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09.02.2007, 01:02
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.037
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AW: Existentialismus
Ich kenn Sartre und weiß was er sagt, du brauchst mich nicht immer belehren  .
Und genau um diesen Punkt
Außerdem ist es ihm doch nicht egal , wie der Mensch handelt.
geht es mir.
Und zwar weil er auch das
Denn nach Sartre gibt es keinen Gott in dem unsere Werte begründet wären.
sagt.
Zuerst bringt er dem Menschen mit seiner Theorie die Freiheit, wofür ich ihn sehr achte und was meiner Meinung nach das geniale an seiner These ist. Und dann nimmt er sie ihm wieder und stellt ihn auf das sehr wackelige Gerüst der "Moral". Wie auch immer diese "Moral" aussehen soll. Und das gefällt mir an Sartre nicht. Es ist als würde er kurz vor dem Ziel umdrehen und ein paar Schritte zurückgehen und etwas von dem schon zurückgelegten Weg wieder zwischen sich und das Ende bringen. Darum gehts mir
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09.02.2007, 14:00
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Propraetor
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Registriert seit: 03.11.2006
Ort: in Niedersachsen
Beiträge: 646
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AW: Existentialismus
Zitat von Argeados
Ich kenn Sartre und weiß was er sagt, du brauchst mich nicht immer belehren .
Mach ich aber.
Außerdem, wenn andere User die These nicht kennen, dann wissen sie es jetzt.
Zitat von Argeados
sagt.
Und dann nimmt er sie ihm wieder und stellt ihn auf das sehr wackelige Gerüst der "Moral". Wie auch immer diese "Moral" aussehen soll. Und das gefällt mir an Sartre nicht. Es ist als würde er kurz vor dem Ziel umdrehen und ein paar Schritte zurückgehen und etwas von dem schon zurückgelegten Weg wieder zwischen sich und das Ende bringen. Darum gehts mir 
Er sagt ja nur, dass unsere Freiheit begrenzt ist, oder das wir beeinflusst werden und das stimmt ja auch.
Es geht ja nicht nur um die Moral, sondern auch um weitere Aspekte, durch die wir in einer gewissen Weise beeinflusst werden. Oder besser gesagt, dass wir diesen Aspekten unterliegen.
Dreh dich doch mal um.
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"Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre."
"Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird."
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10.02.2007, 13:25
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AW: Existentialismus
So jetzt habt Ihr es geschafft! Ich bin auch neugierig geworden
Mir geht es jetzt erst einmal nicht darum ob das Buch gut und spannend ist oder nicht, sondern vielmehr darum mit welchem Buch man díe Person Sartre am besten versteht.
Das ist für mich der erste Schritt wenn ich mich mit einem Thema beschäfftige.
Kann mir da jemand ein Werk ans Herz legen?
Beim googlen ist mir etwas aufgefallen. Wann erschien das erste Werk von Sartre?
Auf einer Seite wird „Der Ekel – 1936“ angegeben, auf einer anderen Seite nennt man „Die Vorstellung – 1936“.
In diesem Sinne
Euer Networker
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10.02.2007, 14:19
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Propraetor
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Registriert seit: 03.11.2006
Ort: in Niedersachsen
Beiträge: 646
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AW: Existentialismus
Zitat von Networker
So jetzt habt Ihr es geschafft! Ich bin auch neugierig geworden 
Mir geht es jetzt erst einmal nicht darum ob das Buch gut und spannend ist oder nicht, sondern vielmehr darum mit welchem Buch man díe Person Sartre am besten versteht.
Das ist für mich der erste Schritt wenn ich mich mit einem Thema beschäfftige.
Kann mir da jemand ein Werk ans Herz legen?
Die Frage ist, willst du seine blanken Theorien, oder sollen diese schön verpackt sein, wie in einem Theaterstück?
Also wenn du seine blanken Theorien haben willst, solltest du "das Sein und das Nichts" lesen, oder "Wahrheit und Existenz".
Bei vielen Themen ist aber Vorwissen gefragt, aber es geht.
Für mich ist "Das Sein und das Nichts", das beste Buch im Bezug auf den Existentialismus.
Zitat von Networker
Beim googlen ist mir etwas aufgefallen. Wann erschien das erste Werk von Sartre?
Auf einer Seite wird „Der Ekel – 1936“ angegeben, auf einer anderen Seite nennt man „Die Vorstellung – 1936“.
Ich glaube doch mal "Der Ekel".
Der Ekel und die Kindheit eines Chefs, werden später durch die Romane der Freiheit weitergeführt.
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"Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre."
"Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird."
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10.02.2007, 15:28
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AW: Existentialismus
Zitat von Sartre
...Die Frage ist, willst du seine blanken Theorien, oder sollen diese schön verpackt sein, wie in einem Theaterstück? ...
Ich denke mir geht es erst einmal um die Person Sartre an sich. Keine Ahnung wie ich das jetzt genau beschreiben soll. Aber irgendwie muss ich die Person verstehen um seine Theorien einordnen zu können. Wenn das ganze dann auch noch schön verpackt ist macht das lesen natürlich auch noch mehr Spaß.
Ich denke ich werde mich dann mal an "Das Sein und das Nichts" versuchen und Dich dann hinterher mit meinen Fragen löchern
Nachtrag:
Bei meiner Frage nach dem ersten Werk hat sich ein Fehler eingeschlichen 
Der Ekel von 1938 oder Die Vorstellung aus dem Jahr 1936?
IN diesem Sinne
Euer Networker
Geändert von Networker (10.02.2007 um 15:32 Uhr).
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10.02.2007, 16:11
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Propraetor
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Registriert seit: 03.11.2006
Ort: in Niedersachsen
Beiträge: 646
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AW: Existentialismus
Zitat von Networker
Ich denke ich werde mich dann mal an "Das Sein und das Nichts" versuchen und Dich dann hinterher mit meinen Fragen löchern
Das muss nicht sein, frag doch Argeados.
( @ Argeados: Viel Spaß  )
Zitat von Networker
Nachtrag:
Bei meiner Frage nach dem ersten Werk hat sich ein Fehler eingeschlichen 
Der Ekel von 1938 oder Die Vorstellung aus dem Jahr 1936?
Ich muss feststellen das ich die Vorstellung gar nicht kenne.
Ich hab mal im Register nachgesehen und ich kann kein Buch von Sartre finden, welches die Vorstellung heißt, oder ist das ein Untertitel?
Edit: Ich würde mit dem anderem Buch anfangen und zwar Wahrheit und Existenz.
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"Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird."
Geändert von Sartre (10.02.2007 um 16:20 Uhr).
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10.02.2007, 18:08
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AW: Existentialismus
Quelle: philosophenlexikon.de
* L'imagination (1936) -- Die Vorstellung
* La nausée (1938) -- Der Ekel
* Le mur (1939) -- Die Mauer
* L'imaginaire (1940)
* Les mouches (1943) -- Die Fliegen
* L'Être et le néant (1943) -- Das Sein und das Nichts
* Huis-clos (1944) -- Geschlossene Gesellschaft
* Morts sans sépulture (1946) -- Tote ohne Begräbnis
* La Putain respecteuse (1946) -- Die ehrbare Dirne
* Qu'est ce que la littérature? (1947) -- Was ist Literatur? *Baudelaire (1947)
* Les jeux sont faits (1947) -- Das Spiel ist aus
* Les mains sales (1948) -- Die schmutzigen Hände
* Le diable et le bon dieu (1951) -- Der Teufel und der liebe Gott
* Les séquestrés d'Altona (1959) -- Die Eingeschlossenen oder auch Die Eingeschlossenen von Altona
* Critique de la raison dialectique (1960) -- Kritik der dialektischen Vernunft
* Les Chemins de liberté (1946-49) -- Wege der Freiheit
* Les mots (1964) -- Die Wörter Situations (1947-1965)
* Bariona, ou Le fils du tonnerre (1970) -- Bariona oder Der Sohn des Donners
* L'Idiot de la famille. La vie de Gustave Flaubert de 1821 à 1851 (1971-1972)-- Der Idiot der Familie. Gustave Flaubert 1821-1857 (1977-1979)
* Cahiers pour une morale (posthume, publié en 1984)
* La reine Albemarle ou le dernier touriste. Fragments (posthume, publié en 1991) -- Königin Albemarle oder Der letzte Tourist, 1994
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10.02.2007, 18:17
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Propraetor
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Registriert seit: 03.11.2006
Ort: in Niedersachsen
Beiträge: 646
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AW: Existentialismus
Da scheinen ein paar Fehler in der Liste drin zu sein.
Manche Daten stimmen nicht mit den Daten in meinen Büchern überein.
Zum Beispiel bei "Der Sohn Des Sonners".
Naja, spielt ja auch eigentlich keine wichtige Rolle.
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"Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird."
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10.02.2007, 18:24
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AW: Existentialismus
Stimmt, das spielt keine gewichtige Rolle.
Nur hat mich als "unwissender" das ganze irgendwie irritiert
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10.02.2007, 19:44
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.037
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AW: Existentialismus
Der Ekel war Sartres erstes Buch. Da bin ich mir ziemlich sicher. Hab eine Facharbeit darüber schreiben müssen. Er arbeitete an diesem Buch bis 36, konnte es allerdings nicht verlegen. Möglicherweise ist die Vorstellung ein älterer Arbeitstitel ...
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10.02.2007, 21:50
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Homo Novus
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Registriert seit: 30.01.2007
Ort: Köln
Beiträge: 288
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ich muss zu meiner schande gestehn, dass ich nur ein einziges werk von srtre gelesen hab -.-
aber huis clos kann ich wirklich empfehlen, sartres philosophie wird sehr gut deutlich und es ist interessant zu lesen
und es ist vergleichsweise kurz, also gut zum einstieg geeignet
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10.02.2007, 22:02
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Propraetor
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Registriert seit: 03.11.2006
Ort: in Niedersachsen
Beiträge: 646
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AW: Existentialismus
Zitat von toblu
aber huis clos kann ich wirklich empfehlen, sartres philosophie wird sehr gut deutlich und es ist interessant zu lesen
und es ist vergleichsweise kurz, also gut zum einstieg geeignet 
Ich finde das in "Geschlossene Gesellschaft" nicht eine einzige seiner Haupthesen angesprochen wird.
Es geht nur um die Beziehungen zu anderen Menschen, alles andere ist beiläufig oder gar nicht vorhanden.
Aber das ist meine Ansichtsweise, die Geschmäcker sind ja unterschiedlich.
Also die besten Theaterstücke von ihm, die seine Haupthesen wiedergeben sind "Bariona", "das Spiel ist aus" und "die Fliegen".
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"Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre."
"Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird."
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10.02.2007, 22:25
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Homo Novus
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Registriert seit: 30.01.2007
Ort: Köln
Beiträge: 288
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AW: Existentialismus
auch wenn du dich bestimmt 100x besser mit sartre auskennst als ich, wage ich mal zu widersprechen
in "l'existentialisme est un humanisme" sagt sartre u.a. "[l'homme] découvre [les autres] comme la condition de son existence" (der mensch erkennt die anderen als die bedingung seiner existenz (freie übersetzung^^))
und genau das is doch ein zentrales moment in huis clos
auch in "l'être et le néant" bezieht sich sartre dadrauf (vermutlich auch in anderen werken), so dass man das doch auf jeden fall als eine seiner zentralen aussagen werten kann
auch "la lacheté" "la mauvaise foi" sind imho zentrale themen (estelle/garcin <>inès)
andere aspekte seiner philosophie lassen sich sicher nur begrenzt erkennen (vor allem nicht ohne vorwissen), aber ich denke mal, dass die oben genannten aspekte schon zu sartres kernaussagen zählen
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10.02.2007, 22:38
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Propraetor
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Registriert seit: 03.11.2006
Ort: in Niedersachsen
Beiträge: 646
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AW: Existentialismus
Zitat von toblu
in "l'existentialisme est un humanisme" sagt sartre u.a. "[l'homme] découvre [les autres] comme la condition de son existence" (der mensch erkennt die anderen als die bedingung seiner existenz (freie übersetzung^^))
und genau das is doch ein zentrales moment in huis clos
Darauf antworte ich mit einem Zitat von mir aus einem anderem Thread  :
Zitat von Sartre
Sartre will ja eigentlich nur sagen, dass wenn die Beziehungen zu unseren Mitmenschen schlecht sind, dann werden diese Menschen zur unseren Hölle.
Denn die Anderen sind nach Sartre das Wichtigste in uns selbst.
Wenn wir über uns nachdenken, wenn wir versuchen uns zu erkennen, dann benutzen wir Kenntnisse, die Andere sich über uns gebildet haben.
Wir beurteilen uns mit Aussagen von Anderen, um unsere eigenen zu machen.
Egal was ein Mensch über sich denkt, dass Urteil von Anderen spielt dabei immer eine Rolle.
Wenn die Beziehungen zu anderen schlecht sind, dann ist man in der Hölle, denn nach Sartre , gibt es einen menge von Menschen, die dadurch in der Hölle sind.
Er sagt dabei nicht aus, dass man keine Beziehungen zu Menschen haben darf.
Außerdem sind seine Charaktere im Theaterstück nicht wie "wir".
Er wollte Personen im Stück schaffen die "Tot" sind.
Also auch ihre Persönlichkeit.
Das Modell dieser Persönlichkeiten lässt sich eigentlich gar nicht auf unsere Welt beziehen.
Das wollte Sartre auch so.
Außerdem hast du sehr viel hinein interpretiert.
Das mit der Existenz kann man bedingt feststellen, aber das ist ja nicht seine einzige These.
Er bezieht sich ja auch in seinen Werken auf Freiheit, Wahrheit, Existenz, Ekel, Angst..............., man kann sagen auf alle Aspekte die der Existentialismus ausmacht.
Und im Vergleich zu anderen Werken umfasst die Geschlossene Gesellschaft sehr wenige Aspekte davon.
Aber das ist meine Meinung dazu.
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"Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre."
"Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird."
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11.02.2007, 00:02
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Homo Novus
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Registriert seit: 30.01.2007
Ort: Köln
Beiträge: 288
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AW: Existentialismus
wahrscheinlich isses einfach zu kurz
(nur wie gesagt, ich kenne leider auch kein andres^^)
und neben prodesse is in huis clos halt auch ein bisschen platz für delectare, ums mal mit horaz zu sagen
/edit: und "hineininterpretieren" is eigtl das unwort meiner gesamte schulzeit -.-'
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