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11.04.2008, 20:34
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Plebejer
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Registriert seit: 11.04.2008
Ort: CH
Beiträge: 14
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Ist Tibet eine bestztes Land?
Tibet war seit 1720 ein Protktorat Chinas. 1894 vertrieb der damaliege Dalai Lama den Statthalter des Chinesischen Kaisers. Die Präsenz von britischen Truppen in Tibet zwang China zum stillhalten. Die Tibetische Unabhängikeitserklärung von 1913 war nie von einem anderen Staat anerkannt worden.
Kann man vor diesem Hintergrund sagen, dass Tibet 1950 von China annektiert wurde?
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11.04.2008, 21:31
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 659
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Dann müßten wir alle Entwicklungen in der Geschichte ignorieren, sowie alle Volksbestrebungen.
Tibet wurde damals wahrscheinlich von anderen Ländern gar nicht wahrgenommen, weil wir von einem Land im fernen Osten am Himalaya sprechen.
Vor allem war damals so ein Land eher auf der Stufe einer "Kolonie" - welche europäische Nation hätte damals ein Land ohne jeden Nutzen anerkannt?
Soviel ich weiß pflegten die Deutschen "Freundschaft" mit irgendwelchen Südseeinseln um Stützpunkte zu sichern.
So gesehen könnte Österreich dann auch getrost wieder die ehemaligen Gebiete der Donaumonarchie besetzen (mit politischen Stillhalten vom Rest der Welt). Warum nicht? War ja eh alles mal ein Kaiserreich...
Das Recht auf Selbstbestimmung der Tibeter sollte auch berücksichtigt werden.
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 Wir lassen euch leben im Dienste dieses Schiffes - also rudert gut. Und lebt!
Quintus Arius aus "Ben Hur"
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12.04.2008, 09:28
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.035
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Ich möchte hier mal auf folgende Beiträge von mir und sokotra verweisen:
http://www.historik-forum.org/forum/...html#post58964
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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12.04.2008, 14:22
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Mensch
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Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 287
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Als ich 2001 in Beijing war, haben wir auch unseren Fremdenführer gefragt, ob und wie Tibet mit China zusammenhängt. Er sprach von zwei tibetanischen Prinzessinen, die im 13.Jahrhundert nach China verheiratet wurden und daraus würde sich die Legitimation des chinesischen Kaiserhauses herleiten.
Vielleicht waren es Geiseln, die Tibet abstellen mußte, um den Einmarsch der Chinesen zu verhindern? 
Imperialismus gibt es eben nicht nur bei den Europäern, sondern überall auf der Welt. 
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Nichts ist unmöglich
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12.04.2008, 15:00
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Propraetor
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Registriert seit: 04.08.2007
Ort: da, wo Deutschland am Schönsten ist
Beiträge: 575
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Die Frage wird man nie beantworten können, da sonst fast alle Landkarten neu gezeichnet werden müßten. Spanien würde zerfallen, denkt man an die Basken, Korsika von Frankreich abfallen usw.
Aber gerade das ist Politik. Medienstark auf andere zeigen, wohlwissend, daß vor der eigenen Haustür genauso oder noch mehr Dreck herumliegt. Andererseits machen das Politiker auch nur, weil es genug Leute gibt, die auf Propaganda hereinfallen. Das ist hüben wie drüben so und wird sich auch nicht ändern.
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12.04.2008, 16:49
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 599
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Komme gerade aus der Innenstadt zurück, da standen auch in Nürnberg ein Dutzend (einheimische) Leute rum mit Fahnen von Tibet und Schildern "Freiheit für Tibet". Hat niemanden interessiert, bloss ein paar offensichtlich chinesische Touristen fotografierten.
Jetzt mache ich mich sicherlich bei manchen unbeliebt aber werfe ein: Seit einem halben Jahrhundert ist Palästina besetzt, die Menschen in der Westbank erleiden unsägliches Leid, ungezählte tote Frauen und Kinder, tausende im Gefängnis sind die Spur. Und niemand interessiert sich mehr dafür, demonstriert für die Menschenrechte der palästinensischen Zivilbevölkerung.
Ist das Bemühen um Menschenrechte mit Modeerscheinungen verbunden, und jetzt ist gerade mal das Thema Tibet "chic" (oder "in")? Im Herbst dann Diktawien?
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12.04.2008, 20:41
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München
Beiträge: 2.360
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ja es ist sehr viel scheinheiligkeit da mit im spiel, gerade das von dir genannte bsp mit palästina zeigt dasssich niemand wirklich um das schicksal der enteigneten menschen schert und das ganze nur dann ein thema in den medien und der politik wird, wenn man es instrumentalisieren kann für eigene interessen (china ist ein wirtschaftlicher gegner)
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12.04.2008, 20:44
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.035
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Buddhismus ist gerade in den akademischen Eliten äußerst "in" und Buddhismus und Tibet hängt für viele eben eng zusammen.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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14.04.2008, 06:20
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Tribun
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Registriert seit: 23.01.2008
Beiträge: 93
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Hinzu kommt, dass Tibeter nicht zu Selbstmordattentaten auf Zivilisten neigen, jedenfalls nicht in unserem Kulturkreis. Der Islamische Freiheitskampf ist seit 9/11 ziemlich out, der pazifistische Dalai Lama nimmt sich da als positives Gegenbild aus.
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14.04.2008, 12:34
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Propraetor
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Registriert seit: 04.08.2007
Ort: da, wo Deutschland am Schönsten ist
Beiträge: 575
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Zwischenfrage: Wie steht es eigentlich um den Freiheitskampf der Bayern? Das Land ist ja spätestens seit 1871 von Preußen quasi annektiert worden.
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14.04.2008, 13:16
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Mensch
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Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 287
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Zitat von Titus_Livius
Zwischenfrage: Wie steht es eigentlich um den Freiheitskampf der Bayern? Das Land ist ja spätestens seit 1871 von Preußen quasi annektiert worden.
Lieber Titus,
Preußen gibt es doch mindestens seit 1945 nicht mehr. Aufgrund eines Kontrollratsbeschlusses der Alliierten wurde Preußen aufgelöst. 
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Nichts ist unmöglich
Geändert von dieter 4711 (15.04.2008 um 10:01 Uhr).
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14.04.2008, 16:05
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Preuße
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Registriert seit: 28.04.2005
Beiträge: 429
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Zitat von dieter 4711
Lieber Titus,
Preußen gibt es doch mindestens seit 1945 nicht mehr. Aufgrund eines Kontrollratsbeschlesses der Alliierten wurde Preußen aufgelöst.
Am 25.02.1947 haben die Alliierten Preußen durch das "Kontrollratsgesetz Nr. 46" aufgelöst.
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Was wir hier in diesem Land brauchen sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher.
Franz-Josef Strauß
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16.04.2008, 14:01
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Patriot
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Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Heikendorf, nahe Kiel
Beiträge: 536
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Zitat von Ar-Pharazon
Am 25.02.1947 haben die Alliierten Preußen durch das "Kontrollratsgesetz Nr. 46" aufgelöst.
Aber der preußische Geist lebt natürlich weiter
Zum Thema: Das Problem ist und bleibt, dass man schlecht was gegen China machen kann, ich würde mir trotzdem ein vereintes Vorgehen der westlichen Welt gegen das kommunistische Regime wünschen, beseelt von der Gewissheit, moralisch überlegen zu sein.
Leider ist das auf Grund der wirtschaftlichen Aspekte sehr schwierig durchzuführen. 
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Deutschlands Einigkeit, meine Stärke
Meine Stärke, Deutschlands Macht.
Freund der Freiheit
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16.04.2008, 15:29
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Mensch
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Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 287
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Lieber Jan,
wie stellst Du Dir ein gemeinsames Vorgehen der westlichen Länder vor? 
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Nichts ist unmöglich
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16.04.2008, 15:43
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Patriot
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Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Heikendorf, nahe Kiel
Beiträge: 536
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Wirtschaftliche Sanktionen, Anprangerungen der Missstände in China (gibt ja so einige), Definierung eines neuen Feindbildes in Gestalt Chinas mit dem Ziel, China politisch zu isolieren.
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Deutschlands Einigkeit, meine Stärke
Meine Stärke, Deutschlands Macht.
Freund der Freiheit
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