21.11.2008 - 17:47
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  #16  
Alt 20.03.2008, 21:36
Spender
 
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Beiträge: 848
Zitat von Wulfnoth Beitrag anzeigen
Man sollte keine Schreckensszenarien an die Wand malen, die USA werden mittelfristig die stärkste Macht der Welt bleiben aber im Moment scheinen sie in der Tat etwas an Boden zu verlieren. Das kann sich aber ohne weiteres wieder ändern.
Heute ging die offizielle Zahl rund: 666 Mrd. Dollar kostete bisher der Irak-Krieg die USA, 66 Mrd. Dollar hatten sie einst veranschlagt. Und das ist alles gepumptes Geld. Das hat sich Deutschland, zum Glück, erspart. Und auch die Rechnung mitr den Riesen-Aufträgen an die US-Industrie ging nicht auf.
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  #17  
Alt 21.03.2008, 10:02
Benutzerbild von dieter 4711
Mensch
 
Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 353
Zitat von Sokotra Beitrag anzeigen
Heute ging die offizielle Zahl rund: 666 Mrd. Dollar kostete bisher der Irak-Krieg die USA, 66 Mrd. Dollar hatten sie einst veranschlagt. Und das ist alles gepumptes Geld. Das hat sich Deutschland, zum Glück, erspart. Und auch die Rechnung mitr den Riesen-Aufträgen an die US-Industrie ging nicht auf.
Lieber Sokotra,
in einem anderen Forum hatte ich geschrieben, dass wir jeden Tag Schröder auf Knien danken müßten, dass er uns aus dem Irakkrieg rausgehalten hat.
__________________
Nichts ist unmöglich
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  #18  
Alt 21.03.2008, 11:49
Proconsul
 
Registriert seit: 04.08.2007
Ort: da, wo Deutschland am Schönsten ist
Beiträge: 1.234
Zitat von Sokotra Beitrag anzeigen
Heute ging die offizielle Zahl rund: 666 Mrd. Dollar kostete bisher der Irak-Krieg die USA, 66 Mrd. Dollar hatten sie einst veranschlagt. Und das ist alles gepumptes Geld. Das hat sich Deutschland, zum Glück, erspart. Und auch die Rechnung mitr den Riesen-Aufträgen an die US-Industrie ging nicht auf.
Ganz so einfach ist das nicht. Zum einen zahlen wir mit dem Solidaritätszuschlag immer noch für den 2. Golfkrieg von Bush senior und zum anderen muß ja schließlich einer den Aufbau des Landes und die derzeitigen Hilfen für die Flüchtlingsströme bezahlen. Und das machen auch heute die USA nicht alleine, sondern bauen direkt auf die Hilfe der "Willigen" und den anderen befreundeten Nationen, zu denen auch Deutschland gehört, oder aber es wird indirekt über Hilfswerke gezahlt.
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  #19  
Alt 21.03.2008, 18:37
Plebejer
 
Registriert seit: 20.03.2008
Ort: Gummersbach
Beiträge: 20
Bei der Frage der wirtschaftlichen/finanziellen Stärke oder Schwäche der USA möchte ich gerne auf das gigantische Aussenhandelsdefizit der USA hinweisen. Im Endeffekt leben alle US-Amerikaner schon seit Jahren auf Pump und die Welt ist der Gläubiger. Das hat bisher funktioniert, weil der Dollar bisher die Weltleitwährung war und die Federal Reserve immer weiter Dollar drucken konnte, die dann ins Ausland abflossen und dort verblieben (dadurch auch keine Inflationsgefahr in den USA). Die Frage ist aber, ob dieses System nicht langsam an seine Grenzen stößt.
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  #20  
Alt 21.03.2008, 20:26
Spender
 
Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 848
Zitat von Haas13 Beitrag anzeigen
... weil der Dollar bisher die Weltleitwährung war und die Federal Reserve immer weiter Dollar drucken konnte, die dann ins Ausland abflossen und dort verblieben (dadurch auch keine Inflationsgefahr in den USA). Die Frage ist aber, ob dieses System nicht langsam an seine Grenzen stößt.
Zur Ergänzung: Man muss wissen, dass die "Federal Reserve" nicht wirklich eine Zentralbank ist wie die EZB in Europa. Sie ist ein Zusammenschluss von einst fünf und heute zwölf regionalen, über die USA verstreuten Privatbanken mit staatlichen Privilegien - eine Art Bankenkartell (Kritiker sprechen von Bordell). Ein Privileg ist zum Beispiel: Einfach Papier durch Aufdruck zu Geld machen. Wer mehr wissen will, dem empfehle ich tatsächlich Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/Federal_Reserve_System

Eine treffende Wertung fand ich anderswo:
"Mit dem Druck von amerikanischen US-Dollar-Banknoten verwandelt die FED zu minimalen Kosten wertloses Papier in US-Dollar-Noten und leiht diese gegen Schuldverschreibungen an die USA (sowie inzwischen auch an weitere Staaten) und andere Banken. So hat das Kartell im Lauf seiner Geschichte aus dem Nichts Billionen von Forderungen geschaffen, für die es permanent Zinsen kassiert, was einen immerwährenden jährlichen Profit in
unvorstellbaren Milliardenhöhen sichert. Dadurch muss sich so nebenbei keine amerikanische Regierung Sorgen um das Staatsdefizit machen, solange die Herren in Nadelstreifen auf der Seite der Regierung stehen und bei Bedarf – wie gegenwärtig in der Ära Bush zur Finanzierung der Kriege – jederzeit die Druckerpresse in Gang setzen".

Das berechtigt die Frage, wann dieses System an seine Grenzen stößt. Ungesund ist das "Fed"-System auf jeden Fall ...
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  #21  
Alt 21.03.2008, 23:54
Proconsul
 
Registriert seit: 04.08.2007
Ort: da, wo Deutschland am Schönsten ist
Beiträge: 1.234
Zitat von Haas13 Beitrag anzeigen
Bei der Frage der wirtschaftlichen/finanziellen Stärke oder Schwäche der USA möchte ich gerne auf das gigantische Aussenhandelsdefizit der USA hinweisen. Im Endeffekt leben alle US-Amerikaner schon seit Jahren auf Pump und die Welt ist der Gläubiger. Das hat bisher funktioniert, weil der Dollar bisher die Weltleitwährung war und die Federal Reserve immer weiter Dollar drucken konnte, die dann ins Ausland abflossen und dort verblieben (dadurch auch keine Inflationsgefahr in den USA). Die Frage ist aber, ob dieses System nicht langsam an seine Grenzen stößt.
Einer muß ja schließlich konsumieren, denn ein System mit ausschließlich Exportnationen mit entsprechenden Handelsüberschüssen funktioniert ja schließlich auch nicht so gut. Da sollte man den Amerikanern für ihre Konsumlust schon einmal danken.
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