Oh, da muss ich ja glatt auch was dazuschreiben.

Also erstmal zu "unseren" Nachbarn.

Die Schwaben und Franken, die Ösis und die Sachsen und dann der Rest von euch "Preißn"

Man muss sagen das der gemeine Bayer, wenn er im Erdkundeunterricht fragt: "Herr Lehrer, was is denn oberhalb der Donau?" erstmal nen ungläubigen Blick und dann mit einem achselzucken ein "Nix." zu sagen bekommt.
Ungefähr so sieht auch die bayerische Weltanschauung aus. Bayern als Nabel und Mittelpunkt der Welt. Vor allem wir Münchner gelten als besonders arrogant, sind ja auch die Hauptstadt.
Es ist bei uns halt so, das die Wittelsbacher damals zwar Franken und Schwaben erobert haben, aber es verpasst haben ihnen eine richtige Sprache (bairisch) beizubringen.

Von daher unterscheiden sich die Regierungsbezirke nicht nur auf Grund ihrer Gebiete sondern auch ihrer Dialekte.
Das ist auch das größte Problem mit den Sachsen. Sie sprechen einfach anders.

Dazu ist noch zu sagen das wir als Preißn vor allem diejenigen ansehen, die anders sprechen als wir. Vor allem die Kölner und Düsseldorfer, die Hamburger und Bremer werden damit gemeint. Das es hinter Sachsen noch Brandenburg oder MeckPom gibt, das weiß der Bayer gar ned.
Nach Norden und Westen hin gibt es auch die "Semmelgrenze". Sobald man das Wort "Brötchen" hört, stellen einem die Nackenhaare auf und man wünscht sich ne Pump-Gun.

Zu den Österreichern is zu sagen, dass es natürlich geschichtlich bedingt ist. Vor allem seit der "Mordweihnacht bei Sendling" (einem Bauernaufstand gegen die österreicherischen/tiroler "Besatzungsmacht") ist das Tischtuch zerschnitten. Auch hier sind - obwohl es einer aus dem Norden nicht glauben mag - sprachliche Unterschiede spürbar und ausschlaggebend.