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02.03.2007, 14:29
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Propraetor
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Registriert seit: 31.01.2007
Beiträge: 630
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Horaz oder Dante
Wer gefällt euch mehr? Meiner Meinung nach sind das die beiden besten Dichter der Weltgeschichte aber ich kann mich einfasch nicht entscheiden wer besser ist? Was sagt ihr?
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02.03.2007, 15:33
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
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AW: Horaz oder Dante
Liest du sie im Original?
Ich habe bisher nur die Sermones des Horaz gelesen: Originaltext, zwei Übersetzungen (eine die den Wortlaut und Versmaß erhalten will [und schwer verständlich deswegen ist] und eine "sinngemäßere" [die sich dann natürlich etwas weiter vom Text entfernt] und ein Erläuterungsband, sonst steigt man da echt nicht durch. War schon gut, ja, aber umgehauen hat's mich nicht.
Dante habe ich noch nicht gelesen.
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
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02.03.2007, 17:12
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Praetor
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Registriert seit: 03.11.2006
Ort: Belgien
Beiträge: 351
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AW: Horaz oder Dante
Ich lese zur Zeit Dantes Göttliche Komödie, ich find das Buch zieht einen mit sich, ich finds wirklich gut, habe aber leider nicht genug Zeit es schnell zu lesen.
Horaz hab ich bisher nur teilweise Ausschnitte gelesen, ist aber was komplett anderes als Dante, kann man fast nicht vergleichen.
Findet ihr es wichtig, dass man Bücher in der Original-Sprache liest? Wie z.B. Shakespeare in Englisch, Dante dann eben in Italienisch?
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Schon Schiller sagte: "Durch diese kalte Hose wird er kommen!"
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02.03.2007, 22:28
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.065
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AW: Horaz oder Dante
ALso ich fände das natürlich optimal, aber nicht zwingend nötig, sofern es ROmane betrifft. Die Originalsprache ist aber gerade bei Dichtung wichtig. Gerade wenn es um Reime geht.
Ich les gerade ebenfalls die Götltiche Komödie und ich muss sagen, ich bin ein geübter Leser und hab auch schon so manch schwieriges Buch gemeistert, aber die Göttliche Komödie sticht alles aus. Ein so extrem langweiliges und fades Buch hab ich noch NIE erlebt ... Also ich kann kein italienisch, aber wenn das Buch im italienischen auch nur annähernd so ist, dann kann ich eines sagen: Schönes Buch um mittelalterliches Denken vermittelt zu bekommen, aber sonst ... lieber die Finger davon lassen. Schreckliches Schriftstück.
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02.03.2007, 22:50
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Praetor
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Registriert seit: 03.11.2006
Ort: Belgien
Beiträge: 351
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AW: Horaz oder Dante
Hab die Übersetzung von Karl Witte, du auch?
Mir gefällts auf jedenfall, ist aber natürlich Geschmackssache.
Natürlich liest es sich nicht wie ein Gedicht, aber etwas poetisches hat es schon, und bis jetzt (ich bin noch nicht weit) hat es mich auch überzeugt.
Und die Materie find ich erst recht interessant, wär ich nicht vom Fundament abgeneigt, und würd ich im MA leben, wär ich sofort ein "guter" Christ geworden.
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Schon Schiller sagte: "Durch diese kalte Hose wird er kommen!"
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02.03.2007, 22:57
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.065
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AW: Horaz oder Dante
Nein ich habe die Übersetzung Karl Vosslers.
Anfangs fand ich das Buch auch sehr interessant und die ersten hundert Seiten gingen sehr schnell von der Hand. Aber umso länger das Buch wird, desto mehr und mehr zieht es sich. ALles wiederholt sich irgendwie und irgendwo und es fehlt meiner Meinung nach die Motivation ...
Ich les des öfteren mehrere Hundert Seiten an einem Tag, von mir aus auch Dostojewski oder Kafka, aber nach 20 Seiten Dante muss ich das Buch weglegen, weil ich einfach nicht mehr kann ^^
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02.03.2007, 23:03
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
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AW: Horaz oder Dante
Wie Argeados schon sagte: kommt auf die Textgattung an. Shakespeare ist ein gutes Beispiel für einen fremdsprachigen Dramatiker, der auch in der deutschen Übersetzung super funktioniert (was vll. auch der relativ engen Verwandtschaft der beiden Sprachen geschuldet ist).
Bei Belletristik und Drama sehe ich also nicht die Notwendigkeit zum Originaltext zu greifen. Allerdings bei Dichtung? Mag ausgelutscht klingen aber ich denke der beste deutsche Dichter ist eben Goethe, da vor allem der berühmte Erlkönig. Inhaltlich nun nicht die Meisterleistung, aber vom Umgang mit der deutschen Sprache (nach zweimaligem Lesen hat's mans auch schon gut drauf) nicht zu toppen. Aber in einer Übersetzung?
Deswegen kann ich auch nicht behaupten, Horaz "erlebt" zu haben. Ich habe ihn gelesen, Interpretationen davon zur Kenntnis genommen und ihn so letzten Endes nur "verstanden".
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