30.08.2008 - 11:06
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  #1  
Alt 04.02.2008, 21:29
Benutzerbild von Jason
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Hexen

Habe interessantes über Hexen gelesen.

Der Name stammt wohl von "Stryx", ein Nachtvogel der sich vermeintlich vom Blut schlafender Kinder ernährte oder ihnen seine vergiftete Milch zu trinken gab. Der Name erscheint schon bei Plautus, Ovid und Plinius.
Anfangs wurde die Verantwortung für Abtreibungen und Kindsmorde den Hexen zugeschrieben.

Es gibt 3 Komponenten die das Bild der Hexen prägen:

- eine klassische die sie mit dem Kult um Diana, Ecates und Isis assoziiert, weibliche Gottheiten mit einer beunruhigenden dämonischen Seite;

-eine kulturelle, die sie mit den bäuerlichen Hexenkult in Zusammenhang bringt. Dieser könnte auf eine prähistorische Religion mit einer weiblichen Gottheit deuten;

-eine klerikale, diese hat die folkloristischen Elemente in negative Werte umgesetzt. Alles was nicht christlich war, degenerierte zur Häresie, da andere Gottheiten wie der einzige Gott angesprochen werden. Also war hier der Teufel im Spiel.

Wißt ihr auch was über Hexen? Immerhin war ich sogar mal bei einer Ausstellung über Hexenprozesse im Schloß Karlsruhe.
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  #2  
Alt 04.02.2008, 22:28
Benutzerbild von toblu
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also ich weiß ein bisschen was über mittelalterliche (straf)prozesse und damit auch über die rechtshistorische seite der hexenprozesse

interessant ist, dass sie eigtl der hauptgrund für unser bild vom "dunklen" mittelalter sind, da fast alles, was man so von den sonstigen strafprozessen kennt (insb. die folter) nur auf der propaganda der städte beruht
die hexenprozesse stehen klar in einer entwicklungslinie vom akkusationsprozess hin zum inquisationsprozess, der unter dem motto "confessio est regina probationum" von der kirche vorangetrieben wurde, die lange zeit vor allem in dem gedanken handelte, den zum geständnis gezwungenen zur sühne zu verhelfen
das darf aber natürlich nicht über die grausame kirchenpolitische instrumentalisierung hinwegtäuschen, die v.a. im 15. Jh. rapide anwuchs (parallel zur hexenangst, die in der bevölkerung durch die enormen veränderungen dieser zeit geschürt wurde)

besonderheiten am hexenprozess waren vor allem die folter mit unbegrenzter wiederholung (vorstellung: der teufel gibt kraft, den schmerzen zu wiederstehen; ähnliche idee bei der "saruman-austreibung" durch gandalf in HdR: die 2 türme) und die wieder erstarkenden gottesurteile (z.b. wasserprobe, paternosterprobe, hexenmale (haben wohl die vorstellung, die den brüdern grimm überliefert geprägt, von der hexe mit der warze auf der nase)

ein interessanter aspekt ist auch, dass sich die hexenverfolgung sehr ungleich verteilte; regelmäßig war es so, dass sie (gesteuert von den dominikanern) irgendwo begann und sich dann durch den ganzen ort fraß, weil jeder unter der folter zahlreiche verwandte und freunde verriet, sodass z.b. in bamberg weit über 10% der bevölkerung der hexenjagd zum opfer fielen

schließlich sollte man sich bei dem thema vor monokausalen erklärungen hüten, da hier eine ganze reihe von faktoren eine rolle spielte, eine etwaige kirchliche 'ausrottungspolitik' aber gerade keine große rolle spielte
da gab es z.b. den grafen im allgäu, der fast ausschlißlich von dem durch verbrennungen (wurde von den verwandten bezahlt) eingenommenen geld lebte und die hexenjagd nicht unerheblich vorantrieb, bis er vom RKG (viel zu spät) gestoppt wurde
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  #3  
Alt 04.02.2008, 23:36
Benutzerbild von Draconarius
Historiddler
 
Registriert seit: 04.06.2005
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Zitat von Jason Beitrag anzeigen
Habe interessantes über Hexen gelesen.

Der Name stammt wohl von "Stryx", ein Nachtvogel der sich vermeintlich vom Blut schlafender Kinder ernährte oder ihnen seine vergiftete Milch zu trinken gab. Der Name erscheint schon bei Plautus, Ovid und Plinius.
Anfangs wurde die Verantwortung für Abtreibungen und Kindsmorde den Hexen zugeschrieben.
Naja, die Wortherkunft Stryx (dahinter verbergen sich Eulen) erscheint mir eher unwahrscheinlich - wieso? Weil die älteren Formen des Wortes überhaupt keine Ähnlichkeit mit stryx haben. Die gehen wohl eher auf den althochdeutschen Begriff "Hagzissa" zurück, das wohl wiederum eine Wortbildung aus zwei anderen Begriffen ist. Wikipedia müsste das aber eigentlich genauer erklären.

Das Paradoxe an der ganzen Hexenverfolgung ist eigentlich, dass die Kirche wohl ein Element des Volksglaubens aufgenommen hat. Im frühen Mittelalter lassen sich sogar noch Erlasse beobachten, die Hexenverfolgung - damit schon inbegriffen den Hexenglauben - als heidnische Vorstellung verbieten.
Gegen Ende des Mittelalters treffen jedoch andere Vorstellungen aufeinander:
Da haben wir eine christliche Frömmigkeitsbewegung haben, die sehr verdinglichte, ich bin eigentlich schon geneigt zu sagen magische Vorstellungen über den christlichen Glauben hat - um ein Beispiel zu nennen: Man ließ Messen zum Wiederfinden eines verlorenen Gegenstandes lesen.
Daneben kam es auch noch zu einen starken Wunderglauben: Man maß bestimmten Himmelserscheinungen bestimmte Aussagekraft zu und es kam auch zu einer regen Aufzeichnung christlicher Wunder (Mirakelbücher mit Aufzeichnung von Hostien- und Kreuzwundern an Wallfahrtsordten).
Weiter ist festzustellen, dass man Astrologie und Weissagungen - trotz kirchlicher Kritik - einen hohen Stellenwert zumaß und dass diese Anfälligkeit für Irrationales ihre Wurzeln wohl in der engen Verbindung des menschlichen Lebens mit der Natur hatte: Man war auf das Wetter für die Ernte angewiesen, es traten ständig Seuchen auf, wodurch es wiederum ein größeres Todesbewusstsein gab. Zudem kam noch der Aberglaube, dass die Natur von Geistwesen bewohnt war.
Und an dieser Stelle kann man auch den Übergang zur Hexenverfolgung ansetzen:
Wenn die Natur von diesen Geistwesen bewohnt wird, kann man mit diesen in Kontakt (oft sexuell > Vorwurf der Teufelsbuhlschaft möglich) treten. Um mit diesen jedoch in Kontakt treten zu können benötigt man wiederum bestimmtes Zauberwissen sprich Hexerei. Nun wird aber Hexerei als Abwendung von Gott und Hinwendung zum Teufel verstanden, somit als Ketzerei definiert und erst damit (!) ist ein kirchlicher Inquisitionsprozess möglich. Entscheidend für die Ausbreitung ist daraufhin, dass somit Denunziationsprozesse möglich sind, bei der unter Folter und ohne Möglichkeit auf Verteidigung die Namen anderer angeblicher Hexer/n ermittelt werden, die wiederum Opfer solcher Prozesse werden.
Aber das ist nur die katholische Seite, und da kam es auch nur zu starker Verfolgung in den deutschen Gebieten. Und - was bei der Inquisition noch viel wichtiger ist: die Gewalt geht vom Staat aus, Geistlichen ist sie verboten. Man muss ja nämlich auch erkennen, dass staatliche Gesetze die Hexerei als Straftat definierten. Also ging ein Teil der Verfolgungen von den offiziellen Machthabern aus.
Interessant ist es auch, dass auch bei den Protestanten Hexenprozesse durchgeführt wurden, von Luther bejaht und in sehr vielen Ländern Nordeuropas.
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  #4  
Alt 05.02.2008, 11:43
Benutzerbild von Kriegsknecht
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Sehr interessante Beiträge!

Interessant ist es auch, dass auch bei den Protestanten Hexenprozesse durchgeführt wurden, von Luther bejaht und in sehr vielen Ländern Nordeuropas.
Wobei das ja eigentlich zeigt, dass die Hexenverfolgung kein spezifisch katholisches oder protestantisches Phänomen war. Der Glaube an Hexen war, wie du es bereits schön beschrieben hast, vielmehr im Volksaberglauben tief verwurzelt. Die Kirchen haben das nicht neu erfunden. Viemehr haben sie es einfach neu aufgegriffen und den schier unmöglich anmutenden Spagat fertig gebracht, heidnischen Aberglauben und christliche Frömmlerei (beides ist beim Thema Hexen vonnöten!) miteinander zu verbinden.
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Man vergißt vielleicht, wo man die Friedenspfeife vergraben hat. Aber man vergißt niemals, wo das Beil liegt. Mark Twain, 30.11.1835 bis 21.04.1910
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  #5  
Alt 05.02.2008, 14:19
Benutzerbild von Draconarius
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Zitat von Kriegsknecht Beitrag anzeigen
Wobei das ja eigentlich zeigt, dass die Hexenverfolgung kein spezifisch katholisches oder protestantisches Phänomen war. Der Glaube an Hexen war, wie du es bereits schön beschrieben hast, vielmehr im Volksaberglauben tief verwurzelt. Die Kirchen haben das nicht neu erfunden. Viemehr haben sie es einfach neu aufgegriffen und den schier unmöglich anmutenden Spagat fertig gebracht, heidnischen Aberglauben und christliche Frömmlerei (beides ist beim Thema Hexen vonnöten!) miteinander zu verbinden.
Naja, ich sah das eher als allgemeinen Hinweis. Es ist nämlich so, dass es mir so vorkommt, als wird im Bereich der Hexenprozesse immer wieder primär auf die katholische Kirche eingeprügelt, sei es in den volkstümelnden, mythisch-verklärenden Kreisen der NSDAP (Himmler) und sog. Heiden, sei es bei sozialistisch-feministischen Gruppen der 68er-Generation, wobei doch eher festzustellen ist, dass deren Thesen nicht zutreffen. Beide Kirchen waren beteiligt und man kann dann wohl auch noch eine geographische Komponente festmachen: Die Verfolgungen waren meist im nordeuropäischen Raum anzutreffen (wobei da Deutschland weit vorne liegt), im südeuropäischen wurden sie - angeblich auch unter Einflussnahme des Papstes - eher vermieden. Auch das Geschlecht und der Beruf der Opfer richtete sich eher nach lokalen Aberglaubenvorstellungen als nach Ansichten der Obrigkeit/Kirche.
Außerdem erreichten Dokumente wie der Hexenhammer - die als offzielle Richtlinien gesehen werden - nie die offizielle Anerkennung durch die Kirche. In einigen Regionen zeigten sie keinerlei Auswirkungen. In meiner Heimatgemeinde und deren Umfeld z.B. gab es keinen einzigen Hexenprozess, es gab aber Prozesse wo Leute verurteilt wurden, weil sie anderen Hexerei vorwarfen.
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  #6  
Alt 05.02.2008, 14:53
Benutzerbild von Jason
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Naja, die Wortherkunft Stryx (dahinter verbergen sich Eulen) erscheint mir eher unwahrscheinlich - wieso? Weil die älteren Formen des Wortes überhaupt keine Ähnlichkeit mit stryx haben. Die gehen wohl eher auf den althochdeutschen Begriff "Hagzissa"
-mag sein, da es auch hier in Europa verschiedene Bezeichnungen für Hexe gibt. Im lateinischen ist es "Strega". Da ist die Herkunft eher von Stryx nachzuvollziehen.

@toblu
Meines Wissens war einer der letzten Hexenprozesse erst vor ein paar Jahren (ich glaube 1840 oder so...) in -natürlich- USA. Ich glaube in Massachusetts oder so.
Wie ists dort abgelaufen?

Zu den Folterwerkzeugen: es ist schockierend, was da geboten wurde. Im Schloß Karlsruhe war eine Auswahl zu sehen. Die "Nürnberger Jungfrau" ist wohl das berühmteste Beispiel, aber bei weitem nicht das schlimmste.

Sind diese Prozesse nicht doch irgendwie und indirekt als eine Art Entwicklung zur modernen Prozessordnung zu sehen? Ich meine Zeugenaussagen, Ermittlung (Inquis.) undsow./ und wie wars früher dann, bei den Römern z. bsp.?
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Geändert von Wulfnoth (05.02.2008 um 15:38 Uhr).
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  #7  
Alt 05.02.2008, 15:04
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Zitat von Jason Beitrag anzeigen
-mag sein, da es auch hier in Europa verschiedene Bezeichnungen für Hexe gibt. Im lateinischen ist es "Strega". Da ist die Herkunft eher von Stryx nachzuvollziehen.
Naja, aber es geht hier ja um das deutsche Wort Hexe, und wie gesagt, da ist es obere Ableitung
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  #8  
Alt 05.02.2008, 17:21
Benutzerbild von toblu
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Zitat von Jason Beitrag anzeigen
@toblu
Meines Wissens war einer der letzten Hexenprozesse erst vor ein paar Jahren (ich glaube 1840 oder so...) in -natürlich- USA. Ich glaube in Massachusetts oder so.
Wie ists dort abgelaufen?
also in europa waren die letzten hexenprozesse in den letzten jahren das 18. jahrhunderts, keine ahnung, wie lange es anderswo gedauert hat
in afrika z.b. gibt es solche prozesse in ähnlicher form bis ins 20. jahrhundert hinein

Zitat von Jason Beitrag anzeigen
Zu den Folterwerkzeugen: es ist schockierend, was da geboten wurde. Im Schloß Karlsruhe war eine Auswahl zu sehen. Die "Nürnberger Jungfrau" ist wohl das berühmteste Beispiel, aber bei weitem nicht das schlimmste.
die eiserne jungfrau (ich denke, du meinst eine solche) ist ein sehr gutes beispiel für folterinstrumente, die nur zur abschreckung eingesetzt wurden aber wohl nie tatsächlich zur folter

Zitat von Jason Beitrag anzeigen
Sind diese Prozesse nicht doch irgendwie und indirekt als eine Art Entwicklung zur modernen Prozessordnung zu sehen? Ich meine Zeugenaussagen, Ermittlung (Inquis.) undsow./ und wie wars früher dann, bei den Römern z. bsp.?
ja, auf jeden fall
der vergleich mit rom ist allerdings ein bisschen arg schwierig, weil sich da ja erst die idee eines öffentlichen strafanspruchs außerhalb von naturstrafen entwickelte
betrachtet man aber die entwicklung in europa/deutschland so sieht man doch eine deutliche fortentwicklung, insbesondere beim anspruch des prozesses
im hochmittelalter stand vor allem das gemeinwohl im vordergrund, daher gab es ein sehr kasuistisches strafrecht, das vor allem auf dem ruf des angeklagten beruhte (bestes bsp: leumundszeugen)
erst als die kirche einen anspruch auf wahrheitsfindung entwickelte, u.a. um dem täter zur reue zu leiten, wurde dieser zum obersten prozessziel
inzwischen sind wir von der damaligen vorstellung, der täter kenne die wahrheit am besten und müsse deshalb zur presigabe gezwungen werden und verlassen uns auf zeugen und beweise, aber es steht schon in einer gewissen linie
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  #9  
Alt 05.02.2008, 17:48
Spender
 
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Es gibt auch heute noch etliche Möchtegern-Hexen-Zirkel. Hab' mich mal publizistisch damit befasst und bin auf sehr viel Scharlatanerie und Kommerz gestossen. Eine "Hexe" war dann zu einem Treffen bereit, eine ganz junge, süße. Erst wolltl sie nicht, weil sie meinte, die Presse würde doch bloß aufpuschen, etwa Geschichten mit Hühnerschlachtungen, und sie sei eine echte, da sei alles ganz anders. Beeindruckend fand ich ihre Antwort, als ich fragte, was sie denn "zaubern" könne: Eigentlich nichts, Hexe sein sei eine Lebensphilosophie, die viel mit Naturbezug zu tun habe, aber wenn sie mit dem Auto in die Stadt fahre, dann nehme sie sich vor, sofort einen Parkplatz zu finden, und das habe bisher immer geklappt ...
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  #10  
Alt 05.02.2008, 17:55
Benutzerbild von Jason
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Registriert seit: 29.10.2007
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Zitat von Sokotra Beitrag anzeigen
Es gibt auch heute noch etliche Möchtegern-Hexen-Zirkel. Hab' mich mal publizistisch damit befasst und bin auf sehr viel Scharlatanerie und Kommerz gestossen. Eine "Hexe" war dann zu einem Treffen bereit, eine ganz junge, süße. Erst wolltl sie nicht, weil sie meinte, die Presse würde doch bloß aufpuschen, etwa Geschichten mit Hühnerschlachtungen, und sie sei eine echte, da sei alles ganz anders. Beeindruckend fand ich ihre Antwort, als ich fragte, was sie denn "zaubern" könne: Eigentlich nichts, Hexe sein sei eine Lebensphilosophie, die viel mit Naturbezug zu tun habe, aber wenn sie mit dem Auto in die Stadt fahre, dann nehme sie sich vor, sofort einen Parkplatz zu finden, und das habe bisher immer geklappt ...
Hexe-Jung und süß? Das hört sich ja gut an... Wo findet Mann sowas?

Erstaunlich wie das mit der Magie klappt: eine Frau die immer einen Parkplatz findet! Das ist echt Zauberei!!!

Aber da fallen mir die Voodoo-Kulte ein. Da gibts doch auch "Material" in der Karibik und in New Orleans /siehe den Film Angel Hearth mit R. de Niro/M. Rourke...
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Geändert von Jason (05.02.2008 um 23:01 Uhr). Grund: mir ist noch was eingefallen...
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