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15.02.2007, 19:33
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Tigers Hare Krischna Jung
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AW: Gibt es Gott?
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Der Glaube kommt aus dem Herzen. Die Vernunft muß ihn festigen. Glaube und Vernunft sind nicht Gegenkräfte, wie manche Leute meinen. Je tiefer der Glaube ist, um so mehr schärft er die Vernunft. Wenn der Glaube blind wird, stirbt er. - Mahatma Gandhi
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15.02.2007, 19:45
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politisch motiviert
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AW: Gibt es Gott?
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„Was sind dies für Zeiten,
Wo ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist,
Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschliesst!“
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15.02.2007, 19:45
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Ädil
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Registriert seit: 03.11.2006
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AW: Gibt es Gott?
Zitat von Renascor
Hast du soetwas schonmal deinen Priester oder Pastor gefragt oder warum?
Oder konnte dir bislang keiner soetwas beantworten?
Ich habe meinen Religionslehrer die Fragen gestellt, er wollt mir nicht antworten, und die Folge war fast ein Schulausschluss  Hab ich aber verhindern können, indem ich all meine "Beleidigungen" und "Verletzungen" zurückgenommen hab.
Natürlich war ich in gewissem Maße eifrig am protestieren, aber erst als er mich ignorierte... Schlussendlich hat mir doch jeder Recht gegeben, außer die Lehrer ^^
Das ist echt manchmal ein realitätsfremdes Pack!
Ich bin zu müde, um weiter zu argumentieren, werd es morgen mal wieder versuchen. Cya!
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Schon Schiller sagte: "Durch diese kalte Hose wird er kommen!"
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15.02.2007, 20:57
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Tigers Hare Krischna Jung
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Registriert seit: 03.12.2005
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Beiträge: 754
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AW: Gibt es Gott?
Zitat von Tal0n
Und wären glücklich bis ans Ende unserer Tage... weil ein wirklich guter Gott uns dann gleich auch noch die Fähigkeit nehmen würde uns zu langweilen 
Hehe, naja unfreie, nie langweilig werdene, überglückliche Menschen, bis ans Ende aller Tage.
Klingt wie ne Droge.
Zitat von Patrice
Ich habe meinen Religionslehrer die Fragen gestellt, er wollt mir nicht antworten, und die Folge war fast ein Schulausschluss Hab ich aber verhindern können, indem ich all meine "Beleidigungen" und "Verletzungen" zurückgenommen hab.
Natürlich war ich in gewissem Maße eifrig am protestieren, aber erst als er mich ignorierte... Schlussendlich hat mir doch jeder Recht gegeben, außer die Lehrer ^^
Das ist echt manchmal ein realitätsfremdes Pack!
Das Problem an Religionslehrer finde ich immer, dass die meistens selber gar nicht gläubig sind. Wenn dann solche Frage kommen, können sie natürlich nicht beantworten werden, weil sie sich selber noch nie wirklich mit soetwas beschäftigt haben und meistens selber am zweifeln sind. Zumal die solche Fragen nicht aus ihren Studium kennen. Überzeugte Christen als Religionslehrer kenn ich nicht, aber es ist ja nicht so, dass ich schon auf unmengen von Schulen war. 
Aber selbst bei einigen Pastoren haperst da schon. Nicht alle die an Gott glauben sind wirklich davon hundertprozentig überzeugt, ich schon, und zwar dass es Gott gibt.
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Der Glaube kommt aus dem Herzen. Die Vernunft muß ihn festigen. Glaube und Vernunft sind nicht Gegenkräfte, wie manche Leute meinen. Je tiefer der Glaube ist, um so mehr schärft er die Vernunft. Wenn der Glaube blind wird, stirbt er. - Mahatma Gandhi
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16.02.2007, 11:06
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Ädil
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Registriert seit: 03.11.2006
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Beiträge: 348
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AW: Gibt es Gott?
Zitat von Renascor
Diese böse Kindheit von Hitler hat aber nicht Gott zu verantworten, sondern die Menschen oder vielleicht die Gesellschaft, in der er lebte und die diese UNgerechtigkeit oder schwere Kindheit verursachte.
Man kann nicht alles Gott ankreiden, denn man muss doch sehen, dass das Unrecht meistens vom Menschen selber verursacht wird, Krieg, Mord, Diebstahl, Klimaerwärmung usw. Natürich ist der Mensch nicht für alles verantwortlich, wie Katastrophen oder andere naturellen Ereignisse, die den Menschen treffen können, außer vielleicht der Klimaerwärmung, die aber auch ohne ihn stattfinden würde.
Ich persönlich glaube ja nicht an den Teufel, der in der Bibel für das Böse verantwortlich gemacht wird.
Aber der Mensch, der durch andere Menschen beeinflusst wird, wird doch auch seiner Entscheidungsfreiheit beraubt. Das find ich wiederrum unfair.
Wir bezahlen mit dem Bösen für unsere Entscheidungsfreiheit, und werden ihr durch das Böse wiederrum beraubt.
Zitat von Renascor
Ich glaube die Zeit ist in dieser Gleichung schon drin. Es ist ja nicht allgemein unrealistisch, dass zufällig das Leben entsteht, jedoch müsste der Zeitraum um einiges weiter sein, als dass man sagen kann, dass das Leben wirklich dem Zufall zu verdanken ist.
Da bin ich anderer Meinung, da wir nicht wissen, wie lange das Universum besteht, können wir auch nicht sagen, ob die Zeit zu kurz war, um durch Zufall den Urknall entstehen zu lassen.
Zitat von Renascor
Der Eigenschaften Gottes zu beschreiben ist etwas kompliziert.
Nach christlichen Sinne ist er das Gute, die Liebe. Er liebt nicht, sondern er ist die Liebe, in Form jeglicher Liebe, also Nächstenliebe, die Liebe zwischen Mann und Frau oder der Feindesliebe. Jedoch gibt es in der Bibel auch Stellen, wo Gott zweifler bestraft, wie zum Beispiel der Fall Zacharäus.
Gott sagte ihm, dass seine Frau ein Kind bekam. Er und sie waren schon alt, an die 50. und sie hatten keine Kinder, da seine Frau anscheinend unfruchtbar war. Als er bei seiner Priesterweihe alleine in der Synagoge war und betete, sagte ihm Gott dies und er glaubte nicht. Also lies Gott ihn verstummen. Seine Frau wurde schwanger und bekam ein Kind, welches er Johannes (später "der Täufer") nennen lies. Erst nach der Geburt konnte er wieder reden.
Man sieht also, dass auch Gott bestraft, jedoch nicht wie in anderen Religionen, wo Gott ganze Völker auslöscht oder den Menschen den Auftrag dazu gibt, auch wenn man solche Elemente sicherlich im AT finden wird, Sodom und Gomorra z.B.
Für mich persönlich offenbarte sich Gott aber durch Jesus Christus, durch seine Worte und Taten. Die Taten, die Jesus vollbrachte sind die, die der Vater, also Gott, vollbrachte. Sie spiegeln für mich die Eigenarten Gottes wieder.
Greift Gott denn nicht in unsere Entscheidungsfreiheit ein, indem er uns durch Jesus verkündet, dass jeder der nicht glaubt, in der Hölle schmoren wird?
Er zwängt uns doch unter Androhung von Leid und Schmerzen dazu, an ihn zu glauben. Immerhin hat er uns doch auch den Selbsterhaltungstrieb gegeben.
Zitat von Renascor
Soweit ich weiss gab nicht Gott uns das "Messer", sondern der Mensch erfand es, um seine Rivalitäten auszutragen und um zu gewinnen. Wie geschrieben hätte er es verhindert, dann hätte er uns gezwungen etwas nich zu tun, was der Mensch mit freien Willen eigentlich getan hätte.
Was ist mit dem Apfelbaum, der Schlange? Hat Gott die nicht auch selbst erschaffen?
Zitat von Tal0n
Ein wirklich allmächtiger Gott hätte dochwohl eine Schutzfunktion in unseren Verstand einbauen können die verhindert das wir "schlechtes" tun....
Ja, stattdessen, gibt er uns sogar anlass, dem Bösen zu folgen.
Es sei denn, der lieb Renascor ist nicht damit einverstande, dass der Mensch von vornherein Egoist ist.
Zitat von Renascor
Hehe, naja unfreie, nie langweilig werdene, überglückliche Menschen, bis ans Ende aller Tage.
Klingt wie ne Droge. 
Ehrlich gesagt, wär ich im großen und ganzen damit zufrieden, und überhaupt, wir sehnten uns gar nicht mehr nach Entscheidungsfreiheit, da wir ja so glücklich wären.
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Schon Schiller sagte: "Durch diese kalte Hose wird er kommen!"
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16.02.2007, 19:28
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Tigers Hare Krischna Jung
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Registriert seit: 03.12.2005
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Beiträge: 754
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AW: Gibt es Gott?
Zitat von Patrice
Aber der Mensch, der durch andere Menschen beeinflusst wird, wird doch auch seiner Entscheidungsfreiheit beraubt. Das find ich wiederrum unfair.
Wir bezahlen mit dem Bösen für unsere Entscheidungsfreiheit, und werden ihr durch das Böse wiederrum beraubt.
Aber das kannst du Gott nicht ankreiden, denn der Mensch beeinflusst zwangsweise andere, nicht Gott. Wir können entweder Entscheidungsfreiheit haben oder entscheidungslose Diener sein.
Zitat von Patrice
Da bin ich anderer Meinung, da wir nicht wissen, wie lange das Universum besteht, können wir auch nicht sagen, ob die Zeit zu kurz war, um durch Zufall den Urknall entstehen zu lassen.
Aber das Leben entstand nicht durch den Urknall, sondern auf der Erde. Der Urknall an sich hat mit dieser Gleichung nichts zu tun, nur die Entstehung des Lebens auf der Erde und das ist danach zufällig so gut wie unmöglich.
Zitat von Patrice
Greift Gott denn nicht in unsere Entscheidungsfreiheit ein, indem er uns durch Jesus verkündet, dass jeder der nicht glaubt, in der Hölle schmoren wird?
Er zwängt uns doch unter Androhung von Leid und Schmerzen dazu, an ihn zu glauben. Immerhin hat er uns doch auch den Selbsterhaltungstrieb gegeben.
Jesus sagte nicht, dass jeder in der Hölle schmort. Er sagte nur, dass man nur durch ihn, also durch das Aufnehmen seiner Lehre und dem Versuch ihn in Wort und Tat nachzufolgen, ins Himmelreich kommt. Das wäre dann vielleicht eher soetwas, wie das hier.
Hehe, naja unfreie, nie langweilig werdene, überglückliche Menschen, bis ans Ende aller Tage.
Aber wie das Himmelreich genau aussieht, sagte er nicht direkt, außer wenn man es mit der neuen Welt in Verbindung bringt, die nach der Apokalypse geschaffen wird.
Zitat von Patrice
Ja, stattdessen, gibt er uns sogar anlass, dem Bösen zu folgen.
Es sei denn, der lieb Renascor ist nicht damit einverstande, dass der Mensch von vornherein Egoist ist. 
Von vorneherein nicht, aber die Welt in der er lebt macht ihn dazu.
Zitat von Patrice
Ehrlich gesagt, wär ich im großen und ganzen damit zufrieden, und überhaupt, wir sehnten uns gar nicht mehr nach Entscheidungsfreiheit, da wir ja so glücklich wären.
Aber wieso sollte Gott dann überhaupt Menschen schaffen, das wäre sinnlos. Dann hätte er vermutlich alles lassen können. Die Menschen lieben ihn, dann weil sie es nicht anders können und nicht weil sie es wollen. Gott ist das Gute, die Liebe, man kann sich aber auch gegen Gott entscheiden, dass wäre dann der Abtritt vom guten Pfad.
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16.02.2007, 19:40
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Plebejer
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Registriert seit: 16.02.2007
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AW: Gibt es Gott?
Ich meine mal bei Rene Descartes einen "mathematischen" ansatz gelesen zu haben mit dem er die Existenz Gottes beweisen wollte. Ist aber schon etwas her (das war in meiner Schulzeit) und erinnere mich nicht mehr genau daran. Vielleicht jemand hier der den selben text in erinnerung hat?
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16.02.2007, 19:55
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politisch motiviert
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Registriert seit: 04.12.2006
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AW: Gibt es Gott?
Zitat von Renascor
Aber wieso sollte Gott dann überhaupt Menschen schaffen, das wäre sinnlos. Dann hätte er vermutlich alles lassen können.
Siehst du... nimm doch mal die Scheuklappen ab und denke logisch: Gott, zumindest ein guter Gott, hat die Menschen nicht erschaffen.
Zitat von Renascor
Die Menschen lieben ihn, dann weil sie es nicht anders können und nicht weil sie es wollen. Gott ist das Gute, die Liebe, man kann sich aber auch gegen Gott entscheiden, dass wäre dann der Abtritt vom guten Pfad.
Es fällt mir schwer etwas Inexistentes zu lieben.
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Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschliesst!“
Geändert von Tal0n (16.02.2007 um 20:15 Uhr).
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16.02.2007, 20:41
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Tigers Hare Krischna Jung
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Registriert seit: 03.12.2005
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AW: Gibt es Gott?
Zitat von Tal0n
Siehst du... nimm doch mal die Scheuklappen ab und denke logisch: Gott, zumindest ein guter Gott, hat die Menschen nicht erschaffen. 
Wieso, du hast mir noch keinen Grund dafür gegeben. Das selbe könnte ich dir im Gegenteil vorwerfen.
Zitat von Tal0n
Es fällt mir schwer etwas Inexistentes zu lieben.
Es ist ja nicht so, dass du Gott nicht spürst. Ich tue es auf jedenfall, deswegen kann ich ihn auch lieben. Durch das Wort und durch andere Ereignisse erkenne ich ihn und durch das Gebet spüre ich seine Anwesendheit.
Nenn mich einen Spinner oder Verrückten, aber ist so.
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16.02.2007, 21:06
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Ädil
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Registriert seit: 03.11.2006
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AW: Gibt es Gott?
Zitat von Renascor
Aber das kannst du Gott nicht ankreiden, denn der Mensch beeinflusst zwangsweise andere, nicht Gott. Wir können entweder Entscheidungsfreiheit haben oder entscheidungslose Diener sein.
Naja, natürlich kann man Gott nicht alles ankreiden, aber das sicherlich schon, denn wir sind dadurch, dass die Entscheidungsfreiheit durch den Einfluss der Menschen wegfällt, ja auch entscheidungslos, nur nicht unbedingt seine Diener. Wenn man mal ein wenig mehr individuell denkt, ist der Mensch, der das Pech hat, in eine Gesellschaft geboren zu werden, die seine Entscheidungsfreiheit annuliert, doch dessen beraubt, was das tolle an unserem Leben sein soll.
Zitat von Renascor
Aber das Leben entstand nicht durch den Urknall, sondern auf der Erde. Der Urknall an sich hat mit dieser Gleichung nichts zu tun, nur die Entstehung des Lebens auf der Erde und das ist danach zufällig so gut wie unmöglich.
Ich glaube mal gehört zu haben, dass es wahrscheinlich ist, dass auf jedem 500sten Planeten die Möglichkeit besteht, dass da genau so viel Leben besteht, wie hier auf der Erde. (Ich glaube es war auf Arte, mehr weiß ich leider nicht mehr)
Zitat von Renascor
Jesus sagte nicht, dass jeder in der Hölle schmort. Er sagte nur, dass man nur durch ihn, also durch das Aufnehmen seiner Lehre und dem Versuch ihn in Wort und Tat nachzufolgen, ins Himmelreich kommt. Das wäre dann vielleicht eher soetwas, wie das hier.
Nunja, Himmelreich hört sich doch verlockend an, Werbung und damit Entscheidungsbeeinflussung ist es trotzdem. Und wird nicht in der Bergpredigt gesagt, irgendwas von wegen die, die nicht auf Jesus hören, werde es schlimmer ergehen als Sodom und Gomorra?
Zitat von Renascor
Aber wie das Himmelreich genau aussieht, sagte er nicht direkt, außer wenn man es mit der neuen Welt in Verbindung bringt, die nach der Apokalypse geschaffen wird.
Man hat uns immer beigebracht, im Himmel sei man wunschlos glücklich
Zitat von Renascor
Von vorneherein nicht, aber die Welt in der er lebt macht ihn dazu.
Egoismus als böse zu bezeichnen halt ich für übertrieben, aber auf jedenfall ist er unchristlich. Also zwingt uns unsere Welt praktisch dazu, unchristlich zu werden, das wäre dann negative Entscheidungsbeeinflussung (Das Wort ist blöd, kann mir niemand was anderes passendes vorschlagen?).
Zitat von Renascor
Aber wieso sollte Gott dann überhaupt Menschen schaffen, das wäre sinnlos. Dann hätte er vermutlich alles lassen können. Die Menschen lieben ihn, dann weil sie es nicht anders können und nicht weil sie es wollen. Gott ist das Gute, die Liebe, man kann sich aber auch gegen Gott entscheiden, dass wäre dann der Abtritt vom guten Pfad.
Also hat Gott uns deiner Meinung nach, erschaffen, damit er weiß ob er geliebt wird. Das klingt ein wenig nach Minderwertigkeitskomplexen.
Die Schlussfolgerung würd mir gefallen  .
(Ist aber wahrscheinlich falsch  )
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18.02.2007, 13:37
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Tigers Hare Krischna Jung
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Registriert seit: 03.12.2005
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AW: Gibt es Gott?
Zitat von Patrice
Naja, natürlich kann man Gott nicht alles ankreiden, aber das sicherlich schon, denn wir sind dadurch, dass die Entscheidungsfreiheit durch den Einfluss der Menschen wegfällt, ja auch entscheidungslos, nur nicht unbedingt seine Diener. Wenn man mal ein wenig mehr individuell denkt, ist der Mensch, der das Pech hat, in eine Gesellschaft geboren zu werden, die seine Entscheidungsfreiheit annuliert, doch dessen beraubt, was das tolle an unserem Leben sein soll.
Die Gesellschaft kannst du Gott nicht als Vorwurf machen, denn die Gesellschaft definiert der Mensch nicht Gott. Gott hat uns nur gezeigt, wie die Gesellschaft nach Gott aussehen würde, in Form von den Lehren Jesu oder bei den anderen Glaubensgemeinschaften die nach Lehren ihrer Propheten. Der Mensch muss aber selber entscheiden, ob er diese Richtlinien annimmt. Der Westen ist mit Nichten christlich, er ist hat christliche Wurzeln, das ist aber auch schon alles. In vielen Gemeinden wird versucht nach diesen Regeln zu leben.
Das einzige, was du Gott ankreiden kannst ist, dass er uns als Gemeinschaftsmensch geschaffen hat. Aber nur so kann man nächstenliebe praktizieren, wären wir von Natur aus Egoisten, wäre uns das Leid anderer Menschen völlig egal, hauptsache mir geht es gut. Dass diese Welt um einiges brutaler aussehen wird, kann man sich ja denken. Es gibt natprlich trotzdem noch Egoisten, die sind das aber aus freien Stücken und weil sie der Meinung sind, dass das richtig ist, jedoch können selbst diese Leute nicht ohne andere Menschen leben, die sie bewerten oder die sich beeindrucken können, oder sonstwie beeinflussen können.
Zitat von Patrice
Ich glaube mal gehört zu haben, dass es wahrscheinlich ist, dass auf jedem 500sten Planeten die Möglichkeit besteht, dass da genau so viel Leben besteht, wie hier auf der Erde. (Ich glaube es war auf Arte, mehr weiß ich leider nicht mehr)
Davon höre ich zum ersten Mal, zumal sich dabei wohl um primitives Leben handeln wird, da die Wissenschaftler mittlerweile schon viel mehr Planeten kennen, als 500.
Zitat von Patrice
Nunja, Himmelreich hört sich doch verlockend an, Werbung und damit Entscheidungsbeeinflussung ist es trotzdem. Und wird nicht in der Bergpredigt gesagt, irgendwas von wegen die, die nicht auf Jesus hören, werde es schlimmer ergehen als Sodom und Gomorra?
Hmm, in der Bergpredigt nicht, aber kann hier.
Markus 6, 11
Und welche euch nicht aufnehmen noch hören , da gehet von dannen heraus und schüttelt den Staub ab von euren Füßen zu einem Zeugnis über sie . Ich sage euch wahrlich : Es wird Sodom und Gomorra am Jüngsten Gericht erträglicher gehen denn solcher Stadt .
Das bezog sich aber auf die Leute, die Jesus hassen und seine Jünger aus der Stadt jagten, wenn sie predigten. Aber nach der Bibel wird jeder nach seinen Taten gerichtet, d.h. wer Jesus nicht folgt, also Nächstenliebe betreibt und genau das Gegenteil macht, also Egoistisch ohne Rücksicht auf Verluste lebt, der wird sich selber in die Hölle befördern. Denn mal ganz logisch gesagt, was will soeiner im Himmel, einer der die Liebe Gottes nicht kennt?
Zitat von Patrice
Man hat uns immer beigebracht, im Himmel sei man wunschlos glücklich 
Ja das kann man so auch aus der Bibel lesen, aber genauso kann man herrauslesen, dass man zeitlich gesehen nicht sofort nach dem Tod wiederaufersteht. Der Tod heisst vielmehr das Ende des zeitlichen Darseins. Am Ende der Welt werden alle Menschen wiedererweckt, die die Jesus folgten werden nicht gerichtet, die die ihn nicht folgten, werden nach ihren Taten gerichtet. Dann wird die jetztige Welt vernichtet, mit den "Gottlosen" und eine Neue Welt ohne Sünde wird entstehen, dort werden dann alle Leben, die "gut" sind, und zwar mit Gott. Diese Welt könnte man mit dem Himmel gleichsetzen, denn eine andere Schilderung des Himmels findet man nicht in der Bibel, jedenfalls errinnere ich mich nicht mehr daran.
Zitat von Patrice
Egoismus als böse zu bezeichnen halt ich für übertrieben, aber auf jedenfall ist er unchristlich. Also zwingt uns unsere Welt praktisch dazu, unchristlich zu werden, das wäre dann negative Entscheidungsbeeinflussung (Das Wort ist blöd, kann mir niemand was anderes passendes vorschlagen?).
Egoismus ist nicht nur unschristlich, sondern genauso unjüdisch, unislamisch usw. Es gibt eine erstaunliche Übereinkunft bei vielen Religionen bezüglich der Nächstenliebe, jedoch wird sie bei vielen eingeschränkt, die absolute Nächstenliebe findest du nur bei den Christen und vielleicht auch bei den Buddhisten, da diese Leute selbst ihre Feinde lieben sollen.
Egoismus ist schlecht, wie ich oben geschrieben habe. Jedoch heisst ja Nächstenliebe nicht, dass du dein eigenes Wohl komplett vergisst und nur anderen hilfst. Du sollst ja dich genauso lieben, wie andere.
Zitat von Patrice
Also hat Gott uns deiner Meinung nach, erschaffen, damit er weiß ob er geliebt wird. Das klingt ein wenig nach Minderwertigkeitskomplexen.
Die Schlussfolgerung würd mir gefallen .
(Ist aber wahrscheinlich falsch )
Ne nicht nur, wie sollen die Welt beherrschen, über sich verfügen und sie auch beschützen. Das steht gleich am Anfang der Bibel.
1. Mose 1, 26 - 31
26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. 27 Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib. 28 Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht. 29 Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben allerlei Kraut, das sich besamt, auf der ganzen Erde und allerlei fruchtbare Bäume, die sich besamen, zu eurer Speise, 30 und allem Getier auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das da lebt auf Erden, daß sie allerlei grünes Kraut essen. Und es geschah also. 31 Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.
Wie geschrieben das Leben ist ein Test unseres Geistes und unserer Einstellungen, ob wir bereit sind nach Gottesgeboten zu leben und unseren Nächsten so zu lieben, wie Gott es tut.
Warum sollte Gott Menschen erschaffen, die ohne Verdienst sofort in den Himmel kommen?
Und was sollte Gott mit einem Universum, dass leblos und tot ist?
Aber wie schonmal geschrieben die absolute Wahrheit werden wir wohl nach unserem Tod erkennen.
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18.02.2007, 14:03
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AW: Gibt es Gott?
Zitat von Renascor
Aber wie schonmal geschrieben die absolute Wahrheit werden wir wohl nach unserem Tod erkennen.
Oder auch nicht... mal sehen
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„Was sind dies für Zeiten,
Wo ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist,
Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschliesst!“
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18.02.2007, 14:15
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Tigers Hare Krischna Jung
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AW: Gibt es Gott?
Zitat von Tal0n
Oder auch nicht... mal sehen 
Aber selbst dann erkennst du die Wahrheit, indem du nicht mehr existierst.
Alles eine Frage der Definition.
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18.02.2007, 15:05
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AW: Gibt es Gott?
Zitat von Renascor
Aber selbst dann erkennst du die Wahrheit, indem du nicht mehr existierst.
Alles eine Frage der Definition. 
Ich sage dir als Existentialist, es gibt keine Wahrheit.
Der Mensch strebt zwar nach der Wahrheit, aber er werd sie nie kennen und auch nicht nach seinem Tod, weil er danach "Nichts" mehr ist.
Naja, die Existenz geht der Essenz so wieso voraus, und dann gibt es auch keinen Gott.
Nach meiner Meinung hat der Mensch sich selber einen Gott geschaffen, um seine Ängste zu begründen und um seine Verantwortung abzulegen.
Einfach gesagt, der Mensch brauchte einfach eine dritte Person, auf die er alles abschieben konnte.
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"Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre."
"Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird."
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18.02.2007, 15:16
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AW: Gibt es Gott?
Zitat von Sartre
Ich sage dir als Existentialist, es gibt keine Wahrheit.
Der Mensch strebt zwar nach der Wahrheit, aber er werd sie nie kennen und auch nicht nach seinem Tod, weil er danach "Nichts" mehr ist.
Naja, die Existenz geht der Essenz so wieso voraus, und dann gibt es auch keinen Gott.
Der Existenzialismus in dieser Form ist doch auch nur eine Ersatzreligion. Wer sagt das Existenz und Essenz nicht ein und dasselbe sind? Alles nur wilde Vermutungen.....
Zitat von Sartre
Nach meiner Meinung hat der Mensch sich selber einen Gott geschaffen, um seine Ängste zu begründen und um seine Verantwortung abzulegen.
Dito....
Zitat von Sartre
Einfach gesagt, der Mensch brauchte einfach eine dritte Person, auf die er alles abschieben konnte.
Ob er das braucht wird sich noch zeigen...
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