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05.11.2006, 22:02
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Basiléos
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Registriert seit: 08.03.2006
Beiträge: 284
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Wohin wir gehen...
Alsoooooo - um auf Dich, Sartre, im richtigen Thread eingehen zu können ...
Also an der Entwicklungshilfe scheitert es eigenltich nicht...(34.2 Miliarden zahlt allein die Eu...) es scheitert mehr daran wer sie bekommt....Sie geht im Normalfall nicht an diverse Organisationen, oder die Menschen selbst, sondern an Regierungen die zum großteil korrupt sind....
Da wäre das erste Problem zu lösen
Der 2te Punkt - Hunger - (oder eigentlich der erste!!!!) - Hierbei müsste man nur jene Mengen an Nahrung, die wir täglich vernichten..."umleiten" - also durch die Entwicklung diverser Konservierungsprozesse erstmal diese Nahrung in die hungerleidenden Regionen der erde "umleiten"... das ist natürlich keine Dauerlösung (da wir sie auch wieder abhängig machen würden...und wie oft wurde dies schon missbraucht...)
Um sie also aus der Abhängigkeit zu hölen, soltle diese Entwicklungshilfe sinnvoll für den Aufbau der Länder verwendet werden (Schulen, brunnen mühlen etc.) und das hätte auch vorteile: Ein reiches Afrika würde unserere Konzerne freuen - weil neues Sklaven..ah pardon  - ich meine natürlich Abnehmer der Produkte - und man hätte auch etwas menschliches getan
Sooo was wollte ich noch sagen...? Ich denke das wars hihi  wenn es mir noch einfällt - dann poste ichs
Was sagt ihr dazu  ? ist es denn wirklich so unlösbar  ?
PS: Nun...Du hast vollkommen recht  - aber langläufig gesehen, liegt es nunmal wirklich an uns
Alles Beste Dir - Euch allen     !
mfg
Balduin IV.
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05.11.2006, 22:08
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Propraetor
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Registriert seit: 03.11.2006
Ort: in Niedersachsen
Beiträge: 646
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AW: Wohin wir gehen...
Zitat von Balduin IV.
Also an der Entwicklungshilfe scheitert es eigenltich nicht...(34.2 Miliarden zahlt allein die Eu...) es scheitert mehr daran wer sie bekommt....Sie geht im Normalfall nicht an diverse Organisationen, oder die Menschen selbst, sondern an Regierungen die zum großteil korrupt sind....
Da wäre das erste Problem zu lösen 
Die EU ist in diesem Bereich vorbildlich, doch in diesem Punkt kritisiere ich die USA.
Es wurde ein Wert festgelegt, welcher an Entwicklungshilfe gezahlt werden soll.
Dieser Wert oder die Zahlung wurde nicht vertraglich festgelegt, so dass dies freiwillig getan wird.
Doch die USA bleibt unter diesem Wert und zahlt weniger als andere, wie zum Beispiel als die EU, obwohl die USA zunächst auch die gleiche Summe als Entwicklungshilfe zahlen wollten.
__________________
"Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre."
"Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird."
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05.11.2006, 22:54
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Basiléos
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Registriert seit: 08.03.2006
Beiträge: 284
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AW: Wohin wir gehen...
Ach die USA ist so oder so....ein interessanter staat
Sprechen von demokratie und freiheit - bringen leid!
Spielen sich als Beschützer der Welt auf - Pusten millionen Tonnen Abgase in die Luft...
Die welt ist nicht sicherer mit den USA sondern unsicherer geworden..meines Erachtens ins besonders seit dem die Udssr nicht mehr existiert (was auch gut ist...die Unterdrückung unserer freunde im Osten....ach..das ist wirklcih schlimm...gewesen...vor allem hier in Österreich bekamen wir viel davon mit...also ich wenig..bin ja noch zu jung  - aber die älteren generationen...)
Ich würde mir eine soziale USA wünschen, denn sie könnte es wirklich sein - sie könnte der sozialste staat der welt sein, denn sie ist und bleibt eine Weltmacht auch wenn sie 100 miliarden weniger für waffen ausgibt
Und sie könnte der geliebte Beschützer sein, wenn sie nicht jeden, der etwas anderes sagt als sie wegpustet....
Anmerkung - was denkt Ihr eigentlich zum (politischen) MOrd´an jener Journalistin in Russlan?
mfg
Balduin IV.
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05.11.2006, 23:00
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Propraetor
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Registriert seit: 23.12.2005
Ort: Köln
Beiträge: 537
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AW: Wohin wir gehen...
Geändert von Homer (05.11.2006 um 23:04 Uhr).
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05.11.2006, 23:05
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Basiléos
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Registriert seit: 08.03.2006
Beiträge: 284
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AW: Wohin wir gehen...
Ooooooooh - jap davon hab ich auch schon gehört
Und ich kann nichts anderes sagen - also ich stimme dir voll und ganz zu..ich denke auch dass die Blase Amerika bald platzen wird...die internen, sozialen, gesellschaftlichen Probleme, fressen die Vereinigten Staaten auf (man siehe nacht Kathrina - wie schleppend alles voranging...) Ich denke sie wird in ihre Einzelstaaten zerfallen - aber das wird noch etwas dauern, und zerfällt sich nicht innerlich - so wird sie ein krieg zerstören - wahrscheinlich mit China um Taiwan..wer weiß... wir werden sehen..ich hoffe es nicht...einen krieg mein ich....und auch würde ich mir wünschen sie kratzen die kurve wie die ganze welt...denn wir müssen aus dem Kreislauf des entstehens und vergehens, der auch unsere Zivilisation betrifft ausbrechen...den wir können das leid besiegen - und auch diesen kreislauf  - da bin ich mir sicher    !!!!!
Dir einen Schönen Abend!
mfg
Balduin IV
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05.11.2006, 23:09
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Propraetor
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Registriert seit: 23.12.2005
Ort: Köln
Beiträge: 537
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AW: Wohin wir gehen...
Du hast das wichtigste vergessen Politische Probleme denn mit diesen Präsidenten (er wird mit großer wahrscheinlichkeit als der unfähigste und unbeliebteste Präsident in die Geschichte der USA eingehen) ist Amerika das größte Problem der Welt.
Geändert von Homer (05.11.2006 um 23:17 Uhr).
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06.11.2006, 00:00
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
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AW: Wohin wir gehen...
Ich bemerke zumindest erfreut, dass Balduin einsieht, dass seine geforderten 750 Mio. € nicht die Lösung irgendwelcher Probleme wären!
Der 2te Punkt - Hunger - (oder eigentlich der erste!!!!) - Hierbei müsste man nur jene Mengen an Nahrung, die wir täglich vernichten..."umleiten" - also durch die Entwicklung diverser Konservierungsprozesse erstmal diese Nahrung in die hungerleidenden Regionen der erde "umleiten"... das ist natürlich keine Dauerlösung (da wir sie auch wieder abhängig machen würden...und wie oft wurde dies schon missbraucht...)
Weißt du, dass ist so ein Punkt, da muss ich als Realist zynisch werden, leider Gottes. Denn schon die Hungerkrisen Afrikas an sich sind ein Problem, dass die Ursache im gutgemeinten Willen der Europäer hat - ohne die bessere medizinische Versorgung gäbe es gar nicht soviele hungrige Mäuler dort unten. Wie reden immerhin von der Wiege der Menschheit, dort leben seit hunderttausend Jahren Menschen!
Wir Europäer haben (verständlicherweise und was ja auch löblich ist) eben das Bedürfnis, die Lebensumstände der Afrikaner an die unsrigen anzupassen, was aber mehr Probleme schafft als löst.
Doch die USA bleibt unter diesem Wert und zahlt weniger als andere, wie zum Beispiel als die EU, obwohl die USA zunächst auch die gleiche Summe als Entwicklungshilfe zahlen wollten.
Man kann aber auch mal durchaus erwähnen, dass die "unmenschlichen" USA eben die größten Kreditgeber der Entwicklungsländer sind. Die Entwicklungsländer häufen enorme Schulden auf - bis sie irgendwann erlassen werden. Dafür braucht man nicht mal einen Bob Geldof.
Und sie könnte der geliebte Beschützer sein, wenn sie nicht jeden, der etwas anderes sagt als sie wegpustet....
Sorry, wer von einem Nationalstaat erwartet, er würde als "lieber Onkel" selbstlos in der ganzen Welt auftreten, der hat einfach ein naives Weltbild.
Ich denke sie wird in ihre Einzelstaaten zerfallen
Haha, eher zerbricht Deutschland in seine 1945 aufgezwungenen Bundesländer als die USA in ihre Bundesstaaten!
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
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06.11.2006, 08:29
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Patriot
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Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Heikendorf, nahe Kiel
Beiträge: 599
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AW: Wohin wir gehen...
Ich stimme Kimon bei diesem Thema zu.
Besonders Deine Erläuterung zum Hunger in Afrika spiegeln meine Meinung voll und ganz wieder.
Heut Nachmittag gibts mehr, aber auch ich muss irgendwann zur Schule.
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Freund der Freiheit
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06.11.2006, 12:09
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Basiléos
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Registriert seit: 08.03.2006
Beiträge: 284
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AW: Wohin wir gehen...
@ Kimon: Also ich bin eigentlich nich wirklich abgerückt von den 750 Millionen
Nun zur Einmischung:
Durch die Kolonialpolitik der Neuzeit und den Imperialismus vor Beginn des 1. WK haben wir versucht Afrika unsere Zivilisation zu bringen, als wir aber, nach dem sich die Maßen gegen unsere Ausbeutung aufgelehnt hatten, uns hastigst zurückzogen, und nur unsere Bauten und unsere "begonne Zivilisation" zurückließen, samt Menschen ohne Wissen sie zu nutzen ...
Unsere Kolonisationspolitik ist meines Erachtens der Grund des heutigen "Übels" - Wir haben sie aus Ihrer Entwicklung herausgerissen und sie in etwas hineingesetzt, was sie nicht kannten, und so nicht nutzen konnten, und wir uns auch nicht wirklich die mühe machten, es ihnen zu erklären - wie als würde man einem Baby einen Bleistift und Papier geben und ihm sagen es solle eine Abhandlung zu "Auswirkungen einer Episkopalkirche auf eine katholische Kirche der Moderne" schreiben....was ich meine ist also, der Umstand dass wir "kolonisiert" haben, aber dies aus reinem Willen zur Ausbeutung taten, ohne uns um den Menschen zu kümmern, ist meines Erachtens der Grund der heutigen Situation in unserem südlichen Nachbarkontinent...
Ich stimme dir also zu, dass unsere Einmischung die Probleme hervorruft, aber das sind nun unsere Probleme, die meines Erachtens wir verursacht (abgesehen von kriegerischen Auseinanderesetzungen...jedoch kommen die Waffen ja aus den Industriestaaten...also da auch wieder eine Beteiligung...  unsererseits, ebenso die Diktatoren...kamen ja von uns  also die Staatsform!)
Aber viel mehr als diese Anschuldigungen...oder Begründungen, die man vielfach sehen kann...ist die Lösung der momentanten Problematik schon der menschlichkeit wegen...von Bedeutung!!!!
Dazu die obrigen Ideenvorschläge meinerseits  - werde nachmittags noch etwas genauer darauf eingehen  - Längerfristig ist der Aufbau eines sich selbsterhaltenden demokratichen, vlt sogar einigen Afrika von größtem Nutzen (nicht nur menschlich  wie oben auch zum Teil schon erläutert  !)
Euch einen schönen Tag  !!!!!
mfg
Balduin IV.
Geändert von Balduin IV. (06.11.2006 um 12:24 Uhr).
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06.11.2006, 12:12
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.005
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AW: Wohin wir gehen...
Zitat von Balduin IV.
Ich würde mir eine soziale USA wünschen, denn sie könnte es wirklich sein - sie könnte der sozialste staat der welt sein, denn sie ist und bleibt eine Weltmacht auch wenn sie 100 miliarden weniger für waffen ausgibt 
Wenn das der Fall sein würde, wäre ich kein Amerika-Anhänger mehr.
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Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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06.11.2006, 12:33
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Censor
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AW: Wohin wir gehen...
@ Kimon: Also ich bin eigentlich nich wirklich abgerückt von den 750 Millionen
Inwiefern? Ob jetzt jeder Europäer einen Euro spendet oder die gesamte EU 34 Mrd. € aus Steuergeldern ist doch unerheblich.
Ganz ehrlich: Du bist wirklich auf Betroffenheit konditioniert. Man muss sich für (erarbeiteten!) Wohlstand niemals schämen!
Zur Erläuterung: Ich trenne den Kolonialismus der beginnenden Neuzeit (mit dem Prinzip: "The flag follows the trade") strengstens vom staatlich organisierten Imperialismus des 19./20. Jhdts. Aus ersterem sind funktionierende (natürlich manchmal arme) Staaten hervorgegangen. Meine Ausführungen befassen sich allerdings mit letzterem.
Ausgebeutet zu werden ist schlimm - nicht ausgebeutet zu werden ist noch schlimmer. Immerhin brachten die Europäer funktionierende Infrastruktur nach Afrika, also eine Möglichkeit einen modernen, funktionierenden Staat zu gründen. Überhaupt ist das Bild von den ausbeutenden Kolonialmächten eine Legende: Es wurde mehr Geld in die Kolonien gesteckt als daraus gewonnen wurde (was die Absurdität des Imperialismus nochmals verdeutlicht [Indien war weltweit übrigens die einzige Ausnahmen]).
Die größere Ursache (und hier kommt der angesprochene Zynismus) am heutigen Hungerproblem ist aber nicht die Politik irgendwelcher Großmächte von vor hundert Jahren. Wäre die Gesellschaft "selbstregulierend" - also verzichtete man auf medizinische Versorgung - wäre bspw. die Geburtenrate wesentlich niedriger (sprich: die Säuglingssterblichkeit höher) und somit wären die Mäuler wesentlich weniger Hungriger zu stopfen. Man wird nunmal in der zentralafrikanischen Steppe niemals eine Bevölkerungsdichte wie in Mitteleuropa erreichen können!
Genau in dieses Horn sößt du: Du willst die Afrikaner in weitere Unmündigkeit stürzen, ihr Unheil in die Länge ziehen - mit genau dem gleichen guten Vorsatz wie Millionen anderer Europäer, nämlich helfen zu wollen.
Afrikanische Völker müssen im Gegenteil selber ihren Weg gehen, ohne europäische humanitäre Hilfestellung; sie müssen selber die schlechte Grenzziehung des Imperialismus überkommen lassen. Ich traue dies den Afrikanern zu, denn ich sehe in ihnen keine unmündigen "Kinder".
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
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06.11.2006, 12:52
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Basiléos
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Registriert seit: 08.03.2006
Beiträge: 284
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AW: Wohin wir gehen...
Und das ist was ich weiter oben ansprach -ich meinte es wäre vorrübergehend, man könnte sie mit Nahrungsmitteln versorgen, aber natürlich entsteht dadurch eine Abhängigkeit, die zu unterstützen ich nicht möchte....aber vorübergehend als notwendig erachte.
Was ich meinte ist, dass unsere Art der Kolonisation Ihnen ein System brachte, dass nicht das ihre war, dass sie nicht selbst entwickeln konnte (Buschmänner bspw...leiden weniger, bis gar nicht Hunger im Vergleich zu "Städtern") Die Problematik ist jene, DASS wir eine Zivilisation brachten, was wir nicht hätten dürfen denke ich, dabei dein Argument des "unmündigen Kindes" ansprechend...
Fakt ist, dass dies nun einmal geschehen ist, und wichtig ist, wie bereits angesprochen, wie wir die dadurch aufgeworfenen Probleme lösen können - denn ich denke, es wäre wert sie zu lösen, natürlich muss man erst mal wissen (vor ort sein also) wo die Probleme liegen...!!!
Zu denen, die wir bereits kennen und ihre Lösung:
Ich denke dabei an eine vorrübergehende Nahrungsversorgung, parallel der Aufbau von medizinischen Einrichtungen (dies auf Basis der UNO und unabhängig von den Regierungen selbst...die zum teil korrupt sind...) und Nahrungsmittelproduktionsstätten, also die direkte Verwendung der Entwicklungshilfe mittels Organisationen wie der UNO, die direkt an die Menschen herantritt...natürlich würde dass in die Souveränitätsrechte eines Staates eingreifen, jedoch könnten man dies mittels Schuldenerlass anreizend machen  - so denn...ich denke ich kann weiters auf den Einleitungsbeitrag verweisen
Hilfe zur Selbsthilfe bin ich dabei der Meinung  - ich teile deine Meinung, dass man sie ncht abhängig halten oder weiter machen darf, jedoch denke ich, dass aus oben genannten Umständen, wir auch den letzten Schritt vollziehen, statt uns aus feige aus der Verantwortung ziehen sollten...jedoch natürlich, man kann nur helfen, wen dies auch eine Wirkung hat - jedoch, vielfach liegt die Problematik nicht bei den einfachen Menschen, sondern bei höher gestellten Persönlichkeiten des Staates oder der Unabhängigkeits- oder Gegenbewegung...wirkungsvoll kann natürlich nur dort geholfen werden, wo, auch der Wille zur Selbsthilfe gegeben ist, aber - und da möchte ich dein Argument aufgreifen - sind sie keine "unmündigen Kinder" also werden sich helfen können  sobald sie einmal nicht mehr den täglichen Kampf ums Überleben (den wir nie hatten...) überstanden haben - denn dass ist der Grund warum ich diese Argumentation führe: Sie können sich erst andere Gedanken machen, wenn eine Nahrungsversorgung, und eine solche mit dem Notwendigsten besteht, und dafür finde ich tragen wir Verantwortung (aus meiner obrigen Argumentation hergeleitet) oder wenn sie nicht passabel ist, sollten wir eine solche tragen  !
Dir einen schönen Montag  !
mfg
Balduin IV.
Geändert von Balduin IV. (06.11.2006 um 13:04 Uhr).
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06.11.2006, 12:56
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Basiléos
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AW: Wohin wir gehen...
Zitat von Scipio
Wenn das der Fall sein würde, wäre ich kein Amerika-Anhänger mehr.
Aber wieso denn das?
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06.11.2006, 13:01
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Separatisto
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AW: Wohin wir gehen...
Zitat von Balduin IV.
Aber wieso denn das?
Weil in Amerika die Freiheit des Individuums und der Unabhängigkeit hoch gehalten wird. die Freiheit ist im Land das wichtigste. Und irgendeine "Sozialisierung" der USA. würde dem widersprechen. Das ist zumindestens meine Ansicht.
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Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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06.11.2006, 13:15
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Basiléos
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Registriert seit: 08.03.2006
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AW: Wohin wir gehen...
Eine Sozialisierung bedeutet aber nicht die Auflösung der Individualität des Einzelnen.
Ich spreche nicht von einem stalinistischen Art des Kommunismus (dies war kein Kommunismus...)...sondern von einer sozialen Verantwortung gegenüber jener in dem System der Marktwirtschaft Benachteiligter!!!
Ein Sozialsystem wie das unsrige hier in Österreich oder Deutschland ist dort nicht zu vorzufinden...jedoch könnte dies möglich sein, oder sogar noch übertroffen werden, würde man sein Geld anderweitig - und sinnvoller im Menschen selbst - "anlegen"!
Das meinte ich, verzeih, wenn es missverständlich sich zeigte...
Alles Beste  !
mfg
Balduin IV.
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