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20.04.2008, 19:37
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Patriot
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Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Heikendorf, nahe Kiel
Beiträge: 536
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Zitat von Wolfmar
Es gibt diese bekannte Schrift von ihm : "Deutschland muß vernichtet werden", sie wurde vor dem Krieg von ihm geschrieben, die mußt du mal lesen. Dann hat uns England den Krieg erklärt, nach dem Polen Deutschland ständig provoziert hat. Auch ,als der Krieg "im vollem Gange war", wolten die Engländer keinen Frieden mehr, R.Heß wurde nach England gelockt, es gab Kreise die Frieden mit Deutschland schließen wollten, das war nicht im Interresse Churchills, er wollte die totale Vernichtung des Reiches , da es zu mächtig war und als Konkurrenz empfunden wurde.
Chruchill mochte Deutschland nich so sehr, das stimmt ... und ist völlig egal.
Mal im ernst Junge, was ist schief gelaufen? 
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Deutschlands Einigkeit, meine Stärke
Meine Stärke, Deutschlands Macht.
Freund der Freiheit
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20.04.2008, 20:28
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homo novus
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Registriert seit: 09.08.2007
Beiträge: 124
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Zitat von Jason
Ich verstehe den Sinn dieser Diskussion nicht. Ich schätze das Vorgehen der Allierten Truppen auch oft als Kriegsverbrechen ein. Freudenstadt im Schwarzwald wurde von den Franzosen abgeriegelt und den marokkanischen Kolonialtruppen 3 Tage "zur freien Verfügung" gestellt. Es laufen deswegen ein paar Leute älteren Datums dort rum die objektiv gesehen die Physionomie eines Mischlings aus Nordafrika haben. Aber wer hat denn die Vase der Pandora geöffnet?
das ist ja schrecklich. ich oute mich jetzt bestimmt als verblendeter aber bisher wusste ich eigtl. nichts von kriegsverbrechen im westen, abgesehen vom moral bombing, und wie auch immer das bei den deutsvhen so hieß.
gibts da noch mehr beispiele?
Geändert von mimir (20.04.2008 um 20:30 Uhr).
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20.04.2008, 20:53
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Zitat von mimir
das ist ja schrecklich. ich oute mich jetzt bestimmt als verblendeter aber bisher wusste ich eigtl. nichts von kriegsverbrechen im westen, abgesehen vom moral bombing, und wie auch immer das bei den deutsvhen so hieß.
gibts da noch mehr beispiele?
Die Rheinwiesenlager fallen mir ein. Man verbot der Bevölkerung den abgehungerten Gefangenen Nahrung zu geben. Zuwiderhandeln wurde mit dem Tod bestraft. Ein entsprechendes Schriftstück befindet sich in meiner Sammlung. Die Zahl der Toten kann nicht bestimmt werden. Fakt ist, nach Leichen suchen ist verboten. Die Kriegsgräberfürsorge darf auch nicht weiterforschen. Damit das so bleibt wurde das Areal mal eben unter Naturschutz gestellt.
Ein Bauer der mal Knochen gefunden hat und daraufhin auf eigene Faust auf, wohlgemerkt, seinem Acker nachforschen. Es wurde ihm bei androhung einer Strafe verboten.
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20.04.2008, 21:20
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Historiddler
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Registriert seit: 04.06.2005
Beiträge: 772
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Zitat von mimir
gibts da noch mehr beispiele?
Kriegsverbrechen sind mir aus meinem Heimatort keine bekannt. Nur diverse Verbrechen von befreiten Kriegsgefangenen an der Zivilbevölkerung.
Ein entsprechendes Schriftstück befindet sich in meiner Sammlung.
Ein gewisses Schriftstück vom 9. Mai? Regierungspräsident an Landrat? 
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μηδὲν ἄγαν
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20.04.2008, 21:25
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Zitat von Draconarius
Ein gewisses Schriftstück vom 9. Mai? Regierungspräsident an Landrat?
Ja
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21.04.2008, 13:34
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Eine Rezesion:
Der Autor hat sich mit Büchern über Adam von Trott zu Solz, über Preußen, Friedrich den Großen, Kaiser Wilhelm einen Namen gemacht. Sein Interesse an den deutschen Dingen wurde in jungen Jahren durch Bekanntschaft mit Heinrich Böll, später mit Ernst Jünger genährt. Zu seinen Freunden zählen Karl-Heinz Bohrer und dessen Frau Angela, eine Tochter des 20.-Juli-Verschwörers Fritz-Dietlof von der Schulenburg.
Hinsichtlich der unter manch deutschen Historikern ("published historians") populäre These, die Deutschen hätten bekommen, was sie verdient hätten, hält MacDonogh fest, daß Hitler in freien Wahlen nie mehr als 37,4 Prozent der Stimmen erhalten habe. "Alle Deutschen für den relativ sanftmütigen (docile) Hitler des Jahres 1933 verantwortlich zu machen, heißt die alliierte Waffe der Kollektivschuld anzuwenden."
"Dieses Buch beabsichtigt nicht, die Deutschen zu entschuldigen, aber es zögert nicht, die siegreichen Alliierten in der Behandlung des Feindes in Friedenszeiten bloßzustellen, denn in den meisten Fällen waren es nicht die Verbrecher, die vergewaltigt wurden, die man verhungern ließ, die gequält und zu Tode geprügelt wurden, sondern Frauen, Kinder und alte Männer."
. Anders als in vielen Darstellungen kolportiert, waren Massaker von Kriegsgefangenen keine deutsche Spezialität. Vergewaltigungen kamen beim Einmarsch der Amerikaner nicht gar so selten vor. Die Zahl der Toten auf den Rheinwiesen im Frühjahr und Sommer 1945 schätzt der Autor auf 40.000.
Eine Hungerdemonstration Münchner Studenten (1948) wurde von Überlebenden der Weißen Rose organisiert.
04.04.08 / Gespr fr das Elend in der Stunde Null / Giles MacDonogh schreibt in "After the Reich" die Nachkriegsgeschichte mit britischer Fairne
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21.04.2008, 16:24
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Demokrat
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Registriert seit: 08.06.2005
Ort: Zürich, Schweiz
Beiträge: 307
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Ich denke auch, dass sich die Allierten bei ihrem Einmarsch im Westen nicht nur mit Ruhm bekleckert haben. Das zeigen die aufgeführten Beispiele recht deutlich. Die Frage ist bloss, wie man das alles einschätzen soll. Die Schwere von Kriegsverbrechen gegeneinander abzuwägen finde ich irgendwie sinnlos, weil das speziell den direkt Betroffenen herzlich wenig nützt.
Ich finde es jedoch richtig, auf solche Untaten hinzuweisen und sie aufzuarbeiten. Dabei ist es im Prinzip auch egal, wer die Täter sind.
Da offenbart sich ein moralisches Dilemma. Soll ein Volk, das Europa in den schlimmsten Krieg seiner Geschichte gestürzt hat, sich darüber beschweren dürfen, dass ihm im Verlauf dieses Krieges selber Unrecht geschehen ist?
Ich meinte, das müsse erlaubt sein. Wenn die Taten der Allierten jedoch zur Rechtfertigung deutscher Taten oder gar für rechtsnationale Propaganda verwendet werden, muss meiner Ansicht nach ein konsequenter Schlussstrich gezogen werden. Dummerweise wecken Ereignisse wie jenes in Freudenstadt aber genau solche Emotionen. Schwieriges Thema.
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Man vergißt vielleicht, wo man die Friedenspfeife vergraben hat. Aber man vergißt niemals, wo das Beil liegt. Mark Twain, 30.11.1835 bis 21.04.1910
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21.04.2008, 16:33
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Eine Gesellschaft die sich offen damit auseinandersetzt nimmt Rechtsextremen jegliche Grundlage sich dieser Themen selber zu bedienen.
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21.04.2008, 16:38
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Demokrat
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Registriert seit: 08.06.2005
Ort: Zürich, Schweiz
Beiträge: 307
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Zitat von Kafka
Eine Gesellschaft die sich offen damit auseinandersetzt nimmt Rechtsextremen jegliche Grundlage sich dieser Themen selber zu bedienen.
Setzt sie sich denn offen damit auseinander? Und mit offen meine ich im Bereich einer breiten Masse, nicht nur auf akademischer Ebene.
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Man vergißt vielleicht, wo man die Friedenspfeife vergraben hat. Aber man vergißt niemals, wo das Beil liegt. Mark Twain, 30.11.1835 bis 21.04.1910
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21.04.2008, 16:40
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.035
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Zitat von Wolfmar
Der Krieg wurde Deutschland aufgezwungen, ergo liegt dann ja wohl die Schuld bei diesem Kriegstreiber Churchill.
Ah sicher doch.
Herr lass Hirn regnen... 
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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21.04.2008, 17:39
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Zitat von Kriegsknecht
Setzt sie sich denn offen damit auseinander? Und mit offen meine ich im Bereich einer breiten Masse, nicht nur auf akademischer Ebene.
Meiner Meinung nach nicht. Die Gefahr sofort in eine Schublade gesteckt zu werden ist doch recht groß. Da ist uns das Ausland eins, zwei Schritte weiter. Und das sogar auf akademischer Ebene.
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21.04.2008, 18:30
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Zitat von Thersites
Zu den deutschen Opfern des Krieges: Auch die gefallenen Soldaten und vergewaltigten Frauen sind Opfer der deutschen Regierung, da diese den Krieg ausgelöst hat.
Was die gefallenen Soldaten angeht, stimme ich zu.
Was die vergewaltigten Frauen angeht, nicht. Das sind Verbrechen, die militärisch unnötig waren, und für die einzig die entsprechenden Soldaten verantwortlich zu machen sind.
Auch im Kriegsfalle (einen Angriffskrieg zu starten, stellte bis dato noch kein Verbrechen dar) galten und gelten Regeln und Gesetze. Die kann man auch nicht mit dem Argument "aber die haben doch angefangen) außer Kraft setzen.
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21.04.2008, 18:53
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Thete
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Registriert seit: 02.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 701
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Zitat von MacX
Was die gefallenen Soldaten angeht, stimme ich zu.
Was die vergewaltigten Frauen angeht, nicht. Das sind Verbrechen, die militärisch unnötig waren, und für die einzig die entsprechenden Soldaten verantwortlich zu machen sind.
Im Krieg geschehen furchtbare Dinge; das kann man jetzt verurteilen (sowohl allgemein-moralisch als auch individuell-juristisch), und ich bin bestimmt nicht dagegen. Es zu ingorieren ist aber zumindest fahrlässig.
Daher: Als die Nazi-Regierung den Krieg begann war es klar, dass es zu solchen Dingen kommen würde; wenn der Krieg auf deutschem Territorium geführt wird war klar, dass Deutsche davon betroffen sein werden.
Wenn es sich um den brutalsten Angriffskrieg seit Menschengedenken handelt um so mehr.
Zitat von MacX
(einen Angriffskrieg zu starten, stellte bis dato noch kein Verbrechen dar)
Das Universum ist nicht groß genug um auszudrücken, wie weit mir das Völkerrecht in diesem Punkt an diversen Körperteilen vorbeigeht.
Wer in einem unprovozierten Angriffskrieg ohne anderen Grund als Machtgeilheit kein moralisches Verbrechen erster Güte sieht hat grundlegend andere Auffassungen als ich, da erübrigt sich fast jede Debatte.
EDIT & P.S.:
Zitat von Wulfnoth
Ah sicher doch.
Herr lass Hirn regnen...
Das tut er (sag ich als Atheist); leider kann mancher nicht von seinem geistigen Regenschirm lassen...
Geändert von Thersites (21.04.2008 um 19:03 Uhr).
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21.04.2008, 19:13
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München
Beiträge: 2.360
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thersites find ich gut 
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21.04.2008, 19:49
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Unabhängig von Hitlers wahren Absichten den Ideologischen Todfeind NR.1 SU irgendwann anzugreifen, wie weit gehen dir die polnischen Übergriffe auf deutschem Territorium an deutschen Zivilisten am Arsch vorbei?
Warum wird alles was im Dritten Reich geschah alles kriminalisiert? Wenn sich Israel heute gegen Übergriffe der Hamas zur Wehr setzt ist das doch im grunde das selbe und wir gestehen es ihnen ja auch zu.
Ich sehe den Angriff (von einem "Überfall" in ein Land das bereits die Totalmobilmachung in gang gesetzt hat möchte ich nicht sprechen) im Grunde als Legitim an. Was ihn letztendlich unterschied von vorherigen bzw. zukünftigen war die Ideologische verbrecherische Dimension die dann auf erobertem Boden statt fand.
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