hi,
Die Luftschlacht um England war die stragetische Bombadierung Englands im Jahre 1940... Göring wollte die Engländer so in die knie zwingen!
jedoch war vorerst eine groß angelegte invasion geplant unter dem namen "Operation Seelöwe", jedoch brauchte Hitler die Kräfte für den russlandfeldzug und somit war england halt der luftwaffe überlassen...
nunja, ich hab hier moch nen text den ich eben reinkopiere
Die Luftschlacht um England war eine Serie von strategischen Luftangriffen, die die deutsche Luftwaffe im Rahmen des 2. Weltkrieges, von Mitte bis Ende 1940 gegen England durchführte.
Nach der Niederlage Frankreichs sollte Großbritannien durch eine groß angelegte Invasion, der "Operation Seelöwe", erobert werden, doch Hitler konzentrierte sich bereits auf seinen bevorstehenden Feldzug gegen die Sowjetunion. Angriffe gegen die britische Insel blieben also der Luftwaffe überlassen, und besonders Reichsmarschall Hermann Göring war sich sicher, England ausschließlich mit strategischen Bombardements in die Knie zwingen zu können. Die Luftschlacht um England führte letztendlich zu einer Niederlage der Luftwaffe gegen die Royal Air Force, deren wichtigste Jägertypen die Hawker Hurricane sowie in geringerer Zahl die leistungsfähigere Supermarine Spitfire waren.
Ursachen der Niederlage der Luftwaffe in der Luftschlacht um England waren verfehlte Vorstellungen über die Möglichkeiten eines strategischen Luftkrieges, die schlechte Einsatztaktik des deutschen Oberkommandos sowie das leistungsfähige, radargestützte britische Jägerleitsystem.
Außerdem war die Luftwaffe taktisch in der als Abnutzungskrieg geführten Luftschlacht unterlegen. Um den wachsenden Bomberverlusten über England entgegenzuwirken, sollten die Messerschmitt Bf 109-Piloten engen Begleitschutz um die Bombergeschwader fliegen. So verloren die deutschen Jäger die taktische Initiative, weil sie dadurch an die langsamer fliegenden Bomber gebunden wurden und nicht mehr aus überlegener Position heraus mit Geschwindigkeitsüberschuss angreifen konnten.
Ein großes Handicap der Bf 109 war ihre für diesen Einsatz unzureichende maximale Reichweite. Ab Erreichen der englischen Küste hatten die Piloten der Bf 109 noch einen Treibstoffvorrat für etwa 30 Minuten Kampfzeit, lag ein Ziel weiter im Landesinneren, reduzierte sich die zur Verfügung stehende Kampfzeit aber in Richtung Null . Die eigentlich zum Langstrecken-Begleitschutz vorgesehene zweimotorige Messerschmitt Bf 110 versagte für diese Aufgabe völlig, sie wurde eine leichte Beute für die wendigeren britischen Jäger. Die Ausrüstung der deutschen Bomberverbände war zudem nicht auf strategische Angriffe ausgerichtet. Schwerbewaffnete viermotorige Bomber fehlten völlig, die taktischen Bomber der Luftwaffe waren konzipiert zur engen Zusammenarbeit mit den Bodentruppen.
Ein weiterer Grund für den Erfolg der Royal Air Force war die enorm steigende britische Jagdflugzeugproduktion. In den 2 Jahren zwischen dem Münchner Abkommen und der Luftschlacht um England arbeiteten die Briten fieberhaft an dem Aufbau einer modernen Jagdwaffe. Allein in den 3 Monaten vor Beginn der Luftschlacht konnte die britischen Fabriken über 1400 Jagdflugzeuge fertigstellen. Um dem dringended Personalbedarf nachzukommen, wurden Piloten aus dem Commonwealth, Frankreich, den USA, Polen und der Tschechoslowakei unter dem Befehl der Royal Air Force eingesetzt.
Da die Bombardierung der südenglischen Jägerstützpunkte der 11th Fighter Group unter Führung von Air Vice Marshall Keith Park vorzeitig eingestellt und stattdessen der Grossraum London ins Visier genommen wurde, konnte sich die britische Luftverteidigung voll gegen die unzureichend ausgrüsteten Verbände deutscher Bomber und Jadgbomber entfalten.
Winston Churchill bemerkte über die Bedeutung der Schlacht: "Nie zuvor in der Geschichte des kriegerischen Konflikts verdankten so Viele so Wenigen so viel". Damit war der legendäre Ausdruck "the few" (deutsch: die Wenigen) als Synonym für die Piloten der Royal Air Force geprägt. Er spielte damit auch auf die zu Beginn der Operation bestehende eigene Unterlegenheit von eins zu drei in Hinsicht auf die Anzahl der einsatzbereiten Kampfflugzeuge an.
Die deutschen Jägerpiloten mussten sich in der Folge den Vorwurf der Feigheit von Ihren Oberkommandeur, Reichsmarschall Hermann Göring, gefallen lassen. Für viele Luftwaffenoffiziere wurde dadurch Ihre Einstellung zu Göring bis zum Kriegsende geprägt.