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14.08.2005, 20:43
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Plebejer
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Registriert seit: 02.07.2005
Beiträge: 10
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politische, literarische Romane
Guten Morgen,
ich moechte gerne einiges ueber Politik lernen, vor allem theoretische Politik(z.B. Ideologie) aber auch Geschichtliches. Da ich Sachbuecher sofort weglege, koenntet ihr mir vielleicht Romane empfehlen, wo man sehr viel "nebenbei" noch ueber Herrschaftsformen etc. lernen kann?
Vielen, lieben Dank.
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14.08.2005, 21:07
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Quaestor
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Registriert seit: 31.03.2005
Beiträge: 166
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Hmm fällt weder in den bereich sachbuch noch in den bereich literatur aber: Machiavelli: Il Principe/Der Fürst.....
sehr interessant zu lesen und nicht zwangsläufig sachbuch....für alle frauen gäbe es dann noch:
Harriet Rubin: Der Machiavelli für Frauen....
um etwas über politik zu erfahren problemlos zu empfehlen, da sich die heutige Politik teilweise sehr stark auf machiavellistische bereiche stützt...
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18.08.2005, 14:49
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Plebejer
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Registriert seit: 18.05.2005
Beiträge: 12
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ich kann dir nur alle werke von umberto ecco empfehlen (besonders im namen der rose und baudolino, ersteres auch lesen wenn man den film schon kennt!), dort lernt man vor allem viel über kirche und mittelalter (= sind vom niveau absolut zu empfehlen.
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18.08.2005, 15:07
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Plebejer
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Registriert seit: 09.08.2005
Beiträge: 1
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Wenn du etwas über theoretische Politik/Staatformen bzw. Utopien lesen möchtest, kann ich die '1984' von George Orwell sehr empfehlen. Wie gesagt ist halt alles 'Science-Fiction' aber dennoch erschreckend an der Realität und man lernt wirklich ne Menge über das erdachte System!
MfG
magni
/edit: mir ist da noch eines eingefallen; 'Vaterland' von Robert Harris. Das Buch ist 'eigentlich' ein Krimi, beschäftigt sich aber halt auch mit dem Thema, was wäre wenn die Wehrmacht 1943 nicht in Russland gescheitert wäre, was wäre wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte. Auch ein echt gutes Buch, bei dem man schon einiges lernt. Kann mich /leider/ nich mehr so gut daran erinnern da es schon n' Weilchen her ist, als ich gelesen hab 
Eins hab ich noch ^^; ..
Gabriel Garcia Márquez beschäftigt sich in seinem Buch 'Hundert Jahre Einsamkeit' ein wenig mit der Geschichte Südamerikas (ins besondere Kolumbien) zur Zeit der grossen Diktaturen .. wann genau weiss ich nicht, vielleicht kann das ja noch jemand ergänzen.
Hauptsächlich geht es um den Aufstieg des kleinen Dorfes Macondo, und Márquez schneidet dabei auch die kolonialisierung der Siedler und die daraus resultierenden Rebellionen an ..
1982 hat Márquez den Nobelpreis für das Buch bekommen!
Das Buch ist anfangs relativ schwer zu lesen, da tausend *übertrieben* Namen auftauchen (die der Familie Buendía; auf ihr baut die Geschichte auf), aber wenn man ein wenig Geduld hat, kommt man damit klar .. und es lohnt sich!! .. das Buch ist eines meiner Lieblingswerke .. echt grossartig und traumhaft, zugleich aber auch beklemmend zu lesen .. kann ich nur empfehlen
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18.08.2005, 17:36
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Plebejer
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Registriert seit: 02.07.2005
Beiträge: 10
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Wow, danke sehr! Ja, Kriminal romane sind auch willkommen. 
Umberto Ecos „Der Name der Rose“ habe ich schon laengst bestellt. Muesste bald in meinen Haenden sein.
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04.09.2005, 19:41
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Preuße
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Registriert seit: 28.04.2005
Beiträge: 433
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Auch zu empfehlen ist meiner meinung nach der Roman Die Farm der Tiere. Eine toll geschriebene Parodie des Kommunissmusses. (Dabei gefällt mir die die Assoziation Schweine-Kommunisten besonders gut)
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Was wir hier in diesem Land brauchen sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher.
Franz-Josef Strauß
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04.09.2005, 20:40
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Propraetor
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Registriert seit: 18.03.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 543
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Meinst du "Animal Farm" von Orwell?
Ich fand bei diesem Buch den Vergleich Farm=Deutschland, und dementsprchen auch dei Entwicklung von Deutschlands Kaiserreich ---> Weimarer Republik ----> 3.Reich irgenwie offensichtlicher, aber da kann jeder sehen was er will, und kann
Auf jeden Fall kann man dieses Buch empfelhen, auch auf Englisch, es ist nicht ganz so schwer geschrieben.
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05.09.2005, 14:07
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Preuße
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Registriert seit: 28.04.2005
Beiträge: 433
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Original von SeniorDingDong
Meinst du "Animal Farm" von Orwell?
Ich fand bei diesem Buch den Vergleich Farm=Deutschland, und dementsprchen auch dei Entwicklung von Deutschlands Kaiserreich ---> Weimarer Republik ----> 3.Reich irgenwie offensichtlicher, aber da kann jeder sehen was er will, und kann 
Auf jeden Fall kann man dieses Buch empfelhen, auch auf Englisch, es ist nicht ganz so schwer geschrieben.
Wenn ich mcih richtig erinnere sagt er aber in seinem nachwort, dass das buch zuerst von keinem verleger heruasgebracht werden konnte, da sich alle geweigert haben, im zweiten weltkrieg ein anti sowjetisches buch heruaszubringen. werde ich gleich mal nachlesen.
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Franz-Josef Strauß
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06.09.2005, 17:07
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Preuße
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Registriert seit: 28.04.2005
Beiträge: 433
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@SeniorDingDong
Ich habe das Vorwort Orwells nochmal gelesen, er spricht eindeutig davon, das seibn buch anti sowjetisch ist.
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Franz-Josef Strauß
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06.09.2005, 19:38
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Propraetor
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Registriert seit: 18.03.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 543
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Hmmm, davon wurde in unserem SChulbusch auf Englisch nichts gesagt,wahrscheinlich weil es zu Politisch wäre, aber ok, wenn Orwell es selbst sagt, muss es war sein.
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