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22.06.2007, 12:32
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Pionier
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Registriert seit: 21.12.2005
Beiträge: 206
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Ich sehe diese Aussage der polnischen Politiker als versuch ihre inner Macht zu stärken. Wenn ich mich recht erinnere hat die polnische Regierung nur eine Zustimmung von ca. 30% der Bevölkerung. Durch dieses Aufspielen bei der EU versuchen Sie die Stimmung für ihre Gunsten zu verbessern.
Europa ist ein sehr großes Gebiet mit ca. 500mil (?) Einwohner und zig Staaten. Es ist schwer eine gemeinsame Meinung zu finden.
Meiner Meinung nach sollte man aber nicht all zuviel auf die Geschichte der einzelnen Länder Rücksicht nehmen. Denn es könnte ein neu Anfang für Europa sein--
Man muss es ja nicht mit aller Gewalt verhindern
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Wir glauben daran, daß ein Volk nie vergeht, solange der Bruder zum Bruder steht, solange wir einig zum Schutze bereit, ist unser das Leben, ist unser die Zeit.
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22.06.2007, 12:43
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
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@Wurstwasser: Natürlich ist dieser Vorschlag Blödsinn, dass nationalistische Gehabe der momentanen polnischen Regierung ist aber real und auf jeden Fall ein Problem - vor allem für Polen selber!
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
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Kennt ihr schon unsere Benutzerkarte?
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22.06.2007, 14:15
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Plebejer
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Registriert seit: 15.06.2007
Beiträge: 15
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Zitat von akinci
Das Osmanische Reicht hatte den gleichen Vertrag oder so ähnlich wie Deutschland.
was für ein vertrag?
Zitat von akinci
Sehe die Deutschen höchstens als Mittäter.
deutschland hat polen überfallen und das sudetenland und die rest-tschechei
gewaltsam annektiert. damit ist deutschland definitiv der hauptverursacher des 2. wk, ganz egal welche länder sonst mit deutschland verbündet waren und aktiv in den krieg eingegriffen haben.
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22.06.2007, 14:22
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Homo Novus
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Registriert seit: 30.01.2007
Ort: Köln
Beiträge: 288
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Zitat von Solon
was für ein vertrag?
Versailler Vertrag
Zitat von Solon
deutschland hat polen überfallen und das sudetenland und die rest-tschechei
gewaltsam annektiert. damit ist deutschland definitiv der hauptverursacher des 2. wk, ganz egal welche länder sonst mit deutschland verbündet waren und aktiv in den krieg eingegriffen haben.
ich glaube akinci geht es um den unterschied zwischen "deutschland" und "die deutschen" wobei man auch das äußerst differenziert diskutieren müsste
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22.06.2007, 14:31
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
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Die Diskussion gerät vom Thema ab, ich bitte hiermit zur eigentlichen Diskussion zurückzukehren!
Zu den Themenkomplexen "Versailler Vertrag" oder "Kriegsschuldfrage" kann man bspw. HIER oder HIER beitragen.
-Kimon als Mod
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
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22.06.2007, 19:36
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Quaestor
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Registriert seit: 29.11.2006
Ort: Im schönen Oberbayern
Beiträge: 124
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Das Thema "Stimmenverteilung" ist nicht ganz einfach
.
Beispiel:
Wenn Luxemburg gleich viel gelten würde wie Deutschland, dann hätte ein Luxemburger etwa die gleiche Stimmkraft wie 300 Deutsche zusammen.
Wenn ein Luxemburger gleich viel gelten würde wie ein Deutscher, dann kann man Luxemburg gleich abschaffen, weil die wegen der geringen Bevölkerungszahl untergehen.
Die USA hat 1776 dieses Problem mit dem Zweikammerparlament gelöst - Stimmkraft der Einzelnen im Kongress, der Bundesstaaten im Senat. Die Schweiz hat das System 1848 übernommen. Es gibt 200 Nationalratssitze entsprechend der Anzahl Einwohner zu wählen und jeder Bundesstaat (Kanton) hat 2 Sitze im Ständerat (somit dort 48). Ein Gesetz muss von beiden Kammern (National- und Ständerat) beschlossen werden; eine Kammer allein kann nicht beschliessen.
Die EU wird sich nun zu einem ähnlichen System finden müssen, wobei der Ständerat / Senat / Staatenvertretung abgestuft sein muss ebenfalls nach Bevölkerung, z.B. Deutschland dort 4 und Luxemburg halt nur 1. Der Kongress / Nationalrat geht nach Anzahl Einwohner, z.B. pro 1 Million einer und wer nicht soviele hat mindestens 1. Dabei muss man aufpassen, dass man dann nicht einen "Kongress" mit mehr als 500 Abgeordenten erhält, weil sonst wird der geschäftsunfähig, bis jeder von denen bei einem Geschäft seinen Senf dazugegeben hat.
Zu den Brüdern Kadingsbums. Das Problem hat sich erledigt sobald die bei der nächsten Wahl abgewählt werden und davon gehe ich aus. Die scheinen Diplomatie von unserem letzten Kaiser gelernt zu haben . 
Wieso nur die Toten des letzten Weltkrieges und nicht die aller Kriege, Seuchen, Verkehrsunfälle usw anrechnen lassen?
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Der Zynismus ist meine Rüstung, der Sarkasmus mein Schwert und die Ironie mein Schild.
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22.06.2007, 20:43
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Homo Novus
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Registriert seit: 30.01.2007
Ort: Köln
Beiträge: 288
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kenne zwar deren umfrage-werte nicht, aber bei den polen müssten sie sich mit ihren ganzen nationalistischen ansprüchen eher beliebt gemacht haben, oder?
zu deinem vorschlag:
so ähnlich funktioniert die EU auch heute schon (zumindest sollte sie das); die einzelnen bürger sind im europäischen parlament vertreten, die einzelnen staaten im europäischen rat
das system hat da große ähnlichkeit mit dem deutschen zweikammersystem, welches sich wiederum auch gut mit den USA, frankreich und auch der schweiz vergleichen lässt
es ist zwar überall anders ausgestaltet, aber im kern ist es dasgleiche
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23.06.2007, 11:05
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Thete
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Registriert seit: 02.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 733
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Zitat von toblu
das system hat da große ähnlichkeit mit dem deutschen zweikammersystem, welches sich wiederum auch gut mit den USA, frankreich und auch der schweiz vergleichen lässt
Wichtiger Unterschied zu den USA: Dort werden die Senatoren gewählt. Zwar in den Staaten, die damit in dieser Kammer gleichen Einlfuss haben (Kaliforniern mit 16 Mio. Einwohner hat genauso 2 Senatoren wie Delaware mit nicht ganz so vielen). Aber sie werden nicht (wie in der EU oder auch im Bundestag) von den Regierungen ernannt, was mE die Sache mit der Gewaltenteilung (Exekutive, Legislative, Judikative) verzerrt.
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23.06.2007, 11:21
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.005
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Zitat von Solon
und das sudetenland [...]
gewaltsam annektiert.
Man kann bei Sudetenland nicht gerade sagen, dass es "gewaltsam" von den Deutschen annektiert wurde, sondern eher das es "gewaltsam" von den Tschechen gehalten wurde.
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Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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23.06.2007, 13:17
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Preuße
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Registriert seit: 28.04.2005
Beiträge: 430
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Zitat von Solon
(...)das sudetenland (..)
gewaltsam annektiert.
Das ist absolut falsch. Ich hoffe, dir sagt der Begriff "Münchener Abkommen" etwas.
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23.06.2007, 13:22
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.249
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Wieso ist das falsch? Natürlich waren die Sudetendeutschen keine Tschechen aber im Münchener Abkommen wurde über den Kopf von Tschechien hinweg Gebiete dem Deutschen Reich zugesprochen. Dies konnte Hitler nur mit der Drohung eines Krieges, also im übertragenen Sinne mit militärischer Gewalt erreichen. Natürlich ist die Sachlage anders als z.B. bei der Annektion Tschechiens aber von einer gewaltfreien Lösung kann man meines Erachtens nach auch nicht sprechen.
"Absolut falsch" kann man also nicht sagen.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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23.06.2007, 13:44
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.005
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Trotzdem wurden die Sudetendeutschen gewaltsam unterdrückt. Die Rückkehr dieser ins Deutsche Reich wurde nicht gerade mit Ablehnung aufgenommen....
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Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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23.06.2007, 13:47
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.249
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Scipio du leidest deutlich daran, dass du zuviel in Naziforen rumhängst. Es gab keine Rückkehr ins Deutsche Reich sondern einen Eintritt, denn die Sudetengebiete waren vorher nie Teil des Deutschen Reiches gewesen sondern Teil der Donaumonarchie. Auch so eine Geschichtsverdrehung.
Ich habe auch keine Unterdrückung bzw. Benachteiligung gegenüber dem tschechischen Staatsvolk verneint sondern nur gesagt, dass von einer gewaltfreien Annektion nicht die Rede sein kann.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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23.06.2007, 13:53
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.005
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Merkwürdigerweise bin ich schon seit langem in keinem anderen Forum mehr außer diesem hier. Aber egal.
Ich habe mit Absicht "Rückkehr" verwendet. Aus der Sicht vieler Sudetendeutschen war die Aufnahme ins Deutsche Reich das, was sie sich ersehnt und gewünscht haben. Für sie war es eine Rückkehr aus der tschechischen Fremdherrschaft.
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23.06.2007, 14:00
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.249
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Zitat von Scipio
Merkwürdigerweise bin ich schon seit langem in keinem anderen Forum mehr außer diesem hier. Aber egal.
Oh muss ich das als Drohung verstehen?
Zitat von Scipio
Ich habe mit Absicht "Rückkehr" verwendet. Aus der Sicht vieler Sudetendeutschen war die Aufnahme ins Deutsche Reich das, was sie sich ersehnt und gewünscht haben. Für sie war es eine Rückkehr aus der tschechischen Fremdherrschaft.
Das mag möglicherweise zutreffen, ist aber geschichtswissenschaflich falsch bzw. erzeugt eine falsche oder zu unkritische Sicht der Dinge.
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