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15.10.2007, 15:48
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
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Nun, 1870 war Frankreich geschlagen nach Russland herrschten gute Beziehungen, da sehe ich nicht, was die anderen Großmächte gegen ein Großdeutschland hätten vorgehen können.
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
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Kennt ihr schon unsere Benutzerkarte?
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15.10.2007, 15:52
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.034
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Nun ja. Erst einmal wäre es nicht zu einem Krieg Deutschland gegen Frankreich, sondern sofort zu einem Krieg Großdeutschland gegen England und Frankreich gekommen. Und wie dieser ausgegangen wäre? Wie hätte sich Italien verhalten ?
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15.10.2007, 15:55
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
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Frankreich wurde doch gerade erst geschlagen und hatte genug innere Probleme. Italien sehe ich in diesem Zeitraum auch noch nicht als gesamteuropäischen Machtfaktor (Die nationale Einheit war auch erst 1870 vollendet!).
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
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Kennt ihr schon unsere Benutzerkarte?
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15.10.2007, 16:12
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.034
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Hätte es eine Großösterr. Lösung gegeben, hätte der Einigungskrieg ja so wohl kaum stattgefunden. Darauf wollte ich ja hinaus.
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15.10.2007, 16:13
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.228
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Ich bezweifel, dass Großbritannien und Russland einem französische-deutschen Krieg so passiv gegenüber gestanden hätten wenn eine Großdeutsche Lösung zu erwarten gewesen wäre. Gute Beziehungen hin oder her, es ging für jede Macht um den Erhalt des eigenen Status.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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15.10.2007, 16:22
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Thete
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Registriert seit: 02.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 730
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Der Knackpunkt waren die Habsburgischen Gebiete, die nicht Teil des Deutschen bundes waren, vor allem Ungarn. Diese wollte ein Großteil derer, die für einen deutschen Nationalstaat eintraten (und as waren bei weitem nicht alle), aus gutem Grund nicht dabei haben.
Dass die Habsburger in irgendeiner Weise freiwillig auf die Herrschaft über diese Gebiete verzichten war nicht zu erwarten.
Bleibt also als Voraussetzung für eine Großdeutsche Lösung die Entmachtung der Habsburger. Diese ist praktisch gescheitert (1848); damit war die großdeutsche Lösung toter als Elvis.
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15.10.2007, 16:32
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Elvis ist nicht tot, er ist nur nach Hause gegangen.
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15.10.2007, 16:40
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Thete
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Registriert seit: 02.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 730
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Elvis verkauft Pommes inner kleinen Imbissbude an einen dritkllassigen Highway in Kansas. Was vom Totsein etwa so weit entfernt ist wie 12:00 Uhr von Mittag...
Ich bemerke, ich habs in die Signatur unseres Admins geschafft. Fühle mich geehrt, Wulfnoth; damit stehe ich praktisch auf einer Stufe mit Einstein oder Gandhi oder so...
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15.10.2007, 16:42
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.034
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Spammen bitte einstellen. Die letzten beiden Beiträge haben mit dem Thema aber auch nichts zu tun.
Auch bitte keine Entschuldigungsposts posten ^^
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15.10.2007, 21:21
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Praetor
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Registriert seit: 08.10.2007
Ort: Rheingau
Beiträge: 389
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Zitat von Wulfnoth
Nein im Ernst, der deutsche Nationalstaat war 1970 schon schwer genug für alle anderen Großmächte zu akzeptieren und hat das Machtgleichgewicht empfindlich gestört.
Ein Großdeutschland wäre eine politische Wasserstoffbome gewesen.
Bei einer Großdeutschen Lösung wäre es zu einer Art Fusion zweier Großmächte, Preußen und Österreich, gekommen. Allerdings wäre Österreich, wenn es seinen nichtdeutschen Teil abgespalten hätte, nur noch eine "halbe Großmacht" gewesen. Durch den Gegensatz zwischen Preußen und Österreich, wäre dieses Großdeutschland innen- und außenpolitische geschwächt gewesen, was im Interesse der anderen Großmächte gewesen wäre. Zudem hätte es dann auch keine Differenzen zwischen Österreich und Russland auf dem Balkan gegeben, denn der nichtdeutsche Teil Österreichs wäre wohl kaum stark genug gewesen, um sich mit Russland alleine anzulegen und Preußen hätte wohl eine deutsche Unterstützung Nichtdeutsch-Österreichs verhindert. Womöglich wäre dieser nichtdeutsche Rest der Habsburgermonarchie in verschiedene Nationalstaaten zerfallen, wodurch der Machtblock der Habsburger komplett auseinandergebrochen wäre. Das wäre im Interesse Russlands gewesen und auch in dem von Großbritannien, denn dann wäre zwar mit Großdeutschland eine neue Großmacht entstanden, die aber durch den preußisch-österreichischen Dualismus geschwächt gewesen wäre und außerdem hätte sich in Südosteuropa ein neuer Puffer gebildet.
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Zitat von Helmut Kohl
Ich weiß nicht, was der französische Staatspräsident Mitterrand denkt, aber ich denke dasselbe.
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15.10.2007, 21:26
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.034
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Es hätte keinen Dualismus gegeben, wenn die öster. Ostgebiete weggefallen wären, denn die Habsburger wären dann nicht mehr mächtig genug dazu gewesen. Österreich wäre dann nur mehr wie Bayern ein kleineres Königreich gewesen (das nicht mal ein Königreich war -.- also Österreich).
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15.10.2007, 21:56
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Praetor
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Registriert seit: 08.10.2007
Ort: Rheingau
Beiträge: 389
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Der Teil Österreichs, der zum Deutschen Bund gehörte, bestand nicht nur aus dem heutigen Österreich, sondern umfasste noch im Norden Böhmen, das heutige Tschechien, und im Süden Slowenien. Selbst wenn Böhmen aus Großdeutschland ausgeschieden wäre und alle anderen nichtdeutschen Nationen im habsburgischen Kaiserreich auch eigene Staaten bekommen hätten, wären die Habsburger wohl nicht in die Bedeutungslosigkeit verfallen. Und selbst wenn anstatt den Habsburgern, die Hohenzollern über Großdeutschland regiert hätten, so hätten die Habsburger diesen wohl eine starke Opposition entgegengebracht und dabei wären sie wahrscheinlich von den anderen süddeutschen Fürsten, allen voran den Wittelsbachern in Bayern, unterstützt worden.
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Zitat von Helmut Kohl
Ich weiß nicht, was der französische Staatspräsident Mitterrand denkt, aber ich denke dasselbe.
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15.10.2007, 22:35
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.034
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Ich sag ja nicht, dass sie bedeutungslos geworden wären, aber einfach unverhältnismäßig schwach gegenüber den Hohenzollern.
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15.10.2007, 23:01
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Praetor
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Registriert seit: 08.10.2007
Ort: Rheingau
Beiträge: 389
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Aber die Habsburger wären bestimmt von den anderen süddeutschen Staaten, allen voran Bayern, bei ihrer Opposition gegen Berlin unterstützt worden. Somit hätte es zwar keinen reinen preußisch-österreichischen Gegensatz mehr gegeben, aber wohl einen preußisch-süddeutschen.
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Zitat von Helmut Kohl
Ich weiß nicht, was der französische Staatspräsident Mitterrand denkt, aber ich denke dasselbe.
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15.10.2007, 23:16
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Plebejer
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Registriert seit: 08.10.2007
Ort: Husum/Nordsee
Beiträge: 49
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Womit wir wieder die Spaltung Nord - Süd hätten! Es wären zwei neue Staaten entstanden... Ein nach Westen verschobenes Österreich-Bayern und einen Norddeutschen Bund, der schließlich in Preußen aufgegangen wäre. INteressant wäre es um Sigmaringen, das Stammland der Hohenzollern, geworden... Wäre dies Exklave des Nordens, oder sogar Teil des Südens, womit Preußen dort wieder Einfluss hätte, geworden?!
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"Die Artillerie verleiht dem vulgären Gemetzel Würde!" (Friedrich d. Große)
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