Login
|
|
|
Forenübersicht
|
|
|
|
 |
|

08.08.2006, 00:22
|
 |
Basiléos
|
|
Registriert seit: 08.03.2006
Beiträge: 284
|
|
|
Die Frage nach dem "Was wäre wenn das Byzantinische Reich bis heute existieren würd?"
Für mich persönlich ist die Historik, die Geschichte an sich, nicht ein auswendiges Rezitieren von Jahreszahlen, faszinierend finde ich daran, dass man die Frage, nach dem "Was wäre wenn?" stellen kann, verschiedene Faktoren, als Variablen wie in der Mathematik zusammen spielen lassen kann, um sich die Geschichte neu vorzustellen, und sozusagen...sie anders zu begreifen...ich möchte daher eine Frage stellen:
Das Byzantinische Reich ging am 29. Mai 1453 mit der Eroberung Konstantinopels durch Mehmed II. unter....der Grund dafür war ein offenes Türchen....und eine einschüchternde Kanone eines deutschen Ingenieurs namens Urban (Ironie...jener Papst, der "Deus lo volt" predigte, und die Kreuzzüge, die so verherrende Folgen für das Öströmische/Byzantinische/Rhomaier-Reich hatten, damit auslöste trug den gleichen Namen (Urban II.)...), die die einst uneinnehmbar geltende Stadt erzittern ließ - und doch kämpften die Byzantiner bis zum letzten....
Was wäre nun gewesen, wenn Heraklios I., der die verloren gegangenen Länder Syrien und Ägypten wieder dem Byzatinischen Staate eingegliedert hatte, die Abwehr der Araber gelungen wäre, Leo III. die Themenverfassung dann bis nach Ägypten ausgedeht hätte, Byzanz es geschafft hätte, sich früher der Förderaten entledigt, und des Problems des schwindenden Bauernstandes Herr geworden wäre? Wie hätte sich dann die Geschichte des vorderen Orients entwickelt - Kreuzzüge und eine eigentständige abendländische Kultur hätten sich vlt gar nicht..oder anders entwickelt...
Nun ist es an euch..wie denkt ihr wäre, wenn davor die Geschichte gleich verlaufen wäre, dieses Ereignis, also der Umstand des Verlustes der orientalischen Provinzen nicht eingetreten wäre, und auch das Neupersische Reich der Sassaniden nicht untergegangen wäre (im Ansturm der vereinten arabischen Stämme)? Wie hätte sich die Geschichte wohl dann entwickelt...?
Nun ist es an euch hiih ...strengt eure köpfe an *Ggg* ein witzchen am rande *G*
Mfg und schönen abend euch allen 
Balduin IV
__________________
Möge die Welt eine andere sein, wenn es an der Zeit ist für mich zu gehen...
Aber bis dahin wird gekämpft  !
|

08.08.2006, 00:52
|
|
Quaestor
|
|
Registriert seit: 24.06.2006
Beiträge: 117
|
|
|
RE: Der Gang der Dinge...die Frage nach de m was wäre wenn? Das Byzantinische REich bis heute...?
Woww ich könnte eine Menge zu beiden Sachverhalten schreiben aber ich bin schon verdammt müde also schreib ich erst Morgen meine Ansicht
GUTE NACHT !
|

08.08.2006, 18:53
|
 |
Administrator
|
|
Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.597
|
|
Was wäre gewesen wenn die byzantinischen pferde schneller gewesen wären...
das vielleicht mit als gedankenansatz
übrigens laut meinem büchlein die unedliche menschehitsgeschichte war der kanonenbauer ungar, aber wundern würds mich nicht wenn man das heutzutage als deutsch auslegt, denn es ist deutsche tradition in alles in jedem etwas deutsches reinzuinterpretieren
|

08.08.2006, 20:01
|
 |
Basiléos
|
|
Registriert seit: 08.03.2006
Beiträge: 284
|
|
Hihi danke für den Link...jap das erste mal wie ich dieses Forum betrat, war es dieser Thread den ich las...d.h. ich wusste über ihn bescheid *G*  und seinen Inhalt...doch möchte ich meine Frage einfach noch etwas ausweiten, viel weiter zurück, in eine Zeit eines noch vollständig bestehenden Byzantinischen Reiches (also vollständig, bezogen auf die großen orientalischen Besitzungen, Ägypten und Syrien)...das Thema an sich gehört zu den faszinierendsten der Menschheitsgeschichte, denn hat damit die Einheit des Kulturkreises gestört, und so eine eigentständige von Ostrom unabhängige Kultur im Abendland sich entwickeln können (So war Ostrom abgelenkt, und geschwächt..eine Reunionspolitik wie unter Justinian wäre so noch viel schwerer möglich gewesen...allgemein aber wohl schon unmöglich, ähnlich dem Streben der späten Staufer und Karl V. für einen einheitlichen christlich-europäischen Staat unter einem Kaiser....)
Alles Beste euch  und einen schönen Abend
mfg
Balduin IV
__________________
Möge die Welt eine andere sein, wenn es an der Zeit ist für mich zu gehen...
Aber bis dahin wird gekämpft  !
|

13.08.2006, 23:07
|
|
Plebejer
|
|
Registriert seit: 27.10.2005
Beiträge: 22
|
|
trug den gleichen Namen (Urban II.)...
Na ja, sein päpstlicher Name war das: S. Hl. Papst Urban II.
Eigentlich aber Odo de Châtillon (oder auch de Lagery) ...
Der Kanonenbauer war ein Böhm' und hat Urban geheißen ...
|

27.09.2006, 16:34
|
|
Quaestor
|
|
Registriert seit: 25.09.2006
Ort: nähe Freiburg im Breisgau
Beiträge: 104
|
|
aber wundern würds mich nicht wenn man das heutzutage als deutsch auslegt, denn es ist deutsche tradition in alles in jedem etwas deutsches reinzuinterpretieren
Mich persönlich würde es interessieren, wie du auf eine solch grandiose Idee kommst.
Ich stamme zwar nicht aus Deutschland, aber die Tatsache das eine Vielzahl von weltbewegenden Erfindungen "deutschen Gehirnen" entsprungen sind lässt sich wohl kaum leugnen...
Gruß
__________________
"Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht."
|

27.09.2006, 17:40
|
 |
Administrator
|
|
Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.597
|
|
|
nun wie ich auf sowas komme? Lies mal einfach nur geschichtsbücher, da wird sehr oft in belangen die nix mit deutschland zu tun haben, was deutsches reininterpretiert. So wie wenn sagen wir mal im krieg zwischen chile und paraguay die chilenischen geschütze von einem deutschen entwickelt wurden oder so, also es muss haltr sofort miterwähnt werden, das meinte ich damit
|

27.09.2006, 18:40
|
|
Quaestor
|
|
Registriert seit: 25.09.2006
Ort: nähe Freiburg im Breisgau
Beiträge: 104
|
|
So wie wenn sagen wir mal im krieg zwischen chile und paraguay die chilenischen geschütze von einem deutschen entwickelt wurden oder so
Ich will nicht bestreiten, das es einzelne Bücher gibt in denen alles deutsche oder vermeintlich deutsche glorfiziert wird, aber nach `45 schlug dieser Trend in den allermeisten Publikationen ins krasse Gegenteil um.
Es trifft schon zu was Churchill über die Deutschen sagte: "entweder liegen sie einem zu Füßen oder springen einem an den Hals"
Aber eine solche Diskussion hat eigentlich nichts mit dem von Balduin IV. eröffneten Thema zu tun.
Gruß
__________________
"Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht."
|

27.09.2006, 20:12
|
 |
Administrator
|
|
Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.597
|
|
dasist richtig, drum habe ich das auch eher am rande meines satzes miterwähnt. Aber trotzdem nett dass du mir nochmal kurz die forendiskussionkultur nahelegt, so ganz nebenbei erwähnt
|

27.09.2006, 21:42
|
|
Quaestor
|
|
Registriert seit: 25.09.2006
Ort: nähe Freiburg im Breisgau
Beiträge: 104
|
|
Mach ich doch gern Tiger
__________________
"Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht."
|

28.09.2006, 03:30
|
|
Plebejer
|
|
Registriert seit: 31.12.2005
Beiträge: 34
|
|
Ich stamme zwar nicht aus Deutschland, aber die Tatsache das eine Vielzahl von weltbewegenden Erfindungen "deutschen Gehirnen" entsprungen sind lässt sich wohl kaum leugnen...
"Was wäre wenn?" -Fragen waren in der Geschichtswissenschaft lange verpönt. "Kontrafaktische Geschichte" Ist langsam am kommen. Sogar einige meiner Professoren sind nicht mehr so ganz abgeneigt. Für mich persönlich ist sie einfach eine reine Zeitverschwendung... Beispiele gefällig? Ok...
Die Byzantiner hätten alle ihre Probleme in den Griff bekommen... wie sähe die Welt heute aus. Es gibt unendlich Möglichkeiten, die natürlich ihre eigenen Gewichtungen haben. Dennoch kann man nichteinmal annähern herausfinden zu was andere Ereignisse geführt hätten. Vielleicht hätten wir heute keine Muslime und dafür eine Mozart-Oper in Berlin, oder die Byzantinier wären zur absoluten Weltmachaufgestiegen und hätten einen Weltkrieg mit den Fidji-Inseln angefangen... Alles Möglich... wer will mir das Gegenteil beweisen?
Und das ist der Schlüssel... man kann nichts beweisen.
Nur eines ist sicher... ich bin da, Tiger ist da und kobra kommt nicht aus Deutschland.
|

28.09.2006, 11:05
|
 |
Censor
|
|
Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
|
|
Gut, aber obwohl sich hier auch einige Studenten der Geschichte tummeln, ist das, was wir hier betreiben keine Geschichtswissenschaft.
Das HF ist nunmal ein Laienforum, und so sollte es auch bleiben. "Was-wäre-wenn?" ist also eine hier nicht verpönte Fragestellung - popurlärwissenschaftliche Magazine stellen sie ja immerhin auch...
Wer diese Fragen nicht mag, der braucht sich ja nicht zu beteiligen - mache ich z. B. auch nicht!
__________________
Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
---
Kennt ihr schon unsere Benutzerkarte?
|

28.09.2006, 12:17
|
|
Quaestor
|
|
Registriert seit: 25.09.2006
Ort: nähe Freiburg im Breisgau
Beiträge: 104
|
|
Nur eines ist sicher... ich bin da, Tiger ist da und kobra kommt nicht aus Deutschland.
Wollte mir hier nur nicht, wie sonst üblich bei solchen Themen, den Vorwurf des Chauvinismus drücken lassen deswegen hab ich dies erwähnt...
__________________
"Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht."
|

28.09.2006, 13:10
|
|
Plebejer
|
|
Registriert seit: 31.12.2005
Beiträge: 34
|
|
|
Mittlerweile stellen sogar seriöse Wissenschaftler diese Frage. Das ist auch durchaus legitim, doch ich frage mich, was soll das für einen Erkenntnissgewinn bringen?
|

28.09.2006, 13:47
|
 |
The Censor
|
|
Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.464
|
|
Original von Logge
Mittlerweile stellen sogar seriöse Wissenschaftler diese Frage. Das ist auch durchaus legitim, doch ich frage mich, was soll das für einen Erkenntnissgewinn bringen?
Mal abgesehen davon, dass ich solche Fragen selbst nicht mag kommt es dabei auch auf den Rahmen an. Die Frage aus diesem Thema hier wäre sicher zu weit gegriffen, aber in einem engeren Rahmen kann man sie meines Erachtens nach auch stellen.
z.B. die Frage ob die DDR heute noch existieren würde wenn die Mauer nicht gebaut worden wäre. Das sind wesentlich weniger Faktoren und ein kürzerer Zeitabschnitt als bei den Byzantinern.
__________________
Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
|
 |
|
|
Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
|
|
|
Forumregeln
|
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.
HTML-Code ist aus.
|
|
|
|
Letzte Themen
|
Die Leibstandarte...
Views: 452,
Antworten: 28
|
Frühe Neuzeit
|
Gab es das Drittes...
Views: 398,
Antworten: 13
|
Legitimation für...
Views: 231,
Antworten: 19
|
Römische Könige 2.0
Views: 818,
Antworten: 20
|
Das Ende des HRR
Views: 414,
Antworten: 11
|
Forum für...
|
Geschichtswettbewerb
|
Päderastie
Views: 500,
Antworten: 19
|
Sklaverei und ihr...
Views: 268,
Antworten: 10
|
amerikanischer...
Views: 652,
Antworten: 26
|
Woran glaubt gott?
Views: 227,
Antworten: 12
|
Sind die Vinca...
|
FDP und LDPD
|
Was waren...
Views: 414,
Antworten: 21
|
|
|
Letzte Links
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|