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26.12.2005, 19:53
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.069
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Also der russische Feldzug war eigentlich nicht so schlecht vorbereitet. Soweit ich weiß sollte das langsma von Statten gehen, undauch für den Winter war gesorgt.
Jedoch schmiss er das dann alles über den Haufen und verfolgte die russische Armee und verzichtete daruaf, dass Winterlager wie geplant in der Stadt ??? (keine Ahnung wie sie heißt) aufzuschlagen.
Auch zur Schlacht bei ?Borodino will ich was sgaen. Allgemein wird ja von einem Sieg der Franzosen gesprochen, da sich die Russenzurückzogen. War es jedoch nicht eher ein Sieg der Russen mit anschließendem Rückzug hinter Moskau? Ich hab Krieg und Frieden gelesen und dort wird es so dargestellt. Das Tolstoj vielleicht nicht so objektiv war (wa sich aber eigentlich schon glaube, da er es sonst auch war) ist mir natürlich klar. Deswegen die Frage .. .was meint ihr dazu?
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27.12.2005, 09:34
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Pionier
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Registriert seit: 21.12.2005
Beiträge: 206
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RE: Napoleon
Original von Wulfnoth
Mich würde interessieren wie ihr Napoleon seht. Soll man ihn, wie einige Zeitschriften in Deutschland ihn beschrieben haben, als ersten Einiger Europas sehen oder eher als Tyrann und Kriegstreiber? Oder vielleicht ganz anders?
Ich sehe Napoleon als großen Feldherren und als einen starken Politiker, sonst hätte er nie Europa so sehr von sich abhängig machen können
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Wir glauben daran, daß ein Volk nie vergeht, solange der Bruder zum Bruder steht, solange wir einig zum Schutze bereit, ist unser das Leben, ist unser die Zeit.
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14.01.2006, 11:06
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Plebejer
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Registriert seit: 08.01.2006
Beiträge: 41
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Tja, da hat ihn sein Glück verlassen. Obwohl er ja ein sehr guter Stratege war, verlor er danach einige Schlachten.
Warum? Ich denke das nach dem Russland Feldzug seine "Elite" Einheiten verloren waren und die meisten kammen ja nicht mehr zurück.
Danach bekam er nur noch Recruten die eben nicht so gut kämpften.
Ich glaub aber auch das er übermütig wurde und gefahren nicht mehr gesehen hat.
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14.01.2006, 13:40
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Censor
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Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
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Ich denke das nach dem Russland Feldzug seine "Elite" Einheiten verloren waren und die meisten kammen ja nicht mehr zurück.
Soweit ich weiß (und da es hier Militärhistoriker gibt, lasse ich mich gerne belehren) war das eben nicht so. Die Soldaten des Russlandsfeldzugs waren eben größtenteils keine Franzosen, sondern Bürger der unterworfenen Vasallenstaaten!
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Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton
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Kennt ihr schon unsere Benutzerkarte?
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14.01.2006, 13:49
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.464
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Das stimmt. Es war ein Heer, dass man fast schon multinational bezeichnen kann. Den Löwenanteil stellten meines Wissens nach Deutsche, allerdings aufgeteilt auf die Nationen Baiern, Rheinbund, Würtemberg, Preußen und Österreich. Hinzu kamen Spanier, Italiener (aus den verschiedenen Königreichen. Meistens aus Neapel), Dänen, Niederländer etc. Es wäre im Prinzip einfacher zu sagen welche nicht dabei waren. Das waren definitiv die Portugiesen, die Schweden, die Finnen, die Balten, die Völker unter osmanischer Herrschaft und die Briten.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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16.02.2006, 09:24
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Plebejer
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Registriert seit: 15.02.2006
Beiträge: 3
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Napoleon wird wohl nicht zu unrecht als eines der letzten Genies bezeichnet. Ich denke dabei geht es in erster Linie darum aus einem verrrotteten Staatssystem ein neues zu schaffen, ein für damalige Zeiten modernen Staat und dann die Sicherheit für seine Bürger beinhaltete. Diese Grundlage schuf ja erst die Basis für die Eroberungen. Sicher er führte Krieg, er schuf neue Staaten, er plünderte und raubte seine Nachbarn aus. Er schuf den Code Civil, er schuf die Banque de France, er schuf den Religionsfrieden mit Christen und Juden !
Das dabei seine persönlichkeit Schaden nahm, das er dem Größenwahn verfiel, wer will ihm denn das verdenken. Mann muss sich doch mal diese Erfolgsquote unter heutigen Bedingungen anshen, wer würde bei einer solchen Machtfülle nicht dem Wahnsinn verfallen.
Aber man bedenke den Wandel 1812/13 zu 1814, der Feldzug der mit als bester geführter gilt.
Ich glaube eine Pauschalisierung oder Verdammuns seiner Person reicht bei weitem nicht aus. Denn wer schaffte es, ohne moderne Manipulationsmöglichkeiten - siehe später Goebbels- 500.000 Mann zu mobilisieren und zu führen !
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27.04.2006, 00:00
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Plebejer
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Registriert seit: 26.04.2006
Beiträge: 7
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Über den Russlandfeldzug kann man viel diskutieren, reicht bestimmt für ein ganzes Forum.
Napoleon hat dort zwar einen großen Teil seiner multinationalen Armee verloren, war aber nicht so geschwächt wie viele immer annehmen. Vielmehr war der Nimbus der Unbesiegbarkeit verloren, was zu einer viel größeren Opposition gegen ihn führte. Schaut Euch einfach mal Austerlitz ( www.austerlitz1805.de) an. Dort gewann er sicher durch sein strategisches Genie, aber er hatte davor und danach auch viel Glück. Wenn Berlin sich damals der Koalition angeschlossen hätte, dann wäre der Feldzug 1805 nicht so gut für ihn gelaufen. Und genau das passierte 1813.
Interessanterweise ist Napoleon niemand der aus seinen Fehlern lernt. Bereits auf seiner Ägypten- Expedition hatte er das Klima nicht ausreichend beachtet und eine völlig ungeeignete Ausrüstung für seine Soldaten mitgeführt. 1812 wiederholte er den Fehler, allerdings war dort die Kälte sein Feind. Die Nachschubwege waren auch die Ursache für das Ende der Ägyptenexpedition (Schlacht von Abukir).
Bei Borodino, wo er zwar gewann, erlitt er große Verluste durch einen Angriff auf das gegnerische Zentrum. Das hätte ihm eine Lehre sein sollen, war er doch in der Vergangenheit vorallem durch seine Flankenangriffe erfolgreich. Bei Waterloo versuchte er wieder das gegnerische Zentrum zu besiegen. Das Ergebnis ist bekannt.
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27.04.2006, 09:00
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Propraetor
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Registriert seit: 23.12.2005
Ort: Köln
Beiträge: 537
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Napoleon hielt sich für unbesiegbar das war wohl seine einzige schwäche er war ziemlich arrogant und glaubte gegen 5 Staaten gleichzeitig zu kämpfen und zu besiegen obwohl das bisher niemand geschafft hat.
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