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02.06.2007, 14:42
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.464
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Beginn der englischen Demokratie
Ab wann kann man im Falle Englands bzw. Großbritanniens eigentlich von einer Demokratie nach modernen Gesichtspunkten sprechen?
Mir ist klar, dass der Beginn der demokratischen Entwicklung bereits sehr früh erfolgte und England deshalb oft als älteste Republik Europas bezeichnet wird. Aber ab wann wurde das Unterhaus wirklich demokratisch gewählt und ab wann hatte es mehr Macht als das Oberhaus?
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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02.06.2007, 14:55
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1945
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02.06.2007, 15:04
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.464
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Na das nenn ich jetzt mal einen absolut sinnvollen Beitrag.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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02.06.2007, 15:09
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.597
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mozart ist das dein ernst oder sollte das ein scherz sein, denn ich meine die engländer haben scho lange zeit davor demokratie gehabt
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02.06.2007, 15:09
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Also ich seh das so. GB hatte zwar schon seit ewigzeiten eine Demokratie, aber von moderner Demokratie (auch gesitig) kann man erst ab 1945 sprechen. Ab da begann man "europäisch" zu denken, lies letztendlich dann auch von den Kolonien ab (etwas unfreiwillig natürlich) was eine Abkehr des Imperialismus bedeutete der so lange Zeit für Spannungen in Europa und der Welt gesorgt hatte
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02.06.2007, 15:15
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.464
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Also ob die Briten überhaupt jemals europäisch dachten möchte ich doch mal bezweifeln. Churchill dachte zwar mal an Vereinigte Staaten von Europa, allerdings wollte er England nie in diesen sehen. Thatcher hat den Britenrabatt ausgehandelt und in jüngster Zeit sperrte man sich gegen die Euroeinführung und lehnte sich stark an die USA an.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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02.06.2007, 15:17
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Aber einen unterschied zur vorherigen Zeit kann man meiner Meinung nach schon erkennen.
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02.06.2007, 16:37
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.006
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Also wirkliche Macht des Parlamentes? Ich denke, dass erstes bereits im Englischen Bürgerkrieg, König vs. Parlament, der Fall war. Richtige Demokratie mit teilweise existierenden Wahlrecht bereits Mitte/Ende 18. Jahrhundert.
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Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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03.06.2007, 13:49
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Thete
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Registriert seit: 02.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 773
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Ähm, das allgemeine Wahlrecht für Männer wurde irgendwann im 19. Jh. eingeführt. Repräsentation gab´s schon lange vorher, aber wenn nur ein (sehr) kleiner Teil der Bevölkerung diese Repräsentanten wählt ist das keine Demokratie (mE).
Grundrechte sind in England sehr alt (nicht alle, die wir heute dazuzählen, und auch nicht für Unfreie, aber immerhin), ebenso hat Meinungsfreiheit eine ziemlich lange Tradition (beides Sachen, ohne die Demokratie nicht Demokratie ist).
Was die Kolonien mit der Frage der Demokratie im innern zu tun haben kann ich nicht ganz nachvollziehen. In den Kolonien herrschte natürlich keine Demokratie, aber das spricht nicht gegen eine demokratische Verfassung im Heimatland. (Na gut, in letzter Konsequenz ist das ziemlich schizophren, aber war und ist in der Geschichte gang und gäbe...)
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