Login
|
|
|
Forenübersicht
|
|
|
|
 |
|

27.08.2007, 16:46
|
 |
Censor
|
|
Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
|
|
Verfasst noch vor Wulfs Beitrag:
nennet mir bitte einen Krieg zwischen zwei demokratischen Staaten. einen. Wenn ihr könnt.
Da die Demokratie im wesentlichen (noch) eine Errungenschaft der westlichen Welt darstellt, greift der Glaube an die Demokratie nicht gleich als ausschließendes Merkmal - die Staaten des Westens ähneln sich nicht nur durch ihre Staatsform.
Ans "Ende der Geschichte", das in den 90ern schon prophezeit wurde, glaubt heute kein Politologe mehr.
Und wenn man es weiter fasst, dann finden sich schon Beispiele: Finnland kämpfte an der Seite Nazideutschlands gegen die Demokratien Großbritanniens, Frankreichs und der USA; 1969 kam es zum Krieg zwischen Honduras und El Salvador; auch viele Anrainerstaaten Israels sind eigentlich Demokratien.
__________________
Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
---
Kennt ihr schon unsere Benutzerkarte?
|

30.08.2007, 13:29
|
|
Propraetor
|
|
Registriert seit: 31.01.2007
Beiträge: 630
|
|
|
in die antike brauch ma erst garn nicht gehn, weil damals gab es keine einzige demokratie. all die staaten die ihr aufgezählt habt als demokratien zu bezeichnen ist doch naiv. nasser? vorhin hat noch jemand geschrieben die türkei sei keine demokratie, jetzt ist sie es plötzlich doch, verstech ich nicht. pakistan als demokratie? auch nicht viel besser.
__________________
Wahrlich glücklich ist, wer am Abend sagen kann, heute habe ich gelebt - Horaz
|

30.08.2007, 13:33
|
 |
Tribun
|
|
Registriert seit: 09.07.2007
Ort: nähe München
Beiträge: 79
|
|
Zitat von Mirko
nennet mir bitte einen Krieg zwischen zwei demokratischen Staaten. einen. Wenn ihr könnt.
Der Falklandkrieg zwischen Argentinien und Großbritannien. Wobei Großbritannien unter der Thatcher jetzt auch nicht grad ne Demokratie war...
__________________
|

30.08.2007, 13:46
|
|
Propraetor
|
|
Registriert seit: 31.01.2007
Beiträge: 630
|
|
|
damals gabs in argentinien ne junta. -> diktatur
__________________
Wahrlich glücklich ist, wer am Abend sagen kann, heute habe ich gelebt - Horaz
|

30.08.2007, 14:04
|
 |
Propraetor
|
|
Registriert seit: 03.11.2006
Ort: in Niedersachsen
Beiträge: 646
|
|
Zitat von Mirko
in die antike brauch ma erst garn nicht gehn, weil damals gab es keine einzige demokratie. all die staaten die ihr aufgezählt habt als demokratien zu bezeichnen ist doch naiv. nasser? vorhin hat noch jemand geschrieben die türkei sei keine demokratie, jetzt ist sie es plötzlich doch, verstech ich nicht. pakistan als demokratie? auch nicht viel besser.
So, wir haben bislang nur Sachen aufgezählt die auch bewiesen sind, hingegen deine These mehr und mehr hingt.
Das einzigste was hier naiv ist, ist zu denken, dass Demokratien untereinander keinen Krieg führen könnten.
KOnfilkte und Krisen können überall entstehen, dabei spielt das System keine Rolle.
Außerdem hast du nicht einmal vernünftige Gründe geliefert, warum es keine Kriege mehr geben sollte,außer:
"Demokrtaie--------Demokratie-----------> kein Krieg ,versteht ihr???"
Was soll ich damit anfangen, wie wärs mal wenn du mir Gründe darlegst.
__________________
"Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre."
"Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird."
|

30.08.2007, 14:11
|
|
Propraetor
|
|
Registriert seit: 31.01.2007
Beiträge: 630
|
|
|
eine erklärung? ok.
der größte teil der menschheit will einfach nur in frieden leben. das seht ihr doch wahrscheinlich auch so. jeder mensch hat angst vor dem krieg. niemand führt den krieg um des krieges willen. man will etwas erreichen, zB neue rohstoffe. wenn aber nur eine kleine minderheit für den krieg ist, der großteil dagegen und es auch im anderen staat so ist, dann kann es doch zu gar keinem krieg kommen. es sei denn dass die regierung gestürzt wird. nehmen wir als beispiel deutschland. dort waren die nazis ja auch in der minderheit. sie mussten erst die demokratie zu grabe tragen bevor sie ihr teufelswerk beginnen konnten.
__________________
Wahrlich glücklich ist, wer am Abend sagen kann, heute habe ich gelebt - Horaz
|

30.08.2007, 14:39
|
 |
Propraetor
|
|
Registriert seit: 03.11.2006
Ort: in Niedersachsen
Beiträge: 646
|
|
Zitat von Mirko
eine erklärung? ok.
der größte teil der menschheit will einfach nur in frieden leben. das seht ihr doch wahrscheinlich auch so. jeder mensch hat angst vor dem krieg. niemand führt den krieg um des krieges willen. man will etwas erreichen, zB neue rohstoffe. wenn aber nur eine kleine minderheit für den krieg ist, der großteil dagegen und es auch im anderen staat so ist, dann kann es doch zu gar keinem krieg kommen.
Das ist klar, keiner will Krieg, aber es passiert trotzdem, und du erklärst immer noch nicht wie eine Demokratie das verhindern soll??
Und was für ne kleine Minderheit????, wenn eine Regierung beschließt in den Krieg zu ziehen, dann geschieht das auch, dass beste Beispiel ist die USA, wo der größte Teil der Bevölkerung gegen einen Irak-Krieg war.
Das ist alles andere als eine Erklärung, es fehlen immer noch die Argumente und Gründe, beantworte doch einfach nur meine Frage.
es sei denn dass die regierung gestürzt wird. nehmen wir als beispiel deutschland. dort waren die nazis ja auch in der minderheit. sie mussten erst die demokratie zu grabe tragen bevor sie ihr teufelswerk beginnen konnten.
Das lag an den Fehlern der Weimarere Republik, welche noch nicht ausgereift war, wie fehlende 5 Prozenthürde etc.........
Und es muss keine Regierung gestürtzt werden, um einen Krieg zu beginnen.
__________________
"Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre."
"Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird."
|

30.08.2007, 14:59
|
|
Thete
|
|
Registriert seit: 02.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 770
|
|
|
Die Geschichte hat immer wieder gezeigt, dass Demokratien zu Angriffskriegen in der Lage sind; z.B. um Rohstoffe zu sichern. (War da nicht ein Bsp. aus nicht allzu ferner Vergangenheit?)
Warum eine Demokratie eine Diktatur überfallen kann, aber keineandere Demokratie, sehe ich nicht.
Sehr ehrlich diskutieren das die Athener laut Thukydides im Peloponnesischen Krieg; die Volksversammlung war sich durchaus bewußt, dass sie ihre Verbündeten im Seebund beherrschten, und Herrschaft nur mit (manchmal sehr unsympatischen) Machtmitteln durchzusetzen ist; siehe die Debatten über die Zerstörung von Melos bzw. Mytilene.
|

30.08.2007, 17:48
|
 |
The Censor
|
|
Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.453
|
|
Zitat von Mirko
in die antike brauch ma erst garn nicht gehn, weil damals gab es keine einzige demokratie. all die staaten die ihr aufgezählt habt als demokratien zu bezeichnen ist doch naiv. nasser? vorhin hat noch jemand geschrieben die türkei sei keine demokratie, jetzt ist sie es plötzlich doch, verstech ich nicht. pakistan als demokratie? auch nicht viel besser.
Pakistan existiert jetzt 60 Jahre und war nicht immer eine Diktatur. Die Türkei hat zwar einige Militärputsche hinter sich, was aber nicht heißt dass sie nie demokratisch war.
Nasser hab ich aufgezählt weil damals das Volk absolut hinter ihm stand. Eine demokratische Regierung hätts also nicht anders gemacht.
Alles andere haben die anderen schon gesagt.
__________________
Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
|

04.01.2008, 02:18
|
 |
Praetor
|
|
Registriert seit: 08.10.2007
Ort: Rheingau
Beiträge: 407
|
|
Zitat von rasputin753
ein militärbündnis mit russland wäre vielleicht internationaler und mächtiger aber auch handlungsunfähig.. siehe den kosovo zum beispiel. also wenn man russland aufnimmt dann müsste es zuerst seine großmachtsträume begraben
Ich finde auch, dass Russland in der NATO ein enormes Gegengewicht zu den USA bedeuten würde, was die NATO nicht nur handlungsunfähig machen würde, sondern sie sogar auseinanderbrechen lassen könnte. Auch wenn Russland nach dem Zusammenbruch der UdSSR nicht mehr weltpolitisch und militärisch auf einer Stufe mit den USA steht, so ist es immer noch eine feste Größe in der internationalen Politik. So hat Russland im Kosovo-Krieg, nach der versehentlichen Bombardierung der chinesischen Botschaft, offen damit gedroht gegen die NATO in den Krieg einzutreten, was sich wohl kein anderes Land gewagt hätte. Dem Irak-Krieg hat Putin eine klare Absage erteilt, wenn auch mit Frankreich und Deutschland im Rücken. Gegen die Errichtung eines Raketenschildes in Osteuropa gab es schwere Proteste aus Moskau.
Meiner Meinung nach würde Russland auch innerhalb der NATO sich nicht dem Führungsanspruch der USA beugen und seinerseits zu einer zweiten, kontrahierenden Führungsmacht werden, was wohl nicht gut gehen kann.
Zudem sehe ich keine gemeinsamen Ziele, die die NATO und Russland gemeinsam haben. Russland würde sich bestimmt nicht and den Eisätzen, etwa in Afghanistan, wo sie sich sowieso keiner großen Beliebtheit erfreuen, oder im Kosovo, aufgrund ihrer Unterstützung für Serbien, beteiligen würde. Ebenso wenig würde die NATO wohl Moskau bei seinen Aktionen gegen Tschetschenien unterstützen.
__________________
Zitat von Helmut Kohl
Ich weiß nicht, was der französische Staatspräsident Mitterrand denkt, aber ich denke dasselbe.
Geändert von K. Ropp (04.01.2008 um 02:25 Uhr)
|

04.01.2008, 02:54
|
|
|
|
Die Nato wurde als Militärbündnis GEGEN Russland (UDSSR) gegründet. Warum sollte Russland da rein WOLLEN?
Die Nato als Militärbündnis gehört meiner Meinung nach abgeschafft. Wenn es ein internationales Militärbündnis geben sollte, dann unter der Flagge der UN! (auch wenn das wohl noch lange nicht der Fall sein wird)
|

04.01.2008, 10:53
|
|
Spender
|
|
Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 850
|
|
Zitat von mozart
Die Nato wurde als Militärbündnis GEGEN Russland (UDSSR) gegründet. Warum sollte Russland da rein WOLLEN? Die Nato als Militärbündnis gehört meiner Meinung nach abgeschafft. Wenn es ein internationales Militärbündnis geben sollte, dann unter der Flagge der UN! (auch wenn das wohl noch lange nicht der Fall sein wird)
Es gab ja schon etliche UN-(Blauhelm-)Einsätze, das ist nicht wirklich was Neues und wäre ausbaubar. Aber: Warum nicht besser "unter der Flagge der EU"? Als Alternative zur Nato, die auch nach meiner Meinung abgeschafft gehört.
|

04.01.2008, 11:18
|
 |
K.u.K. Hofzensor
|
|
Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.065
|
|
|
Ich würde mich auch für eine Abschaffung der Nato aussprechen, ebenso wie für einen vollständigen Rückzug aller US-Streitkräfte aus Europa und eine massive Stärkung der gemeinsamen europäischen Außen- Sicherheits- und Verteidigungspolitik.
Europa war lange genug Schauplatz amerikanischer und sowjetischer Militärspielchen. Es ist Zeit, dass der alte Kontinent wieder Selbstbewusstsein gewinnt und sich als globale Macht empfindet und auch so handelt und dazu passt es einfach nicht, Juniorpartner neben den USA in der Nato zu sein.
|

04.01.2008, 23:55
|
 |
Hoplit
|
|
Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 714
|
|
|
Die UN hat sich wohl oft genug als der berühmte zahnlose Tiger entpuppt. Eine gemeinsame europäische Außen- und Sicherheitspolitik ist die einzige akzeptable Alternative. Wobei ich ein solch -trotz allem- erfolgreiches Militärbündnis wie die Nato auf alle Fälle als gemeinsame MilitärStruktur zwischen Europa und Nordamerika als Zukunftsfähig sehe. Die beunruhigendere Frage ist ja nicht Russland in die Nato, sondern: was macht Europa falls Russland mal den Gashahn zudrehen sollte..? China ist ja auch ein guter Abnehmer.
__________________
 "So lange nicht alle Menschen werden wie er, müßen wir unsere Schwerter scharf halten"
Ben Hur: "Und unseren Zielen treu bleiben."
|

05.01.2008, 17:59
|
 |
nobodys fault
|
|
Registriert seit: 10.12.2007
Ort: Braunschweig
Beiträge: 324
|
|
Zitat von Jason
Die UN hat sich wohl oft genug als der berühmte zahnlose Tiger entpuppt. Eine gemeinsame europäische Außen- und Sicherheitspolitik ist die einzige akzeptable Alternative. Wobei ich ein solch -trotz allem- erfolgreiches Militärbündnis wie die Nato auf alle Fälle als gemeinsame MilitärStruktur zwischen Europa und Nordamerika als Zukunftsfähig sehe. Die beunruhigendere Frage ist ja nicht Russland in die Nato, sondern: was macht Europa falls Russland mal den Gashahn zudrehen sollte..? China ist ja auch ein guter Abnehmer.
Sie wirkt genauso stark wie ihr Vorgänger der Völkerbund.
Sie schafft es nie sich durchzusetzen sondern ist das Sprechrohr der mächtigsten Nationen...
__________________
Auch Demokratie ist nur eine (Geld-)Aristokratie 
alles Geschriebene zeigt meine "bescheidene und nicht gefragte" Meinung.
und Ordograffi feler kan der fiender bealten 
_________________________________________
BIG SCHÄUBLE IS WATCHING YOU
|
 |
|
|
Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
|
|
|
Forumregeln
|
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.
HTML-Code ist aus.
|
|
|
|
Letzte Themen
|
Staatshilfe für Opel
Views: 320,
Antworten: 29
|
Suchfunktion
|
Das Huhn war vor...
|
Mongolen
|
ZEIT
Views: 972,
Antworten: 30
|
Lehren des frühen...
Views: 530,
Antworten: 11
|
Die...
Views: 889,
Antworten: 40
|
Satanismus: ernst...
Views: 924,
Antworten: 32
|
Robert Edward Lee
Views: 267,
Antworten: 19
|
Alte Schlachtfelder
Views: 395,
Antworten: 19
|
Rassistischer...
|
Was waren...
Views: 279,
Antworten: 17
|
Nutzen der...
Views: 1088,
Antworten: 27
|
30jähriger Krieg ...
Views: 184,
Antworten: 16
|
Operation Walküre
Views: 781,
Antworten: 48
|
|
|
Letzte Links
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|