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25.11.2007, 16:08
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.034
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Und der ist einfach ein Blödsinn  Denn sobald ich nicht mehr den persönlichen Anspruch stelle, überhaupt ein allgemeines Gesetz zu haben, fällt seine ganze Aussage ins Wasser.
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25.11.2007, 18:04
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Mag sein... diese Frage stellt sich ja auch nur, weil wir in einer Gesellschaft leben, die in immer mehr Bereichen versucht moralische Standards zu errichten.
Dass jedes Menschenleben kostbar und schützenswert ist, haben wir schon lange beschlossen. Langsam überträgt man das auch auf die Tierwelt, will aber dennoch nicht von alten Gewohnheiten (Fleischkonsum) abrücken...
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01.12.2007, 12:02
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 670
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In meinem Bücherschrank steht der Titel "Cannibalism and the common law" von A. W. Brian Simpson, erschienen 1984 in der University of Chicago Press. Die wissenschaftliche Arbeit zeichnet nach, wie 1884 zwei Seeleute in Großbritannien zum Tode verurteilt wurden, weil sie zwei andere auf einer Seereise töteten und verspeisten um zu überleben. Bis dahin wurde solches in der Londoner Presse immer gefeiert, ab 1884 war es Straftatsbestand.
Mahlzeit ...
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06.12.2007, 12:07
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Propraetor
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Registriert seit: 31.01.2007
Beiträge: 598
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Zitat von MacX
Ich würde den Menschen retten.
Warum? Nun, er gehört meiner Art an und ich solidarisiere mit Menschen eher als mit Tieren.
Die Thematik ist aber eine andere: Haben wir nicht eine moralische Pflicht das Leid unserer Nutztiere zu minimieren? Ich meine, ja... und stütze das auf die Wesensähnlichkeit mancher Tierarten mit dem Menschen.
Ich bejahe ja auch das natürliche Recht des Menschen Tiere als Nahrungsquelle heranzuziehen, von daher ist es offensichtlich, wem ich das Vorrecht gebe, wenn es heißt: entweder oder?
Ich bin ja auch gegen Tierquälerei usw. Das steht außer Frage.
ad Wesensgleichheit
Wir sind mit Pflanzen genauso verwandt wie mit Amöben oder Tieren. Wieso sollte also ein Hund schützenswerter sein als ein Baum? Bloß weil wir mehr Gene gemein haben und unsere Zellen etwas anders ausschauen?
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Wahrlich glücklich ist, wer am Abend sagen kann, heute habe ich gelebt - Horaz
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06.12.2007, 16:32
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Zitat von Mirko
Wir sind mit Pflanzen genauso verwandt wie mit Amöben oder Tieren. Wieso sollte also ein Hund schützenswerter sein als ein Baum? Bloß weil wir mehr Gene gemein haben und unsere Zellen etwas anders ausschauen?
Wir sind definitiv nicht mit Pflanzen genauso verwandt wie mit Tieren...
Warum der Hund schützenswerter ist, hab ich schon zugenüge ausgeführt.
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09.12.2007, 12:53
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.034
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Mein Gott das ist doch alles rational nicht erklärbar. Man kann nicht "erklären" warum man Tiere schützen soll oder irgendwelche Bäume. Kein Mensch hat dazu eine moralische oder sonst eine Verpflichtung. Jeder Mensch kann so viele Tiere quälen wie er will oder so viel Wald abholzen wie er will oder beides so stark schützen, dass er sich dafür vielleicht sogar umbringen lässt.
Und selbst wenn zwischen Menschen und Tieren mehr Ähnlichkeiten bestehen als zwischen Menschen und Pflanzen ist das völlig irrelevant. Außer es erklärt mir mal jemand diese logische Schlussfolgerung: Größere Ähnlichkeit --> Schützenswerter !? Diese Verknüpfung besteht einfach nicht ...
Und ein Hund kann außerdem garnicht schützens"werter" sein als sonst was, denn allein das Wort deutet mit seinem "wert" ja schon darauf hin, dass es hier um Wertigkeiten geht, und die sind bei jedem anders. Nachdem es nunmal keine uns bekannten universalen Kosmosgesetze gibt, ist jeder Mensch sich selbst überlassen und kann tun und lassen was er will. Man kann genau so gut Kannibale wie Veganer sein, keiner von diesen Menschen ist besser oder schlechter, jedem hat halt nur eine andere Moralvorstellung.
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09.12.2007, 13:10
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Thete
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Registriert seit: 02.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 730
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Zitat von Argeados
Mein Gott das ist doch alles rational nicht erklärbar. Man kann nicht "erklären" warum man Tiere schützen soll oder irgendwelche Bäume. Kein Mensch hat dazu eine moralische oder sonst eine Verpflichtung. Jeder Mensch kann so viele Tiere quälen wie er will oder so viel Wald abholzen wie er will oder beides so stark schützen, dass er sich dafür vielleicht sogar umbringen lässt.
Du negierst Moral bzw. Ethik völlig. Ein Mensch kann auch soviele Menschen quälen, wie er will. Da wirst Du mit der Aussage, das habe nichts mt Moral oder Ethik zu tun, sehr allein stehen, befürchte ich (nein, eigentlich hoffe ich es  ).
Zitat von Argeados
Nachdem es nunmal keine uns bekannten universalen Kosmosgesetze gibt, ist jeder Mensch sich selbst überlassen und kann tun und lassen was er will. Man kann genau so gut Kannibale wie Veganer sein, keiner von diesen Menschen ist besser oder schlechter, jedem hat halt nur eine andere Moralvorstellung.
Es braucht keine "Kosmosgesetze", Moral und Ethik sind mE immer von Menschen gemacht, aber dadurch nicht weniger universell. Und es bedeutet gerade, dass Menschen ob ihres Handelns positiv oder negativ bewertet werden, von anderen Menschen. Solltest Du als vorhaben, demnächst unter die Kannibalen zu gehen oder unschuldige Hundewelpen zu treten, muss ich Dir leider mitteilen, dass ich dich moralisch für einen der "schlechteren Menschen" halte, sry.
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09.12.2007, 13:26
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The Censor
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Registriert seit: 29.01.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 6.227
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Was sagte ein Kumpel gestern zu mir:
"Was kann ich dafür dass soviele Tiere aus Steak bestehen".
Das trifft es doch irgendwie auf den Punkt.
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Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden.
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09.12.2007, 13:41
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.034
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Zitat von Thersites
Du negierst Moral bzw. Ethik völlig. Ein Mensch kann auch soviele Menschen quälen, wie er will. Da wirst Du mit der Aussage, das habe nichts mt Moral oder Ethik zu tun, sehr allein stehen, befürchte ich (nein, eigentlich hoffe ich es ).
Ich habe ja nicht behauptet, dass es nichts mit Moral zu tun hat ... darum geht es ja. Das es eben rein etwas mit Moral zu tun hat. Und die Moral kann bei zwei Menschen so auseinandergehen, dass man vielleicht garkeine Übereinstimmungen findet. Deswegen ist der eine oder andere aber kein schlechterer Mensch. Jeder Mensch lebt nach seinen eigenen Moralvorstellungen, aber man kann seine eigenen nicht über die der anderen stellen oder die anderen wegen ihren verurteilen, denn keiner hat eben ein kosmisches Recht auf seiner Seite.
Zitat von Thersites
Es braucht keine "Kosmosgesetze", Moral und Ethik sind mE immer von Menschen gemacht, aber dadurch nicht weniger universell. Und es bedeutet gerade, dass Menschen ob ihres Handelns positiv oder negativ bewertet werden, von anderen Menschen. Solltest Du als vorhaben, demnächst unter die Kannibalen zu gehen oder unschuldige Hundewelpen zu treten, muss ich Dir leider mitteilen, dass ich dich moralisch für einen der "schlechteren Menschen" halte, sry.
Und was sollte das den Menschen ausmachen, wenn sie von anderen für moralisch schlecht gehalten werden, wenn sie persönlich mit der Gesellschaftsmoral nicht übereinstimmen !?
BTW: Es geht mir hier rein ums Prinzip, ich werd den Welpen schon nichts tun
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09.12.2007, 16:27
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@Argeados: da wir über "Moral" sprechen, hielt ich es für selbstverständlich, dass wir von subjektiven Meinungen und nicht von objektiven Naturgesetzen reden.
Wenn ich von "schützenswertem" Leben bei Tieren spreche, dann knüpft das selbstredend an dieselbe Logik an, die einem Menschen schützenswertes Leben attestiert, was natürlich auch "konstruiert" ist.
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09.12.2007, 17:03
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K.u.K. Hofzensor
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Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.034
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Ja okay da hast recht ... aber kann man über Moral denn überhaupt diskutieren? Wenn einer sagt: "Es ist unmoralisch!", und der andere: "Nö.", dann ist die Diskussion ja eigentlich schon zu Ende, denn Moral ist immer was ganz individuelles.
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09.12.2007, 17:10
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Aber auch etwas kulturelles.
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10.12.2007, 09:26
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Thete
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Registriert seit: 02.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 730
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Zitat von Argeados
Ja okay da hast recht ... aber kann man über Moral denn überhaupt diskutieren? Wenn einer sagt: "Es ist unmoralisch!", und der andere: "Nö.", dann ist die Diskussion ja eigentlich schon zu Ende, denn Moral ist immer was ganz individuelles.
Man kann über die Grundlagen dieser moralischen Wertung diskutieren; allerdings wird man sich allzu oft nicht einig werden, dass ist richtig...
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10.12.2007, 10:53
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Propraetor
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Registriert seit: 31.01.2007
Beiträge: 598
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Zitat von MacX
@Argeados: da wir über "Moral" sprechen, hielt ich es für selbstverständlich, dass wir von subjektiven Meinungen und nicht von objektiven Naturgesetzen reden.
Zitat von MacX
Wir sind definitiv nicht mit Pflanzen genauso verwandt wie mit Tieren...
Warum der Hund schützenswerter ist, hab ich schon zugenüge ausgeführt.
Was führ objektive Naturgesetze? Im unteren Zitat klingst du so als würdest du die Evolutiontheorie nicht anerkennen, im nächsten post schreibst du dann etwas über Naturgesetze?
Solltest du wirklich an irgend etwas anderes als an die Evolutionstheorie (Intelligent Design oder so was) glauben, so stelle doch bitte deine Theorie in einen neuen Thread damit ich sie auseinandernehmen kann. Falls dem nicht so ist: Erkläre mir bitte wieso ein Tier mit "verwandter" mit dem Menschen ist als eine Pflanze. Und was Argeados schon gefragt hat - du aber nicht beantwortet hast - wieso sollte das ein Grund sein, Tiere als etwas wertvolleres als Menschen zu sehen?
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Wahrlich glücklich ist, wer am Abend sagen kann, heute habe ich gelebt - Horaz
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10.12.2007, 18:57
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Erkläre mir bitte wieso ein Tier mit "verwandter" mit dem Menschen ist als eine Pflanze.
Was soll ich da noch groß erklären? Der Mensch ist, genau wie der Hund, ein Tier... ein Säugetier sogar. Wenn wir die verwandtschaftlichen Beziehungen zwischen Hund und Mensch zurück verfolgen würden, würden wir vermutlich irgendwann vor ein paar Millionen Jahren auf einen Vorläufer beider Arten, mit Sicherheit auch ein Säugetier, stoßen.
Suchen wir den gemeinsamen Vorläufer zwischen dem Baum und dem Menschen, werden ein paar Milliarden Jahre wohl nicht reichen. Das wird auf die ersten Einzeller zurückgehen, noch vor Bakterium und Volvoxkugel, als sich die Zellen begannen auseinander zu entwickeln...
. Und was Argeados schon gefragt hat - du aber nicht beantwortet hast - wieso sollte das ein Grund sein, Tiere als etwas wertvolleres als Menschen zu sehen?
Oh Mann, darauf muss ich jetzt echt nicht antworten. Lies einfach meine Beiträge, das erspart uns viel Kummer.
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