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23.07.2006, 17:03
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.005
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Nun, ich kann jetzt nur sagen, was ich gelesen habe bzw. gehört habe.
Die Juden waren in der Geschichte durch ihre bildung und den Grundsätzen des Judentums eher reich als arm, dass ist ja allen bekannt. Aus einigen Quellen, ich weiß beim besten Willen nicht mehr, welche das waren, wurde berichtet, dass Marx und auch Hitler daraus ihren Hass gegen Juden entwickelt haben, gegen das großkapitalistische Judentum. Kann sein ,das ich mich irre, aber das glaube ich eher nicht.
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Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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23.07.2006, 17:06
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.049
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Juhu ... endlich mal was philosophisches ...
Ganz provokant:
Der Marxismus will ja prinzipiell, dass alle das selbe haben und gleichberechtigt sind. Nun meine Frage: Warum sollte das so sein?
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23.07.2006, 17:07
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Patriot
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Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Heikendorf, nahe Kiel
Beiträge: 600
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Original von SeniorDingDong
Aber dieser Logik nach sind wie gesagt auch Jesus und die vier Evangelisten Schuld an der Inquisition, und das kann keiner ernsthaft behaupten.
Hmmm, verdammt, jetzt hast Du mich.
Ich glaube, ich muss meinen Standpunkt diesbezüglich noch einmal überdenken.
Bis jetzt mal so viel:
Ich denke, die Problematik liegt im Zeitraum zwischen der Idee und der Instrumentalisierung.
Bei Jesus und Co verging eine relativ lange Zeit beispielsweise bis zu den Kreuzzügen, während es bei Marx und dem real existierenden Kommunismus nur ca. 100 Jahre waren.
Aber wie bereits gesagt, ich muss mir nochmal meine Gedanken machen ...
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Deutschlands Einigkeit, meine Stärke
Meine Stärke, Deutschlands Macht.
Freund der Freiheit
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23.07.2006, 17:09
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Quaestor
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Registriert seit: 24.06.2006
Beiträge: 117
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Original von Jan
Ich denke, dass Marx, indem er die Ideen des Kommunismus aufgeschrieben hat, mit schuldig ist an den Massenmorden des 20 Jhd. .
Denn sein Buch konnte jeder lesen, den es interessierte und jeder konnte das Buch selbst interpretieren, die Folgen aus solch einer Situation sieht man heute z.B. im Islam oder einigen fundamentalisitschen Christen, wo sich jeder so seine eigene Glaubensdefinition machen kann.
Viele Diktatoren des 20 Jhd. wurden von Marx beeinflusst, sogar Mussolini als eigentlich rechter Diktator.
Dazu kommen die diversen roten Schlächter wie Stalin oder Mao, die auf der Basis dieser Ideologie eine eigene, noch menschenverachtendere Ideologie erschafften.
Marx kann persönlich natürlich herzlich wenig dafür, dass in den sowjetischen Gulags über 20 Millionen Menschen umgebracht wurden, aber letztendlich sind seine Werke, seine Gedanken der Boden für so etwas.
Ich finde es ist propagandistisch zu behaupten ,dass Marxs Schriften für die politische skrupellosigkeit und unmenschlchkeit von Stalin,Mao und anderer Diktatoren verantwortlich zu machen ist. Denn Marx hat in keiner seiner Werke dazu angestiftet Mord und Todschlag zu begehen. Seine Werke sind wissenschaftlicher Natur, die sich hauptsächlich mit philisophischen Fragen und sozialökonomischer Probleme auseinandersetzten. Vom aufruf zum Mord und Todschlag kann hier garnicht die Rede sein.
Mit dieser dialektik Jan kannst du genauso gut Jessus und die Bibel
für die 22 Millionen Tote der 7. Kreutzzügen verantwortlich machen.
(jetzt wo ich deinen Text nochmal lese fällt mir auf daas dies sogar indirekt behauptest) Jedoch stell man sich dann als geistig vernünftiger Mensch die Frage ob diese Vorwürfe Gerecht sind ?
Ich finde deine Ansicht Marx,Jesuss und Mohammed für die Taten irgendwelcher Spinner verantwortlich zu machen die sich aus verschieden Gründen beriefen ist nicht korrekt.
Ich hoffe du kommst zur einsicht und stimmst zu.
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23.07.2006, 17:14
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.005
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Original von Argeados
Juhu ... endlich mal was philosophisches ... 
Ganz provokant:
Der Marxismus will ja prinzipiell, dass alle das selbe haben und gleichberechtigt sind. Nun meine Frage: Warum sollte das so sein?
Es sollte nicht so sein und es kann nicht so sein.. Selbst im Utopischen Kommunismus müsste jemand die Leitung übernehmen, oder den Vorsitz, das geht gar nicht anders. Außerdem, wenn jeder eien Arbeit bekommen sollte, für die er am Besten geeignet ist, wer entscheidet das? jemand, der höher gestellt ist. Und wenn jemand bei der Müllabführ ist, und der andere als Arzt arbeitet, das kann doch auch nicht gleich sein, oder?
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Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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23.07.2006, 17:19
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.049
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Du hast mich falsch verstanden. Meine rage bezieht sich eigentlich wenig auf den Kommunismus an sich. Man könnte es so ausdrücken:
In der heutigen Gesellschaft herrscht die Meinung vor, dass das Wohl von vielen über das Wohl des einzelnen zu setzen ist. Darauf grüdnete sich meine "Kritik". Warum ist es "besser", wenn einer stirbt und zehn leben, als wenn die zehn sterben damit der eine leben kann ...
Ich weiß, ich weiß ... das ist eigentlich eine ganz andere Materie aber ich freu mich einfach mal über den philosophischen Hintergrund
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23.07.2006, 17:27
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.005
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Oh jessesnoi.  Ich hasse Philosophie
Also, ich bin FDP/CDULer und damit ein anhänger des freiheitlichen Individualismus. Ich sehe Kollektive o.ä sehr sehr ablehnend gegenüber, also die Aussagen im RL Kommunismus und des Nationalsozialismus. Für mich ist der einzelne wichtiger als das Kollektiv.
Aber bei der Frage, ein Leben für Zehn, dass hat bei mir ncihts mehr mit dem Kolletiiv gedanken zu tun, sondern um die Logik. 10 Leben sind wertvoller als eins, deshalb würde ich auch Flugzeuge abschießen lassen, wenn sie in ein Gebäude fliegen wollen,
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Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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23.07.2006, 17:29
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Administrator
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Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.479
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Original von METATRON
Interessante Antworten, einige hab ich erwartet andere sind überraschend ...
Original von TigerMCwas ich an marx gedanken kritisiere ist dass die grudngedanken schön und gut sind aber leider er vergessen hat dass das grosskapital immer das letzte wort hat und es auch freiwilig net hergeben wird, sprich wenns hart auf hart kommt wird das kapital die leute verweichlichen und lahm machen. Dh die weltrevolution wird aufgrund weniger wohlhabender immer scheitern
hm, woher kommt die macht des großkapitals?
Nun die macht des grosskapitals leitet sich von der bestechlichkeit und des egoismus des menschen ab. sprich immer dann wenn was grosses ins rollen kommt kann man einzelne rädelsführer bestechen und die grosse meute umlenken. Das funktioniert fast immer, ausser wenn die idee und der gedanke dafür zu sterben noch grösser ist als der drang zum reichtum. Wie im falle irans1979 , als die religion weit über dem materiellen stand
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23.07.2006, 17:31
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.049
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Original von Scipio
Aber bei der Frage, ein Leben für Zehn, dass hat bei mir ncihts mehr mit dem Kolletiiv gedanken zu tun, sondern um die Logik. 10 Leben sind wertvoller als eins ...
Falsch 
Was ist wertvoll? Wer definiert wertvoll? Vielleicht ist ein Leben so wertvoll wie 5mio. und das andere so viel wie ein halbes ... Woher nimmst du deine Gewissheit?
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23.07.2006, 17:35
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Propraetor
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Registriert seit: 18.03.2005
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Im Prinzip ja, aber man könnte auch denken dass nicht jedes Leben gelcih viel wert ist. Als Beispiel: Mein Leben ist mehr wert als deines. Das klingt zwar brutal, aber sowas erleben wir jeden Tag wenn wir Präsidenten oder andere Persöhnlichkeiten sehen. Dort stehen dann mehrer Bodyguard herum die schützen sollen, und sie arbeiten nach dem Prinzip das deren Leben weniger Wert ist als das der zu schützenden Person.
Naja, mir widerstrebt der Gedanke des ungleichen Lebenswertes, aber andren anscheinend nicht.
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23.07.2006, 17:37
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
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5 Mio individuen sind gnauso wichtig wie das eigene, bloß muss dann nach seinem Gewissen entscheiden, also jeder hat eine andere Meinung dazu, wie es im Freiheitlichen Individualismus eben ist
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Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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23.07.2006, 17:39
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Propraetor
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Registriert seit: 18.03.2005
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Beiträge: 543
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Und nun Argeados Einwand (Durchaus berechtigt!) Wer bestimmt den Wert? Warum ist jeder gleichviel wert?
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23.07.2006, 17:51
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
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Beiträge: 1.005
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Original von SeniorDingDong
Und nun Argeados Einwand (Durchaus berechtigt!) Wer bestimmt den Wert? Warum ist jeder gleichviel wert?
Das muss jeder selbst bestimmen, wer in seinen Augen vwie viel Wert hat
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Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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23.07.2006, 17:53
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Propraetor
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Registriert seit: 18.03.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 543
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Und was ist wenn sich die Werte unterscheiden? Kommt es denn nicht dadurch zu Kriegen und Unterdrückung? Bräuchte man nicht jemanden der sowas regelt?
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23.07.2006, 18:00
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
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Original von SeniorDingDong
Und was ist wenn sich die Werte unterscheiden? Kommt es denn nicht dadurch zu Kriegen und Unterdrückung? Bräuchte man nicht jemanden der sowas regelt?
Was, das du sagst, beschreibt in meinen Augen den Anarchismus, was durch lockere Grundlagen unterbunden werden kann, durch einen Staat, der Regelnschafft, die aber nicht so eng sind, das sie die Freiheit des Einzelnen unterdrücken
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