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22.04.2005, 17:13
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Konsul
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Registriert seit: 12.03.2005
Beiträge: 916
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Deutschland nach dem Wiener Kongreß
also. Wir behandeln in Geschichte gerade die ZEit nach Napoleon und den Wiener Kongreß, desse Auswirkungen vorallem auf Deutschland.
Mich plagt da vorallem eine Frage:
Es wird immer davon geredet dass das deutsche Volk endlich nicht mehr
getrennt sein will, in z.B. Sachsen, Baden, usw, sondern ein ganzes Volk sein Volk sein will. Nun frage ich mich, da wir in Geschichte immer von DEN Deutschen oder DEM DEUTSCHEN VOLK reden, ob einfach plötzlich so nach Napoleon jeder in den damaligen "deutschen" Staaten ein geeintees Deutschland wünschte, also jeder Bauer, jeder Herzog, jeder König. Mir kommt das supsekt vor, da die Könige der einzelnen Staaten wie z.B. Baden dadurch Macht verloren hätten, und ich auch nicht denke dass jdere dumme Bauer wusste was da abgeht. So frage ich mich, ob das tatsächlich so war, dass jeder ein geeintes Deutschland wollte.
Und zweitenes, gab es da so einen Freiher vonn und zum Stein. Der setzte sich unglaublich für ein geeites Deutschland ein, sogar für ein geeintes Europa,
und nimmt für sich in ANspruch, sozusagen die Stimme des VOlkes zu sein, in dem er sagt: DAS DEUTESCHE VOLK WILL NUN EINEN DEUTSCHEN GEEINETN STAAT.
Und in Geschichte, also bei uns wird er behandelt wie ein Held, obwohl ich eher das Gefühl habe, dass es sich bei vom Stein um einen Machtmenschen handelte der ein geeintes´Deutschland und ein geeintes Europa unter SICH sehen wollte.
Kennt ihr ihn und wisst ihr näheres über ihn?
So das meine zwei Fragen
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22.04.2005, 17:33
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Quaestor
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Registriert seit: 31.03.2005
Beiträge: 166
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Also zu deiner ersten Frage werde ich dir meine erste Vermutung nennen, die zweite kann ich dir spontan nicht beantworten:
Dem einfachen Bauern war es sicherlich Schnuppe ob er nun in Baden oder Sachsen seinen König sitzen hat oder ob es ein Deutschland gibt oder viele einzelne Staaten. Wem es aber nicht egal war sind die Leute des Bürgertums vorallem des Bildungsbürgertums, der Arbeiterschicht vorallem in den Städten und auch Adelige Das hat man dann ja 1848/49 auch ganz gut gesehen. Wenn du dir anschaust wer 48/49 gekämpft hat weißt du auch wer 1815 beim Wiener Kongress am lautesten geschrien hat.
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22.04.2005, 17:41
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.464
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Dazu kommt noch, dass der Handel unter den vielen Zollgrenzen etc. extrem litt.
Und in Geschichte, also bei uns wird er behandelt wie ein Held, obwohl ich eher das Gefühl habe, dass es sich bei vom Stein um einen Machtmenschen handelte der ein geeintes´Deutschland und ein geeintes Europa unter SICH sehen wollte.
Kennt ihr ihn und wisst ihr näheres über ihn?
Wäre gut wenn du einen Namen nennen könntest. Allerdings würde mir jetzt als person spontan nur Mettermich oder Bismark einfallen.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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22.04.2005, 17:59
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Konsul
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Registriert seit: 12.03.2005
Beiträge: 916
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hab ich doch gesagt: FREIHERR VON UND ZUM STEIN
ein Vorname wurde nicht genannt
was war 48/49? ich bin in der zeit nicht so erfahren
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22.04.2005, 18:01
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.464
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'Tschuldigung. Hab ich überlesen ?(
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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22.04.2005, 18:13
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Konsul
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Registriert seit: 12.03.2005
Beiträge: 916
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macht doch nichts.
was war 48/49?
udn was war mit den Herrschern dieserr Kleinstaaten?
also wurde das volk einfach übergangen und die Oberschicht der Bürger und die Adligen nutzen das Volk mal wieder aus, und sagten das deutsche Volk wolle einen eigenen Staat.
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22.04.2005, 18:19
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.464
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So würde ich das nicht sagen.
Die Deutschen hatten gemeinsam Napoleon vertrieben oder mehr gesagt geschlagen und da hatten sich Hoffnungen auf einen Nationalstaat breit gemacht. Viele der ehemaligen Soldaten sahen nicht mehr wofür ihre Kameraden ihre Leben ließen. Nur damit die Ordnung wieder wie vor Napoleon wurde?
Nicht umsonst sind unsere heutigen Landesfarben der Uniform eines Regiments aus den napoleonischen Kriegen entnommen.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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22.04.2005, 18:27
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Quaestor
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Registriert seit: 31.03.2005
Beiträge: 166
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1848/49 deutsche revolution
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22.04.2005, 19:23
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Konsul
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Registriert seit: 12.03.2005
Beiträge: 916
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nun ja, dafür hatte man immer gekämpft, warum sollte
man nicht weiterhin dafür kämpfen?
ist doch egal. im prinzip.
und vorallem glaube ich nicht, dass jemand wie z.B. der König von Baden
einfach sein Stellung aufgibt um einem Kaiser zu dienen.
Es ging doch im Prinzip damals immer um Macht. Nun gut, wenn
die hohen Bürger und Adligen revoltieren, muss man sich vermutlich anschließen,
aber woher kam dieser Traum eines vereinten Deutschlands, und warum gerade da? Kann man es tatsächlich als Traum eine geeinten Deutschland sehen, oder diese Vision nur als Propaganda für ein möglicht mächtiges und starkes Reich,
und wollten dei Vorreiter des Traumes vom geeinten Deutschland wahrhaftig ein geeintes Deutschland oder nur eine möglichst gute Position für sich in diesem dann neuen, goßen, starken Staat?
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22.04.2005, 19:35
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Quaestor
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Registriert seit: 31.03.2005
Beiträge: 166
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also zum ersten: es geht immer um macht und herrschaft, nicht nur in der zeit....
zum zweiten: der wunsch nach einem geeinten deutschland ist nicht in der zeit entstanden, sondern so alt wie die deutschen selbst. denn was haben die menschen schon gemeinsam? ihre sprache und ihre kultur.
und wie wulfnoth schon sagte gibt es auch gemeinsame wirtschaftliche interessen und darum die hegemonialstellung in europa zu sichern. der nationalstaatsgedanke ist übrigens nichts eigen deutsches, man schaue zB auf Italien. du willst die vorteile die der könig von baden hatte sich einem deutschen kaiser unterzuordnen? einfach: wie verteidigt er sich gegen jemanden wie napoleon? allein wird er es schwer haben. bis auf wenige ausnahmen haben die fürsten 1871 nach den 3 Einigungskriegen Bismarcks ohne zu zögern der Gründung der deutschen nation zugestimmt, da sie sich dadurch sicherer fühlten: genannt Sicherheitsbefürfnis. das was ich dort oben beschreibe mit der sprache kultur und wirtschaft nennt sich dann übrigens "Selbstbestimmungsrecht der Völker" und wird dann von Hitler vor dem WWII als Bergündung für die Übernahme der Resttschechei, sowie zur Besetzung des entmilitarisierten Rheinlandes genutzt.
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22.04.2005, 19:56
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Konsul
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Registriert seit: 12.03.2005
Beiträge: 916
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selbsbestimmungsrecht der völker ist dann doch aber gegen ein Assimilierung durch Länder mit der gelichen Sprache und Kultur, oder?
Denn ich lege das so aus: Jedes Volk/Land hat das recht selbst über sich zu bestimmen
aber ich glaube das ist falsch ausgelegt, den sont hätte Hitler das nicht benutzen können, um Teschechien anzugliedern.
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30.08.2005, 17:48
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Preuße
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Registriert seit: 28.04.2005
Beiträge: 439
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Original von philipp-daimon
selbsbestimmungsrecht der völker ist dann doch aber gegen ein Assimilierung durch Länder mit der gelichen Sprache und Kultur, oder?
Denn ich lege das so aus: Jedes Volk/Land hat das recht selbst über sich zu bestimmen
aber ich glaube das ist falsch ausgelegt, den sont hätte Hitler das nicht benutzen können, um Teschechien anzugliedern.
hitler nutzte auch die drangsalierung der deutschen als vorwand. er behauptete , deutsche schützen zu müssen. natürlich hat jedes volk das recht, über sich selbst zu bestimmen. aber eine assimilation findet nicht statt. sieh dir doch nur mal die unterschiede in deutschland an: ein niedersachse unterscheidet sich deutlcih in sprache(eher dialekt) und lebensart von einem bayern. trotzdem sind beide deutsche.
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Was wir hier in diesem Land brauchen sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher.
Franz-Josef Strauß
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30.08.2005, 17:57
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.069
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Die Vorarlberger in Österreich sprechen auch einen für mich unverständlichen Dialekt und sind trotzdem Österreicher. Ebenso spricht man in der Schweiz mehrere Sprachen und sie sind Schweizer und keine Franzosen Italiener oder sonstwas. Wie definiert man ein Volk? Ab wann ist jemand Deutscher und ab wann nicht. Und ab wann wird ein Zugereister oder dessen Kinder Deutsche?
Was noch viel interessanteres meiner Meinung nach. Sind den Österreicher Deutsche? Österreich war bis zur Einigung Deutschlands mehr oder weniger der größte deutsche Staat. Nicht grundlos spricht/sprach man vom zwischenkrieglichen Österreich als "Deutsch-Österreich".
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30.08.2005, 17:57
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.464
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Was aber wiederrum interessant ist, denn worüber definiert sich ein Deutscher? So lange gibt es diesen Begriff nämlich noch garnicht.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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30.08.2005, 23:43
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.597
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für die einen kann man kein deutscher werden, deutsch muss man geboren werden, für andere wie mich zb, ist man dann deutsch oder eine andere nationalität, wenn man bereit ist in dem land zu leben und das land seine heimat nennt.
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