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23.12.2005, 20:28
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.343
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Schreiben und lesen unmännlich
Hallo,
Ich lese zur Zeit ein Buch über die Kaiser des HRR und dabei hat sich mir eine Frage gestellt.
Allgemein konnten die meisten Menschen und auch die Mächtigen im Mittelalter nicht lesen. Wir wissen ja das z.B. Karl d. G. es nur mangelhaft konnte und Otto d. G. es erst mit ca. 40 gelernt hat. Es galt als unnötig und unmännlich.
Doch weshalb war das so? Bei den Römern war es ja z.B. nicht so...
Gruß
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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23.12.2005, 20:41
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Ädil
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Registriert seit: 11.03.2005
Beiträge: 206
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Dabei muss man noch beipflichten dass Karl bis vor einigen Jahren vor seinem Tode, garnicht lesen konnte. Ich denke dass es daran lag, dass Männer ausschließlich für den Kampf und für Ackerbau etc. zuständig waren. Alle Arbeiten, die die männliche Menschheit im Mittelalter in Europa zu bewältigen hatte, waren robust und anstengend. Lesen galt als sanft un daher eines Mannes unwürdig. Genau weiß ich das aber auch nicht ?(
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Alle wollen in den Himmel, aber niemand will sterben.
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23.12.2005, 20:51
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Tigers Hare Krischna Jung
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Registriert seit: 03.12.2005
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 754
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Ich vermute mal das hat etwas mit der germanischen Kultur zu tun hat.
Bei den Germanen war es so, dass nur die Priester die Runen deuten und schreiben konnten. Die Bauern und Krieger waren dazu nicht berechtigt oder wollten dies auch nicht. Und da Karl d. Große ebenfalls aus einem germanisch-römischen Kulturkreis kam, vermute ich mal dass lesen und schreiben, deswegen als weibisch angesehen wurden.
Man hat ja nicht alles von den Römern übernommen und schreiben war für einen Krieger halt nicht gedacht, nur für Gelehrte, bzw. Priester.
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Der Glaube kommt aus dem Herzen. Die Vernunft muß ihn festigen. Glaube und Vernunft sind nicht Gegenkräfte, wie manche Leute meinen. Je tiefer der Glaube ist, um so mehr schärft er die Vernunft. Wenn der Glaube blind wird, stirbt er. - Mahatma Gandhi
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23.12.2005, 21:01
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Historiddler
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Registriert seit: 04.06.2005
Beiträge: 800
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Ich denke, da kommt es auf die Phase des Mittelalters, die Region (in Island wurden soweit ich weiß relativ früh Sagas festgehalten und die Schrift war weit verbreitet) und die soziale Stellung des jeweiligen Menschen an. Mönche und Priester mussten logischerweise schreiben lernen (in den Klosterschulen wurden soweit ich weiß zum Teil die Söhne Adeliger unterrichtet - auch wenn sie nicht ins Kloster gingen). Ebenfalls wurde mit komplexeren Wirtschafts- und Verwaltungswesen auch für die Söhne von Bürgern Schulbildung möglich, es entstanden sie sogenannten Lateinschulen an denen u.a. Latein und Mathematik unterrichtet wurden.
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μηδὲν ἄγαν
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