02.12.2008 - 18:45
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philosophische Themen In diesem Forum werden philosophische Themen diskutiert.
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  #1  
Alt 23.01.2007, 20:08
Praetor
 
Registriert seit: 03.11.2006
Ort: Belgien
Beiträge: 351
Gibt es Gott?

Der Klassiker unter den Fragen, die sich ein philosophisch Denkender stellen kann .

Wir können nicht sagen ob es ihn gibt.
Ich sage, wenn es einen Gott gibt, ist er entweder nicht allmächtig, allmächtig und sadistisch, allmächtig und weiß nichts von uns, oder allmächtig und interessiert sich nicht für uns. Beim ersten hat er es meiner Meinung nach nicht verdient vergöttert zu werden, beim zweiten ist er ein Ar***, und bei den letzten zwei interessier ich mich auch nicht für ihn.
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  #2  
Alt 23.01.2007, 20:13
Benutzerbild von Jan
Jan Jan ist offline
Patriot
 
Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Heikendorf, nahe Kiel
Beiträge: 627
AW: Gibt es Gott?

Gott ist so lange existent, wie es Menschen gibt, die an IHN oder SIE glauben, in welcher Form auch immer.

Weiterhin weiss ich nicht, inwiefern Gott allmächtig ist oder nicht, entweder er hat alles Geschehene und Geschehen werdende für uns so geplant, oder er lässt es quasi einfach laufen.

Gott ist ein Halt für die Menschen, die ehrlich und frei von Vorurteilen an ihn glauben und damit ist er existent, denn ich glaube an Gott.
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Deutschlands Einigkeit, meine Stärke
Meine Stärke, Deutschlands Macht.

Freund der Freiheit
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  #3  
Alt 23.01.2007, 20:15
Praetor
 
Registriert seit: 03.11.2006
Ort: Belgien
Beiträge: 351
AW: Gibt es Gott?

Dabei ist allmächtig paradox. Wenn man dem allmächtigen Gott sagt er soll einen Berg erschaffen, den er nicht heben kann, ist er nicht allmächtig...
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  #4  
Alt 23.01.2007, 20:17
Benutzerbild von Samurai
Großkönig Persiens
 
Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Greven ( Münsterland / NRW)
Beiträge: 344
AW: Gibt es Gott?

Gott ist eine geburt der Angst der Menscheit. Uhh ein eine dürre, zick zackl bam gibs einen Neuen Gott der dafür Verantwortlich is und aus Angst wird geopfert Bla bla. Das was wir jetz kennen is ne laaange entlwicklung aus paar Tausend Menschen Geschichte.

Wenn man realistisch es betrachtet gibt es keinen den die Wissenschaft hat uns die Augen geöffnet... aber ich glaub jeder Mensch hat in seinem Inneren für sich selber einen eigenen Gott mit dem er jeden Tag spricht.

Religionen sind methoden um den Menschen zu verformen wie die Religion grad lust hat, deswegen is sie eher ungesund.
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Dein Christus ein Jude
Dein Auto ein Japaner
Deine Pizza italienisch
Deine Demokratie griechisch
Dein Kaffee brasilianisch
Dein Urlaub türkisch
Deine Zahlen arabisch
Deine Schrift lateinisch
Dein Nachbar nur ein Ausländer.
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  #5  
Alt 23.01.2007, 20:20
Benutzerbild von TigerMC
Administrator
 
Registriert seit: 04.03.2005
Ort: München/Hannover
Beiträge: 2.597
AW: Gibt es Gott?

ich geh da jetzt mal weniger streng philosophisch ran, sondern einfach menschlich:
ich bin überzeugt es gibt gott und ich glaub fest an ihn
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  #6  
Alt 23.01.2007, 20:29
Benutzerbild von Sartre
Propraetor
 
Registriert seit: 03.11.2006
Ort: in Niedersachsen
Beiträge: 646
AW: Gibt es Gott?

Eigentlich bezweifle ich, dass es einen Gott gibt.
Und wenn es einen Gott geben sollte, dann ist er bestimmt nicht allmächtig.
Aber ich stimme Samurai zu, jeder hat sein eigenes Bild davon.
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"Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre."
"Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird."
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  #7  
Alt 23.01.2007, 20:30
Benutzerbild von Renascor
Tigers Hare Krischna Jung
 
Registriert seit: 03.12.2005
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 754
AW: Gibt es Gott?

Wie viele bereits wissen, glaube ich an Gott.

Der Grund dafür, um es philosophisch zu halten, ist meine subjektive Wahrnehmung der Wirklichkeit. In meinem Leben gab es viele Zufälle, die keine sein können. Ich bekam Hilfe, Frieden und Zufriedenheit, durch den Glauben. Diese Erfahrungen und die Bibel bilden das Fundament meines Glaubens.

Wie viele schon sagten, man kann Gott nicht wissenschaftlich beweisen, jedenfalls noch nicht, jedoch kann der Mensch auch nicht ohne Religion leben. Irgendjemand sagte mal:
"Ob man wirklich Atheist ist, weiss man erst, wenn man auf den Totenbett liegt."
Der Mensch sehnt sich nach dem Glauben, früher oder später sucht jeder einmal nach der Wahrheit und den Sinn des Lebens, jedoch findet dann meistens jeder etwas anderes, aber einige auch das Selbe.

Ich kann die Wissenschaft und den Glauben sehr gut verbinden, denn die Wissenschaft fragt nach dem Warum im naturwissenschaftlichen Sinn, also warum wird Aminosäure A gebildet, wenn Reiz C ausgelöst wird. Jedoch kann die wissenschaft niemals das Warum im philosophischen Sinne klärem, also warum Leben wir.
Zufall ist nach der Warscheinlichkeitsberechnung übrigens fast zu hundertprozentig unmöglich, ich hatte mal irgendwo die Rechnung gesehen, aber Mathematiker spinnen sich sowieso immer was zurecht.
__________________
Der Glaube kommt aus dem Herzen. Die Vernunft muß ihn festigen. Glaube und Vernunft sind nicht Gegenkräfte, wie manche Leute meinen. Je tiefer der Glaube ist, um so mehr schärft er die Vernunft. Wenn der Glaube blind wird, stirbt er. - Mahatma Gandhi
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  #8  
Alt 23.01.2007, 21:19
Benutzerbild von Argeados
K.u.K. Hofzensor
 
Registriert seit: 19.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 1.069
AW: Gibt es Gott?

Ich bin Agnostiker. Ich kann weder beweisen, dass es ihn gibt, noch dass es ihn nicht gibt und deswegen lass ich mich überraschen.
Im Prinzip sind Leute die nicht an Gott glauben genauso wie jene, die an ihn glauben, denn beide "glauben" und wissen nicht. Insofern lege ich mich hier nicht fest, denn einzig etwas zu glauben reicht mir nicht. Ich baue mein Lebensfundament nicht auf etwas auf, was ich nicht weiß.
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  #9  
Alt 23.01.2007, 23:09
Benutzerbild von Tal0n
politisch motiviert
 
Registriert seit: 04.12.2006
Ort: Hier.
Beiträge: 168
AW: Gibt es Gott?

Ich hole mal etwas weiter aus.
Der Mensch ist eine Tierart, die sich von allen anderen Tierarten die diesen Planeten bevölkern dadurch abgrenzt, dass er sich mit rasender Geschwindigkeit den jeweiligen Lebensumständen anpasst, seine Lebensumstände zu verbessern sucht und sein wissen von Generation zu Generation (zumindest teilweise) weitergibt. Alles in allem versuchen die Individuen der Rasse Mensch ihre Lebensumstände zu verbessern, ihre Methoden zu verfeinern und weiterzuentwickeln und lassen, soweit sie sich daraus einen Gewinn versprechen, andere an ihren Entdeckungen und Entwicklungen teilhaben. Der Mensch hat schnell erkannt, dass das Individuum in einer lebensfeindlichen Umgebung weniger lange überlebt und sich schlechter weiterentwickelt als ein Kollektiv. Damit ein Kollektiv allerdings funktioniert, bedarf es bestimmter Regeln und Grundsätze die verhindern, dass sich die Individuen gegenseitig, um des kurzfristigen persönlichen Vorteils willens, aber zum Schaden des Kollektives und damit auch letztenEndes wieder zum Schaden des Individuums, zerfleischen. Es gab allerdings ein Legitimationsproblem bei der Schaffung dieser fundamentalen Grundsätze. Bei der Losung dieses Problems hilft eine unterbewusste, natürliche Angst vor dem Unbekannten bei dem Menschen. Ein Mensch hat vor nichts größere Angst, als sich einzugestehen das er etwas nicht weiss. Also suchte der Mensch nach einer Lösung um diese Angst zumindest zu betäuben, gleichzeitig nach einer Legitimation der Regeln die den Menschen endgültig vom Tier und dem Recht des physisch Stärkeren abgrenzen sollen. Die Lösung fand man in der geistigen Erschaffung eines unerklärlichen, unfassbarem, großen Unbekannten, was als Erklärung für alles andere Unbekannte und Legitimation von Richtlinien gelten sollte. Gott jagte den Menschen mehr Angst ein, als alles andere bisher Bekannte und nahm ihnen die angst vor bisher Unbekanntem, da er als einfache Erklärung diente. Auch lassen sich sämtliche Regeln mit dem Willen eines allwissenden und gütigen Weltenlenkers legitimieren. Mit Hilfe der durch Gott legitimierten Regeln machte die Menschheit einen Entwicklungssprung wie nie zuvor. Durch ihre geeinte Angst vor dem großen Unbekannten zu Zusammenarbeit gezwungen, erschuf sie Hochkulturen, Wunder der Technik und bevölkerte die lebensfeindlichsten Gebiete, wie Sand- und Eiswüsten.
Gott wurde im laufe der Geschichte oft missbraucht um Kriege und Massenmorde zu legitimieren und wenn einem Herrschenden Individuum eine erkläre fehlte hieß es im Zweifelsfall "Gott will es!". Dies geschah wenn bei Einzelnen die Habgier des Individuums größer wurde, als die Angst vor dem Unbekannten. Mit der fortschreitenden Wissenschaft, vorallem im geistig/philosophischem Bereich, aber auch im Naturwissenschaftlichen kristallisiert es sich immer mehr heraus, dass Gott sich selbst überlebt hat. Sicher, die letzte Ziffer der Kreiszahl Pi liegt immer noch bei Gott, doch auch das nur weil der Mensch immernoch nicht in der Lage dazu ist, die Angst zu überwinden, sich selbst zuzugestehen, das ihm etwas unbekannt ist. Der erste Versuch eine Gesellschaftsform, die ihre Regeln gottlos legitimiert, war der Kommunismus. Es war ein erster versuch der fehlschlug, weil der Kommunismus zu perfekt für den Menschen ist. Es ist ein menschlicher Trieb mit anderen im Wettbewerb zu stehen, der bisher nur durch Angst unterdrückt werden kann. Der Versuch einer atheisttischen Gesellschaft, basierend auf strengen kommunistischen Richtlinien würde in einer Katastrophe enden, im besten Falle würde der Kommunismus zu einer Ersatzreligion.
Der Kommunismus war ein Versuch, weitere werden folgen. Die Menschheit erfindet sich ständig neu, entwickelt sich weiter. Der Gottesglaube hat sich von einer Erleichterung immer mehr zu einer Last entwickelt, es ist nur vielleicht noch zu früh sie abzustreifen.

"Da war auch ein Begräbnis
Eines Jungen mit samtenen Kragen
Der wurde von zwei Deutschen
Und zwei Polen zu Grab getragen.

Protestant, Katholik und Nazi war da
Ihn der Erde einzuhändigen.
Und zum Schluss sprach ein kleiner Kommunist
Von der Zukunft der Lebendigen." - Kinderkreuzzug '39 (B. Brecht)

Den ultimativen Beweis, dass es Gott nicht gibt, kann ich für einen gläubigen Menschen nicht liefern. Ich will es auch gar nicht. Der Glaube an eine höhere Macht die unsere Geschicke lenkt erscheint mir nur ähnlich aus der Luft gegriffen, wie das Hitler auf dem Mars lebt und während des Kalten Krieges per Gedankenkontrolle die Sowjetunion gelenkt hat. Ist es denn so schwer sich einzugestehen, dass es Dinge gibt die der Mensch einfach (noch) nicht verstehen kann? Hat der Mensch wirklich derartige Angst vor dem Unbekannten, das er sich einen perfekten, gütigen, allmächtigen Gott zurecht fabulieren muss um diese Angst zu betäuben? Wenn es einen Gott gäbe; müsste er nicht entweder Perfekt und Gütig oder Allmächtig sein? Ein perfekter, gütiger Gott hätte eine Welt geschaffen die für alle Lebensformen das Paradies wäre. Logisch bleibt mir also nur noch der Schluss das, sollte es einen Gott geben, er nur entweder gütig oder allmächtig sein kann. Logischer erscheint mir die Erklärung das dieser Gott ein menschliches Phantasieprodukt zum Betäuben unterschwelliger Ängste ist.





Puh... jetzt zerpflückt bitte meinen Post nach Strich und Faden. Eine Theorie ist nur solange gut, solange sie flexibel genug ist um auch Verbesserungen standzuhalten.
__________________
„Was sind dies für Zeiten,
Wo ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist,
Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschliesst!“
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  #10  
Alt 24.01.2007, 00:19
Novalis
Gast
 
Beiträge: n/a
AW: Gibt es Gott?

Vorweg:
Für mich ist Gott nur eine bequeme Antwort auf unbequeme Fragen.

Aber ich kann nicht ganz die Augen vor der Tatsache verschließen, daß eigentlich jedes Volk oder jede Volksgruppe ihre Religion hat. Bis zum kleinsten Naturvolk. Trotz getrennter Kontinente.
Und, erstaunlich viele der Götter dieser Religionen kommen aus dem Himmel.

Ich weiß, der Herr Däniken ist niemand, auf den man sich beziehen sollte, wenn man seriösen Anschein erwcken möchte.
Trotzdem finde ich seine Erklärung, die Existenz außerirdischen Lebens das die Erde besucht hat, gar nicht mal so schlecht.

Wenn man bedenkt, daß Kolumbus von den amerikansichen Ureinwohner zunächst als Gott angesehen wurde, weil er weiß war, komische Sachen bei sich hatte und auf einem großen Schiffchen kam...

Fazit:
Ich vrschließe nicht die AUgen vor der Möglichkeit, daß unser Glauben an Gott einen realen ursprung haben kann, der allerdings auch wenig göttlich sein könnte.
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  #11  
Alt 24.01.2007, 11:58
Benutzerbild von Homer
Propraetor
 
Registriert seit: 23.12.2005
Ort: Köln
Beiträge: 537
AW: Gibt es Gott?

Naja ich bin mir mit Gott nicht ganz sicher ob es ihn wirklich gibt denn ich habe immer wieder zweifel. Aber wenn einige davon überzeugt sind es gäbe ihn lasse ich ihren Glauben.

Geändert von Homer (24.01.2007 um 12:03 Uhr)
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  #12  
Alt 24.01.2007, 12:40
Benutzerbild von Kimon
Censor
 
Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.191
AW: Gibt es Gott?

Gott gibt es so lange, wie es Menschen gibt. Die Frage ist nur ob er Jahwe, Allah, Wissenschaft oder Ultima Ratio heißt.


Wenn man realistisch es betrachtet gibt es keinen den die Wissenschaft hat uns die Augen geöffnet...
Da machst du es dir zu leicht, auch mit der Wissenschaft können wir uns vieles nicht erklären, auch die Entstehung des Lebens in so rasanter Zeit gehört dazu (mir ist schon bewußt, dass wir von Milliarden Jahren reden).
Die Gläubigkeit in den wissenschaftlichen Fortschritt ist nur eine weitere Ersatzreligion.


@Tal0n:

ich denke nicht, dass der Glaube an eine höhere Macht aus der Angst entstanden ist, im Gegenteil. In meinem (und ich hoffe auch in deinem) Leben gab es ungeheure Momente voller Schönheit in denen ich sicher war, dass dies alles kein Zufall gewesen sein kann. Ich weiß, eine fast naive Einstellung, aber wie eben Renascor sagte, meine subjektive Wahrnehmung der Wirklichkeit.
Das Bedürfnis des Glaubens an einen mitfühlenden Kosmos erwächst also nicht aus Furcht, sondern aus Respekt und Bewunderung, aus der Erkenntnis heraus, dass es Dinge gibt, die der menschliche Geist nicht fassen kann.
__________________
Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können - G.K. Chesterton

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  #13  
Alt 24.01.2007, 12:55
Benutzerbild von Argeados
K.u.K. Hofzensor
 
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AW: Gibt es Gott?

Zitat von Kimon Beitrag anzeigen
ich denke nicht, dass der Glaube an eine höhere Macht aus der Angst entstanden ist, im Gegenteil. In meinem (und ich hoffe auch in deinem) Leben gab es ungeheure Momente voller Schönheit in denen ich sicher war, dass dies alles kein Zufall gewesen sein kann. Ich weiß, eine fast naive Einstellung, aber wie eben Renascor sagte, meine subjektive Wahrnehmung der Wirklichkeit.
Das Bedürfnis des Glaubens an einen mitfühlenden Kosmos erwächst also nicht aus Furcht, sondern aus Respekt und Bewunderung, aus der Erkenntnis heraus, dass es Dinge gibt, die der menschliche Geist nicht fassen kann.
Das würde ich nicht sagen. Gottglaube kann glaube ich aus verschiedenen Dingen entstehen.
Ich denke das er aus Unwissen entstanden ist (wohl gemerkt entstanden, also vor tausenden Jahren). Heute ist das ganze anders. Da kann es aus Glück, Pech, Angst, Hoffnung etc. so sein,
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  #14  
Alt 24.01.2007, 13:08
Benutzerbild von Kimon
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Beiträge: 1.191
AW: Gibt es Gott?

Ich denke das er aus Unwissen entstanden ist
Da Respekt und Unwissen mitunter Hand in Hand gehen, ist das nicht von der Hand zu weisen. Wir legen nur den Schwerpunkt anders.
Und die fundamentalen, philosophischen Fragen wurden von den Menschen auch noch nicht beantwortet, in gewisserlei Hinsicht ist der Mensch genau so unwissend wie 7000 v. Chr. auch wenn wir wissen, dass der Äquator 40.074,99840 km lang ist oder das Cholera von einem Bakterium namens Vibrio cholerae ausgelöst wird.
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  #15  
Alt 24.01.2007, 14:01
farx
Gast
 
Beiträge: n/a
AW: Gibt es Gott?

Es ist doch egl ob man an Gott glaubt oder nicht. (Ich glaube nicht an Gott )

Solange man dabei die Meinung des Anderen respektiert soll jeder seine eigene Meinung haben und deshalb hat es meiner Meinung nach auch keinen Sinn noch einen Thread seitenweise mit dem Thema zu füllen.

Und selbst wenn mir jetzt einer Gottes Exstenz beweisen würde, würde ich trotzdem nicht in dei Kirche zu unseren "tollen" * Pastoren gehen.

mfg farx
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