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03.05.2008, 23:34
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 713
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Russland will wieder zum Grossmachtstatus gelangen und auf der internationalen Bühne genau so machtvoll auftreten wie die USA. Wahrscheinlich ist das sogar besser. Die Hägemonie der USA hat m. E. der Welt keine großen Vorteile gebracht. Die Pläne mussten ja da sein, für den Ernstfall eben. Der WP hätte ganz Westeuropa überrollt mit seinen Panzern und mit der schieren Masse an Soldaten. Und wahrscheinlich hätten sie es getan ohne das Abschreckungspotential des Westens...
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 "So lange nicht alle Menschen werden wie er, müßen wir unsere Schwerter scharf halten"
Ben Hur: "Und unseren Zielen treu bleiben."
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04.05.2008, 01:35
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Proconsul
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Registriert seit: 04.08.2007
Ort: da, wo Deutschland am Schönsten ist
Beiträge: 1.035
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Das ist Propaganda.
Warum werden die NATO Pläne völlig außen vorgelassen? Warum gibt es in den 60igern und 70igern Abschüsse von NATO Spionageflugzeugen über dem Gebiet der ehemaligen DDR und UDSSR? (umgekehrt ist mir zumindest kein Fall bekannt, daß man einfach in gegnerische Flugräume eindrang, da dies als kriegerischer Akt gilt)
1980 wurde durch Colin Gray, der Pentagon Berater war, ein Artikel veröffentlicht, der die Diskussion um einen atomaren Präventivangriff der USA als kalkulierbares Risiko und notwendige „Option" beschrieb. Der Titel hieß "Victory is possible".
1982 sagt derselbe Mann:
"Bei dem NATO-Plan, 108 Pershing II und 464 landgestützte Marschflugkorper zu stationieren, geht es nicht darum, ein Gleichgewicht oder Gegengewicht gegenüber der sowjetischen SS-20-Stationierung zu schaffen ... Die NATO braucht eine beträchtliche Anzahl dieser 572 Systeme (oder Entsprechendes),
gleichgültig ob die sowjetische SS-20-Stationierung auf Null reduziert wird oder nicht."
Colin S.Gray im "Air Force Magazin" 3/82
1977 Carters Sicherheitsberater Brzezinski:
"Tatsache ist, dass, wenn wir unsere sämtlichen Atomwaffen einsetzen würden und die Russen ihre sämtlichen Atomwaffen einsetzen würden, ungefähr 10 Prozent der Menschheit getötet werden würde. Nun, das wäre eine Katastrophe, die das menschliche Verstandnis überschreitet. Es ist eine Katastrophe, die sich moralisch auf keine Weise rechtfertigen lässt. Aber wenn man sie beschreibt und analysiert, ist festzustellen: sie ist nicht das
Ende der Menschheit. Sie ist nicht die Zerstörung der Menschheit."
Washington Post 19.09.1977
Im Gegensatz dazu Bittdorf, der einen Artikel des russischen Historikers und Dissidenten Medwedew aus "The Nation" im Spiegel zitiert.
"In der UdSSR gibt es kein seriöses offizielles Statement, wonach ein solcher Krieg zu gewinnen wäre. Der sowjetischen Bevölkerung wird gesagt, dass der globale Atomkrieg ein Wahnsinn ist und dass keiner überleben kann..."
Spiegel 09/1983
Ronald Reagan vor amerikanischen Chefredakteuren am 16.10.1981:
"... Könnte ich mir vorstellen, dass es zu einem Schlagabtausch mit taktischen Waffen (Atomwaffen) gegen Truppen auf dem Gefechtsfeld kommen könnte, ohne dass eine der beiden Führungsmachte auf den
Knopf (für die Strategischen Waffen, die die andere Seite direkt treffen würden) drücken würde.
Paßt zwar nicht ganz hierher, aber erst diese Woche wurde ein Video vom amerikanischem Präsidentschaftskandidaten McCain auf Youtube eingestellt, wo er in einer Wahlkampfveranstaltung nach einem bekanntem Lied der Beachboys "Bomb, bomb, bomb Iran" als guten Witz präsentiert.
Auch Politker verplappern sich da mal und das offenbart dann tatsächliches Denken und nicht nur die üblichen Sprüche für das Wahlvolk.
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04.05.2008, 09:20
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.343
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Komm du willst uns doch hier nicht wirklich erzählen der WP hätte keine Pläne für einen Krieg in der Schublade gehabt?
Hätten wir das nur gewusst, dann würden heute Stars & Sripes auf dem Kreml wehen.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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04.05.2008, 16:47
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Plebejer
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Registriert seit: 07.04.2008
Beiträge: 14
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Von Oberst Kuklinski noch nie gehört?
Und so begann eine der faszinierendsten Spionagegeschichten des Kalten Krieges. Im Brennpunkt ein Mann, der über nahezu ein Jahrzehnt die CIA mit den brisantesten militärischen Geheimunterlagen der Sowjetunion und des Warschauer Pakts versorgen sollte. Insgesamt 40.265 Seiten, darunter Angriffspläne des Warschauer Pakts, die Pläne für die Verhängung des Kriegsrechts in Polen und die Zerschlagung von Solidarnosc, Unterlagen über Waffen und Strategien, Befehlsstrukturen und Führungsbunker.
Für ihn sei Oberst Kuklinski einer der wichtigsten Agenten in der gesamten Nachkriegszeit gewesen, sagt Robert Gates, ehemaliger CIA-Direktor.
Deutschlandfunk, 10.02.2005
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04.05.2008, 19:16
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.343
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Ehemaliger CIA-Direktor und heutiger Verteidigungsminister der USA. (nur der Vollständigkeit halber)
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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