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06.01.2008, 03:38
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Praetor
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Registriert seit: 08.10.2007
Ort: Rheingau
Beiträge: 403
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Der Mensch: gut oder böse?
Eine Grundfrage der Philosophie:
Ist der Mensch von Grund auf gut oder böse?
Wie steht ihr dazu?
Würde der Mensch ohne Erziehung zu einem grausamen Barbaren werden?
Oder ist es die Umwelt des Menschen, die das Böse in seine Seele bringt?
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Zitat von Helmut Kohl
Ich weiß nicht, was der französische Staatspräsident Mitterrand denkt, aber ich denke dasselbe.
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06.01.2008, 07:45
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Großkönig Persiens
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Registriert seit: 23.10.2005
Ort: Greven ( Münsterland / NRW)
Beiträge: 344
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Ich finde das die Menschen von grund aus Böse sind! Zwar kann der Mensch auch viele Gute sachen tun, wegen einer guten erziehung, aber natürliche Instinkte wie z.B. die Gier lassen den Menschen immer Grausame sachen machen!
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Dein Christus ein Jude
Dein Auto ein Japaner
Deine Pizza italienisch
Deine Demokratie griechisch
Dein Kaffee brasilianisch
Dein Urlaub türkisch
Deine Zahlen arabisch
Deine Schrift lateinisch
Dein Nachbar nur ein Ausländer.
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06.01.2008, 08:41
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Die Frage ist doch, was ist "gut" und "böse" überhaupt?
Gäbe es ohne den Menschen diese Begriffe überhaupt?
Meines Erachtens definieren unsere Moralvorstellungen gut oder böse.
Alles was diesen zuwiederläuft ist böse.
Und da unsere Moralvorstellungen im Wesentlichen von unserem Verstand abhängen, denke ich, daß im Grunde der Unterschied zwischen "gut" und "böse" von dem Verhältnis Rationalität zu Emotionalität im Beweggrund unseres Handels bestimmt wird.
Je weniger sich der Mensch durch Gebrauch seines Verstandes vom Tier abhebt, desto "böser" ist er. Deswegen ist er, ohne erworbene Moralvorstellungen, ohne Sozialisierung, von Grund auf mehr Tier als Mensch und damit unseren Maßstäben nach böse.
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06.01.2008, 10:26
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 737
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Zitat von Novalis
Die Frage ist doch, was ist "gut" und "böse" überhaupt?
Das ist wohl die Schlüsselfrage, und die Antwort hat mit Normen zu tun, die sich - quer durch die Geschichte - immer wieder geändert haben. In der Inquisition z. B. wurden Wissenserkenntnisse geahndet, die nicht ins Weltbild der Kiche passten.
Im übrigens knüpft diese Diskussion an den Thread "All about evil - das Böse" an anderer Stelle an.
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06.01.2008, 11:24
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Hoplit
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Registriert seit: 29.10.2007
Ort: Durmersheim bei Karlsruhe
Beiträge: 713
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Zitat von Samurai
Ich finde das die Menschen von grund aus Böse sind! Zwar kann der Mensch auch viele Gute sachen tun, wegen einer guten erziehung, aber natürliche Instinkte wie z.B. die Gier lassen den Menschen immer Grausame sachen machen!
Da halte ich es anders. In "Conan der Barbar" wird der Zustand der Barbarei als "Gut" gesehen: die Zivilisation bringt den Menschen dazu wider der Natur und den göttlichen Gesetzen zu handeln, im Ursprung liegt das Vernünftige - und auch das Gute! Töten zum überleben und zum Essen ist eher zu rechtfertigen wie töten um der Macht willen, die Gier nach Gold, die Zerstörung von Lebensraum. Und -ja- das haben wir doch alles schon. Siehe Thread mit endloser Diskussion darüber...
__________________
 "So lange nicht alle Menschen werden wie er, müßen wir unsere Schwerter scharf halten"
Ben Hur: "Und unseren Zielen treu bleiben."
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06.01.2008, 13:38
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Propraetor
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Registriert seit: 03.11.2006
Ort: in Niedersachsen
Beiträge: 646
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Zitat von K. Ropp
Eine Grundfrage der Philosophie:
Ist der Mensch von Grund auf gut oder böse?
Ich bin der Meinung, weder noch.
Der Mensch wird durch äußere Umstände geprägt und somit gut oder böse, falls so etwas überhaupt zu treffen kann.
Er ist in den ersten Jahren seines Lebens den Einflüssen seiner Gesellschaft und Natur ausgegeben.
Dadurch entwickeln sich seine Charaktereigenschaften und Bedürfnisse.
Das heißt, ( wie die These von Machiavelli) dass der Mensch nicht von Natur aus böse ist, aber Bedürfnisse und Verlangen hat.
Er wird erst dadurch böse, wie er diese Ziele verfolgt.
Die Art und Weise wie er sein Ziel verfolgt, wird ihm von der Gesellschaft auferlegt.
Daher bin ich der Meinung, dass nicht der Mensch an sich böse ist, sondern die Gesellschaft, wobei jedoch der Mensch auch ein Teil von ihr ist.
Die Gesellschaft zwängt einen Menschen ein, sie beschneidet im Grunde die Freiheit eines Menschen.
Ein Beispiel dafür ist die "Wahl" des Menschen.
Der Mensch hat immer die Wahl und auch wenn er nicht wählt, muss er sich im klaren sein, dass er gewählt hat ( Sartre/ Existenzialismus).
Diese Wahl jedoch ,wird entscheidend von der Gesellschaft geprägt.
Sie zwingt uns meistens in eine Wahl hinein und gibt uns im Grunde keine Chance etwas anderes zu wollen.
Das Ergebnis unserer Wahl ist meistens schon festgelegt.
Das bedeutet für mich, die Gesellschaft formt uns und unsere Ambitionen.
Sie formt unsere Charaktereigenschaften, lernt uns auch Gier und Egoismus und zum Teil sind manchen Menschen einfach nur skrupellos in der Verfolgung unserer Ziele.
Des Weiteren zwingt sie uns in eine Rolle hinein, nimmt uns unsere Entscheidungen ab, die "gut" oder "böse" ausfallen können, zwar besitzt der einzelne Mensch immer noch die " Kontrolle" über sich und seine Handlungen, jedoch ist es für ihn schwer sich aus dieser Umklammerung zu lösen, und gibt so einen Teil seiner selbst ab ( Freiheit etc...).
Somit ist für mich der einzelne Mensch nicht gut oder böse, sondern die Gesellschaft.
__________________
"Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre."
"Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird."
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07.01.2008, 09:25
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Demokrat
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Registriert seit: 08.06.2005
Ort: Zürich, Schweiz
Beiträge: 325
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@Sartre
Guter Beitrag!
Somit ist für mich der einzelne Mensch nicht gut oder böse, sondern die Gesellschaft.
Frei nach dem Anarchisten Proudhon: "Regiert sein, das heißt unter polizeilicher Überwachung stehen, inspiziert, spioniert, dirigiert, mit Gesetzen überschüttet, reglementiert, eingepfercht, belehrt, bepredigt, kontrolliert, eingeschätzt, zensiert, kommandiert zu werden [...], bei jeder Handlung, bei jedem Geschäft, bei jeder Bewegung notiert, registriert, erfasst, gestempelt, vermessen, bewertet, versteuert, patentiert, lizenziert, autorisiert, befürwortet, ermahnt, verhindert, reformiert, ausgerichtet, bestraft zu werden. Das sind die negativen Resultate, mit denen wir auch heute noch nicht fertiggeworden sind".
__________________
Man vergißt vielleicht, wo man die Friedenspfeife vergraben hat. Aber man vergißt niemals, wo das Beil liegt. Mark Twain, 30.11.1835 bis 21.04.1910
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19.01.2008, 17:43
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Plebejer
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Registriert seit: 19.01.2008
Ort: Hannover
Beiträge: 4
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guten tag!
interessantes thema, wie ich finde.
ich denke, dass es wichtig ist, zunächst einmal zu klären was überhaupt gut und was böse (oder schlecht) bedeutet. was ja auch schon hier angesprochen wurde...
definitiv ist töten eine schlechte bzw. böse handlung. wenn man aber jemanden tötet der viele menschen auf dem gewissen hat, wird dies meist als gute handlung bewertet, da der gerichtete nicht noch mehr schlechte handlungen begehen kann. dies ist also nicht immer so schwarz-weiß zu sehen, meistens auch auslegungssache und außerdem ein großes thema und so einfach auch nicht zu klären. (gerade töten und todesstrafe, aber das fiel mir gerade als gipfel des bösen ein^^)
z.b. werden handlungen von verschiedenen seiten auch unterschiedlich bewertet.
nunja, ich denke desweiteren daran, das unsere handlungen uns je nach deren eigenschaften zu einem guten oder bösen menschen machen und unser "ursprung" weder böse noch gut ist.
sartre hat ganz gut beschrieben, dass man sich nicht aussuchen kann in welcher gesellschaft man anfängt (aufwächst, etc) und durch diese auch geprägt wird - keine frage.
allerdings glaube ich nicht das eine "gesellschaft" als ganze böse oder gut ist. da eine gesellschaft nicht als ganze handelt.
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19.01.2008, 17:57
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Spender
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Registriert seit: 27.10.2007
Ort: Raum Nürnberg
Beiträge: 737
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Das führt zum Problem des Tyrannenmords. Das Beispiel zeigt: Auf den Blickwinkel kommt es an. Was die einen als gute Sache bewerten, ist für die anderen Böse. Es wäre schon "gut" gewesen, wenn Stauffenberg Erfolg gehabt hätte mit seinem Attentat - oder?
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19.01.2008, 18:20
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Plebejer
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Registriert seit: 19.01.2008
Ort: Hannover
Beiträge: 4
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eben! allerdings denke ich zu dem thema, ist der tod noch zu gut für hitler gewesen.... aber das ist ein anders thema ^^
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19.01.2008, 18:45
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Propraetor
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Registriert seit: 03.11.2006
Ort: in Niedersachsen
Beiträge: 646
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Zitat von streage
allerdings glaube ich nicht das eine "gesellschaft" als ganze böse oder gut ist. da eine gesellschaft nicht als ganze handelt.
Finde ich schon.
Wir bewegen uns alle in dem gleichen Rahmen , halten uns an ihre Richtlinien etc..
Man könnte sie nur unterteilen in Schichten, wie es ja auch oft getan wird, trotzdem bleibt es als Ganzes bestehen.
Jeder Mensch handelt nach bestimmten Faktoren und die sind bei fast jedem gleich, weil unser Leben darauf aufbaut.
Nur weil es Meinungsverschiedenheiten zwischen den Mensch gibt, bedeutet dies ja nicht, dass die Gesellschaft nicht als ganzes handelt.
Um aus diesem Handlungsstrang auszubrechen bedarf es mehr.
zu Gut und Böse:
Diese Diskussion kann man sich eigentlich sparen, weil es für den Begriff "gut" überhaupt keinen Konsens geben kann.
Jeder Mensch hat sein eigenes Moralverständniss und somit definiert jeder selber den Begriff "gut" für sich und "böse" ist einfach nur das plumpe Gegenteil.
Doch meistens herrscht eine ganz klare Übereinstimmung, über die Bedeutung von "Gut", und nur ganz wenige sind einer anderen Ansicht ( es gibt eine ganz klare Mehrheit in einer Gesellschaft, die fast die gleichen Moralverständnisse besitzen und sich nur in Einzeheiten unterscheiden).
Und zu diesem Thema Beispiele zu geben ist blödsinn, weil da einfach ganz andere Faktoren mit hineinfließen, die nicht bei jedem Menschen gleich sein können, weil jeder Mensch an sich einzigartig ist.
__________________
"Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre."
"Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird."
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20.01.2008, 15:10
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Plebejer
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Registriert seit: 19.01.2008
Ort: Hannover
Beiträge: 4
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Zitat von Sartre
Diese Diskussion kann man sich eigentlich sparen, weil es für den Begriff "gut" überhaupt keinen Konsens geben kann.
hm, da hast du wohl recht.
Zitat von Sartre
Wir bewegen uns alle in dem gleichen Rahmen , halten uns an ihre Richtlinien etc..
Man könnte sie nur unterteilen in Schichten, wie es ja auch oft getan wird, trotzdem bleibt es als Ganzes bestehen.
Jeder Mensch handelt nach bestimmten Faktoren und die sind bei fast jedem gleich, weil unser Leben darauf aufbaut.
Nur weil es Meinungsverschiedenheiten zwischen den Mensch gibt, bedeutet dies ja nicht, dass die Gesellschaft nicht als ganzes handelt.
Um aus diesem Handlungsstrang auszubrechen bedarf es mehr.
die rahmenbedingungen sind gleich, das denke ich auch, die legen ja auch die gesellschaft fest bzw. legen die grenzen fest. aber würdest du mir ein beispiel nennen für eine gesellschaftliche handlung als ganze? bei wirtschaftlichen gesellschaften keine frage. aber darum geht es ja auch nicht.
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20.01.2008, 16:25
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Mensch
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Registriert seit: 09.01.2008
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 316
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Zitat von K. Ropp
Eine Grundfrage der Philosophie:
Ist der Mensch von Grund auf gut oder böse?
Wie steht ihr dazu?
Würde der Mensch ohne Erziehung zu einem grausamen Barbaren werden?
Oder ist es die Umwelt des Menschen, die das Böse in seine Seele bringt?
Lieber Ropp,
der Mensch ist weder gut noch böse. Er wird geprägt durch das, was er bis zu seinem sechsten Lebensjahr aufgenommen hat, durch seine Gene und durch die Erziehung, die man ihm angedeihen ließ.
Die Frage, welche mehr religiös ist, hat er tatsächlich eine Seele?
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20.01.2008, 16:36
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Propraetor
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Registriert seit: 03.11.2006
Ort: in Niedersachsen
Beiträge: 646
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Zitat von streage
aber würdest du mir ein beispiel nennen für eine gesellschaftliche handlung als ganze?
Würdest du mir ein Beispiel nennen für eine gesellschaftliche Handlung, die nicht von der Gesellschaft getragen wird, also als "ganzes" ?
Ich sehe das so, einfach mal einfach ausgedrückt: Mitgehangen mitgefangen, einmal ein Teil, immer ein Teil, egal ob du jetzt eine Entscheidung als "gut" oder "böse" erachtest und ob du dafür oder dagegen bist.
Edit:
@ dieter:
Bis zum 6 Lebensjahr ist doch quatsch und das mit den Genen halte ich für nicht bewiesen.
__________________
"Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre."
"Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird."
Geändert von Sartre (20.01.2008 um 16:38 Uhr).
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20.01.2008, 16:59
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Plebejer
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Registriert seit: 19.01.2008
Ort: Hannover
Beiträge: 4
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Zitat von Sartre
Würdest du mir ein Beispiel nennen für eine gesellschaftliche Handlung, die nicht von der Gesellschaft getragen wird, also als "ganzes" ?
Ich sehe das so, einfach mal einfach ausgedrückt: Mitgehangen mitgefangen, einmal ein Teil, immer ein Teil, egal ob du jetzt eine Entscheidung als "gut" oder "böse" erachtest und ob du dafür oder dagegen bist.
ja, da war ich mir nicht sicher, was man als gesellschaftliche handlung bezeichnen kann. innenpolitische entscheidungen?!
da fällt mir das beispiel "studiengebühren" ein. mitgehangen mitgefangen. ganz recht. diese entscheidung würden studenten aus ärmeren familien/verhältnissen als schlecht erachten (da man selber für die bildung eine zusätzliche summe zahlt und gleichzeit sich die bedingungen an der uni nicht verbessern, welches ja unteranderem als argument genommen wurde.) mitgehangen... aber das geht vom thema weg, sofern man das als gesellschaftliche handlung nennen kann. diese entscheidung wird sicherlich nicht von allen teilen der gesellschaft getragen, aber wie du schon sagtest, müssen sie der entscheidung "folge leisten".
Geändert von streage (20.01.2008 um 17:08 Uhr).
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