Login
|
|
|
Forenübersicht
|
|
|
|
 |
|

07.02.2008, 11:20
|
 |
homo novus
|
|
Registriert seit: 09.08.2007
Beiträge: 129
|
|
|
diese umfrage ist ja auch nicht der knüller. e ist ja nicht so, dass diese infos üb die vorahlen uninteressant sind, ganz im gegenteil, aber die nachrichten solln doch bitte nur einen überblick geben. deshalb verdrängt diese ausufernde berichterstattung über superbowl ähm -tuesday leider anderes zur GÄNZE. DAS stört mich daran.
der bericht über den tschad, nicht zuletzt geht es dort um österr. soldaten, nimmt die gleiche zeit in anspruch wie das einblenden von obama-porträts.
verdrängt wurden unter anderem (garnicht erwähnt!):
cia-skandal auf grönland
israel im gazastreifen
kopftuchverbot in türkei
oder natostreit um truppen in aphganistan
also es gäbe schon noch anderes zu berichten^^
|

07.02.2008, 11:55
|
 |
K.u.K. Hofzensor
|
|
Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.049
|
|
Zitat von mimir
verdrängt wurden unter anderem (garnicht erwähnt!):
cia-skandal auf grönland
israel im gazastreifen
kopftuchverbot in türkei
oder natostreit um truppen in aphganistan
also es gäbe schon noch anderes zu berichten^^
Das ist alles nicht untergegangen und wurde alles erwähnt.
Und ich hör lieber doppelt so lange was über Außenpolitik (und wenns nur Vorwahlen in den USA sind) als innerösterreichische Plänkelei und Profilierungssucht der einzelnen Minister, wo jeder alle 4 Tage einen neuen Schwachsinn vorschlägt nur um die Woche später nichts mehr davon zu wissen (oder wissen zu wollen?).
Die österreichische Innenpolitik ist seit einigerzeit nur mehr Kasperltheater, leider Gottes. Da nichts darüber zu hören sollte man dem ORF eigentlich fast noch hoch anrechnen  .
|

07.02.2008, 14:50
|
 |
The Censor
|
|
Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.343
|
|
Zitat von Patrice
Wie schon erwähnt, das jetzige Amerika mit dem Amerika, das Bush gewählt hat, gleichzusetzen, ist m.E. nicht ganz richtig. Bei den Wahlen zu Bush war es nur ein sehr kleiner Anteil (unter 50 %) der zur Wahl gegangen ist. Dem Großteil der Bürger ist aber aufgefallen, dass dabei nicht viel rausgekommen ist, weswegen ich mit einer deutlich höheren Wahlbeteiligung auch eines anderen Publikums rechne.
Kurz: Die Wählerschaft von heute besteht aus einem erheblich größeren Teil aus denen, die eben nicht unserem typischen Amerikabild entsprechen. (=meine Einschätzung!)
Die Wahlbeteiligung war in den USA schon immer niedrig, sei dir da also mal nicht so sicher.
__________________
Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
|

07.02.2008, 15:06
|
|
Praetor
|
|
Registriert seit: 03.11.2006
Ort: Belgien
Beiträge: 351
|
|
Zitat von Wulfnoth
Die Wahlbeteiligung war in den USA schon immer niedrig, sei dir da also mal nicht so sicher.
Ich bleib optimistisch  ... Zumindest suggerieren mir in letzter Zeit immer mehr Dokus und Erzählungen von Bekannten, dass Amerika sich verändert.
Zu den Nachrichten von ORF kannn ich nicht viel sagen, da ich von dem Sender bis jetzt noch nichts gehört hatte ^^. Aber die Tagesschau macht das m.E. gut so.
__________________
Schon Schiller sagte: "Durch diese kalte Hose wird er kommen!"
|

07.02.2008, 16:08
|
 |
Mensch
|
|
Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 311
|
|
Es müßte jemand gewählt werden, der die Erfahrung der Clintons und die jugendliche Frische von Obama hat. Am Besten Hilary wird Präsidentin und Obame Vizepräsident.
__________________
Nichts ist unmöglich
|

07.02.2008, 19:52
|
 |
homo novus
|
|
Registriert seit: 09.08.2007
Beiträge: 129
|
|
|
es wird vl. das gleiche schlimme erwachen geben wie ´04 als auch niemand erwatete, dass er wiedergewählt würde. damals maßen man wir europäer wahrscheilich der aussenpolitik zu viel bedeutung in der wahlentscheidung der amerikaner zu aber diesmal scheint es ja wieder das gleivhe zu sein. wieder kann ma überall lesen, dass die amerikaner angeblich einen change wolln aber falls das überhaupt stimmt bezieht sich das wohl eher auf den schock durch die immo-krise und der angst vor einer kommenden rezession -NICHT auf die aussenpolitik. für die bedeutung vom palästinenserproblem braucht man sich doch nur die entfernung ansehn, umso mehr weils dort nicht einmal öl gibt. eine gefallsucht bei europäern oder gar arabern ist sicher auch das letzte was wähler
am gang zur wahlurne im sinn haben werden.
ich befürchte ensthaft mc cain als nächsten präsidenten, aus dem einfachen grund, dass bei aller liebe clinton und obama einfach nicht mehrheitsfähig sind.
nach meiner einschätzung hätte aber WENN ÜBERHAUPT obama eine chance. clinton findet zwar mehr unterstützung im demokratischen lager als obama, aber diese wähler würden im zweifelsfall auch obama wählen aber eben BESTIMMT keinen republikaner. ich seh das ganze zwar etwas pessimistisch erwarte aber dennoch, etwas abwanderung bei eben denen. diese wechselwähler, dek ich wählen eher obama als hillary.
|

08.02.2008, 11:21
|
 |
Demokrat
|
|
Registriert seit: 08.06.2005
Ort: Zürich, Schweiz
Beiträge: 321
|
|
|
Also wenn ich zwischen McCain und Clinton wählen müsste, dann fiele mein Entscheid klar zugunsten von McCain aus.
Und zwar einfach deshalb, weil die Ära der "Familienpolitik" im Weissen Haus endlich mal ein Ende finden muss. Man muss sich das mal ins Bewusstsein rufen:
1989-1993: George Herbert Walker Bush
1993-2001: William Jefferson Clinton
2001-2008: George Walker Bush
Wenn Hillary Clinton nun gewählt würde, dann befände sich das Weisse Haus am Ende ihrer ersten Amtszeit seit 23 Jahren in den Händen von zwei Familien.
Sowas nenne ich "Status Quo" allererster Güte!
__________________
Man vergißt vielleicht, wo man die Friedenspfeife vergraben hat. Aber man vergißt niemals, wo das Beil liegt. Mark Twain, 30.11.1835 bis 21.04.1910
|

08.02.2008, 13:21
|
 |
Mensch
|
|
Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 311
|
|
Lieber Kriegsknecht,
es kommt doch nicht darauf an, ob eine Familienpolitik fortgefürt wird oder nicht, sondern was das Beste für die USA und die ganze Welt ist.
McCain war und ist für den Irakkrieg.
__________________
Nichts ist unmöglich
|

08.02.2008, 13:40
|
|
Spender
|
|
Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 728
|
|
Wenn ichmir die Website von McCain anschaue ( http://www.johnmccain.com) wird mir angst und bange. Er ist ein alter Krieger, hat im Vietnamkrieg Menschenfeindlichkeit bewiesen (in der genannten Quelle/Selbstdarstellung ist das gut dokumentiert). Solche Typen haben im 21. Jh. nichts mehr zu suchen. Dass die Wähler in den USA das begriffen haben, das kann ich nur hoffen.
|

08.02.2008, 14:19
|
 |
Administrator
|
|
Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.474
|
|
|
was meinst du genau mit menschenfeindlichkeit bewiesen?
|

08.02.2008, 14:31
|
|
Spender
|
|
Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 728
|
|
|
Jetzt bin ich wohl selber der Pauschalisierung in die Falle gegangen. Ich meine, der ganze Vietnamkrieg war menschenfeindlich. McCain war dort Bomberpilot. Beim 23. Einsatz wurde seine Maschine abgeschossen, er geriet in Gefangenschaft der Vietcong. Kriegt da nicht normalerweise jeder einen Hau weg?
|

08.02.2008, 14:52
|
 |
The Censor
|
|
Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.343
|
|
Zitat von Sokotra
Jetzt bin ich wohl selber der Pauschalisierung in die Falle gegangen. Ich meine, der ganze Vietnamkrieg war menschenfeindlich. McCain war dort Bomberpilot. Beim 23. Einsatz wurde seine Maschine abgeschossen, er geriet in Gefangenschaft der Vietcong. Kriegt da nicht normalerweise jeder einen Hau weg?
Andersherum kann man aber auch sagen, dass er Folter und Krieg selbst erlebt hat und nicht wie G. W. Bush nur davon redet. Ich glaube nicht, dass McCain sein Land so willkürlich in zwei Kriege gestürzt hätte und Folter lehnt er ganz klar ab. Für mich ist das schon mal ein Fortschritt, im Gegensatz zu dem Wischiwaschi-Change der Demokraten.
__________________
Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
|

11.04.2008, 20:04
|
 |
Plebejer
|
|
Registriert seit: 11.04.2008
Ort: CH
Beiträge: 14
|
|
Generell wird die Macht des US-Präsidenten überschetzt. Innenpolitik wird in dne USA hauptsächlich von den Bundesstaaten gemacht. Verordnungen kann er nur in dem vom Kongress vorgegebenen Ramen erlassen. Internationale Verträge müssen vom Senat ratifiziert werden (So unterzeichntete z.B. Al Gore das Kjoto Protokoll im Namen der USA, der Senat lehnte verwarf es aber mit 94 zu null Stimmen).
In den USA sind Parlament und Regierung anderst als in Deutschlnd von einander unabhängig und stehen in einer Gegnerschafft zu einander. So kann ein republikanischer Präsident auch mit einer republikanischen Mehrheit nicht nach eigenenm Gutdünken schalten und walten.
sehr interessant:
Die Grobstruktur der USA (oder wo man vor Bush am sichersten ist) USA Erklärt
|

12.04.2008, 09:33
|
 |
The Censor
|
|
Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.343
|
|
|
Ja allerdings vereint der Präsident schon eine für europäische Staaten ungewöhnlich große Macht auf sich. Selbst Frankreich mit seinem unglaublich mächtigen Staatsoberhaupt hat einen Regierungschef, der so zumindest inoffiziell eine Art Dualismus aufkommen lässt.
Problematisch ist vor allem der Oberbefehl über die US-Streitkräfte, dadurch kann der Präsident praktisch nach Belieben militärische Interventionen durchführen, nur Kriege führen darf er nicht.
Ansonsten gelten natürlich noch die zwei wichtigsten Zitate zum US-Wahlkampf:
"Die Unbeliebtheit von G.W. Bush wird in Europa maßlos überschätzt"
"Am Ende wählt die schweigende Mehrheit McCain"
__________________
Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
|

12.04.2008, 12:29
|
|
Spender
|
|
Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 728
|
|
Zitat von delta
Generell wird die Macht des US-Präsidenten überschetzt. Innenpolitik wird in dne USA hauptsächlich von den Bundesstaaten gemacht.[/url]
Kannst Du mir dann bitte die folgende Meldung von Spiegel-Online vom Oktober 2007 erklären?
"Bush stoppt Hilfen für arme Kinder
US-Präsident Bush hat eine höchst unpopuläre Entscheidung getroffen: Er hat ein Sozialprogramm auf Eis gelegt, das Millionen Kindern aus ärmeren Familien eine Krankenversicherung bezahlte. Begründung: zu teuer."
|
 |
|
|
Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
|
|
|
Forumregeln
|
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.
HTML-Code ist aus.
|
|
|
|
Letzte Links
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|