02.12.2008 - 18:37
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  #16  
Alt 21.03.2005, 18:33
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Bsp. Sansibar:

Die frühesten Besucher der Insel waren bereits im 8. Jahrhundert arabische Händler. Sie nannten die Küste der Inseln bar des zandj (arab. Küste des Schwarzen Mannes). Mit ihnen kam die heute noch vorherrschende Religion, der Islam. Als Folge der Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Händlern und Küstenbewohnern entwickelte sich eine neue Sprache: Suaheli (sahil = arab: Küste), eine Mischung aus dem Arabischen und der Sprache der einheimischen Stämme.

Schon im 10. Jahrhundert hatten Araber Niederlassungen in der Region gegründet, die sich zu blühenden Republiken entwickelten. Als Vasco da Gama am 28. Januar 1499 dieselben besuchte, fand er gut gebaute und reiche Städte, die lebhaften Handel mit Indien trieben.

1503 landeten Portugiesen auf Sansibar und bilden dort eine Handelsstation. Die Muslime erkannten auf der Insel Sansibar die portugiesische Oberherrschaft an, und nun wurden bald die Küstenstädte erobert und ihr Handel vernichtet.

Bsp. Simbabwe:

Bis zum 15. Jh.
In der Eisenzeit begann die Einwanderung Bantu-sprachiger Völker, dazu zählten vor allem die Vorfahren der Shona, die ungefähr 70% der heutigen Bevölkerung ausmachen. 1871 hatte Karl Mauch bei Masvingo die Ruinen von Great-Zimbabwe entdeckt, einem shona-sprachigen Reich, das auf eine mittelalterlichen Bantukultur im Land hinweist. Verbunden mit der Etablierung von Handelsbeziehungen mit muslimischen Händlern entlang der Küste des indischen Ozeans Anfang des 10. Jahrhunderts, entstand die Akropole und Stadt Zimbabwe im 11. Jahrhundert. Man handelte Gold, Elfenbein und Kupfer gegen Tuch und Glas, der Fernhandel reichte bis China (Bodenfunde). Im Laufe des 15. Jahrhunderts verlor das Shona-Reich seine führende Bedeutung, als das kolonialistische Portugal den arabischen Küstenhandel unterband..

Eindringen der Weißen 19. Jh.
1837 wurde ein Teil des Landes der Shona durch die Ndebele erobert, deren König Mzilikazi zunächst während der Mfecane von Shaka und den Zulu in das Gebiet des heutigen Transvaal und von dort durch die vordringenden weißen Siedler über den Limpopo verdrängt worden war. Nach Art der Zulu machte sich Mzilikazi die Shona, die weiterhin an der Grenze seines neuen Herrschaftsgebiets lebten, tributpflichtig, er selbst siedelte auf dem sog. Highveldt im Südwesten des Landes. Später im 19. Jahrhundert begannen Händler, Jäger und Missionare der Schotten (vgl. David Livingstone), Briten und Kapholländer (Buren) auch in dieses Gebiet nördlich des Limpopo einzugreifen.

1888 erwarb sich der britische Imperialist Cecil Rhodes, der mittlerweile im Gebiet der Shona eine Präsenz etabliert hatte, vom Ndebele-König Lobengula Schürfrechte. 1889 erhielt Rhodes eine Lizenz für die British South Africa Company, mit der er sich 1893 - durch Abteilungen der Kappolizei und angeheuerte Abenteurer unterstützt - das Territorium des Ndebele (in Gesamtheit mit seinen bisherigen Erwerbungen nunmehr (1895) "Rhodesia" genannt) zu Eigen machte. Er trieb die Besiedlung sowie die Edelmetall- und Mineralverarbeitung voran. Sowohl die Ndebele als auch die Shona unternahmen 1896-1897 erbittert geführte, aber erfolglose Aufstände gegen die Eingriffe der weißen Kolonialisten in ihrem Heimatland.
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Isreal hat auch keine großen natürlichen Anbaumöglichkeiten, aber da es nicht ausgebeutet wurde, kann es sich teure Bewässerungen und Meerwasserfiltrierungen leisten.

Wenn die afrikanischen Staaten Geld für ein funktionierendes Wirtschaftssystem hätten, könnten sie viel reicher sein als die europäischen Länder.
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  #17  
Alt 21.03.2005, 18:44
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Hm? das sehe ich anders! Afrika hat nunmal nicht die Möglichkeiten für Anbau von allerlei Nahrungsmitteln...usw. Deshalb haben die da unten ja auch Nahrungsprobleme und Wirtschaftliche Probleme!
Sorry wenn ich es jetzt hart formuliere, aber das ist totaler Schwachsinn.
Es gibt viele große Industrienationen auf der Welt die nur gerine Anbauflächen haben. Im übrigen wird Deutschland nicht mehr Anbauflächen als z.B. Südafrika haben.
Zudem ist Afrika generell sehr Rohstoffreich und könnte gewaltige Gewinne einfahren. Nur hat Europa Afrika über Jahrhunderte ausgebeutet und noch immer liegen die großen Minen in den Händen weißer Investoren.

Das sind die Gründe wieso man Afrika als dritte Welt bezeichnet und sobald du dir Gedanken über diesen Begriff machst wirst du merken, dass ein Großteil der Staaten die heute zur dritten Welt gehören ehemalige Kolonien sind.
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  #18  
Alt 21.03.2005, 18:46
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Namibia will die weißen Großgrundbesitzer jetzt enteignen... Ob das der richtige Weg ist?
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  #19  
Alt 21.03.2005, 18:48
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Sorry wenn ich es jetzt hart formuliere, aber das ist totaler Schwachsinn.
Es gibt viele große Industrienationen auf der Welt die nur gerine Anbauflächen haben. Im übrigen wird Deutschland nicht mehr Anbauflächen als z.B. Südafrika haben.
Afrika ist generell sehr Rohstoffreich und könnte gewaltige Gewinne einfahren. Nur hat Europa Afrika über Jahrhunderte ausgebeutet und noch immer liegen die großen Minen in den Händen weißer Investoren.
Warum sind immer die Weißen schuld?

Aber gut mein Beispiel war nicht gerade gut aber es hätte ausreichen sollen um zu sagen das Afrika durch seine Lage und die damit verbundenen Klimatischen Bedingungen keine Blühende Wirtschaft aufbauen kann! :]

Gruss aus Wien
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  #20  
Alt 21.03.2005, 18:49
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Namibia will die weißen Großgrundbesitzer jetzt enteignen... Ob das der richtige Weg ist?
Ich weiß es nicht. Es ist schwer zu sagen was dort unten der richtige Weg ist. Der jetztige ist es aber auf keinen Fall.
Probleme und Ungerechtigkeit fördern leider immer wieder radikale Gruppen, die mit radikelen Mitteln vorran schreiten.
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  #21  
Alt 21.03.2005, 18:52
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Warum sind immer die Weißen schuld?

Aber gut mein Beispiel war nicht gerade gut aber es hätte ausreichen sollen um zu sagen das Afrika durch seine Lage und die damit verbundenen Klimatischen Bedingungen keine Blühende Wirtschaft aufbauen kann! :]
Die Weißen sind schuld, weil sie schuld sind. Ist das so schwer zu verstehen?

Zum zweiten Punkt kann man wieder einmal nur sagen, dass das vollkommen falsch ist. Natürlich wird Afrika aufgrund der sich ausbreitenden Sahara nie eine Agrarwirtschaft haben, aber dafür besitzen sie andere reiche Rohstoffvorkommen.
Die Theorie das Afrika keine florierende Wirtschaft aufbauen kann ist also schwachsinnig, weil es so viele verschiedene Mittel gibt eine florierende Wirtschaft aufzubauen (Handel, Rohstoffabbau etc.)
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  #22  
Alt 21.03.2005, 18:58
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Zum zweiten Punkt kann man wieder einmal nur sagen, dass das vollkommen falsch ist. Natürlich wird Afrika aufgrund der sich ausbreitenden Sahara nie eine Agrarwirtschaft haben, aber dafür besitzen sie andere reiche Rohstoffvorkommen.
Die Theorie das Afrika keine florierende Wirtschaft aufbauen kann ist also schwachsinnig, weil es so viele verschiedene Mittel gibt eine florierende Wirtschaft aufzubauen (Handel, Rohstoffabbau etc.)
Warum baut Afrika dann keine Florierende Wirtschaft auf?

Teile von Afrika müssten sich doch schon von der Kolonialzeit erholt haben, oder?

Gruss aus Wien
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  #23  
Alt 21.03.2005, 18:59
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@Wien: Allein von den Rohstoffen her könnte Japan keine Wirtschaftsmacht sein, sie sind aber die zweitgrößte. Afrika hat Rohstoffe! Also können sie wohl auch eine blühende Wirtschaft haben. Diese muss sich allerdings eher auf Industrie als auf Agrarwirtschaft spezialisieren. Jedem Land fehlt es an irgendwas! Japan an Rohstoffen, China an Energie und Afrika an landwirtschaftlichen Produkten, aber so funktioniert Wirtschaft nun mal: Jeder verkauft das, was er hat und kauft das, was ihm fehlt. Afrika kann also seine Diamanten und seine Gold etc. verkaufen und muss sich dafür Nahrung beschaffen. Dank der Kolonialherrschaft, der total bekloppten Grenzziehung und fen daraus resultierenden Bürgerkriegen, ist jedoch bis heute keine geregeltes Wirtschaftswesen möglich, außer vielleicht in Nord- und Südafrika.
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  #24  
Alt 21.03.2005, 19:24
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Süfafrika ist allerdings erst seit ca. 14 Jahren von der Apartheit befreit und erst im Beginn sich wieder aufzubauen.
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  #25  
Alt 21.03.2005, 19:26
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Trotzdem geht es Südafrika dank der politischen Nähe zu Groß Britannien noch mit am besten.
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  #26  
Alt 21.03.2005, 19:44
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Trotzdem geht es Südafrika dank der politischen Nähe zu Groß Britannien noch mit am besten.
Das wollte ich mit meinem Beitrag auch garnicht verneinen. Mir ging es nur darum es zu erwähnen.

Ansonsten kann ich deiner Aufstellung nur zustimmen.
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  #27  
Alt 21.03.2005, 19:52
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Mann wird ja in den nächsten jahren sehen ob Afrika sich Wirtschaftlich verbessert!

Dann können wir diese Diskussion hier zu Ende führen!

Gruss aus Wien
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  #28  
Alt 21.03.2005, 19:56
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Gut, dann zurück zum Thema... Kennst ihr noch ein paar positive oder negative Beispiele der dt., meinetwegen auch der englischen, französischen, spanischen, portugiesischen, amerikanischen oder japanischen Kolonialpolitik?
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  #29  
Alt 21.03.2005, 19:59
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Gut, dann zurück zum Thema... Kennst ihr noch ein paar positive oder negative Beispiele der dt., meinetwegen auch der englischen, französischen, spanischen, portugiesischen, amerikanischen oder japanischen Kolonialpolitik?
Welche Kolonien meinst du denn? Also nur die Afrikanischen oder auch die Amerikanischen? Übrigens Australien war/ist auch eine Kolonie und jetzt ist es ein Reiches Land!

Gruss aus Wien
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  #30  
Alt 21.03.2005, 20:03
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Mit Australien ist es ähnlich wie mit Südafrika. Gute Beziehungen zum Empire. Außerdem wurde Australien kaum ausgebeutet, sondern war eigentlich eine riesige Gefängnisinsel...

Ich meine alle Kolonien.
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