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12.04.2005, 20:02
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Konsul
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Registriert seit: 12.03.2005
Beiträge: 916
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Grund für die franz. Revolution
Warum ist die französische Revolution so "ausgeartet"?
Die Situation lag ja hauptsächlich, so viel ich weiß, an dem König.
Normal setzt man den König da ab, und setzt nen neuen auf den Thron.
Aber warum wollte man plötzlich eine neue Art der Regierung? Eine ganz neue Verfassung, eben eine Verfassung überhaupt, und Völkerrechte und Menschenrechte, wie kam man so plötzlich darauf? Man lebte ja praktisch seit 1200 Jahren, also seit dem Ende des römischen Reiches unter absoluten Herrschern und seit dem gab es auch nicht wirklich viel mit Philosophie, so hätte man ja auf das Thema kommen können.
Also, seit 1200 nichts anderes und dann plötzlich will man so viele Änderungen?
Warum,w as war der Grund?
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12.04.2005, 20:07
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Stop 1984
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Registriert seit: 20.03.2005
Ort: Nähe Berlins
Beiträge: 232
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Es ging dem einfachen Volk (97% der damaligen frz. Bevölkerung) halt einfach beschissen (schuldige). Es fühlte sich nicht mehr von König und Adel wahrgenommen. Außerdem wurde keinesfalls absolutistisch geherrscht, es gab ja die Generalstände. Und als diese dann wieder mal einberufen wurden, wurden die Forderungen halt immer revolutionärer. Und als der König dann noch Truppen um Paris zusammenziehen ließ, gings halt ab in den Pariser Straßen. Helle Köpfchen wie Robespierre wussten übrigens durchaus, was Demokratie und eine Republik ist!
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When the Going Gets Weird, the Weird Turn Pro
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12.04.2005, 20:12
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.343
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Naja man muss dazu noch bedenken, dass nur sowohl Klerus als auch Adelige unermeßlich reich waren und keine Steuern zahlten während die armen Menschen der dritten Schicht alles zahlen mussten.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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12.04.2005, 20:15
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Konsul
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Registriert seit: 12.03.2005
Beiträge: 916
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aber das ging ja so schon seit 1200 Jahren oder so.
Natürlich wussten manche was das war, aber nicht die Bauern.
und Robbespierre machte aus der Revolution ja eine Tyrannis zu seinen Gunsten.
Wie später Napoleon-sie nutzen die Verwirrung und Schwäche des neuen Staates aus, mit den tausenden Verfasungen, und machten sich zu Alleinherrschern, und da hatten die Franzosen nichts dagegen.
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12.04.2005, 20:18
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Stop 1984
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Registriert seit: 20.03.2005
Ort: Nähe Berlins
Beiträge: 232
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Naja... Ich glaube eher, dass Robespierre sich als Erretter des Volkes sah und diese Diktatur wirklich für nötig hielt. Um ehrlich zu sein, wäre mir auch nichts effektiveres eingefallen. Aber ich glaube nicht, dass Robespierre machtgeil war. Die Napoleonbegeisterung lässt sich durch militärische Erfolge (davor gabs nur Klatschen) und die Sehnsucht zur Monarchie auf dem Lande erklären.
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When the Going Gets Weird, the Weird Turn Pro
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12.04.2005, 20:23
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Propraetor
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Registriert seit: 18.03.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 543
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Die Philosophie war schon wichtig, die Aufklärung hat auch einiges dazu beigetragen.
Schilßlich war die Gleichheit aller Menschen ein Ideal der Auklärung und der Revolution.
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12.04.2005, 20:25
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Stop 1984
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Registriert seit: 20.03.2005
Ort: Nähe Berlins
Beiträge: 232
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Jepp. Robespierre war incht umsonst als "Blutige Hand Rousseaus" bekannt. Er liebte ihn und seine Thesen förmlich.
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When the Going Gets Weird, the Weird Turn Pro
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12.04.2005, 20:27
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Konsul
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Registriert seit: 12.03.2005
Beiträge: 916
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und wie kam das VOlk drauf, auf die Aufklärung?
also so hört sich das für mcih an, also wäre das Volk von aukläreren "manipuliert" worden zur Meinung der Aufklärer hin.
Nicht das Aufklärung was schlechtes ist.
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12.04.2005, 20:31
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Stop 1984
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Registriert seit: 20.03.2005
Ort: Nähe Berlins
Beiträge: 232
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Die Aufklärer konnten fließend Latein und Griechisch und haben wahrscheinlich Werke von Platon, Sokrates, Aristoteles, etc. gelsen und wussten auch über die Demokratie von Rom und Athem bescheid. Du könntest jetzt fragen wie die damals darauf gekommen sind. Dann frage ich dich, wie ist man auf die Monarchie gekommen?
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When the Going Gets Weird, the Weird Turn Pro
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12.04.2005, 20:34
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Propraetor
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Registriert seit: 18.03.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 543
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Natürlich waren zuerst die Wohlhabenen "infiziert" aber durch die ersten Zeitungen die damels erschienen wurden die Gedanken doch recht schnell verbreitet. Außerdem war die Aufklärung nicht unbedingt das was den Bauern überzeugte, sondern eher für die Wohlhabenden. So hatten alle ihren persönlichen Grund zur Revolution und alle hatten auch ähnliche ideale, und so haben sie halt alle nach ihrem können dafür gearbeitet.
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12.04.2005, 20:37
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Stop 1984
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Registriert seit: 20.03.2005
Ort: Nähe Berlins
Beiträge: 232
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Dem einfachen Klerus und dem Landadel ging es auch nicht sonderlich gut. Aber ihre Untertanen bzw. Schäfchen konnten konnten sie auch mit dme revolutionären Gedankengut "anstecken". Obwohl die Revolution größtenteils in Paris stattfand. Je weiter weg man war, desto geringer war die Begeisterung.
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When the Going Gets Weird, the Weird Turn Pro
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17.04.2005, 12:24
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Plebejer
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Registriert seit: 17.04.2005
Beiträge: 35
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das vorbild der französischen revolution war die amerikanische verfassung und demokratie
Außerdem wurde keinesfalls absolutistisch geherrscht, es gab ja die Generalstände.
jepp die generalstände wurden aber 200 jahre lang nicht einberufen. ausserdem hatte selbst adel und klerus politisch nichts zu melden. sie lebten zwar in wohlstand, aber besaßen keinerlei einfluss auf den könig.
das war auch der grund, warum große teile des 2. und 3. ebenfalls die revolution unterstützten.
die ironie ist, dass die bauern, denen es ja m dreckigsten ging sehr lange königstreu blieben. das liegt an der mangelnden bildung.
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17.04.2005, 17:47
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.482
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interessante these, dass die bauern am längsten zum könig hielten.
war denn die meinung unter den bauern nicht auch geteilt, oder waren sie grossteils für den könig
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17.04.2005, 17:53
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Stop 1984
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Registriert seit: 20.03.2005
Ort: Nähe Berlins
Beiträge: 232
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Sie waren nicht für den König, sondern gegen die Revolution. Und da man nichts anderes als Monarchie und Republik kannte, man die Republik aber schlecht fand, entschied man sich eben wieder für die Monarchie.
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When the Going Gets Weird, the Weird Turn Pro
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11.06.2005, 15:49
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Quaestor
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Registriert seit: 11.06.2005
Beiträge: 107
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Was bezüglich der Generalstände aber zu erwähnen ist, ist die Tatsache das sie eigentlich ein Witz wahren 
Der 3.Stand stand klar im Nachteil bei einer Abstimmung, wo jeder Stand eine Stimme besitzt.
So war das Resultat in einer Endlosdiskussion beginnend vom 5.Mai 1789 eigentlich klar. Dem Volk geht es schlecht (besonders verschärft auch noch durch die Mißernte von 1788 ), unterdrückung etc., sodass der 3. Stand selbst handeln muss (Nationalversammlung).
Die Bauern haben sich aber nichts desto trotz am revolutionären atem "anstecken" lassen
Am interessanteste an Robbespierre finde ich seine geistge Umwandlung...freizeitlyriker, gibt mit 24 seinen job auf weil er kein todesurteil verkünden möchte und dient dann als leitfigur der schreckensherrschaft...
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