08.10.2008 - 10:59
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  #1  
Alt 31.07.2007, 10:50
Benutzerbild von Sartre
Propraetor
 
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Militärhilfen der USA

Am Wochenende war bekannt geworden, dass die US-Regierung allein an Saudi-Arabien Waffen im Wert von rund 20 Milliarden Dollar (14,6 Milliarden Euro) liefern will. Für Ägypten sind Militärhilfen in Höhe von 13 Milliarden Dollar vorgesehen. Auch Israel soll Rüstungsgelder von etwa 30 Milliarden Dollar erhalten. Der US-Kongress muss den Plänen noch zustimmen............................

Die USA wollen mit den Lieferungen die gemäßigten Kräfte in der Region unterstützen, um gegen "den negativen Einfluss von Al Kaida, Hisbollah, Syrien und des Irans" vorzugehen, sagte Rice.

Rice wird zusammen mit ihrem Kollegen aus dem Verteidigungsressort, Robert Gates, heute im ägyptischen Badeort Scharm al Scheich erwartet. Dort steht ein Treffen mit Außenministern aus arabischen Ländern auf dem Programm.
Quelle:http://www.tagesschau.de/aktuell/mel...01516_,00.html

Ich glaube die Amerikaner werden nie aus der Geschichte lernen.
Wie kann man nur in bereits vorhanden Krisenzonen, in denen jeden Moment ein neuer Konfilkt ausbrechen oder wieder aufbrechen kann, Waffen liefern.
Das ist wie, als würde ich Benzin in ein Feuer gießen.
Und die Begründung der Amerikaner ist einfach nur lächerlich, der Einfluss der Terrorstaaten soll eingedämmt werden, dass gleiche versuchte man auch in der Vergangenheit mit dem Iran und was sich dann mit dem Irak entwickelte wissen wir wohl alle.

Haltet ihr diese Waffenlieferungen für berechtigt?
Wie sollte sich die EU zu diesem Thema verhalten und wie reagieren , wenn es eine Möglichkeit dazu gibt?
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"Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre."
"Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird."
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  #2  
Alt 31.07.2007, 11:20
Benutzerbild von Ythor
Quaestor
 
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Typisch amerikanische Anschauung

Die lernen nicht aus der Vergangenheit. Statt sich darum zu kümmern das in solchen Krisenherden keine Waffen zu bekommen sind versuchen sie Feuer mit Feuer zu bekämpfen und wundern sich dann wenn sie in Zukunft gegen ihre eigenen Waffen kämpfen müssen.

Typisches Wild West verhalten wenn ihr mich fragt.

Wie die EU reagieren sollte? Alles abschießen und versenken was die USA in diese Richtung verlässt und die USA entmündigen. Wenn es diese Möglichkeit gäbe.
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Der Zynismus ist meine Rüstung, der Sarkasmus mein Schwert und die Ironie mein Schild.
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  #3  
Alt 31.07.2007, 11:33
Benutzerbild von Scipio
Separatisto
 
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Die EU? Etwas abschießen? Das muss doch erstmal fünf Jahre durch den Bürokratieapparat und wird sowieso nicht stattfinden, da die Europäischen Armeen sowieso nur mit Blumen schießen dürfen.
__________________
Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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  #4  
Alt 31.07.2007, 12:14
Benutzerbild von Wulfnoth
The Censor
 
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Das ist wirklich typisch amerikanisch und äußerst gefährlich. Mich wundert dass Israel eine ägyptische und saudische Aufrüstung so gelassen hinnimmt und nur ein etwas größeres Budget verlangt.

Alles andere wurde in diesem Thread schon gesagt, die USA hat in den letzten 60 Jahren nichts gelernt.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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  #5  
Alt 31.07.2007, 12:58
Benutzerbild von TigerMC
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diese militärhilfen, sind das waffendeals wo die länder für die waffen blechen, oder sind das geschenke?
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  #6  
Alt 31.07.2007, 13:56
Benutzerbild von Wulfnoth
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So wie ich das sehe sind das "Geschenke".
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  #7  
Alt 31.07.2007, 14:19
Benutzerbild von Sartre
Propraetor
 
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Zitat von Wulfnoth Beitrag anzeigen
So wie ich das sehe sind das "Geschenke".
Ich glaube es ist beides.
Zu einem werden glaube ich Waffen verkauft und die sonstigen Militärhilfen in Form von Geld ausgezahlt.

Auf jeden Fall könnte dieses Geld sinnvoller eingesetzt werden, dass sind ja weit mehr als 70 Milliarden Dollar.

Anstatt dieses Geld zu einer richtigen Friedenskonsolidierung einzusetzen, wird das Geld rausgeworfen , und wird womöglich das Gegenteil vom Frieden auslösen.

Manchmal frage ich mich ob es irgendwo auch nur einen "schlauen" amerikanischen Politiker auf dieser Welt gibt.


PS: Es gibt nur eine Möglichkeit, die Verfassung muss dort geändert werden und dann ist der Weg frei für Arni.
Dann wird auch endlich was in Sachen Umweltschutz getan, in dieser Sparte ist Kalifornien am weitestes Fortgeschritten.
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  #8  
Alt 31.07.2007, 14:32
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Ich finde Amerika wird irgendwie nicht schlauer und lernt nicht aus Fehlern...ich denke irgendwann werden sie die Aufrüstung bereuen..
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Die kürzesten Woerter, nämlich ja und nein, erfordern das meiste Nachdenken.
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  #9  
Alt 31.07.2007, 14:37
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Du vergisst den Einfluss der Rüstungslobby. Du machen jetzt ein sattes Geschäft, größtenteils finanziert von amerikanischem Steuergeld. Ich denke das ist nicht unerheblich bei diesem Thema.
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  #10  
Alt 31.07.2007, 14:59
Tribun
 
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Die amerikanische Außenpolitik ist nun mal sehr kurzfristig. In Afganistan müssen die ja jez auch zum teil gegen ihre eigenen Stinger Raketen kämpfen. Wenn weiter so viel Waffen dahingestekt werden wird es dort irgendwann einmal richtig krachen.
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  #11  
Alt 31.07.2007, 19:06
Benutzerbild von Wulfnoth
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Beruhigend dass in Deutschland wenigstens diesmal auf Parteitaktik verzichtet wird und klar gesagt wird was für einen Bockmist die USA baut.
Siehe SPIEGEL
Ich hatte zuerst befürchtet die CDU würde dies auf ihrem Bush-Schmusekurs kleinreden.
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  #12  
Alt 31.07.2007, 23:29
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schade ists halt dass die bundesregierung nur die aufrüstung der araber kritisiert
ein schwenk richtung israel hätte dem ganzen mehr glaubwürdigkeit verliehen
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  #13  
Alt 31.07.2007, 23:36
Benutzerbild von Sartre
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Zitat von Wulfnoth Beitrag anzeigen
Beruhigend dass in Deutschland wenigstens diesmal auf Parteitaktik verzichtet wird und klar gesagt wird was für einen Bockmist die USA baut.
Siehe SPIEGEL
Ich hatte zuerst befürchtet die CDU würde dies auf ihrem Bush-Schmusekurs kleinreden.
Zum Glück gibt es bei uns eine einstimmige Ablehnung gegen diese "Förderung".

Die Aussagen von Rice in diesem Artikel sind nicht mehr zu toppen.
Bleibt nur die Frage ob hier Naivität oder Blödheit eine Rolle spielt, naja wie schon gesagt eher das Geld und die Möglichkeit, die politische Macht der USA auszubauen.

Stellt sich nur die Frage, ob die nicht demokratischen "Freunde" der USA, welche großzügig mit Waffen versorgt werden, auch in Zukunft "Freunde" der USA sein werden.

Ach am besten Deutschland verschenkt Waffen an Gaddafi, dann gleicht sich das wieder aus.
Wäre für mich das gleiche.
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  #14  
Alt 03.08.2007, 15:38
Benutzerbild von Sartre
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Zitat von Sartre Beitrag anzeigen
Ach am besten Deutschland verschenkt Waffen an Gaddafi, dann gleicht sich das wieder aus.
Wäre für mich das gleiche.
Das hat sich jetzt auch erledigt, weil Frankreich ein Rüstungsabkommen mit Libyen geschlossen hat.
Das würde auch die bemühte Verhandlungsweise mit Libyen wegen den bulgarischen Geiseln erklären.
Da ist irgendwas faul.


Irgendwo hab ich auch gelesen, dass es Gerüchte über eine Lieferung eines Atomreaktors gibt.
Wenn das stimmen sollte, fällt mir nichts mehr dazu ein.
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  #15  
Alt 03.08.2007, 16:22
Benutzerbild von Wulfnoth
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Zitat von Sartre Beitrag anzeigen
Das hat sich jetzt auch erledigt, weil Frankreich ein Rüstungsabkommen mit Libyen geschlossen hat.
Das würde auch die bemühte Verhandlungsweise mit Libyen wegen den bulgarischen Geiseln erklären.
Da ist irgendwas faul.


Irgendwo hab ich auch gelesen, dass es Gerüchte über eine Lieferung eines Atomreaktors gibt.
Wenn das stimmen sollte, fällt mir nichts mehr dazu ein.
Das ist Sarko. Die Wirtschaft in Frankreich lahmt und der Kerl hat scheinbar keinen Mut zu reformen und versucht sich so als Auftragsbeschaffer für die franz. Wirtschaft aufzuspielen.
Ist genau wie mit seiner Kritik am starken Euro.
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