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04.06.2008, 19:00
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Thete
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Registriert seit: 02.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 732
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Keine Ahnung, hab ich mir eigentlich nie angehört.
Die Politik in den USA wird mir allzuoft auf einer zu persönlichen Ebene ausgefochten; aber das man im Wahlkampf schmutzige Wäsche wäscht ist überall gleich.
Sind die rhetorisch wirklich so weit vorne? Oder meinst Du jetzt die weltberühmten Jahrhundert-Reden alla 'I have a dream' ? Wie gesagt, USA ist nicht so mein Thema...
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06.06.2008, 15:49
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Mensch
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Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 303
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Lieber Thersites,
Obama ist sicherlich ein guter Mensch, aber er ist mir zu grün nicht schwarz.  Die Probleme werden ihn, sollte er an die Regierung kommen, überrollen.
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Nichts ist unmöglich
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06.06.2008, 20:22
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homo novus
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Registriert seit: 09.08.2007
Beiträge: 129
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gregor gysi ist mmn nach der begnadetste rhetoriker, zumindest im dt. sprachigen raum. ich finde es immer faszinierend ihn im fernsehen zu hören und das will etwas heißen. denn seine programmatik geht mir absolut gg. den polit. strich. auch bei diskussionsrunden spielt er meist alle gg. die wand.
in der hinsicht zweifellos begnadet.
edit: advocatus diaboli aber er versteht sein jhandwerk
Geändert von mimir (06.06.2008 um 20:30 Uhr).
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07.06.2008, 10:51
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 682
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Wenn ich es richtig sehe, wird sich der Kampf nun über das Thema Wirtschaft und Sozialpolitik entscheiden. Die USA haben jetzt die höchste (offizielle) Arbeitslosenquote seit 20 Jahren. McCain sagt sinngemäß: Keine Experimente. Obama: Wir müssen es anders machen als bisher.
Obama gilt als Protektionist. So sehr ich vom Bauch aus gesehen mit Obama sympathisiere, so sehr halte ich es im Kopf für wahrscheinlich, dass er sich, wegen der wirtschaftlichen und sozialen Implikationen, auf eine Aussenwirtschaftspolitik konzentriert, die den Europäern nicht recht sein kann. Also kann es uns auch von daher nicht wurscht sein, wer das Rennen in Washington macht.
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09.07.2008, 09:40
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 682
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Obama kommt nach Berlin. Bringt ihm das daheim Punkte ???
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09.07.2008, 09:58
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.247
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Schwierige Frage! Eine große öffentliche Rede, möglicherweise am Brandenburger Tor, zeigt sicherlich eine Kontinuität zu Präsidenten wie Raegan oder Kennedy. Ich denke sowas kommt schon gut an.
Allerdings dürfte Obama sich in Acht nehmen zu sehr als Europafreund zu gelten. Der Ausspruch vom alten Europa kommt ja nicht nur von Rumsfeld.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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09.07.2008, 11:50
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Pöbel
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Registriert seit: 30.01.2008
Ort: Da wo die Sonne durchs fenster scheint
Beiträge: 58
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wirklich nciht einfach, er profiliert sich außenpolitisch, aber dass ist in nem Wahlkampf häufig nciht das entscheidende Thema. Ist abhängig davon was er sagt, ob er nur Honig ums Maul schmiert oder den amerikanischen hegemonialen Status bestätigt. Natürlich nur durch die Blume...
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Mit der Politik des kleineren Übels sind 6000 Jahre lang die großen Übel gemacht worden. (Lore Lorentz)
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09.07.2008, 15:06
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.247
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Na ja andererseits wurde ihm meines Wissens nach die mangelnde außenpolitische Erfahrung des häufigeren angehangen. Vor diesem Hintergrund ist der gekoppelte Europa-Israel besuch schon sinnvoll.
McCain muss das nicht machen, den kennt hier jeder.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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20.07.2008, 10:52
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.247
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Die Operette in Berlin geht weiter. Nachdem vor dem Brandenburger Tor (behängt mit Werbung) Fanfeste stattfinden dürfen aber Obama nicht reden soll, will diese wohl nun an der Siegessäule sprechen. Doch auch nun mokieren konservative Kreise die Rolle des Ortes in der NS-Zeit und ihre eigentliche Symbolik.
Kennt der Masochismus in Berlin denn keine Grenzen? Wie lächerlich will man sich denn dort in Washington machen?
Ein Ort, an dem bereits die Love Parade vorbei gezogen ist und der sonst im Abgasnebel versinkt, soll nun nicht passend für Obama sein?
Ich befürchte eher, dass hier einige Politiker eine tiefgehen Angst davor haben, ein Auftritt Obamas könnte ihre eigene Mittelmäßigkeit als Politentertainer entlarven.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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20.07.2008, 11:18
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 682
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Zitat von Wulfnoth
Ich befürchte eher, dass hier einige Politiker eine tiefgehen Angst davor haben, ein Auftritt Obamas könnte ihre eigene Mittelmäßigkeit als Politentertainer entlarven.
Schön formuliert! Aber zum Entertainment gehört natürlich auch ein Obama in Afghanistan, in den nächsten Tagen in Israel und Palästina, bevor er in Berlin aufschlägt. Natürlich ist das Wahlkampf - die Akzeptanz des wahrscheinlich neuen Präsidenten und damit die Akzeptanz Amerikasa in der Welkt unter ihm zu demonstrieren.
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20.07.2008, 11:33
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.247
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Selbstverständlich ist das Wahlkampf aber wir sollten auf solche Methoden nicht herabschauen, auch deutsche Oppositionspolitiker/Innen haben bereits Auslandsbesuche absolviert.
Am bekanntesten dürfte schließlich derjenige der damaligen Oppositionsführerin Angela Merkel in Washington sein, bei dem sie Präsident Bush versicherte, die CDU würde mit in den Irak gehen. Oder irgendso etwas in der Art, ich hoffe meine Erinnerung trügt mich da nicht zu sehr.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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09.08.2008, 14:47
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 682
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CNN geht davon aus, dass der Erfolg des Kampfes ums Weisse Haus davon abhängt, in wie weit die beiden Kandidaten dem Volk glaubhaft versprechen, dass der Benzinpreis wieder auf den alten Stand herunter geht. Wird er natürlich nicht, aber viele Amerikaner im Land der Autos sehen im Benzin keine Ressource, sondern ein Recht.
Gas prices could fuel candidates' hopes - CNN.com
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09.08.2008, 14:56
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 712
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In solch einem riesigen Land mit Riesenentfernungen ist Mobilität tatsächlich ein entscheidendes Kriterium, das kann ich nachvollziehen. Wenn diese nicht mehr gewährleistet ist, dann gibt es Ärger. Die USA haben den Schienenverkehr vernachlässigt und das Automobil zum goldenen Kalb werden lassen. Was in den 50ern und 60ern mit den Heckflossen begann wurde konsequent mit dem Hummer weitergeführt. Konsum als oberstes Gut der Menschheit.
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 "So lange nicht alle Menschen werden wie er, müßen wir unsere Schwerter scharf halten"
Ben Hur: "Und unseren Zielen treu bleiben."
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09.08.2008, 15:11
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.247
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Zitat von Sokotra
[...]aber viele Amerikaner im Land der Autos sehen im Benzin keine Ressource, sondern ein Recht.
Hand aufs Herz, ist das bei uns so anders? In Bayern wird auch Wahlkampf mit der Pendlerpauschale betrieben...
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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13.08.2008, 16:41
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 682
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Im Wahlkampf versuchen sich die beiden Kandidaten nun auch mit dem Thema Kaukasus zu profilieren. "Heute sind wir alle Georgier", zitiert CNN den McCain. Soll man da lachen oder weinen?
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