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22.01.2007, 18:22
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Propraetor
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Registriert seit: 03.11.2006
Ort: in Niedersachsen
Beiträge: 646
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AW: Existentialismus
Zitat von Argeados
Aus Wien.
Kafka ist definitiv kein Existentialist, da es diese Strömung zu seinen Lebzeiten noch garnicht gegeben hat. Ich kenne das Buch Der Prozess und habe es auch gelesen und es ist im Prinzip das typische Beispiel eines Anti-Existentialisten.
Ich geb dir gerne Recht, dass es Gemeinsamkeiten gibt, zwischen Kafka und dem Existentialismus. Jedoch haben sich beide voneinander völlig unabhängig entwickelt.
Das wollte ich doch gar nicht damit aussagen.
Ich wollte lediglich auf die Gemeinsamkeiten hinweisen.
Zitat von Argeados
Camus Sisyphus ist eine Sache für sich. Das Buch ist meiner Meinung nach einfach nur elends langweilig und zach. Aber egal ^^
Das was du gesagt hast steht in keinerlei Widerspruch zu meiner Aussage bezüglich einer lebensjehanden Einstellung. Gerade Camus versucht ja zu klären ob Selbstmord sinnvoll ist bzw. ob er bei der Absurdität des Lebens, die er aus dem Existentialismus folgert, der logische Schluss ist und verneint das zu guter letzt (sehr krampfhaft meiner Meinung nach). Insofern ist Camus das Beste Beispiel für die Lebensbejaung.
Lebensbejaung bezieht sich aber nicht zwangsläufig auf die Frage zwischen Leben und Tod, das tut sie nur sekundär. Primär stellt sich die Frage, was mache ich in meinem Leben. Und lebe ich einfach wie ich will und wie andere es mir vorschreiben. Freiwilliger Selbstmord ist somit auch lebensbejaend, denn er wurde nicht aufgezwungen und ist eine freie Entscheidung im Leben gewesen.
Ich wollte auch gar nicht deine Aussage , im Bezug auf die lebensjahende Einstellung, kritisieren.
Das ist vollkommen klar, dass freiwilliger Selbstmord lebensbejaend ist, wenn der jenige es aus freiem Willen tut.
Aus freiem Willen zu sterben, setzt nach Camus voraus, dass man das Lächerliche erkannt hat, das Fehlen jedes tiefen Grundes, zu leben, die Sinnlosigkeit dieser täglichen Betriebsamkeit.
Er geht davon aus, dass der mensch nicht mehr leiden will.
Dennoch sagt er auch das es "feige" sei, sich nicht dem Leben zu stellen und es anzunehmen und das Leiden zu ertragen.
Da wären wir dann wieder bei der "lebensbejaung".
Aber wir müssen auch erkennen, dass der Mensch in seiner Wahl des Selbstmords beeinflusst werden kann, somit ist die Frage offen, ob es sein freier Wille war?
PS:Ich in der Nähe von Hamburg.
Naja, vergiss meine Frage von vorhin. 
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"Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre."
"Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird."
Geändert von Sartre (22.01.2007 um 18:24 Uhr).
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22.01.2007, 19:59
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.005
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AW: Existentialismus
Kann mir jemand eine gute Einstiegslektüre empfehlen?
Ihr habt mein Interesse geweckt, dass verzeihe ich euch nie
Und eine Philospohie, die sich gegen Religion wendet ( aber nicht Feuerbach)
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Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken läßt. Ludwig Erhard
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22.01.2007, 20:18
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Propraetor
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Registriert seit: 03.11.2006
Ort: in Niedersachsen
Beiträge: 646
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AW: Existentialismus
Zitat von Scipio
Kann mir jemand eine gute Einstiegslektüre empfehlen?
Ihr habt mein Interesse geweckt, dass verzeihe ich euch nie
Und eine Philospohie, die sich gegen Religion wendet ( aber nicht
Feuerbach)
Muahahaha. Einer mehr Argeados.
Tja, ich kann dir ganz klar Sartre empfehlen.8)
Ich hab angefangen mit "Bariona der Sohn des Donners" und "die Fliegen".
Besonders gut zum Einstieg ist auch noch "das Spiel ist aus", ist ein gutes Buch, wie Novalis schon gesagt hat.
Aber ich wurde mit "Bariona" anfangen, ist wirklich sehr gut.
Zitat von Sartre
Ich nehme mal das Theaterstück Bariona als Beispiel.
In diesem Buch geht um die Verzweiflung.
Bariona , der Hauptcharakter, gibt sich der Verzweiflung hin.
Als Verzweiflung wird hier von der Besatzung der Römer gesprochen.
Die wichtigste Szene ist, dass zusammentreffen Baltasars mit Bariona und hier wird die Meinung von Sartre dargestellt.
Das der Mensch niemals die Verzweiflung wählen soll, sondern die Hoffnung und die Freiheit, zu der er geboren ist.
Nach diesem Gespräch beschließt Bariona, mit seinem Dorf gegen die Soldaten des Herodes zu kämpfen, um ihre Freiheit einzufordern.
Hier mal ne kurze Übersicht, hab ich schon mal gepostet.
Bücher wie die "Wahrheit und Existenz" und "das Sein und das nichts", ist nicht so gut zum Einstieg. 
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"Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre."
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22.01.2007, 20:41
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.005
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AW: Existentialismus
Zitat von Sartre
[..]
Danke, und etwas religionkritisches?
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22.01.2007, 20:55
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Propraetor
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Registriert seit: 03.11.2006
Ort: in Niedersachsen
Beiträge: 646
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AW: Existentialismus
Zitat von Scipio
Danke, und etwas religionkritisches?
Also etwas was nur die Religion kritisiert habe ich noch nicht gelesen.
Jedes Buch enthält zum Teil religionkritische Aussagen.
Denn bei Sartre geht es darum, dass die Existenz der Essenz voraus geht.
Die Existenz, ist die Existenz des Menschen und die Essenz ist das Wesen Mensch.
In der Religion ist es anders herum, dort geht die Essenz der Existenz voraus, jedenfalls in einem gewissen Sinne.
Denn mit Essenz ist auch das göttliche gemeint, dass göttliche des Menschen, welcher nach dem Abbild Gottes geschaffen sein soll.
Wenn sich Sartre in seinen Werken auf seine Aussage bezieht, die Existenz geht der Essenz voraus, dann kritisiert er auch zum Teil immer die Religion.
Das kann man dann weiterführen, ob der Mensch ab dem Zeitpunkt seiner Existenz frei ist, oder............................
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22.01.2007, 21:04
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
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AW: Existentialismus
Zitat von Sartre
Also etwas was nur die Religion kritisiert habe ich noch nicht gelesen.
Jedes Buch enthält zum Teil religionkritische Aussagen.
Denn bei Sartre geht es darum, dass die Existenz der Essenz voraus geht.
Die Existenz, ist die Existenz des Menschen und die Essenz ist das Wesen Mensch.
In der Religion ist es anders herum, dort geht die Essenz der Existenz voraus, jedenfalls in einem gewissen Sinne.
Denn mit Essenz ist auch das göttliche gemeint, dass göttliche des Menschen, welcher nach dem Abbild Gottes geschaffen sein soll.
Wenn sich Sartre in seinen Werken auf seine Aussage bezieht, die Existenz geht der Essenz voraus, dann kritisiert er auch zum Teil immer die Religion.
Das kann man dann weiterführen, ob der Mensch ab dem Zeitpunkt seiner Existenz frei ist, oder............................
aha, ich glaube, dass wird ein Heidenarbeit für mich 
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22.01.2007, 21:19
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Propraetor
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Registriert seit: 03.11.2006
Ort: in Niedersachsen
Beiträge: 646
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AW: Existentialismus
Zitat von Scipio
aha, ich glaube, dass wird ein Heidenarbeit für mich 
Ach quatsch, stell dir einfach eine ganz klare Frage:
Ist alles Existierende auch frei?
Oder alles Freie zwar existierend, das Existiernde aber nicht immer frei, sondern einiges nur frei?
Denn die Wahrheit beginnt als eine Geschichte des Seins, und sie ist eine Geschichte des Seins, weil sie fortschreitendes Enthüllen des Seins ist.
Die Wahrheit verschwindet mit dem Menschen. Das Sein fällt dann in die zeitlose Nacht zurück. So ist die Wahrheit Verzeitlichung des Seins, so wie es ist, insofern das Subjekt-Absolute ihm ein fortschreitendes Enthüllen als neue Seindimension verleiht...... 
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22.01.2007, 21:21
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Separatisto
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Bruchsal
Beiträge: 1.005
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AW: Existentialismus
Zitat von Sartre
Ach quatsch, stell dir einfach eine ganz klare Frage:
Ist alles Existierende auch frei?
Oder alles Freie zwar existierend, das Existiernde aber nicht immer frei, sondern einiges nur frei?
Denn die Wahrheit beginnt als eine Geschichte des Seins, und sie ist eine Geschichte des Seins, weil sie fortschreitendes Enthüllen des Seins ist.
Die Wahrheit verschwindet mit dem Menschen. Das Sein fällt dann in die zeitlose Nacht zurück. So ist die Wahrheit Verzeitlichung des Seins, so wie es ist, insofern das Subjekt-Absolute ihm ein fortschreitendes Enthüllen als neue Seindimension verleiht......
ich hau dich gleich
Hm, ich würde spontan sagen, letzteres. N Kommt aber drauf an, was du unter Frei verstehst, mein Relilehrer den größten Schmarn
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22.01.2007, 22:21
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
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AW: Existentialismus
Als Einstieg ist da ganz klar ein Buch zu nennen. DER Roman des Existentialismus: Der Ekel von Sartre.
Wenn du ein Fachbuch als Einführung willst, dann ... naja, wirds schwierig 
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22.01.2007, 22:28
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Propraetor
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Registriert seit: 03.11.2006
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AW: Existentialismus
Zitat von Argeados
Als Einstieg ist da ganz klar ein Buch zu nennen. DER Roman des Existentialismus: Der Ekel von Sartre.
Boah ne.
Da muss ich doch mal sagen, dass Buch ist Mist.
Da gibt es bessere Werke von Sartre.
Naja, ist alles Geschmackssache, ich find das Buch ziemlich langweilig.
Und das kommt selten vor, dass ich sartre kritisiere. 
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22.01.2007, 22:57
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
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AW: Existentialismus
Du es tut mir Leid und so weit ich deine Meinung auch respektieren, du kannst dich nicht alleine gegen die ganze Fachwelt der Literatur und der Philosophie stellen  Der Ekel gilt nunmal als DAS BUCH im Existentialismus.
Ob man nun davon begeistert ist oder nicht. Es gibt auch meiner Meinung nach einige andere Werke Sartres die besser sind. Allerdings verdeutlicht kein anderes so genau die Idee des Existentialismus. Bei den anderen wird existentialistisches Wisssen ja mehr oder weniger schon vorrausgesetzt. Da geht er auf das, was ist das und wie kommt es dazu ja garnicht mehr ein.
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22.01.2007, 23:13
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Propraetor
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AW: Existentialismus
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22.01.2007, 23:29
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K.u.K. Hofzensor
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AW: Existentialismus
Tu ich ja nicht, ich wollte ja nur darauf hinweisen 
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23.01.2007, 12:34
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Separatisto
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AW: Existentialismus
Ich habe ein Buch "die philosophische Hintertreppe" in meinem Regel gefunden. ich werde es mir jetzt mal zu gemüte führen und dann werde ich weiter sehen
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29.01.2007, 20:49
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Propraetor
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AW: Existentialismus
Zitat von Argeados
Liberalismus: Ja als auch nein. Das ist unterschiedlich. Prinzipiell ist der Existentialismus die wohl liberalste Philosophie die es gibt, denn die Haupaussage ist ja: Jeder kann völlig tun was er will, ohne auf etwas achten zu müssen.
Die meisten Existentialisten haben das aber so nicht gelten lassen, denn das würde ja de fakto die Anarchie bedeuten. Also haben viele das dann so eingeschränkt: Jeder kann völlig tun was er will, sollte allerdings auf gewisse Dinge achten.
Diese "Dinge" waren von Philosoph zu Philosoph unterschiedlich.
Dann versuch ich mal die Meinung von Jean-Paul Sartre wiederzugeben.
Also zunächst ging Sartre davon aus, dass jeder Mensch frei ist, so lange er wählen kann.
Dieses Meinung vertrat er zunächst, bis er gewungen wurde im Krieg zu kämpfen.
Er konnte nicht frei wählen.
Ab diesem Zeitpunkt revidierte er seine Meinung und ging nun davon aus, dass der Mensch frei ist, aber in seiner Wahl durch die Gesellschaft (zum Beispiel) beeinflusst werden kann.
Also das ist es grob zusammengefasst.
Seine anderen Thesen zu erklären, würde jetzt länger dauern, dazu bin ich im Moment zu müde. 
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