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03.06.2006, 17:27
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.454
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Gab es Männer die Geschichte schrieben?
Hallo,
Jeder kennt ja diese Figuren, denen man immer wieder Begegnet. Napoleon, Hitler, Caesar, Karl der Große, Wilhelm II. (Liste ohne jege sinnvolle Abfolge).
Die Frage ist: Gab es Personen die geschichte schrieben, d.h. die geschichtlichen Abläufe extrem gestallteten oder schrieb die jeweilige Zeit ihre Geschichte und in den Geschichtsbüchern und den Gedächtnissen der Menschen bleiben immer nur Figuren als Symbole für diese Zeit hängen?
Gruß
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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03.06.2006, 18:59
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.065
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Ich würde mich sehr wohl dafür aussprechen, dass es solche Menschen gab.
Es ist nicht allein ihr Verdienst, wie oft behauptet wird, aber schlussendlich waren es doch gewisse Menschen, die ihre Macht nutzten um gewisse Dinge zu bewegen.
Wäre ein Stotterer und geistig verwirrter auf dem Thon Alexander des Großen gesessen, hätte Makedonien wohl kaum die gesamte Welt erobert.
Also JA, es gibt Personen die Geschichte schrieben. Meine Meinung ...
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03.06.2006, 19:10
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Freiburg
Beiträge: 6.454
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Man könnte jetzt aber dagegen halten, dass gewisse Epochen zwanghaft dazu führten, dass solche Männer an die Macht kamen.
Nehmen wir z.B. mal dein Beispiel mit Alexander dem Großen, der sich hierfür ja recht gut eignet.
Der ewige Kampf Hellas gegen Persien musste zwangsläufig irgendwann einen Mann hervorbringen, der die Sache bereinigte. Es hatte sie ja auch schon vorher gegeben, nur waren damals die politischen Umstände anders.
__________________
Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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03.06.2006, 19:41
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Historiddler
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Registriert seit: 04.06.2005
Beiträge: 833
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Wahrscheinlich schwer hier eine allgemeingültige Formel aufzustellen, aber ich denke, dass generell beides sehr eng miteinander verbunden ist.
Die Zeit und die mit ihr verbundenen Umstände beeinflussen die Person, welche wiederum durch das Ausmaß (der Begriff "Größe" wäre hier zu positiv) ihrer Taten die zeitlich Epoche prägt. Dabei sind vermutlich die zeitlichen Gegebenheiten wichtiger, da sie ja eine Grundlage für die jeweilige Person legen.
__________________
μηδὲν ἄγαν
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03.06.2006, 21:34
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.065
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Original von Celebthol
Dabei sind vermutlich die zeitlichen Gegebenheiten wichtiger, da sie ja eine Grundlage für die jeweilige Person legen.
Dabei stimme ich mit dir überein. Jedoch gab es glaube ich auch schon mal Zeiten, die reif waren, aber einfach nicht die richtige Person gefunden haben, wenn man es einmal so nennt.
Es muss also die Zeit für Veränderungen gekommen sein. Wenn nun noch der richtige Mensch am richtigen Ort ist, dann kommt es zu einem, der Geschichte schreibt. Das aber einfach jeder Mensch dazu geeignet ist, bezweifle ich stark.
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04.06.2006, 16:56
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Plebejer
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Registriert seit: 14.05.2006
Beiträge: 45
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Menschen machen ihre Geschichte, aber sie machen sie dem Boden der Verhältnisse, die sie bereits fertig vorgefunden haben.
konkret: so groß der mann gewesen sein mag, er konnte es nur werden, weil er genug leute überzeugen konnte. und um die leute zu überzeugen, musste er einen nerv treffen, musste er etwas ausdrücken. mit dem sie sich identifizieren konnten.
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06.10.2006, 01:03
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Praetor
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Registriert seit: 29.06.2005
Ort: Gelsenkirchen
Beiträge: 442
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Ja aber mach das mal.
Ich finde das zeichnet diese Menschen aus,ohne überlegung des eigenen Risikos und bereit absulut daran zu glauben einsatz für eine Sache. Die meisten menschen sitzen nur rum, aber diese Menschen reden überzeugen und Handeln. Ertragen vieles um etwas zu erreichen oder zu ändern.
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15.09.2008, 11:19
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Plebejer
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Registriert seit: 13.09.2008
Beiträge: 48
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ja,ich denke auch,dass es grosse Männer gegeben hat,schaut euch z.b. mal Hannibal an,ich finde er ist zum beisspiel der grösste Feldherr aller zeiten und der Erfinder der Kesselschlacht,die er zum ersten mal am Trasimener see einsetzte
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15.09.2008, 12:53
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 850
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Zitat von METATRON
Menschen machen ihre Geschichte, aber sie machen sie dem Boden der Verhältnisse, die sie bereits fertig vorgefunden haben.
konkret: so groß der mann gewesen sein mag, er konnte es nur werden, weil er genug leute überzeugen konnte. und um die leute zu überzeugen, musste er einen nerv treffen, musste er etwas ausdrücken. mit dem sie sich identifizieren konnten.
Den ersten Teil möchte ich unterstreichen. Zum zweiten möchte ich anmerken: Es ging nicht immer allein um Überzeugung.
Ich denke, zu den Männern, die Geschichte schrieben, gehören jene, auf die große Erfindungen zurück zu führen sind; Beispiele: Gutenberg und James Watt. Ich denke, beide haben etwa in die Welt gesetzt (Bewegliche Lettern für den Buchdruck und die Dampfmaschine), das die Welt verändert hat. Nur: Es brauchte insbesondere im zweiten Fall auch Kapital, um das einzusetzen.
Andere Frage: Gab es auch Frauen, die Geschichte schrieben?
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15.09.2008, 12:58
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Plebejer
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Registriert seit: 13.09.2008
Beiträge: 48
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Jep,zum Beispiel Königin Nefrotete oder Odenathus Frau Zidonia die einen kreig gegen Rom führte.Oder Kleopatra und Sophie Scholl.Mehr weiss ich jetzt nicht
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Vincere scis,Hannibal,Victoria uti nescis
Maharbal
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15.09.2008, 13:38
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Ädil
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Registriert seit: 06.07.2008
Beiträge: 225
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Zitat von Sokotra
Den ersten Teil möchte ich unterstreichen. Zum zweiten möchte ich anmerken: Es ging nicht immer allein um Überzeugung.
Ich denke, zu den Männern, die Geschichte schrieben, gehören jene, auf die große Erfindungen zurück zu führen sind; Beispiele: Gutenberg und James Watt. Ich denke, beide haben etwa in die Welt gesetzt (Bewegliche Lettern für den Buchdruck und die Dampfmaschine), das die Welt verändert hat. Nur: Es brauchte insbesondere im zweiten Fall auch Kapital, um das einzusetzen.
Andere Frage: Gab es auch Frauen, die Geschichte schrieben?
Bertha von Suttner, Golda Meir, Queen Victoria, Elisabeth I, Caterina de' Medici, Zarin Katharina + Elisabeth, natürlich Sisi von Österreich, Eva Perón, Julia Domna, Julia Mesa, Maggie Thatcher, Elisa/Dido von Karthago, Maria Theresia, Impératrice Eugénie, Carmen Polo de Franco und viele andere, die im Vorder- wie Hintergrund bedeutende Rollen spiel(t)en...
LG
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15.09.2008, 14:15
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Nur ein Mensch.
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Registriert seit: 26.12.2007
Beiträge: 213
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Zitat von Sokotra
Den ersten Teil möchte ich unterstreichen. Zum zweiten möchte ich anmerken: Es ging nicht immer allein um Überzeugung..
Stimmt, es gab objektive zwänge.
Zitat von Sokotra
Ich denke, zu den Männern, die Geschichte schrieben, gehören jene, auf die große Erfindungen zurück zu führen sind; Beispiele: Gutenberg und James Watt. Ich denke, beide haben etwa in die Welt gesetzt (Bewegliche Lettern für den Buchdruck und die Dampfmaschine), das die Welt verändert hat. Nur: Es brauchte insbesondere im zweiten Fall auch Kapital, um das einzusetzen.
Watt ist nicht plötzlich auf die idee einer fertigen dampfmaschine gekommen, er konnte auf zahlreiche versuche und irrtümer in den hundert jahren davor zurückgreifen. Im grunde hat er nur das bisherige wissen kombiniert, um die bis dato beste dampfmaschine zu bauen. Hätte es nicht nicht Watt getan, dann irgendjemand anders. Es gab halt die gesellschaftliche nachfrage
dafür.
Zitat von Sokotra
Andere Frage: Gab es auch Frauen, die Geschichte schrieben?
Auf jeden fall deutlich weniger als männer. einfach deshalb, weil der gedanke, dass männer und frauen gleichberechtigt (nicht gleichwertig!) sind (sein sollen), ein historisches novum ist. Keine kultur, keine gesellschaft vor den westlichen ab dem 18. jhd. hat diese form der gleichberechtigung in der ganzen gesellschaft überhaupt angestrebt.
Geändert von LCF (15.09.2008 um 14:17 Uhr)
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15.09.2008, 23:23
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Ädil
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Registriert seit: 06.07.2008
Beiträge: 225
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Zitat von LCF
...
Auf jeden fall deutlich weniger als männer. einfach deshalb, weil der gedanke, dass männer und frauen gleichberechtigt (nicht gleichwertig!) sind (sein sollen), ein historisches novum ist. Keine kultur, keine gesellschaft vor den westlichen ab dem 18. jhd. hat diese form der gleichberechtigung in der ganzen gesellschaft überhaupt angestrebt.
Ist schon richtig,
wozu mir fogende Anekdote einfällt:
Jakob Ludwig Felix Mendelssohn Bartholdy, es muss wohl so um 1842 gewesen sein, ist einmal mehr auf Reisen in England, und wird von Queen Victoria und Prince Consort Albert, beide vernarrt in den Komponisten, empfangen.
Die junge Victoria, selbst alles andere als künstlerisch unbegabt und von Mutter Natur mit einer wunderbaren Stimme ausgestattet, möchte ihm eine Freude machen und trällert ihm eines ihrer Lieblingssongs, "Italien", glaub' ich, von Mendelssohn Bartholdy, vor.
Felix ist touched, hat aber genug Gerechtigkeitssinn um zuzugeben, dass nicht etwa er der Komponist des Liedes ist, sondern seine Schwester Fanny (Hensel), deren Werke er unter seinem Namen veröffentlicht hat... weil sie als Frau sehr viel schlechtere Karten gehabt hätte, Erfolg zu haben.
LG
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24.09.2008, 16:33
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Ädil
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Registriert seit: 19.09.2008
Ort: Hollabrunn
Beiträge: 219
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Zitat von Hannibal Barca
Jep,zum Beispiel Königin Nefrotete oder Odenathus Frau Zidonia die einen kreig gegen Rom führte.Oder Kleopatra und Sophie Scholl.Mehr weiss ich jetzt nicht
Inwiefern war Nofretete von Relevanz? Auch Sophie Scholl bewirkte genaugenommen nichts.
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24.09.2008, 16:39
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Propraetor
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Registriert seit: 31.01.2007
Beiträge: 630
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Macchiavelli schrieb, dass es für bemerkenswerte Leistungen zwei Dinge braucht: eine Gelebgenheit und jemanden, der diese Gelegenheit nutzen kann.
Dagegen kann wohl keiner was sagen. Wenn man noch so viele Gelegenheiten vorfinde´t, wenn sie keiner nutz/nutzen kann, wird nichts geschechen. Andererseits hätte selbst Mozart nichts zustandegebracht, wäre er in eine andere Zeit geboren worden...
Hier eine Gewichtung vorzunehemen führt nirgendwo hin. Meine Meinung
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Wahrlich glücklich ist, wer am Abend sagen kann, heute habe ich gelebt - Horaz
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