Wiederholung: Freitag, 3. Juni 2005, 16.45 Uhr
Die Vorläufer von "Star Wars"
Der "Griff zu den Sternen", die Reise in den Weltraum hatte im letzten Jahrhundert ganz irdische Ursachen: Militärische Überlegenheit war auch im All angesagt. Die USA entdeckten so Chrustschows Raketenbluffs und schickten Astronauten auf den Mond. Und aus einem alten Nazi-Waffenprojekt entstand im Laufe der Jahre das heutige Space-Shuttle
Natürlich lag den Wissenschaftlern durchaus daran, mehr über die Welt über ihren Köpfen zu erfahren. In den 50ern und 60ern wusste man nicht, ob ein Lebewesen die Reise in den Weltraum überhaupt überleben würde und in welchem Zustand es zurückkäme – Science-Fiction-B-Movies jener Zeit zeigen ohne entsprechendes Wissen durchaus plausible Alpträume, in denen nach der Rückkehr aus den Raumfahrern im All entstandene Monster dem Raumschiff entstiegen.
Energie und Geld wurden jedoch immer dann investiert, wenn es um militärische Entwicklungen ging oder zumindest den Status einer Nation. Dass USA und UDSSR gleichermaßen die Raketenversuche der deutschen Wissenschaftler für militärische Zwecke fortsetzten, war klar, doch Koroljow – der Name von Werner von Brauns Gegenspieler in der Sowjetunion – war bis 1963 geheim und nicht mal seine engsten Mitarbeiter kannten mehr als sein Pseudonym "S.P.".
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