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27.02.2005, 10:13
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.249
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Sollte der Bildungsapprat nicht überarbeitet werden wird die Grundausbildung in den Schulen immer mangelhafter werden. Irgendwann wird man dann standarthaft noch private Schulen nach der 10. Klasse besuchen, welche einem dann die elementaren Dinge für das Arbeitsleben beibringen.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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27.02.2005, 10:15
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Original von Wulfnoth
Sollte der Bildungsapprat nicht überarbeitet werden wird die Grundausbildung in den Schulen immer mangelhafter werden. Irgendwann wird man dann standarthaft noch private Schulen nach der 10. Klasse besuchen, welche einem dann die elementaren Dinge für das Arbeitsleben beibringen.
Kann auch sein, aber da das Geld immer weniger wird, wird mann sich meines erachtens nicht langzeitig auch Private Schulen stützen können, denn die sind ja bekanntlich teuer!
Gruss aus Wien
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01.03.2005, 15:25
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Tribun
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Registriert seit: 01.03.2005
Beiträge: 66
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Original von Wulfnoth
Natürlich ist die Bildung wichtig, aber bei uns scheitert es nicht an Mitteln usw. sondern einfach an
a) die Motiviation der Lehrer ist grauenvoll.
b) die Verwaltung in der Bildungsbehörde ist rückständig.
c) die Schüler wissen nicht mehr wofür sie leren. Arbeit bekommt man evt. ja eh nicht.
Und was ich als das größte Problem ansehe:
Die Schüler akzeptieren keinerlei Authorität mehr und deren Benehmen ist wirklich ein Graus und selbst bei mir in der Klasse (10. Klasse Gymnasium) führt man sich auf wie im Kindergarten, wenn nicht gar noch schlimmer.
Und die schlechte Aufmerksamkeit und die Akzeptanz der Lehrer sehe ich als Problem der Erziehung, viele Eltern scheinen es deren Kindern nicht mehr ausreichend beizubringen. Aber ich denke ohnehin, dass eine bundesweite Kindergartenpflicht das Problem eindämmen kann. (Natürlich ist das ein Problem, da finanzielle Mittel fehlen)
Aber Bismarck hatte es schon erkannt:
Wer die Schule hat, hat die Zukunft
Die Schule kann die Kinder prägen und auch so heranzüchten, dass die aktuelle Regierung unterstützt wird. - also ich denke schon, dass Schule auch Macht bedeuten kann.
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01.03.2005, 15:42
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.249
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Ich bin zwar auf einer Staatlichen Schule gewesen, aber dort waren schon etwas "bessere" Verhältnisse, deswegen kann ich mich dazu nur wenig äußern. Tatsache ist eben nur, dass dort der Unterricht meist an den Lehrern gescheitert ist.
Jetzt auf dem Weg zum Abitur sind sowieso nur noch die Leute die es auch ernst nehmen. Deswegen herrscht auch ein akzeptables Unterrichtsklima.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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01.03.2005, 15:46
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Original von MindRapeUnd was ich als das größte Problem ansehe:
Die Schüler akzeptieren keinerlei Authorität mehr und deren Benehmen ist wirklich ein Graus und selbst bei mir in der Klasse (10. Klasse Gymnasium) führt man sich auf wie im Kindergarten, wenn nicht gar noch schlimmer.
Da muss ich dir rechtgeben!
Früher hat mann ein paar Schläge mit dem Rohrstock bekommen wenn mann "nicht artig" war! Und heute? Lacht der Schüler über den Lehrer und nicht mehr umgekehrt! :rolleyes:
Gruss aus Wien
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01.03.2005, 17:45
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Tribun
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Registriert seit: 01.03.2005
Beiträge: 66
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Wenn es denn beim Lachen bleiben würde, bei uns ist es an der Tagesordnung, dass der Schüler den Lehrer sogar beschimpft und die lassen sich das teilweise auch noch gefallen. Besonders die Lehrer, die eigentlich lockerer sind, haben darunter zu leiden. Die Schüler scheinen auch noch so beschränkt zu sein, dass sie nicht realisieren, dass sie es sich damit selbst vergurken. Unser neuer Physiklehrer beispielsweise ist kein Pädagoge- schlimm genug, dass er es mit uns aufnehmen muss- er hat einen Doktor in Elektrotechnik, also fachlich perfekt und kann wirklich was und meiner Ansicht nach bringt er das auch gut rüber, aber weil er nicht der Typ ist, der ständig fette HA gibt oder fiese Arbeiten schreibt, da hört niemand zu und alle machen immer Rabatz. Aber am Ende hat fast jeder eine 1, obwohl die Hälfte nicht einmal wissne, was wir für ein Thema haben, das finde ich doch sehr schade und ich gönne es JEDEM, dass ihm das auf die Füße fällt. Wenn man den Lehrer absichtlich solange reizt, bis er mal ausflippt und dann sagt, dass wir das Thema, was wir nicht schafften, zu Hause nacharbeiten sollen und dies in der Arbeit drankommt, dann heulen alle rum und rennen zur Schulleitung um DEN LEHRER anzuschwärzen, obwohl sie selbst die Unruhestifter sind, unglaublich finde ich das. X(
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01.03.2005, 17:48
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Bei uns in der Schule ist es auch so das die Lockeren Lehrer es schwerer haben und die Härteren Lehrer es gut haben, soll heißen, Du musst ein Schwein sein auf dieser Welt!
Gruss aus Wien
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01.03.2005, 17:49
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.249
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Bei uns würde sowas eine Schulkonferenz nachziehen.
Zudem heißt es bei uns ja auch sehr gerne "Ihr seit freiwillig hier und könnt jederzeit gehen wenn es euch nicht mehr passt"!
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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01.03.2005, 17:51
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Original von Wulfnoth
Bei uns würde sowas eine Schulkonferenz nachziehen.
Zudem heißt es bei uns ja auch sehr gerne "Ihr seit freiwillig hier und könnt jederzeit gehen wenn es euch nicht mehr passt"!
Das Problem ist auch das die Lehrer die Schüler in dem Sinne nicht von der Schule werfen können weil der Proband ja Schulpflichtig ist!
Gruss aus Wien
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01.03.2005, 17:57
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Tribun
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Registriert seit: 01.03.2005
Beiträge: 66
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Naja, 10. Klasse ist keine Schulpflicht mehr, aber die meisten bei uns haben noch nicht kapiert, dass sie was für sich machen, die gehen wohl höchstens wegen ihren Eltern hin, so glaube ich. Die sind selbst zu faul sich am Tag mal 30min hinzusetzen um ein paar Hausaufgaben zu machen und erzählen mir dann, dass sie keine Zeit haben. Wie merkwürdig, ich habe auch Zeit, sogar mit 2 mal pro Woche Nachhilfe für 2 kleine Schüler, 3 mal Training und Forenaktivitäten. Hat ihr Tag vielleicht nur 10 Stunden? :rolleyes:
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01.03.2005, 18:00
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Original von MindRape
Naja, 10. Klasse ist keine Schulpflicht mehr, aber die meisten bei uns haben noch nicht kapiert, dass sie was für sich machen, die gehen wohl höchstens wegen ihren Eltern hin, so glaube ich. Die sind selbst zu faul sich am Tag mal 30min hinzusetzen um ein paar Hausaufgaben zu machen und erzählen mir dann, dass sie keine Zeit haben. Wie merkwürdig, ich habe auch Zeit, sogar mit 2 mal pro Woche Nachhilfe für 2 kleine Schüler, 3 mal Training und Forenaktivitäten. Hat ihr Tag vielleicht nur 10 Stunden? :rolleyes:
In Österreich gibt es 9 Pflichschul Jahre Dank Maria Theresia! Ich bin Gottseidank schon im 9.!  Habs also bald hinter mir!
Gruss aus Wien
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01.03.2005, 18:03
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Tribun
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Registriert seit: 01.03.2005
Beiträge: 66
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Hier gibt es auch 9 Pflichtschuljahre, aber ich danke nicht Gott dafür :P
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01.03.2005, 18:04
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Original von MindRape
Hier gibt es auch 9 Pflichtschuljahre, aber ich danke nicht Gott dafür :P
Ich danke ja Gott nur dafür das diese Schulzeit sich dem Ende neigt, ich freue mich schon aufs Bundesheer und aufs Arbeiten!
Gruss aus Wien
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01.03.2005, 18:09
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Tribun
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Registriert seit: 01.03.2005
Beiträge: 66
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ICh warte darauf, dass dir die Freude darauf noch vergeht. Ich bin ganz froh, dass ich noch zur Schule gehen kann, wobei ich mich aber ärgere, dass ich wegen meinem Umzug nach Hessen nun 13 anstatt 12 Jahre machen muss... :rolleyes:
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01.03.2005, 19:30
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.249
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Ich persönlich werde bei meinem Abi als Bremer auch 13 Jahre hinter mir haben und finde das garnicht mal so schlecht.
Letztendlich lernt man mehr wenn man dreizehn Jahre in der Schule war. Vor allem im Geschichts LK.
Jetzt muss ich nur noch zusehen, dass ich Griechisch und Lateinisch lerne damit ich alte Geschichte studieren kann.
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