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28.05.2008, 18:12
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Thete
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Registriert seit: 02.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 773
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Gegenstände waren eigentlich immer entweder Werkzeug oder Waffe, zumindest das Arbeitsgerät des Profis. Und Schwerter sind wohl effektiver als Äxte oder Keulen, v.a. da sie besser ausbalanciert sind.
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28.05.2008, 19:36
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 714
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Zitat von Thersites
Gegenstände waren eigentlich immer entweder Werkzeug oder Waffe, zumindest das Arbeitsgerät des Profis. Und Schwerter sind wohl effektiver als Äxte oder Keulen, v.a. da sie besser ausbalanciert sind.
So sehe ich das auch- wenn ich mir die Bewegungsabläufe mal vorstelle: so eine Keule oder Axt kann man doch nur schwingen.
Entweder ich lande einen Volltreffer - oder der andere kann einen Gegenstoß ohne eine Gegenwehr befürchten zu müssen, ausführen.
Ein Schwert ist da vielseitig verwendbar und vor allem: der Gegner kann durch Fechten und Parieren bekämpft werden.
Schwerter müssen, wie Thersites schon bemerkt hat, perfekt ausbalanciert sein.
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 "So lange nicht alle Menschen werden wie er, müßen wir unsere Schwerter scharf halten"
Ben Hur: "Und unseren Zielen treu bleiben."
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28.05.2008, 19:43
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die Schwarze
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Registriert seit: 28.02.2006
Ort: Berlin
Beiträge: 195
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Ich denke, das Schwert ist mehr ein Symbol. Tatsächlich wurde (würde ich mir denken) doch einfach Waffen wie Keule, Hammer, Äxte oder Drechflegel; vom einfachen Volk, verwendet, da sie, wie schon gesagt, shcneller zu bauen waren. Allerdings muss man auch sagen, dass es garnicht so einfach ist, eine Axt zu führen (spreche aus Erfahrung) ... man hat schnell das Problem zu viel Schwung zu haben und sie nicht mehr kontrollieren zu können .. mal so am rande erzählt ...
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28.05.2008, 19:43
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Proconsul
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Registriert seit: 04.08.2007
Ort: da, wo Deutschland am Schönsten ist
Beiträge: 1.240
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Schwertfechten mit Parieren usw. ist mehr etwas für den Zweikampf. In der Schlacht, wenn der Gegner vor, neben und manchmal auch hinter einem steht, ist der Kampf eher ein wüstes Haudrauf, in der Hoffnung, schneller den Gegner aus der Rüstung gedroschen zu haben, als andersherum.
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28.05.2008, 19:47
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 714
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Zitat von Titus_Livius
Schwertfechten mit Parieren usw. ist mehr etwas für den Zweikampf. In der Schlacht, wenn der Gegner vor, neben und manchmal auch hinter einem steht, ist der Kampf eher ein wüstes Haudrauf, in der Hoffnung, schneller den Gegner aus der Rüstung gedroschen zu haben, als andersherum.
Trotzdem - wenn ich mir das vorstelle - die Wucht des Schwertes kann ich ev. viel schneller abfangen und die Richtung ändern.
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 "So lange nicht alle Menschen werden wie er, müßen wir unsere Schwerter scharf halten"
Ben Hur: "Und unseren Zielen treu bleiben."
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28.05.2008, 19:57
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Tribun
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Registriert seit: 23.10.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 71
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Wie schon gesagt waren die Rüstungen später so stark, das du mit einem normalen Schwert da nicht merh wirklich durchkamst. Die haben ja nicht mal mehr Schilde mitgenommen, da die Rüstungen starkt genug waren.
Aber bevor die Rüstungen so gut waren, waren die Schwerter wirklich effektiv.
Sie kamen überall durch und waren realtiv handlich. Zumindest im Vergleich zu den Äxten und Keulen. Bei den Bauern bzw ärmeren leuten waren diese Wuchtwaffen allerdings weiter verbreitet, da sie einfach Herzustellen sind und es leichter ist ungelehrnt damit zu kämpfen.
Wenn ich mit nem Ritter kämpfen würde, hätte ich lieber ne dicke Axt dabei, aber wenn ich mit Bauern bzw. ungerüsteten Soldaten käpfen würde und es könnte würde ich lieber mit den Schwert und nem Schild kämpfen.
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28.05.2008, 19:57
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Proconsul
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Registriert seit: 04.08.2007
Ort: da, wo Deutschland am Schönsten ist
Beiträge: 1.240
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Bei einer Plattenrüstung nützt das aber nicht, da man mit dem Schwert
a: nicht schneiden kann und
b: ein Hieb höchstens eine unschöne Beule im Blech (max. mit blauem Fleck) hinterläßt.
Einzig bei Ungerüsteten und nur mit Leder oder Kette gerüsteten, kann man mit einem Hieb Knochenbrüche hervorrufen. Aber tot ist da der Gegner auch noch lange nicht.
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28.05.2008, 20:08
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die Schwarze
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Registriert seit: 28.02.2006
Ort: Berlin
Beiträge: 195
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Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass das Schwert sooft eingesetzt wurde.
1. Teuer in der Herstellung (also nicht für das einfache Volk)
2. schweirige Erlernung (also auch nichts für das einfache Volk)
3. keine Stichwaffe (da waren hellbarden doch viel praktischer)
4. als Hiebwaffe für Kopftreffer unggeignet (bleibt stecken, Hammer macht einfach nur platt)
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28.05.2008, 20:18
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Tribun
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Registriert seit: 23.10.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 71
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Zitat von Nero
Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass das Schwert sooft eingesetzt wurde.
1. Teuer in der Herstellung (also nicht für das einfache Volk)
2. schweirige Erlernung (also auch nichts für das einfache Volk)
3. keine Stichwaffe (da waren hellbarden doch viel praktischer)
4. als Hiebwaffe für Kopftreffer unggeignet (bleibt stecken, Hammer macht einfach nur platt)
1. Ein altes rostiges Schwert hast du schon irgendwann gekriegt als Bauer. Es muss ja nur einer in der Familie einmal auf ner Feldschlacht n Schwert geplündert haben. Wenn nicht haben die, soweit ich weiß, oft Speere benutzt, weil die leicht herzustellen sind ähnlich wie Äxte.
Aber alle Ritter hatten ja ihre Schwerter und die waren ja eigentlich die Hauptkampftruppen mit Söldnern zusammen.(kommt aber auch auf die Zeit an)
3. Schwerter waren auch Stichwaffen!
4. Es kann überall Steckenbleiben. Da ists egal, ob im Kopf oder nicht. Aber ne Axt kann genauso steckenbleiben.
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28.05.2008, 20:32
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die Schwarze
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Registriert seit: 28.02.2006
Ort: Berlin
Beiträge: 195
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Eeine Axt bekommst du leichter raus, als ein Schwert.
Und nein, Schwerter sind eigentlich keine Stichwaffen ... die Spitze kann viel zu schnell abbrechen .. bei der Spitze handelt es rein um ne Handhabung ...
Schwert ist eine Hiebwaffe.
Geändert von Nero (28.05.2008 um 20:38 Uhr)
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28.05.2008, 20:39
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 714
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Kommt drauf an wie tief sie steckt!
Habe vor einem Monat mit einer Fiskars im Wald hantiert: also - je nachdem - kriegt man die nicht so schnell raus.
Diese Heere mit vielen Bauern und schlecht bewaffneten Dilettanten - das war doch eher ein großes Schlachtfest für die schwer gepanzerten Ritter.
Das erinnert mich an die Handvoll Kastilier gegen die Azteken in Mexiko.
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 "So lange nicht alle Menschen werden wie er, müßen wir unsere Schwerter scharf halten"
Ben Hur: "Und unseren Zielen treu bleiben."
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28.05.2008, 20:47
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Historiddler
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Registriert seit: 04.06.2005
Beiträge: 833
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Zitat von Nero
Und nein, Schwerter sind eigentlich keine Stichwaffen ... die Spitze kann viel zu schnell abbrechen .. bei der Spitze handelt es rein um ne Handhabung ...
Das ist eine Frage der Bauweise/Konstruktion des Schwertes. Gerade Kurzschwerter waren doch in der Regel auf das Zustechen ausgelegt.
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μηδὲν ἄγαν
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28.05.2008, 22:04
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Plebejer
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Registriert seit: 27.05.2008
Beiträge: 45
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aber das kurz schwert wurde meistens ja auch aus dein schildformation benutzt oder nich? ich hab mal gelesen das in ungarn die keule gar nich mal so selten war auch später noch
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28.05.2008, 22:08
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Tribun
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Registriert seit: 23.10.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 71
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Die Bewaffnung der Armeen hängt sehr vom Reichtum der Bevölkerung ab und ich glaube, bin mir aber nicht sicher, Ungarn war ein relativ armes Land.
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28.05.2008, 22:25
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Historiddler
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Registriert seit: 04.06.2005
Beiträge: 833
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Zitat von deichrabauke
aber das kurz schwert wurde meistens ja auch aus dein schildformation benutzt oder nich? ich hab mal gelesen das in ungarn die keule gar nich mal so selten war auch später noch
Nur bedingt auf Schilde beschränkt, generell für den Kampf mit wenig Freiraum. Die Landsknechte beispielsweise hatten mit den Katzbalgern ja auch Kurzschwerter und das zu einer Zeit, wo kaum noch Schilde zum Einsatz kamen.
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μηδὲν ἄγαν
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