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13.11.2006, 18:26
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Propraetor
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Registriert seit: 03.11.2006
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Beiträge: 646
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Jean-Paul Sartre
Da ich mich hier als Sartre angemeldet habe, möchte ich Jean Paul Sartre den französischen Philosophen mal kurz vorstellen.
Es könnte ja sein, das einige ihn nicht kennen.
Jean-Pau Sartre ist am 21.Juni 1905 in Paris geboren.
Er studierte Psychologie, Philologie, Soziologie und Philosophie.
Dies lehrte er später an der Universität in Le Havre.
1945 ließ er sich in Paris als freier Schriftsteller nieder und gründete eine eigene Zeitung.
Politisch hervorgetreten ist Sartre, durch sein bedingungsloses humanitäres Engagement, besonders im französischen Algerien-Krieg und im amerikanischen Vietnam-Krieg.
Dadurch wurde er zu einer Art Weltgewissen ( war selber Kriegsgefangener in Trier im 2.Weltkrieg).
Mit dem philosopischen Werk Das Sein und das Nichts wurde er weltberühmt und zu einem der einflußreichsten Denker des 20.Jahrhunderts.
Außerdem wurde er zum wichtigsten Vertreter des Existentialismus. ( Erklärung: http://de.wikipedia.org/wiki/Existentialismus )
In seinen Romanen, Dramen und philosophischen Texten, geht es um die Freiheit des Menschen.
1964 lehnte er den Nobelpreis für Literatur ab, da er von Preisen nicht viel hielt.
Am 15.April 1980 starb er in Paris.
Ich kann seine Bücher und Texte nur empfehlen, besonders Bariona, der Sohn des Donners.
Dieses Theaterstück schrieb er während seiner Gefangenschaft in Trier.
Er verbindet darin die Geschichte von der Geburt Jesu mit dem Versuch passiven Widerstands eines armen Dorfes gegen die ausbeuterische Steuerpolitik der römischen Besatzung.
Ich hoffe ihr habt neue Erkenntnisse gewonnen.8)
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"Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre."
"Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird."
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14.11.2006, 08:34
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.069
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AW: Jean-Paul Sartre
Jaja Sartre war schon ein cooler Typ  , wenn sein Engagement für den Kommunismus auch nicht so unbedingt das Wahre ist ^^
Was mich außerdem stört ist, dass er in seiner späten Phase einige seiner früher Werke wiederrufen oder nur als teilrrichtig bezeichnet hat, wo doch die Früheren um einiges besser sind (also meiner Meinung nach natürlich).
... geht es um die Freiheit des Menschen ...
Das kann leicht irreführend verstanden werden. Geht es nicht eher um die Pflichten und Möglichkeiten eines Menschen durch seine Freiheit alles tun zu können (oder besser gesagt nicht alles tun zu können wie Mathieu in "Wege der Freiheit")!?
Sartre als wichtigsten Vertreter des Existentialismus zu bezeichnen halte ich für gefährlich. Es kommt sehr darauf an, ob man Henri Bergson schon zum Existentialismus zählt (was er meines Wissens meistens getan wird) und dann hat Sartre einen bedeutenden Konkurrenten.
Ebenfalls fragürdig ist, ob man den Existentialismus so gesondert von der restlichen Existenzphilosophie betrachten sollte. Tut man das nicht, dann verschwindet Sartres Wichtigkeit nämlich sehr schnell hinter jener Heideggers.
Also das war mal meine Meinung dazu
Geändert von Argeados (14.11.2006 um 09:14 Uhr)
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14.11.2006, 16:00
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Propraetor
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Registriert seit: 03.11.2006
Ort: in Niedersachsen
Beiträge: 646
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AW: Jean-Paul Sartre
Zitat von Argeados
Das kann leicht irreführend verstanden werden. Geht es nicht eher um die Pflichten und Möglichkeiten eines Menschen durch seine Freiheit alles tun zu können (oder besser gesagt nicht alles tun zu können wie Mathieu in "Wege der Freiheit")!?
Da hast du recht.
Diese Aussage war zu grob formuliert.
Ich nehme mal das Theaterstück Bariona als Beispiel.
In diesem Buch geht um die Verzweiflung.
Bariona , der Hauptcharakter, gibt sich der Verzweiflung hin.
Als Verzweiflung wird hier von der Besatzung der Römer gesprochen.
Die wichtigste Szene ist, dass zusammentreffen Baltasars mit Bariona und hier wird die Meinung von Sartre dargestellt.
Das der Mensch niemals die Verzweiflung wählen soll, sondern die Hoffnung und die Freiheit, zu der er geboren ist.
Nach diesem Gespräch beschließt Bariona, mit seinem Dorf gegen die Soldaten des Herodes zu kämpfen, um ihre Freiheit einzufordern.
Ein weiters Beispiel ist das Theaterstück die Fliegen.
In diesem heißt es, der Mensch ist zur Freiheit verurteilt, dass heißt als alleiniger Urheber seiner Taten für sie verantwortlich, ohne Rechtfertigung, ohne Entschuldugung, ohne Hilfe eines Gottes.
Zitat von Argeados
Was mich außerdem stört ist, dass er in seiner späten Phase einige seiner früher Werke wiederrufen oder nur als teilrrichtig bezeichnet hat, wo doch die Früheren um einiges besser sind (also meiner Meinung nach natürlich).
Das stimmt, seine Denkprozesse haben nie aufgehört und irgendwie finde ich das verständlich, dass man nach 20.Jahren Gedanken hinzugewinnen kann und andere ablehnt.
Aber du hast Recht, dass seine älteren Werke besser sind.
Du kennst dich ja gut aus.
Hört sich so an, als ob du mal was von Sartre gelesen hast.
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14.11.2006, 16:37
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.069
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AW: Jean-Paul Sartre
Zitat von Sartre
Da hast du recht.
Du kennst dich ja gut aus.
Hört sich so an, als ob du mal was von Sartre gelesen hast.
Ja so einiges ... Am besten gefällt mir das Theaterstück "Das Spiel ist aus" und der Romanzyklus "Wege der Freiheit". Der Ekel ... nun ja. Das Einsteigerstück  , hat für mich aber mit der Zeit immer mehr an Wert verloren.
Hast du dich durch "Das Sein und das Nichts" gekämpft !?
B2T:
Was ich bei Sartre etwas traurig finde (wie bei beinahe alle Existentialisten und den meisten Existenzphilosophen) ist die immer währende Schlussfolgerung, dass man trotz der Sinnlosigkeit Dies und Das zu tun hat. Keiner hat den Mumm mal zu sagen "Okay ... alles egal. Wurscht was man tut." Sehr sehr enttäuscht war ich von Camus' Versuch das zu lösen. Mit dem Aufstand gegen die Absurdität ^^
Bei Sartre freut man sich bei vielen Werken richtig, dass er die Konsequenz hat, dass wirklich durchzuziehen und bis zum Ende zu gehen. Jedoch stoppt er dann immer kurz vom Ziel und geht oft sogar wieder weit, weit zurück (wie beim Ekel) ...
Das stört mich ... es scheint so, als würde er seinen eigenen Schlussfolgerungen ausweichen, allein weil er die negativen (sinnverneinenden) Konsequenzen fürchtet.
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14.11.2006, 17:19
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Propraetor
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Registriert seit: 03.11.2006
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Beiträge: 646
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AW: Jean-Paul Sartre
Zitat von Argeados
Hast du dich durch "Das Sein und das Nichts" gekämpft !?
Nein, habe ich leider noch nicht gelesen.
Hast du es gelesen, kannst du es empfehlen?
Zitat von Argeados
B2T:
Was ich bei Sartre etwas traurig finde (wie bei beinahe alle Existentialisten und den meisten Existenzphilosophen) ist die immer währende Schlussfolgerung, dass man trotz der Sinnlosigkeit Dies und Das zu tun hat. Keiner hat den Mumm mal zu sagen "Okay ... alles egal. Wurscht was man tut." Sehr sehr enttäuscht war ich von Camus' Versuch das zu lösen. Mit dem Aufstand gegen die Absurdität ^^
Bei Sartre freut man sich bei vielen Werken richtig, dass er die Konsequenz hat, dass wirklich durchzuziehen und bis zum Ende zu gehen. Jedoch stoppt er dann immer kurz vom Ziel und geht oft sogar wieder weit, weit zurück (wie beim Ekel) ...
Aber ich habe das erste Buch vom Romanzyklus "Wege der Freiheit " gelesen.
Dieses Buch hieß Zeit der Reife.
Es geht um einen kleinen Pariser Freundeskreis, welcher auf dem Weg der Selbstverwirklichung unvorbereitet in den 2.Weltkrieg gestürzt wird.
Dort war ich vom Ende nicht enttäuscht, auch nicht bei dem Theaterstück Bariona.
Außerdem habe ich noch einige weitere Theaterstücke gelesen.
Von den Büchern von Albert Camus war ich echt enttäuscht.
Am meisten enttäuscht hat mich das Buch die Pest.
Der Anfang war noch gut, aber zum Schluss hin wurde es immer schlechter.
Echt interessant sind die Bücher von Kafka, wie der Prozeß und Amerika.
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14.11.2006, 21:54
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
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AW: Jean-Paul Sartre
Der Romanzyklus geht dann allerdings in eine andere Richtung. Das ist genau was ich meine. DIe ersten beiden Bücher gehen den Weg sehr weit, die anderen wieder zurück.
Das Sein und das nichts hab ich nciht geschafft ^^ hab es aber auch nicht ernsthaft probiert. Es ist ein sehr, sehr schweres Buch. Philosophischer Hardcore sozusagen. Vorallem ist es sehr schwierig wenn man vorher keine Werke von Heidegger und Husserl gelesen hat (wie ich - ich weiß das nur aus Zusammenfassungen etc.), da Sartre sich sehr oft auf diese bezieht. Sowohl von Begriffen als auch vond er These. Es ist also wirklich ein sehr, sehr schweres und unglaublich trockenes Buch. Allerdings sicher auch interessant.
Camus' Bücher finde ich sehr gut. Seine Lösungsvorschläge sind meiner Meinung nach unzureichend, literarisch sind sie aber von höchster Qualität.
Kafka ist so eine Sache für sich. Ich mag ihn sehr, aber auch eher literarisch. Ich les ihn sehr gern, weil es gute Bücher geht. Dass aber seine Helden immer an Dingen scheitern, ohne etwas selbst dafür zu können ist für mich auch äußerst unbefriedigend. Schließlich hat man sein Leben ja doch etwas in dder Hand.
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14.11.2006, 22:14
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Propraetor
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Registriert seit: 03.11.2006
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AW: Jean-Paul Sartre
Zitat von Argeados
Philosophischer Hardcore sozusagen.
Hört sich sich gut an, dann werde ich dieses Werk mal bestellen.8)
Sartre schafft es wie kein anderer, Figuren zu erfinden, die zum Teil seine Philosophie und den Existentialismus vorleben.
Zitat von Argeados
Camus' Bücher finde ich sehr gut. Seine Lösungsvorschläge sind meiner Meinung nach unzureichend, literarisch sind sie aber von höchster Qualität.
Die literarische Qualität will ich gar nicht kritisieren, aber jedoch wie du schon gesagt hast seine Lösungsvorschläge.
Aber das Buch die Pest hat mich echt enttäuscht.
Zitat von Argeados
Kafka ist so eine Sache für sich. Ich mag ihn sehr, aber auch eher literarisch. Ich les ihn sehr gern, weil es gute Bücher geht. Dass aber seine Helden immer an Dingen scheitern, ohne etwas selbst dafür zu können ist für mich auch äußerst unbefriedigend. Schließlich hat man sein Leben ja doch etwas in dder Hand.
Ja, Kafka ist ein Fall für sich.
Kafka arbeitete ja in einer Arbeiter-Unfall-Versicherung-Anstalt in Prag und daher kannte er das Rechtssystem des Staates.
Dieses verarbeitet er in seinen Büchern, wie im Prozeß.
Naja, Roman kann man das nicht nennen, eher ein Fragment.
Im Buch der Prozeß geht er ja auf das undurchsichtige System des Staates ein und kritisiert es.
Das scheitern seiner Hauptcharaktere sollen dies verdeutlichen, oder eher gesagt seine Kritik verdeutlichen.
Dieses Buch habe ich in 2.Tagen gelesen und dachte danach ich werde bekloppt.
Es fehlen ja auch einige Kapitel, die von Max Brod nicht vervollständig wurden.
Aber irendwie haben diese Bücher einen speziellen Reiz.
Außerdem finde ich nicht das Bücher langweilig sind, in denen die Hauptchararktere scheitern.
Ein weiteres Beispiel ist von Böll die verlorenen Ehre der Katharina Blum und der Engel schwieg.
Das sind sehr gute Bücher, kann ich nur empfehlen und sind einfach geschrieben im Vergleich zu Kafka.
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15.11.2006, 01:29
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K.u.K. Hofzensor
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AW: Jean-Paul Sartre
Ich habe auch nicht behauptet, dass mich das Scheitern stört oder das ich es angweilig finde. Ganz im Gegenteil sogar (zumindest in den meisten Fällen). Nur die Art und Weise wie Kafka seine Charaktere scheitern lässt ist nicht so mein Ding. So völlig ohne eigene Eingriffsmöglichkeiten. Aber das ist nun mal kafkaesk ^^ Ich will mir da nicht anmaßen einen der besten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts zu kritisieren.
Der Prozess ist auch mein Lieblingswerk Kafkas, wobei ich aber anmerken muss, dass ich noch nicht alle anderen durch hab
Nur mal zur Klarstellung. Vielleicht bist du dir dessen ohnehin bewusst aber in deinem vorigen Post kam das nicht so raus. Das Sein und das Nichts ist ein reiner philosophischer Roman. Völlig ohne Story und Charaktere. Es ist eine rein ontologische Abhanldung seiner Philosophie (wie es auch aus dem Untetitel zu entnehmen ist). Ohne tiefes Vorwissen vorallem über die Phänomenologie kann das Buch sehr schnell, sehr mühsam werden ... Ich würd dir also raten, die in dem Gebiet zumindest Grundkenntnisse anzueignen (ich bin ja nicht informiert - vielleicht bist du ja ein wandelndes Philosophielexikon  und weißt das alles schon), bevor du dich an das Buch wagst.
Geändert von Argeados (15.11.2006 um 01:31 Uhr)
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15.11.2006, 15:40
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AW: Jean-Paul Sartre
Zitat von Argeados
Ich habe auch nicht behauptet, dass mich das Scheitern stört oder das ich es angweilig finde.
Dann habe ich dich falsch verstanden, Sorry.8)
Zitat von Argeados
Nur mal zur Klarstellung. Vielleicht bist du dir dessen ohnehin bewusst aber in deinem vorigen Post kam das nicht so raus. Das Sein und das Nichts ist ein reiner philosophischer Roman. Völlig ohne Story und Charaktere. Es ist eine rein ontologische Abhanldung seiner Philosophie (wie es auch aus dem Untetitel zu entnehmen ist).
Ich weiß, dass macht es ja so reitsvoll.8)
Zitat von Argeados
Nur die Art und Weise wie Kafka seine Charaktere scheitern lässt ist nicht so mein Ding. So völlig ohne eigene Eingriffsmöglichkeiten. Aber das ist nun mal kafkaesk ^^
Ja, da hast dur Recht.
In dem Buch der Prozeß verläuft dies genauso, Josef K. hat keine Möchklichkeiten sein Schicksal zu ändern, aber er versucht es.
Das spiegelt ja auch die Meinungen von Kafka wieder, dass zum Beispiel die Verfahrensweisen des Staates undurchsichtig sind, oder die des Rechtssystems.
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24.12.2006, 12:32
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AW: Jean-Paul Sartre
Habe ein neues Buch gelesen und zwar "das Spiel ist aus" es ist einfach nur genial.
Pierre, der Revolutionär, und Eve, eine Dame der Gesellschaft, sterben zur gleichen Stunde durch Gewalt, begegnen sich in einer Welt der Schatten und verlieben sich leidenschaftlich ineinander: " ich gäbe meine Seele, wenn ich deinetwillen noch einmal leben dürfte."
Der Wunsch wird Realität und die Uhr des Schicksals zurückgedreht.
Aber die Vergangenheit stellt ihre Forderungen.
Es ist ein großartiges Buch und ich kann es nur empfehlen.
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