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11.10.2008, 07:32
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Praetor
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Registriert seit: 19.02.2008
Beiträge: 446
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Jörg Haider ist tot.
Jörg Haider, der Kärtner Landeshauptmann und Chef der BZÖ, ist tot.
Jörg Haider tödlich verunglückt « DiePresse.com
Ich denke man kann über seine Politik geteilter Meinung sein, dennoch verliert Österreich in gewisser Weise auch eine Gallionsfigur.
Erschreckend eigentlich, wie schnell vieles zuende sein kann.
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Glory, glory to old Ireland,
glory, glory to this island,
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"No surrender" is the war cry of
the Belfast Brigade.
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11.10.2008, 12:03
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Nur ein Mensch.
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Registriert seit: 26.12.2007
Beiträge: 225
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Fragt sich, was das für die österreichische rechte bedeutet. Hat die BZÖ ohne Haider überhaupt eine zukunft? Wird die FPÖ deren abgeordnete überhemen? Kann sie das wahlergebnis als einzelpartei wiederholen, oder haben sich die wählerschichten von FPÖ und BZÖ doch leicht unterschieden?
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11.10.2008, 13:36
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Patriot
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Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Heikendorf, nahe Kiel
Beiträge: 628
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Er war ein Mann mit Ecken und Kanten, sympathisch.
Mein Beileid gilt Seiner Familie.
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Soweit zunäscht zur Kondolenz.
Ich habe bestimmte Ansichten dieses Menschen nie geteilt und auch viele seiner Sprüche waren unter aller Sau - Seine politische Arbeit für Kärnten und für ganz Österreich allerdings war großartig und beispielhaft.
Und noch ein wenig Pathos:
Heute ist ein großer europäischer Politiker von uns gegangen, mögen sich die Österreicher auch bei der nächsten Wahl an Ihn erinnern.
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Deutschlands Einigkeit, meine Stärke
Meine Stärke, Deutschlands Macht.
Freund der Freiheit
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11.10.2008, 14:13
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.604
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Politisch hielt ich nicht viel von ihm, trotzdem ist der Verlust eines Familienvaters immer traurig, drum gilt mein Beileid seiner Familie und seinen Kindern.
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11.10.2008, 14:45
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Mensch
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Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 357
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Friede seiner Asche.
Hoffentlich geht es Österreich nun besser.
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Nichts ist unmöglich
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11.10.2008, 15:38
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Gesperrt
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Registriert seit: 29.07.2008
Beiträge: 405
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Zitat von dieter 4711
Friede seiner Asche.
Hoffentlich geht es Österreich nun besser.
Inwiefern besser? Haider war doch gar nicht in der Regierung die zum Stillstand und den Neuwahlen geführt hat.
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11.10.2008, 17:39
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Nur ein Mensch.
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Registriert seit: 26.12.2007
Beiträge: 225
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Zitat von dieter 4711
Friede seiner Asche.
Hoffentlich geht es Österreich nun besser.
Es gibt ja noch den parteigenossen Strache ...
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12.10.2008, 09:43
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Mensch
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Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 357
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Zitat von mozart2
Inwiefern besser? Haider war doch gar nicht in der Regierung die zum Stillstand und den Neuwahlen geführt hat.
Lieber Mozart,
damit das Land nicht weiter polarisiert wird und nicht ein Drittel der Bevölkerung rechtsradikalen Ideen anhängt.
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Nichts ist unmöglich
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12.10.2008, 10:34
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Patriot
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Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Heikendorf, nahe Kiel
Beiträge: 628
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Zitat von dieter 4711
Lieber Mozart,
damit das Land nicht weiter polarisiert wird und nicht ein Drittel der Bevölkerung rechtsradikalen Ideen anhängt.
Dafür sollten wir einen eigenen Strang aufmachen. Fakt ist aber, dass sicherlich nicht ein Drittel der Österreicher rechtsradikal ist.
Haiders großes Verdienst ist sicherlich die Etablierung einer diskussionsfähigen rechten Partei in Österreich - so eine fehlt z.B. in unserem Land.
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Freund der Freiheit
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12.10.2008, 11:30
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Gesperrt
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Registriert seit: 29.07.2008
Beiträge: 405
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Zitat von dieter 4711
Lieber Mozart,
damit das Land nicht weiter polarisiert wird und nicht ein Drittel der Bevölkerung rechtsradikalen Ideen anhängt.
Du machst es dir zu einfach. Rechts ist nicht Rechtsradikal. Haider war Rechts und "Populist", wobei Populist ja im Grunde bedeutet das zu machen was die Bevölkerung will (und das auf einem sprachlich einfachen und z.t. niedrigem Niveau).
Haider hat "populistisch" das aufgegriffen was den Menschen in Österreich Ängste und Sorge bereitet. In Österreich war es Haider, in Deutschland ist es ein Lafontaine.
Die Popularität Haiders machte sich u.a. dadurch aus, dass er stets ein offenes Ohr für die Bürger hatte. Laut N-TV die in Österreich stimmen zu Haider eingefangen haben, konnte man stets zu ihm und seine Anliegen vorbringen. Auch Post beantwortete Haider stets sachlich und individuell. Er ging unter die Bürger ohne 10 Gorillas (Bodyguards).
Da könnten sich in Deutschland einige Politiker eine Scheibe von abschneiden (Wochenlanges Warten, Bürgerfremd,...)
Übrigens hat sich laut Nachrichtenticker die ÖVP gerade von einer Koalitionsbildung mit FPÖ und BZÖ distanziert. Und das nur weil auf einmal ganz plötzlich eine Person fehlt?
Als Österreicher käme ich mir ziemlich verarscht vor. Jetzt bekommen die wieder ne Große Koalition die nur Stillstand bringt. Na mir solls recht sein. Der Unmut wird so groß sein das die Rechtskonservativen dann bei der nächsten Wahl die meisten Wählerstimmen bekommen.
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12.10.2008, 15:47
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.069
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Haiders großer Verdienst war, bei allein politischen Differenzen, der Aufbruch des österreichsichen Proporzstaates in in den späten 80ern un frühen 90ern. Lange bevor er mit Ausländerfeindbildern gearbeitet hat.
Wer Österreichs Politgeschichte etwas genauer kennt, der weiß, dass sich vor dem 2. WK die beiden Großparteien extrem und auch militant gegenüberstanden. Da war es nur logisch, nach dem 2. WK einen Proporzstaat zu entwickeln, in welchem beispielsweise alle Aufsichtsratposten, Polizeivorsitze (sprich das ganze Land) zwischen den beiden mehr oder weniger gleichmäßig aufgeteilt war. So konnte sich in Österreich erst wirklich eine Demokratie formieren.
Allerdings waren diese festgefahrenen Strukturen natürlich auch einmal überholt und Haider hat großen Anteil daran, dass sie sich schlussendlich lösten.
Mit seinem Tod geht quasi die alte Politikerkaste entgütig zu Grunde (und vielleicht auch eine ganze Partei). Innenpolitisch wird sich jetzt sicher viel ändern. Ungefähr 11% der Bevölkerung sind ja wieder "zu haben". Und drei der vier verbliebenen Parteien wollen da wohl ein möglichst großes Stück vom Kuchen haben.
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12.10.2008, 22:31
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Ädil
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Registriert seit: 06.07.2008
Beiträge: 227
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Schliesse mich Dieter an,
Gott sei seiner Asche gnädig.
Zum Glück war Haider auch nicht intelligent genug, seine rechtsradikalen Ausfälle im Hinterstübchen eingeschlossen zu lassen, sonst hätte er in Regionen wie Österreich vllt noch mehr Erfolg gehabt...
LG
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13.10.2008, 12:04
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Praetor
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Registriert seit: 19.02.2008
Beiträge: 446
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Zitat von Sarto
Schliesse mich Dieter an,
Gott sei seiner Asche gnädig.
Zum Glück war Haider auch nicht intelligent genug, seine rechtsradikalen Ausfälle im Hinterstübchen eingeschlossen zu lassen, sonst hätte er in Regionen wie Österreich vllt noch mehr Erfolg gehabt...
LG
Also ich erwarte eigentlich, daß man die Ausdrücke die man verwendet auch definieren kann.
Könntest Du mir erläutern, was Du unter rechtsradikal verstehst?
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13.10.2008, 13:36
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Mensch
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Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 357
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Zitat von Jan
Dafür sollten wir einen eigenen Strang aufmachen. Fakt ist aber, dass sicherlich nicht ein Drittel der Österreicher rechtsradikal ist. 
Haiders großes Verdienst ist sicherlich die Etablierung einer diskussionsfähigen rechten Partei in Österreich - so eine fehlt z.B. in unserem Land.
Lieber Freund der Freiheit,
gerade so einen, der die Verkehrsvorschriften nicht beachtet, doppelt so schnell fährt wie erlaubt, brauchen wir in Deutschland nicht.
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Nichts ist unmöglich
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13.10.2008, 13:41
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Mensch
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Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 357
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Zitat von mozart2
.
Haider hat "populistisch" das aufgegriffen was den Menschen in Österreich Ängste und Sorge bereitet. In Österreich war es Haider, in Deutschland ist es ein Lafontaine.
Lieber Mozart,
Du kannst nicht Hajder mit Oskar dem Banditenschreck vergleichen. Lafontaine hat die heutige Finanzkrise vorhergesehen, deswegen sein Rücktritt als Minister.
Von was hatte Hajder eine Ahnung?
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Nichts ist unmöglich
Geändert von dieter 4711 (13.10.2008 um 15:39 Uhr)
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