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29.01.2007, 21:33
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Großkönig Persiens
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Greven ( Münsterland / NRW)
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AW: Existentialismus
Hmm also zu Albert Camus... Ich habe das Buch "Der Fremde" von ihm gelesen und ich finde es ähnelt sich sehr dem "Existentialismus".... hatt es jemand von euch hier gelesen ?
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Dein Christus ein Jude
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29.01.2007, 21:45
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Propraetor
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Registriert seit: 03.11.2006
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AW: Existentialismus
Zitat von Samurai
Hmm also zu Albert Camus... Ich habe das Buch "Der Fremde" von ihm gelesen und ich finde es ähnelt sich sehr dem "Existentialismus".... hatt es jemand von euch hier gelesen ?
Zitat von Sartre
............
Also Camus zum Beispiel, befasste sich zum Teil auch in seinen Büchern, um die Existenz des menschen.
Und dort griff er auch das Thema Selbstmord auf und ich muss sagen lebensbejaend war das nicht gerade.
Aber vielleicht interpretiere ich lebensbejaend gerade falsch.
......
Er befasst sich auch mit dem Thema, aber Argeados hält ihn nicht für wichtig.
Ist das dieses Buch mit der Hauptperson Meursault?
Das hab ich nur angefangen. 
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"Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre."
"Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird."
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29.01.2007, 22:11
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Großkönig Persiens
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Registriert seit: 23.10.2005
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AW: Existentialismus
Jap genau Mersault der wegen einem versehen zur Todesstrafe verurteilt wird !
Also was ich hier über Existentialismus hier gelesen hab deutet sehr auf das Buch hin... also Satre ich würd ma sagen lies das buch mal 
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29.01.2007, 22:27
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
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Beiträge: 1.010
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AW: Existentialismus
Du verwechselst da was Sartre. ^^ Ich mag Camus und ich bin voll der Meinung, dass er für die existentialistische Verbreitung wichtig war.
Er war jedoch in erster Linie Schriftsteller und nicht Philosoph und von seinen philosophischen Thesen her, wird Camus von der Fachwelt (nicht von mir - ich würde mir nicht zumuten da eine entgültige Entscheidung zu treffen) jeden Falls nicht als bedeutender Philosoph angesehen. Bzw. zumindest nicht als einer der bedeutensten des Existentialismus.
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29.01.2007, 22:48
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Propraetor
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Registriert seit: 03.11.2006
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AW: Existentialismus
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01.02.2007, 13:16
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Homo Novus
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Registriert seit: 30.01.2007
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Beiträge: 288
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AW: Existentialismus
ich habe gerade den thread gelesen, wobei mir einige sachen aufgefallen sind, die imo nicht ganz zutreffen:
(ich weiß leider nicht genau, von wem welche punkte sind, und habe auch keine zeit alle zitate hier aufzuführen, daher nur eine kleine aufzählung)
1. der unterschied zwischen sartre und camus ist doch, dass sartre aus der erkenntnis der "sinnlosigkeit der welt" die pflicht zu handeln/sich zu engagieren abeleitet, während camus lediglich die absolute anerkennung dieses zustandes fordert (durch die sysiphos z.b. seinem schicksal überlegen wird)
camus ist daher eigentlich nicht "lebensbejahend"
2. keiner der existenzialisten befürwortet selbstmord, der im prinzip nichts anderes als religion, nämlich ein ausflucht aus der sinnleere ist
3. den satz, der mensch sei "zur freiheit verurteilt" kann man vermutlich besser verstehen, wenn man "condamné" als "zur freiheit verdammt" übersetzt
L'"Etranger" kann ich im übrigen auch als lektüre empfehlen, da sich hier viel von Camus' ansichten wiederspiegelt (vor allem aber in bezug auf die "absurdité")
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01.02.2007, 13:42
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Propraetor
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Registriert seit: 03.11.2006
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Beiträge: 645
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AW: Existentialismus
Zitat von Sartre
.....
Ich wollte auch gar nicht deine Aussage , im Bezug auf die lebensjahende Einstellung, kritisieren.
Das ist vollkommen klar, dass freiwilliger Selbstmord lebensbejaend ist, wenn der jenige es aus freiem Willen tut.
Aus freiem Willen zu sterben, setzt nach Camus voraus, dass man das Lächerliche erkannt hat, das Fehlen jedes tiefen Grundes, zu leben, die Sinnlosigkeit dieser täglichen Betriebsamkeit.
Er geht davon aus, dass der mensch nicht mehr leiden will.
Dennoch sagt er auch das es "feige" sei, sich nicht dem Leben zu stellen und es anzunehmen und das Leiden zu ertragen.
Da wären wir dann wieder bei der "lebensbejaung".
Aber wir müssen auch erkennen, dass der Mensch in seiner Wahl des Selbstmords beeinflusst werden kann, somit ist die Frage offen, ob es sein freier Wille war?....
Zitat von toblu
ich habe gerade den thread gelesen, wobei mir einige sachen aufgefallen sind, die imo nicht ganz zutreffen:
(ich weiß leider nicht genau, von wem welche punkte sind, und habe auch keine zeit alle zitate hier aufzuführen, daher nur eine kleine aufzählung)
1. der unterschied zwischen sartre und camus ist doch, dass sartre aus der erkenntnis der "sinnlosigkeit der welt" die pflicht zu handeln/sich zu engagieren abeleitet, während camus lediglich die absolute anerkennung dieses zustandes fordert (durch die sysiphos z.b. seinem schicksal überlegen wird)
camus ist daher eigentlich nicht "lebensbejahend"
2. keiner der existenzialisten befürwortet selbstmord, der im prinzip nichts anderes als religion, nämlich ein ausflucht aus der sinnleere ist
zu 1.:
Also darüber lässt sich streiten.
Sysiphos erklärt warum einige Menschen Selbstmord begehen und was dahinter steckt. Aber nur weil sich Camus mit dieser Materie auseinandersetzt und dabei deprimierende Thesen aufstellt, bedeutet dies noch lange nicht,dass es nicht "lebensbejahend" ist.
( Siehe dazu mein Zitat oben)
zu 2.:
Wer soll das denn hier geschrieben haben? 
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01.02.2007, 14:01
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Homo Novus
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Registriert seit: 30.01.2007
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Beiträge: 288
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AW: Existentialismus
zu 1.: die schwierigkeit is wohl in der tat die auslegung dieses begriffes, aber für mich persönlich ist die aussage camus' eindeutig nicht lebensbejahend, da er ja dezidiert für ein "sich mit der welt abfinden" eintritt, was doch eigtl absolute sinnlosigkeit des lebens bedeutet
zu 2.: ich hab die entsprechenden posts nochmal gelesen und muss zugeben, dass ich da was reininterpretiert hatte, sry 
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01.02.2007, 15:56
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
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Beiträge: 1.010
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AW: Existentialismus
Lebensbejahend ist ja auch in ganz anderer Art gemeint. Nämlich das Camus sein Augenmerk auf das Leben richtet und dieses als wichtig bezeichnet und sich nicht auf ein nach dem Tod oder auf eine höhere Macht beruft. Lebensbejahend muss nicht heißen, dass er das Leben toll findet, sondern nur, dass er es dem Tod vorzieht in allen Bereichen und die absolute Entscheidungsfreiheit als wichtiges oder sogar wichtigstes Gut ansieht. Das ist in diesem Zusammenhang mit lebensbejahend gemeint.
Das liegt grundsätzlich allen atheistischen und agnostischen Existentialisten. Kaum jemand der davon abweicht. Bei den religiösen ist das nicht mehr so klar.
Zum zweiten Punkt:
Selbstmord ist im Existentialismus eben keine Ausflucht aus der Sinnleere. Da ist ja auch der große Unterschied zwischen dem Exist. und anderen philosophischen Strömungen. Er wird vielmehr bei einigen als letzte Schlussfolgerung der Sinnlosigkeit gesehen. Das jedoch ganz wertfrei und ohne Depressionen oder Angst. Einfach als logisches Ende, dem man folgen sollte, man sich aber nicht traut (und von daher kommen sie dann immer auf ihre Gründe, warum man sich nicht umbringen sollte - da hat ja jeder seine eigenen Vorstellungen).
Geändert von Argeados (01.02.2007 um 16:00 Uhr).
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08.02.2007, 20:54
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Propraetor
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Registriert seit: 03.11.2006
Ort: in Niedersachsen
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AW: Existentialismus
Zitat von Argeados
Zum zweiten Punkt:
Selbstmord ist im Existentialismus eben keine Ausflucht aus der Sinnleere. Da ist ja auch der große Unterschied zwischen dem Exist. und anderen philosophischen Strömungen. Er wird vielmehr bei einigen als letzte Schlussfolgerung der Sinnlosigkeit gesehen. Das jedoch ganz wertfrei und ohne Depressionen oder Angst. Einfach als logisches Ende, dem man folgen sollte, man sich aber nicht traut (und von daher kommen sie dann immer auf ihre Gründe, warum man sich nicht umbringen sollte - da hat ja jeder seine eigenen Vorstellungen).
Nach Sartre ist der Mensch ja in seiner Seinstruktur nichts.
Und durch einen Selbstmord würde er wieder zum nichts übergehen.
Aber nach der Meinung von Sartre, würde der Mensch durch einen Selbstmord sich seiner Vernatwortung entziehen.
Denn der Mensch ist nach Sartre zur Freiheit verurteilt und trägt somit eine Verantwortung, die nicht nur für ihn gilt, sondern für alle Menschen.
Da der Mensch in seiner Seinstruktur nichts ist, vergisst er oft diese Verantwortung und handelt unmoralisch und nicht im Sinne seiner Freiheit.
Damit ist er Lügner und Belogener in einer Person.
Er belügt andere und sich selber.
Genau so ist es mit dem Selbstmord, der Mensch entzieht sich seiner Verantwortung und flieht davor.
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08.02.2007, 21:11
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Propraetor
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Registriert seit: 03.11.2006
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AW: Existentialismus
Am Besten, jeder trägt mal seine Lieblingstheorie dazu vor, damit es mal zu einer Diskussion kommen kann. 
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08.02.2007, 21:47
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
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AW: Existentialismus
Joa. Das ist Sartres Unfähigkeit, sich mit dem Sinnlosen abzufinden.
Irgendwo muss er zwangsweise seine Moral reindrücken, weil er die Schlussfolgerung seiner eigenen Theorie nicht verträgt, nämlich das alles egal ist ^^
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08.02.2007, 21:52
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Propraetor
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AW: Existentialismus
Zitat von Argeados
Joa. Das ist Sartres Unfähigkeit, sich mit dem Sinnlosen abzufinden.
Irgendwo muss er zwangsweise seine Moral reindrücken, weil er die Schlussfolgerung seiner eigenen Theorie nicht verträgt, nämlich das alles egal ist ^^
Wieso ist alles egal? 
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08.02.2007, 22:02
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Ädil
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AW: Existentialismus
Es ist nur insofern alles egal, wenn man mit den Konsequenzen seiner Taten zufrieden ist, wenn nicht bleibt es egal, es liegt aber im eigenen Interesse, sich ein schönes Leben zu machen.
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Schon Schiller sagte: "Durch diese kalte Hose wird er kommen!"
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08.02.2007, 22:14
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Propraetor
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AW: Existentialismus
Zitat von Argeados
Joa. Das ist Sartres Unfähigkeit, sich mit dem Sinnlosen abzufinden.
Irgendwo muss er zwangsweise seine Moral reindrücken, weil er die Schlussfolgerung seiner eigenen Theorie nicht verträgt, nämlich das alles egal ist ^^
Also der Mensch hat einen Bezug zum Nichts, nach Sartre.
Dies bezieht sich aber eher auf darauf, dass es für das Wesen Mensch keine festgelegten Grundzüge gibt.
Denn nach Sartre gibt es keinen Gott in dem unsere Werte begründet wären.
Damit sagt er nicht aus, dass alles egal ist, sondern das der Mensch frei ist, und das der Mensch das ist, wozu er sich macht.
Außerdem ist es ihm doch nicht egal , wie der Mensch handelt.
Er soll nach seiner Meinung immer moralisch und aufrichtig handeln, im Interesse des Ganzen.
Wenn wir aber tot sind, dann sind wir in das Nichts eingegangen, aber kann man da noch sagen, dass es nun alles egal ist? 
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