29.08.2008 - 00:48
Historik Forum
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  #1  
Alt 25.08.2006, 16:11
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BRD - Kaiserreich

Was war wohl besser

das Kaiserreich oder die BRD (den fortschritt des letzten jahrhunderts ausser acht gelassen)

vor und nachteile des kaiserreichs sowie der BRD

wirtschaftliche aspekte und kulturelle.

schiesst los!
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  #2  
Alt 25.08.2006, 16:21
mozart
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Beiträge: n/a
Im Kaiserreich war man noch stolz auf seine Nation. Linke und Rechte hatten zwar Meinungsverschiedenheiten aber eines hatten sie gemeinsam, die Liebe und den Stolz deutsch zu sein.

Selbst die SPD freundete sich gegen Ende des 1 Weltkrieges mit dem Kaissereich an.
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  #3  
Alt 25.08.2006, 16:29
Benutzerbild von TigerMC
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Registriert seit: 04.03.2005
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Beiträge: 2.400
in der brd ist jedermensch egal welchem sozialem stand er entstammt vor gericht und beim miliär gleich. Im kaisserreich gabs den kack mit adel noch und offizier konntest du eigentlich fast nur als adeliger werden.
Wobei man sagen muss andersrum kann man das wort adeliger durch reich ersetzen und du hast wieder die selben privilegien der adeligen von damals heute als reicher (ausser bundeswehroffiziere natürlich)
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  #4  
Alt 25.08.2006, 16:37
Benutzerbild von Renascor
Tigers Hare Krischna Jung
 
Registriert seit: 03.12.2005
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 754
Original von mozart
Im Kaiserreich war man noch stolz auf seine Nation. Linke und Rechte hatten zwar Meinungsverschiedenheiten aber eines hatten sie gemeinsam, die Liebe und den Stolz deutsch zu sein.

Selbst die SPD freundete sich gegen Ende des 1 Weltkrieges mit dem Kaissereich an.
Und was haben viele davon gehabt?

Den sicheren Tod im ersten Weltkrieg, weil ihr achso geliebter Kaiser Wilhelm II nicht geeignet war für den Thron. Er hat Deutschland ins sichere Abseits und später in den ersten Weltkrieg geführt.
Er ist dafür zwar nicht ganz allein verantwortlich und den Fehler sollte man nicht wiederholen, Deutschland die alleinige Schuld daran zu geben, aber mit einem klügeren und geeigneteren Kaiser in Deutschland wäre die Geschichte mit Sicherheit anders verlaufen.

Trotzdem darf man eines nicht vergessen, die Kaiserjahre waren die bis dahin die beste Zeit Deutschlands.

Das große Problem bei Monarchien ist nur, das Problem mit der Erbfolge.
Mit einem guten Herrscher, der für das Volk herrscht, kann eine Monarchie besser sein als so manche Demokratie. Doch nicht jeder Herrscher einer Familie ist oder bleibt ein guter Herrscher. Willhelm I hat das deutsche Reich gut verwaltet, wohingegen sein Sohn eher schlecht als Recht regiert hat und schließlich mit Schuld an den Elend, welches Deutschland wiederfahren ist, war.
__________________
Der Glaube kommt aus dem Herzen. Die Vernunft muß ihn festigen. Glaube und Vernunft sind nicht Gegenkräfte, wie manche Leute meinen. Je tiefer der Glaube ist, um so mehr schärft er die Vernunft. Wenn der Glaube blind wird, stirbt er. - Mahatma Gandhi
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  #5  
Alt 25.08.2006, 16:44
Gesperrt
 
Registriert seit: 21.08.2006
Beiträge: 31
im kaiserreich ging es deutschland wirtschaftlich geradezu perfekt.
erst im kaiserreich wurde deutschland zu einer wirtschaftlich sowie industriellen weltmacht.
"Zwischen 1871 und 1914 versechsfachte sich Deutschlands industrielle Produktion, die Ausfuhren vervierfachte sich"
im vergleich mit der hochverschuldeten brd ein riessen vorteil
in der brd ist jedermensch egal welchem sozialem stand er entstammt vor gericht und beim miliär gleich. Im kaisserreich gabs den kack mit adel noch und offizier konntest du eigentlich fast nur als adeliger werden.
Wobei man sagen muss andersrum kann man das wort adeliger durch reich ersetzen und du hast wieder die selben privilegien der adeligen von damals heute als reicher (ausser bundeswehroffiziere natürlich)
Nach dem Willen der brd-Machthaber wird unser Land zu einem identitätslosen Wirtschaftsstandort umfunktioniert, in dem das internationale Kapital mit einer für sie uninteressanten Bevölkerung Profite erwirtschaften will. Weltbank, WTO und IWF lösen unsere staatliche Souveränität ab. Der internationale Freihandel, gemeinhin als Globalisierung bekannt, führt zu einem System schlimmster Ausbeutung von Mensch und Natur, und einer ungerechten Güterverteilung. Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert. Schon heute besitzen nur 10% der brd-Bevölkerung, über 2/3 des Volksvermögens - und die Armutsschere klafft immer weiter auseinander.
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  #6  
Alt 25.08.2006, 16:48
Benutzerbild von Ar-Pharazon
Preuße
 
Registriert seit: 28.04.2005
Beiträge: 429
Original von exvodsPhoenix
Nach dem Willen der brd-Machthaber wird unser Land zu einem identitätslosen Wirtschaftsstandort umfunktioniert, in dem das internationale Kapital mit einer für sie uninteressanten Bevölkerung Profite erwirtschaften will. Weltbank, WTO und IWF lösen unsere staatliche Souveränität ab. Der internationale Freihandel, gemeinhin als Globalisierung bekannt, führt zu einem System schlimmster Ausbeutung von Mensch und Natur, und einer ungerechten Güterverteilung. Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert. Schon heute besitzen nur 10% der brd-Bevölkerung, über 2/3 des Volksvermögens - und die Armutsschere klafft immer weiter auseinander.
Wo hast du den Schwachfug denn ausgegraben?
__________________
Was wir hier in diesem Land brauchen sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher.

Franz-Josef Strauß
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  #7  
Alt 25.08.2006, 16:54
Gesperrt
 
Registriert seit: 21.08.2006
Beiträge: 31
sag ich nicht
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  #8  
Alt 25.08.2006, 16:59
Benutzerbild von Ar-Pharazon
Preuße
 
Registriert seit: 28.04.2005
Beiträge: 429
Original von exvodsPhoenix
sag ich nicht
Aber ich !

Tata: Von der Seite: www.nationale-sozialisten.com

Google bringts!
__________________
Was wir hier in diesem Land brauchen sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher.

Franz-Josef Strauß
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  #9  
Alt 25.08.2006, 17:08
Benutzerbild von SeniorDingDong
Propraetor
 
Registriert seit: 18.03.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 543
Zitate sollten 1. Immer als solche markiert werden, und die Quelle gehört immer dazu.
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  #10  
Alt 25.08.2006, 17:13
Plebejer
 
Registriert seit: 14.05.2006
Beiträge: 45
Original von exvodsPhoenix
sag ich nicht
Immer eine gute Basis für eine Debatte .. obwohl ich die Seite auch nicht hätte angeben mögen.

Den Gründerkrach und die nachfolgende Wirtschaftskrise der Jahre 1873-1890 sollte man aber auch nicht unterschlagen.
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  #11  
Alt 25.08.2006, 17:27
Benutzerbild von Homer
Propraetor
 
Registriert seit: 23.12.2005
Ort: Köln
Beiträge: 537
Original von Renascor
Er hat Deutschland ins sichere Abseits und später in den ersten Weltkrieg geführt.
Er ist dafür zwar nicht ganz allein verantwortlich und den Fehler sollte man nicht wiederholen, Deutschland die alleinige Schuld daran zu geben, aber mit einem klügeren und geeigneteren Kaiser in Deutschland wäre die Geschichte mit Sicherheit anders verlaufen.
Denke ich nicht das ein anderer Kaiser es besser gemacht hätte. Damals träumten doch alle von einen großen Deutschenreich mit vielen Kolonien. Alle Nationen in Europa waren bis an die Zähne bewaffnet und so verfeindet und warteten nur darauf bis es wirklich einen angeblichen Kriegsgrund gab, da kam halt dieser Attentat gerade Recht um einen schönen Krieg zu führen. Ein anderer hätte es nicht besser gemacht. Kaiser Wilhelm II schrieb an seine Verwandten um einen solchen Krieg zu verhindern z.b. schrieb er an den Englischen König der ja ein entfernter Verwandter des Kaisers war. Aber die Englander wollten Krieg führen und wenn der König sich gegen seine Landsleute gestellt hätte dann wäre es zu Unruhen gekommen. Sein Fehler war halt das er einen angeblichen Stück vom Kuchen der Welt abhaben wollte obwohl die anderen Mächte wie England und Frankreich schon die Welt aufgeteilt hatten und nichts abgeben wollten. So oder so egal welcher Kaiser an der Macht war niemand hätte dieses Massaker verhindern können.
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  #12  
Alt 25.08.2006, 17:41
Gesperrt
 
Registriert seit: 21.08.2006
Beiträge: 31
homer sagt es wobei auch die deutschen voller kriegslust waren
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  #13  
Alt 25.08.2006, 18:05
Plebejer
 
Registriert seit: 22.08.2006
Beiträge: 6
Jetzt ist natürlich die Frage: Macht man sich die Mühe, darauf differenziert zu antworten, oder verwirft man es gleich als vergebliche Liebesmüh? Wählen wir einen Mittelweg, und antworten kurz und bündig.

Das Aufzählen beeindruckender Wirtschaftsdaten des Deutschen Kaiserreiches ist natürlich erstmal legitim - der direkte Vergleich mit der BRD ist es selbstverständlich nicht. Oder genauer gesagt: Legitim ist er, sinnvoll und erkenntnisträchtig ist er nicht. Das Deutsche Kaiserreich war ja in jeder wirtschaftlichen inneren Struktur und bzgl. der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, in die es eingebunden war, völlig anders strukturiert als die BRD. Insofern werden Äpfel mit Birnen verglichen, wenn die Wirtschaftsdaten eines Staates in der Ersten und Zweiten Industriellen Revolution mit den Wirtschaftsdaten eines postmodernen Staates der Zweiten Informationsrevolution verglichen werden. Klar kann man das machen, Erkenntnis bringt es jedoch keine.

Und was die Kriegslust der Deutschen angeht: Die moderne historische Forschung hat die ubiquitäre Kriegslust längst ins Reich der Legende verwiesen. Das sprichwörtliche Augusterlebnis, die Kriegsbegeisterung, war ein Phänomen, das nur wenige Schichten erfasste, vorwiegend urban-kleinbürgerlich geprägte. Die Masse des Volkes hat sich besorgt gefügt, nicht mehr und nicht weniger. Das gilt ebenso für die britische Bevölkerung, wobei da nochmal andere Gruppen erfasst wurden.
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  #14  
Alt 25.08.2006, 19:58
Benutzerbild von Wulfnoth
The Censor
 
Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.225
Ich werde mich in diese Diskussion nicht einmischen, da man hier wirklich insgesamt Äpfel mit Birnen vergleicht. Man kann die BRD nicht mit dem Kaiserreich vergleichen ohne das Dritte Reich und die Umstände unter denen die BRD entstand miteinzubeziehen. Alles andere wird dem Thema nicht gerecht.

Ich möchte hier nur kurz auf einen Irrtum hinweisen. Wilhelm II. ist der Enkel und nicht der Sohn von Wilhelm I.
__________________
Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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  #15  
Alt 25.08.2006, 21:56
mozart
Gast
 
Beiträge: n/a
Original von Homer

Denke ich nicht das ein anderer Kaiser es besser gemacht hätte. Damals träumten doch alle von einen großen Deutschenreich mit vielen Kolonien. Alle Nationen in Europa waren bis an die Zähne bewaffnet und so verfeindet und warteten nur darauf bis es wirklich einen angeblichen Kriegsgrund gab, da kam halt dieser Attentat gerade Recht um einen schönen Krieg zu führen. Ein anderer hätte es nicht besser gemacht. Kaiser Wilhelm II schrieb an seine Verwandten um einen solchen Krieg zu verhindern z.b. schrieb er an den Englischen König der ja ein entfernter Verwandter des Kaisers war. Aber die Englander wollten Krieg führen und wenn der König sich gegen seine Landsleute gestellt hätte dann wäre es zu Unruhen gekommen. Sein Fehler war halt das er einen angeblichen Stück vom Kuchen der Welt abhaben wollte obwohl die anderen Mächte wie England und Frankreich schon die Welt aufgeteilt hatten und nichts abgeben wollten. So oder so egal welcher Kaiser an der Macht war niemand hätte dieses Massaker verhindern können.
Unterschreibe ich sofort!

Hinzu kommt noch, dass auch in Russland, der Zar verwandt war mit ihm. Leider zogen in jedem Land andere Mächte die Fäden und nicht etwa die Monarchen. Wer Wilhelm kennt, weiß dass er ein Liebhaber von Militär, Marine etc. war. Aber in Friedenszeiten!!!!!!!

Für einen Krieg, wollte er "seine" Kriegsschiffe und Soldaten nicht Opfern!
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