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10.04.2007, 11:30
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Propraetor
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Registriert seit: 31.01.2007
Beiträge: 598
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Hauptstadt der Azteken
Wie heißt die Stadt denn nun? Meistens lese ich Tenochtitlan aber ab und zu hört man auch Tetonochtitlan. Wist ihr's?
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Wahrlich glücklich ist, wer am Abend sagen kann, heute habe ich gelebt - Horaz
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10.04.2007, 11:33
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
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Tetonochtitlan habe ich persönlich hab ich persönlich weder gehört noch gelesen. Bei allen Namen der Azteken (Wink mit dem Zaunpfahl an Wulf^^) muss man aber auch bedenken, dass die heutigen Namen Verballhornungen aus dem Spanischen sind.
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
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Kennt ihr schon unsere Benutzerkarte?
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10.04.2007, 11:37
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.228
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In Anbetracht der Tatsache, dass Cortez erstere Stadt zerstörte würde ich jetzt glatt sagen erstere.
Ohne mich jetzt festlegen zu wollen würde ich die unterschiedliche Schreibweise einfach auf Probleme bei der Übersetzung zurückführen.
Ein anderes und viel bekannteres Beispiel für ein solches Forum ist der werte Großkhan der Mongolen. Allein in diesem Forum hier dürftest du mindestens 3 verschiedene (richtige) Schreibweisen von Dschingis Khan finden.
Zitat von Kimon
Bei allen Namen der Azteken (Wink mit dem Zaunpfahl an Wulf^^)
Und es kommt der Tag da mach ich dich zum Mod damit die Beulen an meinem Kopf endlich abschwellen.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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10.04.2007, 11:46
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Propraetor
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Registriert seit: 31.01.2007
Beiträge: 598
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was sagt ihr zu der theorie dass die azteken nicht der pocken (oder so) wegen zu grunde gingen sondern wegen einer einheimischen krankheit. es handelt sich dabei um ein blutfieber (ebola, marburg...). wenns diese krankheit tatsächlich 20 mille azteken das leben nahm hatte europa viel glück dass die krankheit nicht überschwappte. der vater dieser theorie (ein mexikanischer epidemiloge) meint da die krankheit nur in den bergen vorkam erreichte sie die schiffe nicht. er ist ein mediziner, er wirds wissen. da stellt sich für mich die frage: der leibarzt vom cortez hat die krankheit beschrieben, er war augenzeuge, nun wenn das tatsächlich so war hätte die seuche aber auch die spanier erreicht und dann europa und dann hätte es ein paar tote mehr gegeben als bei der pest.
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Wahrlich glücklich ist, wer am Abend sagen kann, heute habe ich gelebt - Horaz
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10.04.2007, 11:51
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.228
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Zitat von Mirko
was sagt ihr zu der theorie dass die azteken nicht der pocken (oder so) wegen zu grunde gingen sondern wegen einer einheimischen krankheit. es handelt sich dabei um ein blutfieber (ebola, marburg...). wenns diese krankheit tatsächlich 20 mille azteken das leben nahm hatte europa viel glück dass die krankheit nicht überschwappte. der vater dieser theorie (ein mexikanischer epidemiloge) meint da die krankheit nur in den bergen vorkam erreichte sie die schiffe nicht. er ist ein mediziner, er wirds wissen. da stellt sich für mich die frage: der leibarzt vom cortez hat die krankheit beschrieben, er war augenzeuge, nun wenn das tatsächlich so war hätte die seuche aber auch die spanier erreicht und dann europa und dann hätte es ein paar tote mehr gegeben als bei der pest.
Ich finde es gewagt, vor allem da es durchaus amerikanische Krankheiten gab die nach Europa überschwappten (z.B. Syphillis?).
Rein von der Logik her würde ich sagen, dass eine einheimische Krankheit kein solches Massensterben auslösen kann, da Abwehrkräfte gegen diese Krankheit vorhanden sein müssten bzw. man sich von der medizinischen Seite her mit dieser Krankheit auskennt.
Zudem waren meines Wssens nach die Pocken im restlichen Amerika ein recht großes Problem, genauso wie sie in Europa ein Problem waren nachdem sie aus Asien eingeschleppt wurden. Warum sollten sie also gerade die Aztekengebiete verschonen?
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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10.04.2007, 11:57
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Propraetor
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Registriert seit: 31.01.2007
Beiträge: 598
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wegen der abwehrkräfte ist es wurscht, gegen ein blutfieber gibt es keine effektive abwehr, das sind die bösartigsten krankheiten die es gibt. irgendwo ist es schon unlogisch dass die azteken von den pocken verschont blieben (vielleicht war das blutfieber schneller) und die frage mit dem übertritt nach europa stellt sich auch: wenn schon cortezs arzt die krankheit beschrieb muss es kontakt gegeben haben das heißt dass die krankheit unweigerlich auch die spanier massakriert hätte.
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Wahrlich glücklich ist, wer am Abend sagen kann, heute habe ich gelebt - Horaz
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10.04.2007, 12:14
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.228
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Zitat von Mirko
wegen der abwehrkräfte ist es wurscht, gegen ein blutfieber gibt es keine effektive abwehr, das sind die bösartigsten krankheiten die es gibt.
Selbst wenn es die nicht gibt, so stellt sich doch die Frage weshalb die Azteken genau nach der spanischen Invasion an einer einheimischen Krankheit zu Grunde gehen sollten und nicht 100 Jahre früher.
Ich meine ich kann hier nichts beweisen aber ich habe schon gewaltige Zweifel.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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10.04.2007, 12:17
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Propraetor
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Registriert seit: 31.01.2007
Beiträge: 598
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ich hab ja nur eine idee in den raum gestellt, klingt aber teilweise wirklich unlogisch.
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Wahrlich glücklich ist, wer am Abend sagen kann, heute habe ich gelebt - Horaz
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22.05.2007, 15:24
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WAZ-Leser
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Registriert seit: 10.05.2007
Ort: Münster
Beiträge: 79
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also mir ist nur bekannt, dass die spanier einige in mesoamerika ungewohnte krankheiten mitbrachten wie masern oder pocken, worauf das imunsystem der atzeken nicht wirklich vorbereitet war. die meisten personen gehen davon aus, das dies die bevölkerungzahl der azteken stark reduzierte, wie stark weiss ich aber nicht genau.
mfg, Salva
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30.10.2007, 23:34
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 711
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Die korrekte Schreibweise ist "Tenochtitlan", die Aussprach in der Sprache der Mexica (nahuatl) ist etwa "tenotschtitran". Die Stadt war schöner wie Sevilla und Grenada und lag in der Mitte eines Sees. Sie war durch mehrere Dämme an das Festland verbunden. Heute ist der See verschwunden und die Stufenpyramiden wurden alle durch Kirchtürme ersetzt. Die Stadt heißt jetzt Mexiko-City.
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 "So lange nicht alle Menschen werden wie er, müßen wir unsere Schwerter scharf halten"
Ben Hur: "Und unseren Zielen treu bleiben."
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