05.09.2008 - 21:45
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  #1  
Alt 28.05.2008, 10:10
Benutzerbild von mimir
homo novus
 
Registriert seit: 09.08.2007
Beiträge: 129
berittene mit lanzen

fanden diese großen lanzen eigtl. auch außehalb von tjost etc. anwendung? ich meine jetzt zu pferd und diese richtig langen mit auflage, keine speer-lanzen.
sie dürfte doch höchstens beim angriff in vollem galopp nützen also erstem zusammenstoß ...
stell mir auch vor, das man dieses gerät wahrsch. nur ein mal verwenden konnte. beschädigungen und wenn sich soetwas durch einen panzer bohrt wird man es festhalten auch nimma können. nebst war die lanze bestimmt übermäßig scwer also rentiert es sich nicht sie mitzuschleppen, oder eben für den knappen.
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  #2  
Alt 28.05.2008, 14:40
Benutzerbild von William the Conqueror
Tribun
 
Registriert seit: 23.10.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 57
Für einen Sturmangriff ist eine lanze äusserst effektiv. Ein großer Vorteil ist die Reichweite, aber nach dem Sturmangriff wurden die Zweitwaffen gezogen und mit denen gekämpft.
Was mich interessieren würde, was die Ritter beim zweiten oder dritten Angriff, wie bei Crecy gemacht haben. Haben sie neue Lanzen von ihren Knappen gekriegt oder sind sie einfach mit ihren Schwert drauflos?
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  #3  
Alt 28.05.2008, 14:53
Benutzerbild von mimir
homo novus
 
Registriert seit: 09.08.2007
Beiträge: 129
ja genau. oder bei asincourt( hoff das ist richtig) da griffen die franzosen ja 15(!!!) mal an. nahezu aussschließlich mit reiterei gg. infanterie

>>> bilanz
engländer 2 ritter ein paar duzent fußsoldaten
franzosen über 1000 ritter(angeblich) und ka. wieviel sonst noch <<<
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  #4  
Alt 28.05.2008, 14:56
Benutzerbild von William the Conqueror
Tribun
 
Registriert seit: 23.10.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 57
Bei Angincourt sind die Ritter aber glaube ich mehrheitlch zu Fuß gekommen. Nur auf die langbogenschützen sind die zugeritten, aber die haben Holzpfähle in den Boden gerammt, sodass der französische Reiterangriff gescheitert ist.
Die franz. Inf konnte ja wegen iherer Masse und den Wald in den Flanken gar nicht richtig kämpfen. Der Wald wurde immer dichter, so wie ein Trichter und die Ritter standen dann so dicht, dass sie sich kaum noch rühren konnten.
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  #5  
Alt 28.05.2008, 18:16
Thete
 
Registriert seit: 02.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 732
Zitat von mimir Beitrag anzeigen
sie dürfte doch höchstens beim angriff in vollem galopp nützen also erstem zusammenstoß ...
Genau; Ritter sind auch nur einmal angeritten und hofften, den Feind in diesem einen Angriff über den Haufen zu reiten (sprich: entscheidend zu schwächen). Gelang das nicht wurde der Nahkampf bzw. das Handgemenge gesucht, und da bringen weder Speere noch Lanzen allzuviel. Daher: Zweitwaffe wie Schwert, Axt, Streitkolben.

EDIT & P.S.:
Mit den 15 frz. Angriffen bist Du bei Crecy; und nach den Darstellungen, die ich kenne, griffen damals immer wieder kleine Grüppchen von Franzosen an, sobald sie die Deckung eines Waldes verließen. Um dem Pfeilhagel eine Weile standzuhalten und dann einen großen geschlossenen Angriff vorzutragen fehlte der frz. Ritterschaft (bzw. Rittern allgemein) schlicht Disziplin und Standhaftigkeit.

Geändert von Thersites (28.05.2008 um 18:18 Uhr).
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  #6  
Alt 28.05.2008, 19:47
Benutzerbild von Nero
die Schwarze
 
Registriert seit: 28.02.2006
Ort: Berlin
Beiträge: 184
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Taktiik besonders effektiv war, außer bei der ersten Angriffswelle. Mit sicherheit sind die Lanzen nach dem ersten aufprall sofort kaputt gegangen bzw. gingen im gefecht verloren (es mussten ja nun anderen Waffen benutzt werden).

Also für die erste Angriffswelle: ja, ansonsten: eher nein
meine vermutung
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