02.12.2008 - 16:45
Historik Forum
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  #1  
Alt 05.03.2005, 20:07
Wien
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Russland

Wie denkt Ihr wäre der 2. Weltkrieg ausgegangen wenn der Russlandfeldzug beispielsweise 4 Wochen Früher stattefunden hätte? Dadurch wäre der Wintereinbruch eben um 4 Wochen verzögert geworden und die Wehrmacht hätte nicht die Kälte als weitere Belastung gehabt!

Denkt Ihr war der Krieg schon verloren als Hitler in Russland einmarschiert ist?

Gruss aus Wien
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  #2  
Alt 05.03.2005, 20:14
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Russland war/ist einfach unbesiegbar, oder anders mit modernen menschenarmeen nichta uf lange sicht besetztbar. Die einzigen die es geschafft haben waren die mongolen und die auch nur weil sie ihrerzeit unschlagbar waren und mit unglaublicher härte gegen alles vorgegangen sind, nix u nd niemanden respektiert haben.
Der krieg war deshalb verloren fr deutschland, weil russland einfach eine schier unendliche menschenmasse an die front schicken konnte und zu keinem zeitpunkt mit einer zweiten front richtung japan rechnen musste. Und zwei sehr wichtige pukte sind ganz einfach zu beschreiben:
1. der russe an sich ist härter im nehmen als der deutsche, zumindest was führungshärte und kälteempfindlichket betrifft
und 2. Die schiere weite des landes, angenommen der krieg hätte 4 wochen früher begonnen, ja und? Dann wäre eben moskau eingenommen worden und di frontw äre 50km hinter moskau zum erliegen gekommen, die hauptindustrie war schon längst hinterm ural, dh so oder so, selbst mit 4 monaten früherem kriegsbeginn, der krieg war verloren als er anfing gegen russland
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  #3  
Alt 05.03.2005, 20:22
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Es ist klar das Russland einige Vorteile hat, wie zum Beispiel: Eine höhere Bevölkerungszahl deshalb eben eine größere Heeres Stärke, eine Geringere Kälteempfindlichkeit, das der Großteil der ersten Streitkräfte aus dem Angriffsgebiet selber kamen,...usw...

Gruss aus Wien
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  #4  
Alt 05.03.2005, 20:26
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was ich allerdings respektiere sind die rein militärischen erfolge der ersten monate im krieg, als die deutschen schier unaufhaltsam nach vorne schritten, ich denke die wurzel der niederlage liegt auch im schnellen vorankommen, da durch die propaganda der eindrcuk erweckst wurde man marschiere mal auf die schnelle durch russland und mache in 4 wochen urlaub am pazifik
Drum kann ich auch die geschocktheit der leute verstehen als sie anfang 43 von der vernichtung der 6ten armee hörten, denn laut reichspropaganda konnte das ja nicht sein war doch die wehrmacht absolut ungeschlagen und ohne nenneswerten wiederstand tief in russland eingedrungen
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  #5  
Alt 05.03.2005, 20:31
Wien
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Original von TigerMC
was ich allerdings respektiere sind die rein militärischen erfolge der ersten monate im krieg, als die deutschen schier unaufhaltsam nach vorne schritten, ich denke die wurzel der niederlage liegt auch im schnellen vorankommen, da durch die propaganda der eindrcuk erweckst wurde man marschiere mal auf die schnelle durch russland und mache in 4 wochen urlaub am pazifik
Drum kann ich auch die geschocktheit der leute verstehen als sie anfang 43 von der vernichtung der 6ten armee hörten, denn laut reichspropaganda konnte das ja nicht sein war doch die wehrmacht absolut ungeschlagen und ohne nenneswerten wiederstand tief in russland eingedrungen
Die Propaganda war sicherlich auch ein Problem, überhaupt 1944 und 1945 als die HJ-Generation in den Krieg zog, da diese nur siegen kannten, stürmten sie nach vorne und waren das Kanonenfutter, wie Zeitzeugen berrichteten, hatten die 19-20 Jährigen Soldaten keine Chance gegen die Veteranen die schon 3-6 Jahre auf dem Schlachtfeld verbracht hatten!

Gruss aus Wien
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  #6  
Alt 05.03.2005, 20:45
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Generell möchte ich mich an dieser Diskussion nicht beteiligren, da ich einfach zu wenig über die neuere Neuzeit weiß. Doch einen Kritikpunkt habe ich in der Argumentationslinie.

Russland war/ist einfach unbesiegbar, oder anders mit modernen menschenarmeen nichta uf lange sicht besetztbar. Die einzigen die es geschafft haben waren die mongolen und die auch nur weil sie ihrerzeit unschlagbar waren und mit unglaublicher härte gegen alles vorgegangen sind, nix u nd niemanden respektiert haben.
Zur Zeit der Mongolen gab es noch kein Russland sondern das Kiewer Reich, dass unter der Herrschaft von Fürsten stand, welche aus Skandinavien eingewandert waren. Zudem ging es erst bis zum Ural (ca.)
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  #7  
Alt 05.03.2005, 21:00
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ich meinte das geographische russland, als sollches was wir heute in seinen grenzen kennen, diese region kann normalerweise nicht vin menschenarmeen erobert werden, geschweige denn richtig besetzt. Das meinte ich damit das das die mongolen als einzige geschafft haben.(also die regiondie wir heute als russland kennen, das riesenreich)
Besiegt wurden die russen schon oft, also ich will nicht sagen dass die russen übermenschen sind, sie haben ne menge kriege verloren, gegen die österreicher, gegen die osmanen, den krimkrieg, japankrieg 1905, den wk1 aber richtig besetzen kann man es nicht, das haben nur die mongolen geschafft.
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  #8  
Alt 05.03.2005, 21:03
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In der Tat.
Obwohl ich der Meinung bin, dass ein Besetzten bis zum Ural reichen würde und das haben sicherlich auch Napoleon und Hitler gedacht, denn die unterworfenen Völker weiter im Orsten würden ihre Autonomität einfach weiter ausbauen. Auch jetzt schon hat der Russische Präsident wenig Macht in z.B. Kamschatka...
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  #9  
Alt 05.03.2005, 21:07
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Ich glaube dir wenn du sagst die östlichen völer der ehemaligen sowjetunion waren froh über dei befreier (die deutschen) aber ich werfe mal ne gewagte these in den raum, darüber kann man streiten:
Wenn es hart auf hart kommt, sind die ukrainer, weisrussen und sonstige völker der ehemaligen sowjetunion eher auf russischer seite als auf deutscher, dh nach ner zeit würden sie wieder denrussischenbrüdern helfen.
Wenn man "nur" bis zum ural besetzen wolen würde, bräuchte man ca 5mio soldaten für die reine besetzung, partisanenkampf und aktive kampfhandlungen an der neuen ostgrenze nicht mit eingeschlossen, selbst die 5mio sind eine vorsichtige schätzung von militäresperten, also wenn du mich frägst halte ich es nachwievor für unmöglich
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  #10  
Alt 05.03.2005, 22:39
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Ich würde deine These unterstützten.
Und vermutlich hast du auch recht, dass es ca. 5 Mio. Soldaten dafür bedarf aber um auf Hitler zurück zu kommen. Hatte er diese 5 Mio. Soldaten nicht?!
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  #11  
Alt 05.03.2005, 22:52
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am ende hatte er 9mio, allerdings verdiente davon mehr als 4/5 den begriff soldat nicht
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  #12  
Alt 06.03.2005, 09:37
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Ich würde deine These unterstützten.
Und vermutlich hast du auch recht, dass es ca. 5 Mio. Soldaten dafür bedarf aber um auf Hitler zurück zu kommen. Hatte er diese 5 Mio. Soldaten nicht?!
In der Anfangsoffensive auf die Sowjetunion waren 3,7 Millionen Soldaten in 3 Heeresgruppen aufgeteilt!(Natürlich auch Taussende Panzer, Flugzeuge, Artillerie,...)

Gruss aus Wien
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  #13  
Alt 01.04.2005, 17:28
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was wäre passiert wenn japan amerika NICHT angegriffen hätte sondern in russlandeinmarschiert wäre?
aber der russlandfeldzug war der genickbruch aber wäre es bessergewesen wenn russland deutschlandangegriffen hätte? (was man kaum ausschliessen könnte)
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  #14  
Alt 01.04.2005, 17:43
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Der Konflikt zwischen diesen beiden Mächten war vorprogramiert. Es standen zwei vollkommen unterschiedliche Weltanschauungen gegeneinander.

Ich denke ein Angriff der Sowjetunion hätte den Krieg auf polnisches oder Osteutsches Territorium getragen. Evt. hätte das einen früheren Sturz des Nazi-Regimes herbei geführt.

Das geht mir jetzt aber persönlich zu weit in die Spekulation hinein!
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  #15  
Alt 01.04.2005, 17:47
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Natürlich wären die Chancen für eine Niederlage Russlands höher gestanden wenn Japan Russland angegriffen hätte!

Gruss aus Wien
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