02.12.2008 - 18:12
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  #1  
Alt 13.08.2008, 12:42
Plebejer
 
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Industrielle Revolution in Deutschland

Moin,

ich schreibe gerade eine Hausarbeit, die in etwa das Thema hat, wieso Adam Smiths Wirtschaftstheorien nicht immer funktioniert haben und es trotzdem zu Wirtschaftskrisen kommen kann. Dafür suche ich Fallbeispiele in Deutschland, wo irgendein Liberalismusgedanke nicht geklappt hat.

Also, im Moment such ich ein Beispiel für folgende Situation: Ein Unternehmen produziert eine Ware und macht damit überproportional viel Gewinn, aber es würde sich für ein zweites Unternehmen nicht lohnen, Konkurrenz zu machen, weil die Geräte-Investitionen zu groß wären und sich nicht lohnen würden, da man ja bereits einen Konkurrenten hat. (ich hoffe, ihr versteht was ich meine.)

Gabs so was mal? Das wär ein hübsches Beispiel für ein Krisenphänomen.

gruß
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  #2  
Alt 13.08.2008, 17:37
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der ipod ist doch so n gerät, die haben in der marktnische quasi ein monopol und kein konkurrent steigt wirklich in diese nische ein, vielleicht weniger weil die produktionsanlagen zu teuer sind, sondern wie ich denke eher weil der konkurrent zu stark ist und sich der aufwand nicht lohnen würde, vielleicht kann man auch windows bei den betriebssystemen dazunehmen, da sinds aber noch weniger die produktionsinvestitionen als der menschliche faktor arbeitnehmer die das alles neu programmieren müssten
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  #3  
Alt 13.08.2008, 17:47
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Zitat von TigerMC Beitrag anzeigen
der ipod ist doch so n gerät, die haben in der marktnische quasi ein monopol und kein konkurrent steigt wirklich in diese nische ein, vielleicht weniger weil die produktionsanlagen zu teuer sind, sondern wie ich denke eher weil der konkurrent zu stark ist und sich der aufwand nicht lohnen würde, vielleicht kann man auch windows bei den betriebssystemen dazunehmen, da sinds aber noch weniger die produktionsinvestitionen als der menschliche faktor arbeitnehmer die das alles neu programmieren müssten
Das sind beides aber ziemlich schlechte Beispiele, um nicht zu sagen, die passen überhaupt nicht:

iPod: Was ist ein iPod? Ein MP3-Player der anders heißt und von Apple kommt. MP3-Player gibt's wie Sand am Meer und wenn ich mich recht entsinne war der iPod nicht mal das erste Gerät dieser Art.

Windows: MacOS, Linux, OS2 (letzteres hat sich zwar nicht durchgesetzt, aber es lief/läuft doch recht verbreitet gerade bei Banken)....
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  #4  
Alt 13.08.2008, 17:50
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sry beim ersten hast du vollkomen recht, ich meine nicht den ipod, sondern diese komische handy was man nur mit der telekom bekommt wo so n hype drum gemacht wurde, auch irgendwas mit i glaub ich
was die betriebssysteme betrifft so ist windows bis heute konkurrenzlos, die von dir genannten sind nicht mal erwähnenswert im globalen markt
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  #5  
Alt 13.08.2008, 17:55
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Zitat von TigerMC Beitrag anzeigen
sry beim ersten hast du vollkomen recht, ich meine nicht den ipod, sondern diese komische handy was man nur mit der telekom bekommt wo so n hype drum gemacht wurde, auch irgendwas mit i glaub ich
Das iPhone? Selbst da gibt es schon einige "Nachahmer" und letztendlich ist das auch wieder nur ein PDA mit einem Telefon drin und das gab's auch vorher schon.


was die betriebssysteme betrifft so ist windows bis heute konkurrenzlos, die von dir genannten sind nicht mal erwähnenswert im globalen markt
Windows mag die größte Verbreitung haben, aber nichts desto trotz gibt es die anderen Betriebssysteme und sie werden auch nicht gerade wenig genutzt. (Und Windows war auch mal wieder nicht das erste Betriebssystem, seiner Art...)

Dem Threadstarter ging es aber um Fälle, in denen über längere Zeit überhaupt kein Konkurrent auftrat, aus welchen Gründen auch immer.
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  #6  
Alt 13.08.2008, 17:57
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Eisenbahn.

Mittlwerweile gibt es zwar viele kleine privaten Bahnanbieter. Die sind aber derartig klein und stellen keine ernstzunehmende Konkurenz für die DB da.
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  #7  
Alt 13.08.2008, 20:28
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na gut dir gefallen meine bsp nicht waren ja meine ersten gedanken nicht böse sein
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  #8  
Alt 13.08.2008, 22:36
Proconsul
 
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Zitat von mozart2 Beitrag anzeigen
Eisenbahn.

Mittlwerweile gibt es zwar viele kleine privaten Bahnanbieter. Die sind aber derartig klein und stellen keine ernstzunehmende Konkurenz für die DB da.
Das kanns nicht sein, denn da wo Wettbewerb erlaubt ist, gibt es Konkurrenten.

In einer funktionierenden Marktwirtschaft nach Smith gibt es kein Beispiel für Markus, weil irgendwo, irgendwann zum etablierten Unternehmen in Wettbewerb geht. Und sei es der Tüftler, der einen 2. Weg findet, das Produkt herzustellen oder zu ersetzen.

Aber es gibt Beispiele, wo Monopolisten Konkurrenten massiv am Wettbewerb behindern und die Tendenz zur Monopolisierung ganzer Branchen, was Smith nicht voraussah und darum heute selbst Liberale Kartellämter nicht unbedingt abschaffen würden.
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  #9  
Alt 14.08.2008, 00:27
Benutzerbild von Belisarius
Tribun
 
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das problem an smith ist das er von ideaisierten verhältnissen ausgegangen ist und ähnelt damit marx. sprich in der theorie hört es sich zwar ganz plausibel an aber in der realität wir es so einen zustand nie geben.
es gibt keine absoluten wettbewerbs märkte genauso wie es keine absoluten monopolmärkte ( von künstlich vom staat erschaffenen mal abgesehen) allenfals monopolistische konkurenzen.
aber um an die ursprüngliche aussage anzuknüpfen , in einem idealisierten wettbewerbsmarkt treten so lange neue unternehmen in den wettbewerb ein bis der langfristige gewinn jedes unternehmens gleich null ist ( da fallen natürlich auch die opportunitätskosten mit rein insofern verdienen die natürlich trotzdem geld) egal wie hoch die einstiegskosten in diesen markt sind , denn solange jemand gewinn macht gibt es investoren die was davon ab haben wollen.
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  #10  
Alt 14.08.2008, 19:58
Plebejer
 
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Beiträge: 7
Zitat von Markus_1982 Beitrag anzeigen
Also, im Moment such ich ein Beispiel für folgende Situation: Ein Unternehmen produziert eine Ware und macht damit überproportional viel Gewinn, aber es würde sich für ein zweites Unternehmen nicht lohnen, Konkurrenz zu machen, weil die Geräte-Investitionen zu groß wären und sich nicht lohnen würden, da man ja bereits einen Konkurrenten hat. (ich hoffe, ihr versteht was ich meine.)

Gabs so was mal? Das wär ein hübsches Beispiel für ein Krisenphänomen.

gruß
Ein schönes Beispiel eines Angebotsmonopols: die Lotterie. Weiter wäre noch vor einiger Zeit die Dt. Post AG eins gewesen, welches aber ja abgeschafft wurde.

Als Nachfragemonopol kannst du allerdings in der Rüstungsindustrie sicherlich viele finden.
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MfG, die dichterische Sprache
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  #11  
Alt 14.08.2008, 20:12
Benutzerbild von Wulfnoth
The Censor
 
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Beiträge: 6.464
Zitat von sublime Beitrag anzeigen
Ein schönes Beispiel eines Angebotsmonopols: die Lotterie. Weiter wäre noch vor einiger Zeit die Dt. Post AG eins gewesen, welches aber ja abgeschafft wurde.
Das gilt aber beides nicht ganz, da sowohl die Lotterie als auch die Post staatlich reguliert waren/sind. Sie entziehen sich also beide dem freien Markt und darauf wollte der Threadautor wohl nicht hinaus.

Ein anderer Punkt wäre es, wenn die Post weiterhin eine Monopolstellung behalten kann, obwohl der Sektor dereguliert wird. Allerdings sieht das in den letzten Jahren nicht danach aus.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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  #12  
Alt 15.08.2008, 00:10
Proconsul
 
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Dann paßt das aber auch nicht, weil der Wettbewerb ja da ist, aber von staatlicher Seite durch den Mindestlon kaputtgemacht wurde.
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  #13  
Alt 18.08.2008, 01:43
Benutzerbild von EL_Mercenario
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Ein Weltmonopol einer Firma dürfte äußerst selten sein. Das GPS war zeitweilig Konkurrenzlos.
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