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17.01.2008, 13:20
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Quaestor
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Registriert seit: 14.12.2007
Beiträge: 130
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Da hat Hannibal (der hist Verlierer) gewonnen; der hat doch nur einige Jahre Zeit gewonnen.
Na, der Krieg hat ja noch ein paar Jahre angedauert.
Hannibals Konzept sah vor, wenn er den Römern genügend miltiärische Niederlagen zugefügt hatte, wurden sich die Römischen Bundesgenossen von Rom lösen und zu ihm überlaufen, denn er hat ihnen für diesen Fall den Bundesgenossen die Freiheit zugesagt.
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17.01.2008, 13:33
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homo novus
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Registriert seit: 09.08.2007
Beiträge: 129
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warum hätte es ohne alexander nicht dazu kommen solln ?
versteh ich jetzt nicht.
bei phyrrus (oder wie man den schreibt) könnt ich m,ir dfas schon eher vorstelln.
erst der sieg über pyhrrus mag in rom erst das selbstbewusstsein geschaffen haben, oder eben erst durch pyhrrus wurde rom zu einer großmacht. ohne pyhrrus wäre der konflikt rom/karthago vl nie oder viel später entstanden.
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17.01.2008, 14:02
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nobodys fault
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Registriert seit: 10.12.2007
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Zitat von mimir
warum hätte es ohne alexander nicht dazu kommen solln ?
versteh ich jetzt nicht.
bei phyrrus (oder wie man den schreibt) könnt ich m,ir dfas schon eher vorstelln.
erst der sieg über pyhrrus mag in rom erst das selbstbewusstsein geschaffen haben, oder eben erst durch pyhrrus wurde rom zu einer großmacht. ohne pyhrrus wäre der konflikt rom/karthago vl nie oder viel später entstanden.
Ohne Alexander gäb es wahrscheinlich auch keinen Krieg der Römer mit Pyrrhus. Denn auch er war eine Gestalt der Diadochenkriege.Übrigens interressant wie aus einem Vin Diesel Thema eine Debatte über Hannibal und Alexander wird.
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Auch Demokratie ist nur eine (Geld-)Aristokratie 
alles Geschriebene zeigt meine "bescheidene und nicht gefragte" Meinung.
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17.01.2008, 14:15
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München
Beiträge: 2.400
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wasich mit weltpolitisch wichtiger meinte, war diese schlachten auf römischen boden, diese vernichtenden niederlagen auf eigenem boden haben rom zu dem gemacht wofür es die nächsten jhdte berühmt wurde, der totale eroberer, ohne gnade. verlor man schlachten kam man im jahr darauf wieder, diesmal mit mehr. Die erfahrungen des2. punischen krieges (und eventuell die beim keltensturm irgendwann im 5ten jhdt v chr) haben rom abstumpfen lassen, wenn sie nicht davor schon recht stumpf waren. zu sehen selbst nach einer kette von derben niederlagen halten wir und unsere bundesgenossen stand und ermatten selbst den grösten und genialsten gegner. Die darauffolgende zeit hat europa geprägt, nein die weltgeschichte entscheidend beeinflusst (man nehme nur die auswirkungen der römer auf die erobertengebiete (veränderung der kultur plus 3 sprachen die bis heute zu den weltsprachen gehören)
Was gibts vergleichbares im osten? Ui nen perserkönig besiegt... uiiii haben vor und nach alexander 50 andere kriegsherren auch geschafft. entscheidend ist doch was geblieben ist? ausser dem mythos dass der typ so jung gestorben ist nix haltbares, keinerlei wichtige entwicklung die dauerhaft war. Riesenreich, na und? kurz danach jeder gegen jeden krieggeführt und letzten endes alle vor den superehrgeizigen römern kapituliert. Sprache kultur? ok da werden ne menge hängengeblieben sein, aber nix bis heute, während das römische allgegenwärtig ist. Nene der punische krieg mit hannibal ist meines erachtens weltbedeutender als die 2 3 siege des homosexuellen alexander irgendwo weit im osten in irgendwelchen wüsten/berglandschaften
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17.01.2008, 14:23
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nobodys fault
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Registriert seit: 10.12.2007
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Dass der Sieg über das Perserreich keine so bedeutene Leistung war, wie die Siege Hannibals ,da stimm ich mit dir überein, doch das was sich aus den Siegen Alexanders ergab,war weltpolitisch nicht weniger wichtig als Hannibals Leistungen. MAn bedenke wie die antike Welt ausgesehen hätte ohne Hannibal oder ohne Diadochen.
Aber gut, das ist ein sehr theoretisches Gebiet und mein Liebling ist eh ein "Römer",
Herakleios.
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17.01.2008, 14:37
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
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sry wenn mein text nicht klar genug rübergekommen ist, mir gehts nicht um die militärische leistung hannibals ( da ist er für mich sowieso unbestreitbar der gröfaz) mir gehts um die weltpolitische bedeutung des krieges und wie er erfochten wurd, dh ein römischer sieg trozt ständiger schwerer niederlagen auf eigenem boden, das hat ungemein geprägt
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17.01.2008, 14:57
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nobodys fault
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Registriert seit: 10.12.2007
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Die Griechisierung Asiens hat aber aber doch nicht minder geprägt. Und wer weiss welche Entwicklung das Reich Phillips ohne Alexander gemacht hätte. Die Abwehr der ständigen Galliereinfälle war, behaupte ich jetzt mal, nicht minder prägend für Rom, denn die einzige Lehre der Römer aus den Kriegen mit Hannibal, die ich sehe war die, nicht zwei Feldherren Tag um Tag abwechselnd das Kommando zu geben.
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17.01.2008, 15:52
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homo novus
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Registriert seit: 09.08.2007
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wenn man aber argumentiert, dass erst durch die kunkurrenz zu karthago und dessen niederlage die romanisierung europas von statten ging bzw. vl. rom sich (was ich nicht denke) eher auf seine halbinsel beschränkt hätte ohne hannibal, muss man bedenken, dass die romanisierung europas eher eine verbreitung hellenischer kultur war. wenn man von der rechtspfege und dem arkadenbau absieht. der hellenismus wurde erst durch die eroberung persiens begründet und die damit sich im gesamten bereich durchsetzende monarchie (aristokratie) zb. hat auch dann später den röm. staatsaufbau entscheidend beeinflusst. also so ganz abtun als einen art hunnensturm der ausser zerstörung nichts verändert hat kann man den alexanderfeldzug nicht, lieber tigermc.
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17.01.2008, 16:12
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homo novus
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Registriert seit: 09.08.2007
Beiträge: 129
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ups. ich mein natürlich die mongolen und die, bevor jem. etwas sagt. in europa.
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17.01.2008, 16:13
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nobodys fault
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Zitat von mimir
wenn man aber argumentiert, dass erst durch die kunkurrenz zu karthago und dessen niederlage die romanisierung europas von statten ging bzw. vl. rom sich (was ich nicht denke) eher auf seine halbinsel beschränkt hätte ohne hannibal...
sogar diese Argumentation wäre unlogisch da Rom schon spätestens seit der Inbesitznahme der Inseln am Stiefel nach dem 1.punischen Krieg über seinen Tellerrand hinwegschaute.
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17.01.2008, 16:14
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Quaestor
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Registriert seit: 14.12.2007
Beiträge: 130
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wenn man aber argumentiert, dass erst durch die kunkurrenz zu karthago und dessen niederlage die romanisierung europas von statten ging
Auch ich bin der Meinung, das auch ohne Karthago und Hannibal die Römer sich mit dem Besitz und Kontrolle der Appeninhalbinsel nicht zufrieden gegeben hätten . Dafür waren sie einfach zu expansiv und immer mehr auch imperialisitsch ausgerichtet.
Geändert von Bruckner (17.01.2008 um 16:16 Uhr).
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17.01.2008, 16:25
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Thete
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Registriert seit: 02.05.2007
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Ohne Alexander: Kein Untergang des Perserreiches, kein Hellenismus, keine Diadochenkriege, andere Situation zwsichen Griechen und Karthagern, was auch auf das Verhältnis Karthago-Rom zurückfällt, bes. aber: Ausfall des Welteroberers Alexander, der sicher auch so manchen Römer (und Karthager? Hannibal z.B.?) inspiriert hat;kurz: eine völlige andere Geschichte; und die hing ja ziemlich fundamental am Sieg in Gaugamel, hätte er da verloren wärs wohl nichts gewesen mit den großen Plänen.
Ohne Cannae: Der Sieg hat Hannibal einige Jahre in Italien mehr gebracht; seine Pläne (Abfall der Föderierten) sind trotz Sieg nicht aufgegangen, ohne Sieg noch viel weniger; kurz: Hannibal hatte sowieso verloren.
Daher: Gaugamel hat die Geschichte beeinlusst, Cannae nicht (oder kaum).
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17.01.2008, 16:34
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nobodys fault
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Registriert seit: 10.12.2007
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Zitat von Thersites
Ohne Alexander: Kein Untergang des Perserreiches...
Wobei ich das in Frage stellen würde , denn das Perserreich war schon seit langem ein sehr morsches Gebilde, was man an Xenophons Zug der 10000 auch gut sehen kann. Es wäre so früher oder später zerbrochen.Ansonsten kann ich deinem Post nur zustimmen.
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17.01.2008, 19:10
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@thersites
den zusammenhang zwischen den alexanderzug und dem verhälltniss griechen und karthager musste besser erklären, ich habe den zusammenhang nichtverstanden, denn der konflikt griechen vs karthago war doch meines erachtens eher zweitrangig, also regional auf sizilien fixiert + vielleicht mal hier und da n paar koloniestreitigkeiten
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17.01.2008, 20:17
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Quaestor
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Registriert seit: 14.12.2007
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Ohne Alexander: Kein Untergang des Perserreiches, kein Hellenismus, keine Diadochenkriege, andere Situation zwsichen Griechen und Karthagern
Die Auseinandersetzungen zwischen Griechen und Karthagern auf Sizielien waren auch dadruch geprägt, das sie nach vergleichsweise kurzer Kriegsdauer in der Regel mit einen Verständiugungfrieden geendet hatten.
Meines Wissen nach, hatten die Griechen keine Absichten ganz Sizilien unter Kontrolle zu bringen, dafür reichten ihre Möglichkeiten nicht aus. Das hatte ja schon Athen vergeblich versucht gehabt. Also was sollte sich zwischen Griechen und Karthagern ändern, wenn Alexander nicht kriegerisch aktiv geworden wäre?
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