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Ich beziehe das auf den Zeitraum zwischen der Gründung von Karakorum (1220) und dem allmählichen Auseinanderbrechen des Reichsverbandes nach der Schlacht von Ain Dschalut 1260.
Ich habe ausserdem nicht behauptet, dass die Mongolen aus dem Nichts aufgetaucht und dann wieder verschwunden sind. Allerdings traten sie nach der besagten Epoche nicht mehr als einheitliche Macht auf allen Schauplätzen auf. Vielmehr übernahmen die Teilreiche als Erben des ehemaligen Grossreiches die Initiative – und das in vielen Fällen durchaus erfolgreich. So gesehen besteht da zwischen deiner und meiner Argumentation gar kein Widerspruch.
Einen Vergleich mit dem Römischen Reich halte ich trotz allem nicht als gerechtfertigt. Im Vergleich zur zeitlichen Existenz des Römischen Reiches und dem bis heute spürbaren Einfluss der Römischen Kultur und Errungenschaften haben die Mongolen bloss einen Tupfer in der Geschichte hinterlassen.
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Man vergißt vielleicht, wo man die Friedenspfeife vergraben hat. Aber man vergißt niemals, wo das Beil liegt. Mark Twain, 30.11.1835 bis 21.04.1910
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