,...)!

Gruss aus Wien
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  #15  
Alt 01.03.2005, 14:47
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Natürlich ist Russland nicht unschuldig an seiner wirtschaftlichen Not, allerdings bleibt es doch jedem Land selbst überlassen wie es da wieder rauskommt.
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